Erfahrungsbericht von MissMolko
Was bitte ist denn 'ne Shisha?
Pro:
lest mal...
Kontra:
fällt mir grad nix ein
Empfehlung:
Nein
England, irgendwann Anfang Juli.
Wir, mein Freund und ich, besuchten einen Freund in England. Wir saßen also in dessen Wohnung. Einfache Studentenbude, mit zwei anderen englischen Studenten. Seit Tagen nur noch englisch gehört, ziemlich warm im Zimmer und Alkohol viel zu teuer. Man versucht also, sich mit anderen Dingen oder Kräutern zu berauschen. Das gelang. Demzufolge: 5 Leute zwischen 18 und 22 in einem Raum, alle hatten ihre Gedanken nicht mehr ganz bei der Wirklichkeit.
\"Wolln wir \'ne Shish rauchen?\"
so Rich, erst in englisch, dann - extra für uns, obwohl wir\'s sehr gut verstanden hatten - in deutsch.
Gut. Was bitte ist denn \'ne Shisha?
Grinsen. Ein paar Worte auf englisch. Verstänisvolles Nicken der Briten.
\"Passt auf...\" meinte Rich dazu und zog ein Teil hervor - einen knappen Meter hoch, silber, unten einen Glasbehälter, verziert. Eine Wasserpfeife also.
Schnell Wasser holen, Tabak einfüllen, Silberfolie darüber, diese mit einer Nadel durchlöchert. Das alles sah für uns wie ein Ritual aus.
Rich legte eine Kohle drauf, zündete diese an. Angenehmes Knistern, ein erstes Blubbern.
Zu dieser Zeit klebten meine Gedanken noch an dem Tabak. Also, \"Tabak\". Tabak, der aussah, wie nasser Tee, auch so roch. Ich betrachtete die Verpackung und war erstaunt. Kein Nikotin, 0,01mg Teer. Quasi richtig gesund.
Der erste Rauchschwaden kroch aus Richs Mund. Ein Duft... unbeschreiblich. Nach Erdbeer, er verursachte ein Gefühl der Gemütlichkeit, wie es keine andere Droge hätte herstellen können.
\"Hier, probier.\"
Schon hielt ich ein Mundstück in der Hand. Silber, mit blauen Verziehrungen, anschließend ein Schlauch mit blauem Samt überzogen, der mit der Shisha verbunden war. Langsam führt ich ihn an meinem Mund, zog vorsichtig...
Währendessen: \"Zieh ruhig richtig tief!\"
Unbeachtet der Bemerkung nahm ich einen leichten Zug. Überraschung!
\"Es ist immer schön, Raucher beim ersten Mal Shisha rauchen zu erleben,\" so Rich mit einem Grinsen. \"Es stinkt nicht, es kratzt nicht, sondern es schmeckt einfach...\"
Und das stimmte. Ein genialer Geschmack, oder Geruch besser gesagt, erfüllte meinen Rachenraum, entkam durch den Mund. Die Faszination lies mich einen viel tieferen Zug nehmen, den ich dieses Mal durch die Nase ausatmete. Der Geruch war einfach genial, entschuldigt die Wiederholung. So nahm ich noch einen und noch einen und noch einen.
\"Na, und die anderen?\"
Unangenehme Frage. Widerwillig gab ich den Schlauch weiter, hoffte dabei, dass die nächste Runde auch mich noch einmal mitnahm. Dies geschah auch.
Worte für diesen Genuss zu finden, war schon in meiner Muttersprache schwer, zumal der Zustand, in dem ich mich befand, nicht abflaute. Aber auf englisch war es fast unmöglich. Also hoffte ich, dass mir in nächster Zeit keine Fragen gestellt wurden. Ich hatte Glück.
Nachdem ich das dritte Mal an der Reihe war, wurde der duftende Rauch langsam schwächer, die Kohle war ausgebrannt, der Tabak neigte sich auch dem Ende. Noch völlig fasziniert, aber auch mit dem Gedanken an ein erneutes Shisha-Rauchen in der nächsten Nach, legte ich mich schlafen.
