Erfahrungsbericht von Perserkatze
Jobst hin und Ehrmann her...
Pro:
Gesunde und schmackhafte Alternative zu Fertigprodukten
Kontra:
Keine Spur von Kontra - denn etwas Arbeitsaufwand sehe ich nicht als Kontra
Empfehlung:
Nein
In meinem ganzen Leben habe ich nicht so viele Fruchtjoghurts gegessen wie ich schon Berichte darüber gelesen habe. Viele der Beurteilungen sind positiv ausgefallen aber dennoch kann mich kaum einer dieser Berichte davon überzeugen, dass diese Produkte wirklich so herrlich und gesund sind. Nicht unbeteiligt an dieser Abneigung der schon fertigen Fruchtjoghurts sind einige Informationen die ich mir aus dem Internet geholt habe, welche besagen, dass in Fruchtjoghurt aus dem Kühlregal neben Farbstoffen auch Konservierungs- und Antioxidationsmitteln sowie verschiedene Stoffe tierischer Herkunft zu finden sind. Beispiele hierfür sind insbesondere Emulgatoren, Mehlbehandlungsmittel und thermooxidiertes Sojaöl (E 470).
Schon von Kindesbeinen an haben mich meine Eltern und Großeltern mit natürlichen Fruchtjoghurts vollgestopft und als ich etwas größer war hab ich dann eine Vorliebe für meine eigene „Fruchtmischung“ entdeckt. Es handelt sich dabei um Erdbeeren mit Sauerrahm. Joghurts schmecken mir nicht unbedingt, weder im Originalzustand noch mit irgendwelchen Früchten oder anderen Geschmacksrichtungen. Deswegen hier auch mein Tipp für tollen und gesunden Hochgenuß.
Natürlich habe auch ich schon mal ein „Nöm Mix“, Zott - oder wie sie alle heißen mögen – verspeist, konnte diesen Produkten aber nichts abgewinnen. Sie waren geschmacklich einfach irgendwie chemisch und ich konnte die Früchte nicht wirklich herausschmecken, die sich angeblich in diesen Joghurts befinden.
Meine liebste Fruchtmischung
Man nimmt circa einen halben Kilo Erdbeeren, wäscht sie und entfernt das grüne „Häubchen“, schneidet sie in kleine Stücke oder zerdrückt sie mit der Gabel. Danach nimmt man Kristall- oder Traubenzucker nach Geschmack und lässt diese Mischung circa 20 Minuten stehen damit die in den Erdbeeren befindliche Flüssigkeit aus den Früchten austreten kann. Jetzt fügt man noch 500 ml Sauerrahm (In Deutschland Saure Sahne?) hinzu und verrührt die Zutaten bis eine rosafarbene, mit Früchten versehene Köstlichkeit entsteht. Ich denke, bei dieser einfachen Zubereitung ist es doch schade ein schon fertiges Produkt zu kaufen, das geschmacklich niemals dem natürlichen Produkt nahe kommt.
Natürlich ist in dieser Fruchtmischung reichlich Fett vorhanden, da unser Rahm aus 15% Fett besteht. Aber mal ganz ehrlich, wie viele essen Fleisch, Käse und Ähnliches? Ich denke so gut wie jeder, außer den absoluten Vegetariern, die Tierprodukte meiden. Aber diese Personen dürfen dann auch keine Joghurts essen, da Milch ja bekanntlich von der Kuh produziert wird.
Als Alternative zum Sauerrahm kann man aber auch Butter- oder Saure Milch verwenden. Diese Mischung ergibt einen prickelnden Geschmack und wird meines Wissens bei uns „Fru Fru“ genannt. Auch mit den Früchten kann man hier jonglieren und statt der Erdbeeren fast jedes andere Obst verwenden. Gut, es ist ein Arbeitsaufwand im Gegensatz zum lediglichen Öffnen eines Joghurtbechers aber meiner Meinung nach wesentlich gesünder und vor allem schmeckt es wie es schmecken soll – NATÜRLICH!
Ich habe letzte Woche mal Joghurt mit Früchten gemischt, da ich aus Versehen einen falschen Becher erwischt habe. Aber auch dieses Fruchtjoghurt hatte nicht annähernd den Geschmack der schon fertigen Produkte. Es war zwar nicht unbedingt mein Fall – weil Joghurt mir einfach zu wässrig ist – aber es hatte wenigstens einen natürlichen Geschmack.
Zur Aufbewahrung für einige Tage – was bei mir eher selten vor kommt – füllt man die Fruchtmischung in einen verschließbaren Kunststoffbehälter und stellt diesen in den Kühlschrank. Vor dem Verzehr nehme ich aber einen Teil davon heraus und warte bis die Köstlichkeit etwa Zimmertemperatur hat, denn dann kommt der Geschmack erst richtig zur Geltung. Nicht umsonst wird Obst von vielen nicht im Kühlschrank untergebracht, sondern stehen in einer Schüssel auf dem Tisch oder einer Kommode. Früchte sind gekühlt etwas geschmacksneutral, so auch diese Joghurts und dergleichen.
Wahrscheinlich werden sich so einige Leser denken, ach die Katze mit ihrer Abneigung gegen Fertiggerichte, aber ich denke der Trend geht zur gesunden Ernährung. Das „schnelle Essen“ auch Fast Food genannt, ist und bleibt ungesund, alleine wenn ich denke, was da oftmals für Zutaten enthalten sind. Wenn ich durch die Supermärkte schlendere und die diversen Fertiggerichte begutachte stellen sich mir meist die Haare im Nacken auf.
Das Leben ist heute fast nur noch Stress, also gönnt eurem Körper doch ab und zu auch mal etwas Gesundes, er ist mit allem was auf ihn einströmt gestraft genug.
Nun könnt ihr gerne über mich herfallen aber ich werde meine Meinung nicht ändern, und vielleicht habe ich ja nun doch einige zum Um- und Nachdenken bringen können.
Rahmschlürfende Grüße sendet euch eure ©Perserkatze.
Wien, am 22. Juni 2002
46 Bewertungen, 7 Kommentare
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03.02.2009, 22:52 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsuper beschrieben, ja schade, dass sich so viele Menschen von der Industrie ihre Gesundheit kaputtmachen lassen und es ihren Kindern beibringen. Wir holen uns immer frische Brombeeren und machen die in saurer Sahne, einfach köstlich lg
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28.01.2009, 21:17 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht. LG
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09.08.2008, 02:35 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichWuEnScHe DiR eInEn ScHoEnEn SaMsTaG..lIeBe GrUeSsE..aNjA
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14.11.2006, 21:42 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich╔╩╦╝ SH & LG ╔╩╦╝
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14.11.2006, 17:16 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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11.08.2006, 01:13 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreichsh von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny
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30.07.2006, 11:06 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼
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