Erfahrungsbericht von Skander
Jugendfussballtrainer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Allgemeines:
Als der Trainer meines Sohnes letztes Jahr seinen Übungsleiterjob aufgab und niemand anderes bereit war dies zu übernehmen, blieb das Ganze an mir hängen. Da ich schon 1 Jahr Co Trainer war, kam man schnell darauf, dass ich die ideale Lösung sei und bedrängte mich solange, bis ich ja, sagte, da ich auch niemand anderen fand.
Ich über nam also die F1 und F2 Junioren im Alter von ca. 7 -8 Jahren. Schnell kamen noch jüngere Kinder dazu und wir gründeten eine Bambinitruppe dazu, Alter ca. 4-6 Jahre. Zum Glück fand ich hier hier einen Vater, der von Fussball etwas verstand und das Training übernahm. Inzwischen hat er aufgegeben, aus beruflichen Gründen sagt er. Nun stehen wir wieder vor dem selben Problem. Zu viele Kinder für einen Trainer.
Ich selbst trainiere etwa 20 Kinder, die s.g F1 und F2.
Dies ist kaum zu schaffen. Einmal in der Woche ist ein Cotrainer bei mir(na ja auch nicht jede Woche).
Sind tatsächlich 20, manchmal 22 Kinder auf dem Platz, ist das Training für einen Trainer nicht durchführbar. Die Gruppe für einen Trainer sollte 12, allerhöchstens 14 Kinder gross sein.
Tätigkeitsbeschreibung:
Im Allgemeinen herrscht die Meinung vor, besonders bei den Eltern,dass der Trainer zwei Mal pro Woche ca 1,5 Stunden, lang dauert das Training, auf dem Platz, ist ,an Punktspielen und Turnieren anwesend ist , und das war es dann.
Kann ja alles nicht so schlimm sein.
Abgesehen vom Training kommen zusätzliche Aufgaben, auf den Trainer zu. Trainingsvorbereitung, Meldung für Turniere, Orientierungsrunde, Punkterunde,
dann die Spiele selbst.
Die Eltern und Kinder sind meist neu in einem Verein und haben viele Fragen.
Deshalb ist es wichtig unter den Eltern 1-2 Betreuer zu finden die dem Trainer einige Aufgaben abnehmen oder oder unterstützend zur Seite stehen. Anmeldung neuer Kinder , Mithilfe bei Turnieren, Beratung der Eltern neuer Kinder im Verein, Tombolas organisieren, Weihnachtsfeiern und und und.
Beim ersten Elternabend ist es irgendwie wie in der Schule. Alle sind \"begeistert\" und wollen die Aufgabe übernehmen.
Die Eltern müssen lernen, dass ihre Mithilfe gefordert ist. Bei ca 60 Euro Jahresbeitrag kann man keine bezahlten Übungsleiter einstellen oder sonstiges Personal.
Das ist schwierig vielen Eltern beizubringen , die in dem Verein eine preisgünstige Möglichkeit sehen, ihre Kinder für ein paar Stunden unterzubringen.
Hier ist ständiger Kontakt zu den Eltern gefragt und annimation zur Mitarbeit.
Der Trainer ist in der Regel auch gefragt bei eigenen Turnieren anderer Juniorengruppen mitzuhelfen, bei der Turnierleitung beispielsweise.
Guter Kontakt zum Jugendleiter ist herzustellen, da dieser die Verbindung zum Hauptverein hat. Ausserdem verwaltet er die Jugendkasse für Bälle, Trikots, Trainingsgerät usw.
Teilnahme an Jugendausschusssitzungen sind ebenfalls Plicht.
Training:
In diesem Alter werden vor Allem die Grundlagen des Fussball trainiert.
Ball zuspielen. Ball stoppen. Den Ball im Laufen führen, den Gegner umspielen.
Besonder wichtig ist das Zuspiel. Entscheident ist es hier , dass man nicht zu grosse Gruppen hat. Höchstens 12 Kinder für einen Trainer. Mehr geht nicht.
Jedes Kind muss einen Ball haben im Training. Das ist wichtig. Der ständige Umgang mit dem Übungsgerät bring das Gefühl für den Ball. Sämtliche Übungen, wie stoppen, passen, Torschuss,Ball mit dem Fuss hochnehmen, erste Jonglierübungen lasse ich die Kinder sowohl mit dem rechten, als auch mit dem linken Bein üben. Das macht sie nicht nur zu kompletteren Fussballern, sondern fördert auch ihre allgemeine Koordinationsfähigkeit, nicht nur in dieser Sportart.
