Erfahrungsbericht von Micki2002
Discuszucht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hi ihr lieben!
Ich habe in meinen Becken Discufische die Eier abgelegt haben und war jetzt total unbeholfen aber ich habe es geschaft! Für alle die auch welche züchten möchten, ein paar Tips:
Wenn sich im Schaubecken ein Pärchen gefunden hat, so werden diese in regelmäßigen Abständen im Schaubecken ablaichen. Da die Zucht und Aufzucht von Jungfischen im eingerichteten Becken äußerst schwierig ist, setzt man das Paar am Besten in ein anderes Becken um.
Bewährt haben sich Würfel mit den Maßen 50x50x50 cm. Diese Becken hat bis auf einen Heizer, einen Filter und einem Laichkegel aus Ton keinerlei Einrichtung.
Die Tiere werden mit dem orginal Wasser aus dem Schaubecken umgesetzt. Nun muß man das Wasser je nach den Ursprungswerten auf gutes Zuchtwasser umstellen.
Der ph-Wert spielt eine große Rolle, da er die Tiere zum ablaichen animiert. Ein ph-Wert von 5,5-6,5 sollte angestrebt werden. Dabei ist die Karbonathärte zu beachten, da diese den ph-Puffer darstellt. KH sollte nicht unter 3 Grad liegen. Die Gesamthärte sollte man auf ca. 100-250 us drücken.
Dies entspricht ca. 3-7 gDh, damit die Eier nicht durch den osmotischen Druck absterben bzw. verpilzen. Am Besten verschneidet man zu hartes Easser mit Osmosewasser, welches einen ph-Wert von ca. 6 und eine mit der Tropfenmethode nicht mehr nachweisbare Gesamthärte aufweist. Haben sich die Wasserwerte eingependelt, wird es nicht mehr lange dauern und das Pärchen wird anfangen abzulaichen. Dieses findet meistens in den Abendstunden statt und dauert ca. 1-2 Stunden.
Nach ca. weiteren 55-60 Stunden schlüpfen die ersten Larven und die Eltern fangen an die Larven an eine andere Stelle umzubetten. Dies sieht für den unerfahrenen Betrachter so aus, als wenn sie die Larven fressen würden. Jedoch sammeln die Eltern jediglich die Larven mit ihrem Mund ein und spucken sie an geeigneter Stelle wieder an ein Substrat.
Weitere 65-72 Stunden später schwimmen die ersten Larven frei und die Eltern haben nun alle Hände voll zu tun um sie wieder einzusammeln und an das Substrat zu spucken. Jedoch spätestens wenn alle frei schwimmen, geben sie es auf und zeigen den Jungen ständig ihre Flanke, um sie zur Nahrungsaufnahme zu animieren. Die Jungen weiden dann das gebildete Hautsekret auf dem Körper ihrer Eltern ab. Dies ist die erste und fast einzige Nahrung mit denen die Jungen die ersten Tage großgezogen werden können. Fehlt dieses Sekret bzw. versucht man die Jungen ohne Eltern großzuziehen, wird man feststellen, das die Jungen nach wenigen Tagen eingehen.
Jack Wattley, ein Pionier der Diskuszucht in den USA, schaffte die Aufzucht von Jungfischen ohne die Eltern mit einem Geheimrezept anstelle des Sekrets aus Eipulver. Ob diese Art der Aufzucht anzustreben ist, sei dahingestellt. Nach 5 Tagen des freischwimmens beginnt für den Pfleger eine zeitaufwendige Arbeit, den er muß 5-8 mal am Tag die 2 Tage zuvor vorbereiteten Artemia-Nauplien verfüttern.
Die geschlüpften Artemia werden mit einem im Handel erhältlichen Sieb über einen Luftschlauch aus dem Behälter abgesaugt und ausgesiebt. Meist wird eine Plastik- oder Glasflasche, welche mit zwei Luftschläuchen im Deckel versehen ist, benutzt. Ein Lüfterschlauch reicht bis zum Boden der Flasche und wird mit einer kleinen Durchlüfterpumpe betrieben.
