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Erfahrungsbericht von campino

Wieso, weshalb, warum immer meine Karte?

Pro:

Schöne Erinnerungen kann Dir niemand mehr nehmen.

Kontra:

kein Kontra

Empfehlung:

Ja

Ich bin sehr oft innerhalb Deutschlands unterwegs und deshalb des Öfteren darauf angewiesen, mir mit meiner EC-Karte im Baden-Württembergischen Ausland Geld zu „beschaffen“.

Das die Karte nicht in jedem Laden funktioniert, dafür habe ich ja noch (etwas) Verständnis.
Das ich aber ständig von Geldausgabeautomaten nicht nur von fremden Instituten, sondern auch der Sparkasse abgewiesen werde, das geht doch ganz schön auf den Wecker.

Mittlerweile habe ich schon die 3. Karte und für jede neue Karte sind natürlich Gebühren fällig!

Ich habe absolut kein Verständnis, wenn bei meinem Versuch an „Bares“ zu gelangen die Meldung kommt: „Karte hier nicht zugelassen“ und anschließend mein Chef am gleichen Geldautomat, mit einer Karte desselben Bankinstituts ohne Schwierigkeiten zu seinem gewünschten Bargeld gelangt.

Auf Nachfragen bei meiner Sparkasse bekam ich die Auskunft, auf der Karte sei keine Sperre und ich solle doch EC-Schecks mitnehmen. (Das ist sehr hilfreich, wenn abends alle Banken geschlossen haben). Mittlerweile hat sich der EC-Scheck ja sowieso überlebt. Oder aber es kam die Frage ob meine Handtasche einen Magnetverschluß habe (sehr witzig, dann würde die Karte ja nirgends funktionieren).

Für was habe ich eigentlich die Karte, wenn ich trotzdem EC-Schecks dabeihaben soll? Eine Mitarbeiterin meiner örtlichen Sparkasse meinte, Euroschecks seien sowieso sicherer und sie würde auch nur mit Schecks reisen, Interessant.

Für alle Fälle bin ich zwar noch mit Kreditkarten ausgestattet , aber damit Geld am Automat holen? Da sind mir die Gebühren zu hoch.

Bis heute hat sich noch keine Lösung für mein Problem gefunden. Seltsamerweise funktioniert die Karte im „Ländle“ (Baden-Württemberg) hervorragend.

So bleibt mir auch weiterhin nur die eine Erklärung: Meine EC-Karte birgt ein unergründliches Geheimnis, dass weder die Mitarbeiter der Sparkasse noch campino lösen können.
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Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und eine schöne Woche.







----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-11-26 13:52:37 mit dem Titel Papa findet den Winter

Es war langweilig, um ehrlich zu sein: Stinklangweilig. Ich schaute hinaus in das Grau in Grau vor dem Fenster. Gerade hatte ich ein schönes Winterbild gemalt, richtig weihnachtlich, mit vielen Schneeflocken, Kindern die Schlitten fuhren und einer Krippe, die oben auf dem Berg stand. Aber wie schon gesagt, das Wetter draußen hatte mit meinem Bild so gar nichts zu tun. Keine Chance draußen zu spielen, keine Flocke in Sicht und in zwei Wochen war Weihnachten.

„Mama, mir ist soooo langweilig“, quengelte ich. „Da kann ich dir jetzt auch nicht helfen“, meinte meine Mutter: „Mal doch noch ein Bild.“ „Nö, ich mag nicht immer malen, ich möchte das es schneit. Es ist doch kalt, warum schneit es dann nicht“?

„Warum?“ das war die Stimme meines Vaters, der eben zur Tür herein kam. „Papa, warum schneit es nicht. Es muss doch schneien wenn Weihnachten ist....“ Mein Vater setzte sich. „Pass mal auf, wenn du mir versprichst, mit deiner Quengelei aufzuhören, verspreche ich dir, dass wir morgen den Winter suchen gehen. Nur wir beide, du und ich.“
Winter suchen gehen? Das war ja mal was Tolles. „Und, Andrea, - am Besten malst du noch mal ein Bild, das wir mitnehmen können, um dem Winter zu zeigen, wohin er kommen muss.“