Eine Seite wird immer die\"Schwächere bleiben\". Doch die Kinder lernen , wie man ein kleines Handicap mit viel Übung verringern oder ganz in den Griff bekommen kann.Man muss damit in diesem Alter anfangen. Von Jahr zu Jahr wird es schwieriger die Grundlagen richtig zu erlernen. Ein Spieler mit 14 oder gar 16 Jahren hat kaum noch Chancen jonglieren oder den Schuss mit einem \"schwächeren\" Fuss zu erlernen.
Auch die gymnasischen Übungen finden mit Ball statt.
Vor allem müssen die Kinder lernen ihre Bewegungen zu koordinieren. Da gibt es bei vielen Kindern grosse Defizite.Manche habe grosse Probleme ihre Beine richtig zu bewegen, obwohl sie eigentlich gesund sind. Da hätte Papa schon mal ein wenig Fangen mit ihnen spielen können. Ich weis, keine Zeit. Aber diese Zeit ist gut investiert in die Gesundheit der Kinder.
Grosse Konditionsübungen sind nicht notwendig. Also Waldlauf etc. entfallen.Auch keine Kraftübungen. Spielerisches Lernen ist wichtiger.Spass muss es machen.
Vorrangig im Training ist, die Kinder ständig zu beschäftigen. d.h. man sollte sich vorher einige Gedanken über Inhalt und Ablauf des Trainings machen, damit keine grossen Leerzeiten entstehen. Die einzelnen Übungen sollten möglichst nicht länger als 10 Minuten dauern, da es den Kindern schnell langweilig wird. Enden lasse ich das Training immer mit einem kleinen Fussballspiel,in verschiedenen Formen. Mit oder ohne Torwart, ganz kleine , oder die für diese Altersgruppe passende Tore. Um das Zusammenspiel und passen zu fördern kann man beispielsweise die Schrittzahl begrenzen, innerhalb der abgespielt werden muss.
Ein beliebtes Spiel bei den Kinder hier ist auch folgendes:
Die Tore etwas näher zusammenstellen. Der Ball darf nur mit den Händen zugeworfen werden. Nach 3 Schritten muss abgespielt werden. Tore werden nur auf Zuwurf,per Kopf erziehlt.Das fördert den Blick für den Mitspieler und das Teamsspiel.
Auch zum Aufwärmen kann man Spiele benützen.Faules Ei beispielsweise, oder man grenzt ein Feld ab, in dem sich alle aufhalten müssen und bestimmt zwei Spieler, die die anderen abwerfen müsse. Die Kinder lieben Wettstreit. Zählen wer die meisten abgeworfen hat ist angesagt.
Dann wechseln und zwei andere Kinder werfen.
Zu empfehlen ist hier die site www.dfb.de
hier werden Trainingsbeispiele für alle Juniorengruppen angeboten.
Diese Beispiele sind wirklich nützlich und werden von mir immer , oder fast immer eingeflochten.
Auch werden dort Videofilme und Literatur zum Training angeboten.
Das Spiel:
Das Fussballspiel der F Junioren unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von den Erwachsenen, dass auf einem Halbfeld gespielt wird, mit jeweils 6 Feldspielern und einem Torwart. Abseits gibt es noch nicht. Erst ab den D Junioren. Auch darf zum Torwart zurückgepasst werden. Dieser darf den Ball dann in die Hand nehmen. Kleinere Regelverstösse werden noch grosszügig gehandhabt.Doch sollte man gröbere Fouls ahnden(apfeifen,Freistoss oder Strafstoss) Die Kinder müssen lernen fair mit dem Sportkameraden umzugehen, im Training und im Spiel.
Deshalb finde ich es auch teilweise unerträglich wie mancheEltern sschon kleine Kinder während eines Spieles auf den Gegner hetzen.
Ich habe dies schlicht verboten mit der Androhung eine Mannschaft bei solchen Vorkommnissen aus dem Turnier zu nehmen und meinen Job niederzulegen.(gutes Druckmittel*g* niemand will ihn übernehmen.
Da grösste Problem ist einen Spielfluss zustande zu bekommen.
Abschlussbemerkung:
Der Trainer ist nicht nur der Übungsleiter sondern auch Tröster und Motivierer.
Dazu gehört das Schimpfen auf dem Platz genauso wie jubeln und trösten , Schuhe Binden, Wunden verbinden. Ein wenig Freund der Kinder zu sein und immer ansprechbar.