Der andere Schlauch ist nur ca. 10 cm lang und dient zur entlüftung. Das Wasser wird bei ca. 0,7l mit 2-3 gehäuften Teelöffeln Salz ohne Jod gemischt und darauf gibt man 1 gehäuften Teelöffel Artemia Eier. 2 Tage später sind die Artemia geschlüpft und man stellt ca. 5 Min vor dem verfüttern die Lüftung ab. Aufgrund des unter der Flasche angebrachten Lichtes sammeln sich die Nauplien am Boden und die Eierschalen an der Wasseroberfläche der Flasche und man kann sie leicht mit dem langen Lüfterschlauch absaugen. Dann spült man sie mit etwas Süßwasser und achtet darauf das keine Schalen mehr dabei sind.
Die lebenden Nauplien werden dann verfüttert. Nach weiteren ca. 10 Tagen kann man die kleinen Diskus von ihren Eltern trennen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel von ca. 10% täglich ist anzustreben. Dabei sind Kot und Futtereste abzusaugen. Auch die 5-8malige Fütterung sollte bis zum Alter von 1 Monat ausgeübt werden.
Ab dem Alter von 15 tagen können Lobstereier, Cyclops und Bosmieden gefüttert werden. Auch zu Staub gemalenes Flocken-und Granulatfutter können ausprobiert werden. Gesunde Jungdiskus lassen sich leicht an jedes Futter gewöhnen und machen somit dem zukünftigen Pfleger keine Probleme bei der Futterauswahl. Im Alter von 3 Monaten sollten die Tiere eine Größe von ca. 4-6 cm aufweisen und können abgegeben werden.
Ich hoffe es hat euch einen kleinen Einblick verschaft! ;)) \"VIEL SPAß BEIM ZÜCHTEN!\"
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-19 20:49:18 mit dem Titel Dreiecksbeziehungen
Einsam, zweisam, dreisam: für viele Menschen ist die Liebe zu zweit nicht die ganze Wahrheit. Wer mit einem Partner nicht das große Glück findet, bekommt vielleicht mit dem Dritten im Bunde die Antwort auf offene Beziehungsfragen.
Alles miteinander teilen: Sorgen und Freuden - und nicht zuletzt das Bett. Das geht eben auch zu dritt.
Denn so groß die Liebe auch sein mag - unerfüllte Sehnsüchte sind für jede Beziehung eine tickende Zeitbombe. Erotischer Traum vieler Männer: die geheimnisvolle Schönheit, die im Bett hemmungslos die Regie übernimmt. Wenn Männer aber nicht zu fragen wagen, wird die \"Traumfrau\" schnell zur fixen Idee - die Beziehung leidet. Auch für manche Frau ist es ein großer Reiz, im sexuellen Machtspiel einmal die Stärkere zu sein. Oft ist ein Dritter die Antwort auf unerfüllte Begierden - doch erzwingen läßt sich nichts.
Daß sich Menschen, die in einer Dreiecksbeziehung leben, reichlich Kritik gefallen lassen müssen, liegt auf der Hand. Höhnische Lästereien über \"flotte Dreier\" können glückliche Trios jedoch nicht schocken - sie haben ihre ganz eigene Liebesordnung.
Der Thrill des ist sehr häufig Bestandteil einer Dreiecksbeziehung. Viele Männer genießen das Zuschauen - besonders, wenn sich zwei Frauen sexuell näherkommen. Und für die Gespielinnen ist die erregende Sanftheit der lesbischen Liebe eine langersehnte Abwechslung. Konflikte im Liebestrio gibt es, sobald sich der Zuschauer ausgeschlossen fühlt.
Ganz ohne Regeln kommt eben auch ein Dreiecksverhältnis nicht aus: Sensibilität und Toleranz sind die Zauberworte für jeden, der ein Dreiecksverhältnis übers Bett hinaus führen will. Und wenn drei sich bemühen, ist geteilte Freude auch gleich dreimal so groß!