Nichts leichter als das. Mir war auf einmal überhaupt nicht mehr langweilig. Schnell kramte ich meine Stifte wieder hervor und begann zu malen. Ich malte die Stadt in der ich lebte. Drei Flüsse musste ich malen, denn daran konnte man die Stadt erkennen. Und den Monte Scherbelino musste ich malen, auch das war ein Erkennungszeichen. Und außen rum malte ich einen goldenen Rand. Es hieß ja schließlich auch Goldstadt. Wenn der Winter nicht ganz doof war, musste er, wenn er dieses Bild sah, genau wissen was gemeint war. Hochzufrieden mit meinem Werk ging ich ins Bett, fest davon überzeugt nicht schlafen zu können.

Am nächsten Morgen war ich natürlich als Erste wach. Nach dem Frühstück zeigte ich mein Bild meinen Eltern. „Schön hast du das gemalt“, sagte meine Mutter. „Jetzt müssen wir dein Bild noch winterfest machen“, meinte mein Vater. Er klebte es auf ein Pappestück, dann machte er aus einer durchsichtigen Folie einen Überzug auf das Bild und hinten mit einem Stück Zwirn einen Aufhänger dran. Jetzt war das Bild wirklich wetterfest.

“Zieh“ deine Stiefel an, es geht los!“ Das musste man mir nicht zweimal sagen, flugs war ich in Stiefel und Anorak geschlüpft, hatte den Schal umgewickelt, die Mütze aufgezogen und natürlich die dicken Handschuhe in die Tasche gesteckt. Wir gingen aus dem Haus. Es hatte zwar aufgehört zu regnen, aber der Himmel war grau und es ging ein eisiger Wind. Papa, der Hund und ich stiegen ins Auto, das seltsamerweise sofort ansprang und los ging es......

Zuerst hinaus aus der Stadt. „Wohin fahren wir“ fragte ich, „Hab’ nur Geduld, - dahin, wo der Winter ist“, kam die Antwort, „du kannst noch ein bisschen mithelfen ihn zu finden, sing doch ein wenig....“ So turnte ich mitsamt Hund hinten auf der Rückbank rum und sang ungefähr 20 mal Schneeflöckchen, Weißröckchen.......“ Dieses Lied fand ich für unser Vorhaben sehr angemessen. Und es hatte tatsächlich geholfen. Auf einmal sah ich draußen, zwar nur vereinzelte, aber immerhin gut sichtbare weiße Stellen... und es wurden mehr, immer mehr und dann sah ich Höhenzüge, die ganz weiß waren. Aufgeregt hopste ich hinten rum (damals gab es noch keine Sicherheitsgurte im Auto). Jetzt fuhren wir einen Berg hinauf. An den Rändern der Straße lagen richtige große Schneehaufen, ich traute kaum meinen Augen. Oben angekommen, ging es endlich hinein in die weiße Pracht. Wir bauten einen großen Schneemann, der bekam einen großen Ast in den Arm gedrückt und an dem Ast befestigte ich meinen Wegweiser für den Winter. Dann füllten wir noch Schnee in die große Thermoskanne, die mein vorausdenkender Vater vorsorglich mit genommen hatte. Nach gut drei Stunden fuhren wir wieder heimwärts.
Ich war glücklich, ich hatte den Winter gefunden, ihm den Weg gezeigt und sogar einen Beweis dafür in der Kanne.

Heute weiß ich, wir sind nur mal eben von Pforzheim nach Bad Wildbad gefahren. Eine knappe Stunde Fahrt, die mein Kinderleben nachhaltig bereichert hat. Danke Papa.

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So, ich hoffe Euch mit meinem Bericht nicht gelangweilt zu haben.
Wenn ja, tut’s mir leid, wenn nein, hat sich die Mühe gelohnt!

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veröffentlicht auch bei xmas-info.de und Ciao (bevor mir Klagen kommen)!

84 Bewertungen, 3 Kommentare

  • XXLALF

    25.07.2010, 17:17 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und wunderschöne sonntagsgrüße

  • manu63

    15.12.2007, 17:28 Uhr von manu63
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg manu63

  • hjid55

    27.01.2007, 16:04 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Sarah