Wichtig hier nach Training oder Spiel keine Schimmpfkannonaden loslassen. Während muss das mal sein. Wichtig ist, dass die Kinder wissen, dass danach alles vorbei ist und ihnen niemand wirklich böse ist, wenn ein Spiel verloren geht. Das muss auch für die Eltern gelten, die dem Spiel beiwohnen.^Anfeuern erlaubt für die Eltern. Spielanweisungen müssen von dem Trainer allein gegeben werden, da die Kinder sonst verunsichert werden, wenn unterschiedliche Anweisungen auf den Platz gerufen werden.
Ich halte Teamsport für Kinder für hilfreicher, als Einzelzelsportarten, die oft kleine Egoisten heranziehen. Im Teamsport lernen die Kinder soziales Verhalten. Das Team kann nur zusammen gewinnen. Auch der beste Spieler unter den Kleinen kann ein Spiel nicht alleine gewinnen. Eine wichtige Erfahrung.
Als mein Sohn dazu kam war er 5 1/2. In kurzer Zeit war er so stark, dass er mit den achtjährigen in der F1 Mannschaft spielte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war er etwas schüchtern und traute sich das erste Mal kaum auf den Trainingsplatz. Die Mannschaft, die alle älter waren, haben ihn aufgenommen und ihm eine Menge Selbstbewustsein gegeben, dass ich heute eher bremsen als fördern muss.Seine Entwicklung wurde durch das Team positiv beeinflusst. Auch im alltäglichen Leben ausserhalb des Fussball tritt er nun 7jährig freundlich aber selbstbewusst auf.
Jugendfussballtrainer zu sein kostet viel Zeit und gute Nerven, macht aber auch Spass und hat meinem Gewicht gut getan. 8kg weg in einem Jahr. Ausserdem ist es eine wichtige Erfahrung im Umgang mit dem eigenen und anderen Kindern.
Und bitte:!!!!! Keinen Dank von den Eltern erwarten.
Also: Bilanz positiv, auch die der Mannschaft.
Nachdem es sich mit dem Beruf nicht mehr vereinbaren lässt und Junior den Verein gewechselt hat, höre ich mit dieser Tätigkeit auf. Es war eine
wichtige Zeit für mich, diese Arbeit mit Kindern.
Als der Trainer meines Sohnes letztes Jahr seinen Übungsleiterjob aufgab und niemand anderes bereit war dies zu übernehmen, blieb das Ganze an mir hängen. Da ich schon 1 Jahr Co Trainer war, kam man schnell darauf, dass ich die ideale Lösung sei und bedrängte mich solange, bis ich ja, sagte, da ich auch niemand anderen fand.
Ich über nam also die F1 und F2 Junioren im Alter von ca. 7 -8 Jahren. Schnell kamen noch jüngere Kinder dazu und wir gründeten eine Bambinitruppe dazu, Alter ca. 4-6 Jahre. Zum Glück fand ich hier hier einen Vater, der von Fussball etwas verstand und das Training übernahm. Inzwischen hat er aufgegeben, aus beruflichen Gründen sagt er. Nun stehen wir wieder vor dem selben Problem. Zu viele Kinder für einen Trainer.
Ich selbst trainiere etwa 20 Kinder, die s.g F1 und F2.
Dies ist kaum zu schaffen. Einmal in der Woche ist ein Cotrainer bei mir(na ja auch nicht jede Woche).
Sind tatsächlich 20, manchmal 22 Kinder auf dem Platz, ist das Training für einen Trainer nicht durchführbar. Die Gruppe für einen Trainer sollte 12, allerhöchstens 14 Kinder gross sein.
Tätigkeitsbeschreibung:
Im Allgemeinen herrscht die Meinung vor, besonders bei den Eltern,dass der Trainer zwei Mal pro Woche ca 1,5 Stunden, lang dauert das Training, auf dem Platz, ist ,an Punktspielen und Turnieren anwesend ist , und das war es dann.
Kann ja alles nicht so schlimm sein.
Abgesehen vom Training kommen zusätzliche Aufgaben, auf den Trainer zu. Trainingsvorbereitung, Meldung für Turniere, Orientierungsrunde, Punkterunde,
dann die Spiele selbst.
Die Eltern und Kinder sind meist neu in einem Verein und haben viele Fragen.