Ich habe in meinen Becken Discufische die Eier abgelegt haben und war jetzt total unbeholfen aber ich habe es geschaft! Für alle die auch welche züchten möchten, ein paar Tips:
Wenn sich im Schaubecken ein Pärchen gefunden hat, so werden diese in regelmäßigen Abständen im Schaubecken ablaichen. Da die Zucht und Aufzucht von Jungfischen im eingerichteten Becken äußerst schwierig ist, setzt man das Paar am Besten in ein anderes Becken um.
Bewährt haben sich Würfel mit den Maßen 50x50x50 cm. Diese Becken hat bis auf einen Heizer, einen Filter und einem Laichkegel aus Ton keinerlei Einrichtung.
Die Tiere werden mit dem orginal Wasser aus dem Schaubecken umgesetzt. Nun muß man das Wasser je nach den Ursprungswerten auf gutes Zuchtwasser umstellen.
Der ph-Wert spielt eine große Rolle, da er die Tiere zum ablaichen animiert. Ein ph-Wert von 5,5-6,5 sollte angestrebt werden. Dabei ist die Karbonathärte zu beachten, da diese den ph-Puffer darstellt. KH sollte nicht unter 3 Grad liegen. Die Gesamthärte sollte man auf ca. 100-250 us drücken.
Dies entspricht ca. 3-7 gDh, damit die Eier nicht durch den osmotischen Druck absterben bzw. verpilzen. Am Besten verschneidet man zu hartes Easser mit Osmosewasser, welches einen ph-Wert von ca. 6 und eine mit der Tropfenmethode nicht mehr nachweisbare Gesamthärte aufweist. Haben sich die Wasserwerte eingependelt, wird es nicht mehr lange dauern und das Pärchen wird anfangen abzulaichen. Dieses findet meistens in den Abendstunden statt und dauert ca. 1-2 Stunden.
Nach ca. weiteren 55-60 Stunden schlüpfen die ersten Larven und die Eltern fangen an die Larven an eine andere Stelle umzubetten. Dies sieht für den unerfahrenen Betrachter so aus, als wenn sie die Larven fressen würden. Jedoch sammeln die Eltern jediglich die Larven mit ihrem Mund ein und spucken sie an geeigneter Stelle wieder an ein Substrat.
Weitere 65-72 Stunden später schwimmen die ersten Larven frei und die Eltern haben nun alle Hände voll zu tun um sie wieder einzusammeln und an das Substrat zu spucken. Jedoch spätestens wenn alle frei schwimmen, geben sie es auf und zeigen den Jungen ständig ihre Flanke, um sie zur Nahrungsaufnahme zu animieren. Die Jungen weiden dann das gebildete Hautsekret auf dem Körper ihrer Eltern ab. Dies ist die erste und fast einzige Nahrung mit denen die Jungen die ersten Tage großgezogen werden können. Fehlt dieses Sekret bzw. versucht man die Jungen ohne Eltern großzuziehen, wird man feststellen, das die Jungen nach wenigen Tagen eingehen.
Jack Wattley, ein Pionier der Diskuszucht in den USA, schaffte die Aufzucht von Jungfischen ohne die Eltern mit einem Geheimrezept anstelle des Sekrets aus Eipulver. Ob diese Art der Aufzucht anzustreben ist, sei dahingestellt. Nach 5 Tagen des freischwimmens beginnt für den Pfleger eine zeitaufwendige Arbeit, den er muß 5-8 mal am Tag die 2 Tage zuvor vorbereiteten Artemia-Nauplien verfüttern.
Die geschlüpften Artemia werden mit einem im Handel erhältlichen Sieb über einen Luftschlauch aus dem Behälter abgesaugt und ausgesiebt. Meist wird eine Plastik- oder Glasflasche, welche mit zwei Luftschläuchen im Deckel versehen ist, benutzt. Ein Lüfterschlauch reicht bis zum Boden der Flasche und wird mit einer kleinen Durchlüfterpumpe betrieben.
