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Erfahrungsbericht von kristel

Gebirgsstrecke des Rhein wird Weltkulturerbe

Pro:

steht im Bericht

Kontra:

da gibt es nix

Empfehlung:

Nein

Es ist soweit, die Gebirgsstrecke des Mittelrheins zwischen Bingen und Koblenz, ist jetzt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Die Bedeutung des Mittelrheintals als wichtigster europäischer Verkehrsweg (Wasserstraße) und gleichermaßen seine wilde Schönheit und Romantik haben diesen Abschnitt des verkehrsreichsten europäischen Flusses zum Weltkulturerbe werden lassen.
Der Rhein fließt in diesem Bereich durch die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Das Weltkulturerbegebiet deckt sich dabei größtenteils mit der naturräumlichen Einheit „ Oberes Mittelrheintal“ von der Binger Pforte, dem Eintritt des Stromes in das tief eingeschnittene, von steilen Flanken begrenzte Rheinengtal, bis zur Lahnsteiner Pforte, dem Ausgang zur Neuwieder Talweitung. Bestandteil des Naturraums sind aber auch die angrenzenden Flächen der Mittel- und Hochterrassen (Obertal) als Zeugen urzeitlicher Flussläufe.
Diese Flächen stehen in engen strukturellen und funktionalen Beziehungen mit dem Engtal ebenso wie die steilen Kerntäler der in den Rhein mündenden Bäche.
Diese Kulturlandschaft umfaßt neben dem Rhein auch rund 60 Städte und Gemeinden mit insgesamt knapp 200.000 Einwohnern.
Diese Gebirgsstrecke wird jetzt gleichrangig genannt mit den Pyramiden Ägyptens, dem Grand Canyon des Colorado, dem Tadsch Mahal in Indien, der Inkastadt Machu Pichu in Peru, der großen Mauer in China und nicht zuletzt der Völklinger Hütte im Saarland – nur um einige wenige Beispiele aufzuzählen.
Ich kann nur jedem empfehlen sich diesen Rheinabschnitt zu besuchen, sei es von Land aus oder noch besser vom Schiff aus. Ihr werdet dann nachvollziehen können, was für viele Touristen aus aller Welt auch bereits vor der Erklärung zum Weltkulturerbe ein einmaliges Reiseerlebnis.

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