Deshalb ist es wichtig unter den Eltern 1-2 Betreuer zu finden die dem Trainer einige Aufgaben abnehmen oder oder unterstützend zur Seite stehen. Anmeldung neuer Kinder , Mithilfe bei Turnieren, Beratung der Eltern neuer Kinder im Verein, Tombolas organisieren, Weihnachtsfeiern und und und.
Beim ersten Elternabend ist es irgendwie wie in der Schule. Alle sind \"begeistert\" und wollen die Aufgabe übernehmen.
Die Eltern müssen lernen, dass ihre Mithilfe gefordert ist. Bei ca 60 Euro Jahresbeitrag kann man keine bezahlten Übungsleiter einstellen oder sonstiges Personal.
Das ist schwierig vielen Eltern beizubringen , die in dem Verein eine preisgünstige Möglichkeit sehen, ihre Kinder für ein paar Stunden unterzubringen.
Hier ist ständiger Kontakt zu den Eltern gefragt und annimation zur Mitarbeit.
Der Trainer ist in der Regel auch gefragt bei eigenen Turnieren anderer Juniorengruppen mitzuhelfen, bei der Turnierleitung beispielsweise.
Guter Kontakt zum Jugendleiter ist herzustellen, da dieser die Verbindung zum Hauptverein hat. Ausserdem verwaltet er die Jugendkasse für Bälle, Trikots, Trainingsgerät usw.
Teilnahme an Jugendausschusssitzungen sind ebenfalls Plicht.
Training:
In diesem Alter werden vor Allem die Grundlagen des Fussball trainiert.
Ball zuspielen. Ball stoppen. Den Ball im Laufen führen, den Gegner umspielen.
Besonder wichtig ist das Zuspiel. Entscheident ist es hier , dass man nicht zu grosse Gruppen hat. Höchstens 12 Kinder für einen Trainer. Mehr geht nicht.
Jedes Kind muss einen Ball haben im Training. Das ist wichtig. Der ständige Umgang mit dem Übungsgerät bring das Gefühl für den Ball. Sämtliche Übungen, wie stoppen, passen, Torschuss,Ball mit dem Fuss hochnehmen, erste Jonglierübungen lasse ich die Kinder sowohl mit dem rechten, als auch mit dem linken Bein üben. Das macht sie nicht nur zu kompletteren Fussballern, sondern fördert auch ihre allgemeine Koordinationsfähigkeit, nicht nur in dieser Sportart.
Eine Seite wird immer die\"Schwächere bleiben\". Doch die Kinder lernen , wie man ein kleines Handicap mit viel Übung verringern oder ganz in den Griff bekommen kann.Man muss damit in diesem Alter anfangen. Von Jahr zu Jahr wird es schwieriger die Grundlagen richtig zu erlernen. Ein Spieler mit 14 oder gar 16 Jahren hat kaum noch Chancen jonglieren oder den Schuss mit einem \"schwächeren\" Fuss zu erlernen.
Auch die gymnasischen Übungen finden mit Ball statt.
Vor allem müssen die Kinder lernen ihre Bewegungen zu koordinieren. Da gibt es bei vielen Kindern grosse Defizite.Manche habe grosse Probleme ihre Beine richtig zu bewegen, obwohl sie eigentlich gesund sind. Da hätte Papa schon mal ein wenig Fangen mit ihnen spielen können. Ich weis, keine Zeit. Aber diese Zeit ist gut investiert in die Gesundheit der Kinder.
Grosse Konditionsübungen sind nicht notwendig. Also Waldlauf etc. entfallen.Auch keine Kraftübungen. Spielerisches Lernen ist wichtiger.Spass muss es machen.
Vorrangig im Training ist, die Kinder ständig zu beschäftigen. d.h. man sollte sich vorher einige Gedanken über Inhalt und Ablauf des Trainings machen, damit keine grossen Leerzeiten entstehen. Die einzelnen Übungen sollten möglichst nicht länger als 10 Minuten dauern, da es den Kindern schnell langweilig wird. Enden lasse ich das Training immer mit einem kleinen Fussballspiel,in verschiedenen Formen. Mit oder ohne Torwart, ganz kleine , oder die für diese Altersgruppe passende Tore. Um das Zusammenspiel und passen zu fördern kann man beispielsweise die Schrittzahl begrenzen, innerhalb der abgespielt werden muss.
Ein beliebtes Spiel bei den Kinder hier ist auch folgendes:
Die Tore etwas näher zusammenstellen. Der Ball darf nur mit den Händen zugeworfen werden. Nach 3 Schritten muss abgespielt werden. Tore werden nur auf Zuwurf,per Kopf erziehlt.Das fördert den Blick für den Mitspieler und das Teamsspiel.