P.S.: Mittlerweile bin auch ich stolzer Besitzer einer Shisha, was man auch in nüchternen Zustand sehr genießen kann.
Wir, mein Freund und ich, besuchten einen Freund in England. Wir saßen also in dessen Wohnung. Einfache Studentenbude, mit zwei anderen englischen Studenten. Seit Tagen nur noch englisch gehört, ziemlich warm im Zimmer und Alkohol viel zu teuer. Man versucht also, sich mit anderen Dingen oder Kräutern zu berauschen. Das gelang. Demzufolge: 5 Leute zwischen 18 und 22 in einem Raum, alle hatten ihre Gedanken nicht mehr ganz bei der Wirklichkeit.
\"Wolln wir \'ne Shish rauchen?\"
so Rich, erst in englisch, dann - extra für uns, obwohl wir\'s sehr gut verstanden hatten - in deutsch.
Gut. Was bitte ist denn \'ne Shisha?
Grinsen. Ein paar Worte auf englisch. Verstänisvolles Nicken der Briten.
\"Passt auf...\" meinte Rich dazu und zog ein Teil hervor - einen knappen Meter hoch, silber, unten einen Glasbehälter, verziert. Eine Wasserpfeife also.
Schnell Wasser holen, Tabak einfüllen, Silberfolie darüber, diese mit einer Nadel durchlöchert. Das alles sah für uns wie ein Ritual aus.
Rich legte eine Kohle drauf, zündete diese an. Angenehmes Knistern, ein erstes Blubbern.
Zu dieser Zeit klebten meine Gedanken noch an dem Tabak. Also, \"Tabak\". Tabak, der aussah, wie nasser Tee, auch so roch. Ich betrachtete die Verpackung und war erstaunt. Kein Nikotin, 0,01mg Teer. Quasi richtig gesund.
Der erste Rauchschwaden kroch aus Richs Mund. Ein Duft... unbeschreiblich. Nach Erdbeer, er verursachte ein Gefühl der Gemütlichkeit, wie es keine andere Droge hätte herstellen können.
\"Hier, probier.\"
Schon hielt ich ein Mundstück in der Hand. Silber, mit blauen Verziehrungen, anschließend ein Schlauch mit blauem Samt überzogen, der mit der Shisha verbunden war. Langsam führt ich ihn an meinem Mund, zog vorsichtig...
Währendessen: \"Zieh ruhig richtig tief!\"
Unbeachtet der Bemerkung nahm ich einen leichten Zug. Überraschung!
\"Es ist immer schön, Raucher beim ersten Mal Shisha rauchen zu erleben,\" so Rich mit einem Grinsen. \"Es stinkt nicht, es kratzt nicht, sondern es schmeckt einfach...\"
Und das stimmte. Ein genialer Geschmack, oder Geruch besser gesagt, erfüllte meinen Rachenraum, entkam durch den Mund. Die Faszination lies mich einen viel tieferen Zug nehmen, den ich dieses Mal durch die Nase ausatmete. Der Geruch war einfach genial, entschuldigt die Wiederholung. So nahm ich noch einen und noch einen und noch einen.
\"Na, und die anderen?\"
Unangenehme Frage. Widerwillig gab ich den Schlauch weiter, hoffte dabei, dass die nächste Runde auch mich noch einmal mitnahm. Dies geschah auch.
Worte für diesen Genuss zu finden, war schon in meiner Muttersprache schwer, zumal der Zustand, in dem ich mich befand, nicht abflaute. Aber auf englisch war es fast unmöglich. Also hoffte ich, dass mir in nächster Zeit keine Fragen gestellt wurden. Ich hatte Glück.
Nachdem ich das dritte Mal an der Reihe war, wurde der duftende Rauch langsam schwächer, die Kohle war ausgebrannt, der Tabak neigte sich auch dem Ende. Noch völlig fasziniert, aber auch mit dem Gedanken an ein erneutes Shisha-Rauchen in der nächsten Nach, legte ich mich schlafen.
P.S.: Mittlerweile bin auch ich stolzer Besitzer einer Shisha, was man auch in nüchternen Zustand sehr genießen kann.
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