Der andere Schlauch ist nur ca. 10 cm lang und dient zur entlüftung. Das Wasser wird bei ca. 0,7l mit 2-3 gehäuften Teelöffeln Salz ohne Jod gemischt und darauf gibt man 1 gehäuften Teelöffel Artemia Eier. 2 Tage später sind die Artemia geschlüpft und man stellt ca. 5 Min vor dem verfüttern die Lüftung ab. Aufgrund des unter der Flasche angebrachten Lichtes sammeln sich die Nauplien am Boden und die Eierschalen an der Wasseroberfläche der Flasche und man kann sie leicht mit dem langen Lüfterschlauch absaugen. Dann spült man sie mit etwas Süßwasser und achtet darauf das keine Schalen mehr dabei sind.
Die lebenden Nauplien werden dann verfüttert. Nach weiteren ca. 10 Tagen kann man die kleinen Diskus von ihren Eltern trennen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel von ca. 10% täglich ist anzustreben. Dabei sind Kot und Futtereste abzusaugen. Auch die 5-8malige Fütterung sollte bis zum Alter von 1 Monat ausgeübt werden.
Ab dem Alter von 15 tagen können Lobstereier, Cyclops und Bosmieden gefüttert werden. Auch zu Staub gemalenes Flocken-und Granulatfutter können ausprobiert werden. Gesunde Jungdiskus lassen sich leicht an jedes Futter gewöhnen und machen somit dem zukünftigen Pfleger keine Probleme bei der Futterauswahl. Im Alter von 3 Monaten sollten die Tiere eine Größe von ca. 4-6 cm aufweisen und können abgegeben werden.
Ich hoffe es hat euch einen kleinen Einblick verschaft! ;)) \"VIEL SPAß BEIM ZÜCHTEN!\"
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-19 20:49:18 mit dem Titel Dreiecksbeziehungen
Einsam, zweisam, dreisam: für viele Menschen ist die Liebe zu zweit nicht die ganze Wahrheit. Wer mit einem Partner nicht das große Glück findet, bekommt vielleicht mit dem Dritten im Bunde die Antwort auf offene Beziehungsfragen.
Alles miteinander teilen: Sorgen und Freuden - und nicht zuletzt das Bett. Das geht eben auch zu dritt.
Denn so groß die Liebe auch sein mag - unerfüllte Sehnsüchte sind für jede Beziehung eine tickende Zeitbombe. Erotischer Traum vieler Männer: die geheimnisvolle Schönheit, die im Bett hemmungslos die Regie übernimmt. Wenn Männer aber nicht zu fragen wagen, wird die \"Traumfrau\" schnell zur fixen Idee - die Beziehung leidet. Auch für manche Frau ist es ein großer Reiz, im sexuellen Machtspiel einmal die Stärkere zu sein. Oft ist ein Dritter die Antwort auf unerfüllte Begierden - doch erzwingen läßt sich nichts.
Daß sich Menschen, die in einer Dreiecksbeziehung leben, reichlich Kritik gefallen lassen müssen, liegt auf der Hand. Höhnische Lästereien über \"flotte Dreier\" können glückliche Trios jedoch nicht schocken - sie haben ihre ganz eigene Liebesordnung.
Der Thrill des ist sehr häufig Bestandteil einer Dreiecksbeziehung. Viele Männer genießen das Zuschauen - besonders, wenn sich zwei Frauen sexuell näherkommen. Und für die Gespielinnen ist die erregende Sanftheit der lesbischen Liebe eine langersehnte Abwechslung. Konflikte im Liebestrio gibt es, sobald sich der Zuschauer ausgeschlossen fühlt.
Ganz ohne Regeln kommt eben auch ein Dreiecksverhältnis nicht aus: Sensibilität und Toleranz sind die Zauberworte für jeden, der ein Dreiecksverhältnis übers Bett hinaus führen will. Und wenn drei sich bemühen, ist geteilte Freude auch gleich dreimal so groß!
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