Auch zum Aufwärmen kann man Spiele benützen.Faules Ei beispielsweise, oder man grenzt ein Feld ab, in dem sich alle aufhalten müssen und bestimmt zwei Spieler, die die anderen abwerfen müsse. Die Kinder lieben Wettstreit. Zählen wer die meisten abgeworfen hat ist angesagt.
Dann wechseln und zwei andere Kinder werfen.
Zu empfehlen ist hier die site www.dfb.de
hier werden Trainingsbeispiele für alle Juniorengruppen angeboten.
Diese Beispiele sind wirklich nützlich und werden von mir immer , oder fast immer eingeflochten.
Auch werden dort Videofilme und Literatur zum Training angeboten.
Das Spiel:
Das Fussballspiel der F Junioren unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von den Erwachsenen, dass auf einem Halbfeld gespielt wird, mit jeweils 6 Feldspielern und einem Torwart. Abseits gibt es noch nicht. Erst ab den D Junioren. Auch darf zum Torwart zurückgepasst werden. Dieser darf den Ball dann in die Hand nehmen. Kleinere Regelverstösse werden noch grosszügig gehandhabt.Doch sollte man gröbere Fouls ahnden(apfeifen,Freistoss oder Strafstoss) Die Kinder müssen lernen fair mit dem Sportkameraden umzugehen, im Training und im Spiel.
Deshalb finde ich es auch teilweise unerträglich wie mancheEltern sschon kleine Kinder während eines Spieles auf den Gegner hetzen.
Ich habe dies schlicht verboten mit der Androhung eine Mannschaft bei solchen Vorkommnissen aus dem Turnier zu nehmen und meinen Job niederzulegen.(gutes Druckmittel*g* niemand will ihn übernehmen.
Da grösste Problem ist einen Spielfluss zustande zu bekommen.
Abschlussbemerkung:
Der Trainer ist nicht nur der Übungsleiter sondern auch Tröster und Motivierer.
Dazu gehört das Schimpfen auf dem Platz genauso wie jubeln und trösten , Schuhe Binden, Wunden verbinden. Ein wenig Freund der Kinder zu sein und immer ansprechbar.
Wichtig hier nach Training oder Spiel keine Schimmpfkannonaden loslassen. Während muss das mal sein. Wichtig ist, dass die Kinder wissen, dass danach alles vorbei ist und ihnen niemand wirklich böse ist, wenn ein Spiel verloren geht. Das muss auch für die Eltern gelten, die dem Spiel beiwohnen.^Anfeuern erlaubt für die Eltern. Spielanweisungen müssen von dem Trainer allein gegeben werden, da die Kinder sonst verunsichert werden, wenn unterschiedliche Anweisungen auf den Platz gerufen werden.
Ich halte Teamsport für Kinder für hilfreicher, als Einzelzelsportarten, die oft kleine Egoisten heranziehen. Im Teamsport lernen die Kinder soziales Verhalten. Das Team kann nur zusammen gewinnen. Auch der beste Spieler unter den Kleinen kann ein Spiel nicht alleine gewinnen. Eine wichtige Erfahrung.
Als mein Sohn dazu kam war er 5 1/2. In kurzer Zeit war er so stark, dass er mit den achtjährigen in der F1 Mannschaft spielte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war er etwas schüchtern und traute sich das erste Mal kaum auf den Trainingsplatz. Die Mannschaft, die alle älter waren, haben ihn aufgenommen und ihm eine Menge Selbstbewustsein gegeben, dass ich heute eher bremsen als fördern muss.Seine Entwicklung wurde durch das Team positiv beeinflusst. Auch im alltäglichen Leben ausserhalb des Fussball tritt er nun 7jährig freundlich aber selbstbewusst auf.
Jugendfussballtrainer zu sein kostet viel Zeit und gute Nerven, macht aber auch Spass und hat meinem Gewicht gut getan. 8kg weg in einem Jahr. Ausserdem ist es eine wichtige Erfahrung im Umgang mit dem eigenen und anderen Kindern.
Und bitte:!!!!! Keinen Dank von den Eltern erwarten.
Also: Bilanz positiv, auch die der Mannschaft.
Nachdem es sich mit dem Beruf nicht mehr vereinbaren lässt und Junior den Verein gewechselt hat, höre ich mit dieser Tätigkeit auf. Es war eine
wichtige Zeit für mich, diese Arbeit mit Kindern.
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