Erfahrungsbericht von Schattenesserin
Weihnachten
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Empfehlung:
Nein
Weihnachten, das Fest der Liebe und der Familie. Dieses Fest, was mit dem Heiligen Abend am 24.12. beginnt und noch zwei weitere Feiertage nach sich zieht (1. und 2 Weihnachtstag) ist für viele nur ein Beschenken.
Früher, als ich noch ein kleiner Furz J war, liebte ich Weihnachten über alles. Es wurde richtig familiär gestaltet. Es fing immer damit an, dass wir den ganzen Tag Wohnzimmer-verbot bekamen. Wir Kinder sahen uns dann die Trickfilme im Fernsehen an, da zu der Zeit immer sehr schöne Filme, besonders für Kinder gezeigt werden. Danach haben wir uns schick gemacht, denn zu einem richtigen Weihnachten gehört natürlich auch der Gang zur Kirche. Nach einer Stunde langweilen, sein wir mal ehrlich, für Kinder ist das nicht unbedingt gemacht worden (besonders nicht hier!), ging es dann endlich wieder nach hause. Es wurde gegessen, fein gemütlich und ohne Stress (wir Kinder hibbelten auf den Stühlen rum, da wir unbedingt die Geschenke haben wollten!) und danach erst mal wieder Ordnung gemacht.
Endlich! Es war sieben Uhr. Eine Glocke ertönte (jetzt weiß ich, dass meine Ma dies immer getan hat und nicht der Weihnachtsmann!) und wussten, gleich geht es los. Vor der verschlossenen Wohnzimmertür standen wir nun, jeder mit einer Wunderkerze bewaffnet und ein Kampflied singend („Oh Tannenbaum...“ oder „Stille Nacht, Heilige Nacht...“). Die Tür wurde aufgesperrt, wir Kinder rannten zu den Geschenken, das Geschenkpapier flog nur so durch die Gegend, die Eltern freuen sich und gut eine Stunde später war dann alles vorbei. Jeder sahs mit seinen Geschenken in der Ecke und spielte, bastelte, probierte. Die Weihnachtstage verliefen dann ähnlich, nur das man bei den Großeltern sahs.
Meine Mutter hat uns verlassen, als ich 14 Jahre alt war. Sie hatte einen neuen Mann kennengelernt und hat sich von meinem Vater scheiden lassen. Wir Kinder sind bei unserem Dad geblieben. Nach dieser Trennung war fast jedes Jahr eine andere Frau an Weihnachten bei uns, natürlich auch mit anderen Kindern. In dieser Zeit habe ich mich nicht auf Weihnachten gefreut.
Seit meinem 19. Geburtstag fahre ich nun jedes Jahr nach Berlin über die Feiertage. Die Schwester meines Vaters lebt dort alleine und ich verstehe mich sehr gut mir ihr. Meine ersten Weihnachten ohne meinen Vater und ohne meine Brüder waren eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich glaube, wir verleben unsere gemeinsamen Weihnachten so, wie es eigentlich sollte. Man sitzt zusammen, redet, freut sich. Das Beschenken rutscht dort total in den Hintergrund. Wir schenken uns zwar etwas, aber diese Geschenke fallen nicht groß aus und kommen von Herzen (keine Pflichtgeschenke). Wir verleben Weihnachten nicht nach Plan. Wir machen das, worauf wir Lust haben. Und wenn wir Super Nintendo oder Playstation spielen wollen, dann tun wir es. Ich freue mich endlich wieder auf die Weihnachtstage, zwar anders wie früher, aber trotzdem nicht weniger.
Mein Fazit?
Tja. Ich halte nicht viel von dieser ganzen Beschenkerei. Wenn man Kinder hat, okay. Aber mir fällt immer mehr auf, dass sehr viele Erwachsene an diesen Tagen nur auf die Geschenke aus sind und sich teilweise sogar beschweren, weil es nicht genau das Geschenk ist, was sie haben wollten. Man sollte nicht vergessen, dass es an Weihnachten nicht um das Beschenken geht. Es geht meiner Meinung nach um das Beisammensein, dass wir für andere da sind und auch anderen helfen, wo wir nur können. Es ist das Fest der Liebe!
Früher, als ich noch ein kleiner Furz J war, liebte ich Weihnachten über alles. Es wurde richtig familiär gestaltet. Es fing immer damit an, dass wir den ganzen Tag Wohnzimmer-verbot bekamen. Wir Kinder sahen uns dann die Trickfilme im Fernsehen an, da zu der Zeit immer sehr schöne Filme, besonders für Kinder gezeigt werden. Danach haben wir uns schick gemacht, denn zu einem richtigen Weihnachten gehört natürlich auch der Gang zur Kirche. Nach einer Stunde langweilen, sein wir mal ehrlich, für Kinder ist das nicht unbedingt gemacht worden (besonders nicht hier!), ging es dann endlich wieder nach hause. Es wurde gegessen, fein gemütlich und ohne Stress (wir Kinder hibbelten auf den Stühlen rum, da wir unbedingt die Geschenke haben wollten!) und danach erst mal wieder Ordnung gemacht.
Endlich! Es war sieben Uhr. Eine Glocke ertönte (jetzt weiß ich, dass meine Ma dies immer getan hat und nicht der Weihnachtsmann!) und wussten, gleich geht es los. Vor der verschlossenen Wohnzimmertür standen wir nun, jeder mit einer Wunderkerze bewaffnet und ein Kampflied singend („Oh Tannenbaum...“ oder „Stille Nacht, Heilige Nacht...“). Die Tür wurde aufgesperrt, wir Kinder rannten zu den Geschenken, das Geschenkpapier flog nur so durch die Gegend, die Eltern freuen sich und gut eine Stunde später war dann alles vorbei. Jeder sahs mit seinen Geschenken in der Ecke und spielte, bastelte, probierte. Die Weihnachtstage verliefen dann ähnlich, nur das man bei den Großeltern sahs.
Meine Mutter hat uns verlassen, als ich 14 Jahre alt war. Sie hatte einen neuen Mann kennengelernt und hat sich von meinem Vater scheiden lassen. Wir Kinder sind bei unserem Dad geblieben. Nach dieser Trennung war fast jedes Jahr eine andere Frau an Weihnachten bei uns, natürlich auch mit anderen Kindern. In dieser Zeit habe ich mich nicht auf Weihnachten gefreut.
Seit meinem 19. Geburtstag fahre ich nun jedes Jahr nach Berlin über die Feiertage. Die Schwester meines Vaters lebt dort alleine und ich verstehe mich sehr gut mir ihr. Meine ersten Weihnachten ohne meinen Vater und ohne meine Brüder waren eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich glaube, wir verleben unsere gemeinsamen Weihnachten so, wie es eigentlich sollte. Man sitzt zusammen, redet, freut sich. Das Beschenken rutscht dort total in den Hintergrund. Wir schenken uns zwar etwas, aber diese Geschenke fallen nicht groß aus und kommen von Herzen (keine Pflichtgeschenke). Wir verleben Weihnachten nicht nach Plan. Wir machen das, worauf wir Lust haben. Und wenn wir Super Nintendo oder Playstation spielen wollen, dann tun wir es. Ich freue mich endlich wieder auf die Weihnachtstage, zwar anders wie früher, aber trotzdem nicht weniger.
Mein Fazit?
Tja. Ich halte nicht viel von dieser ganzen Beschenkerei. Wenn man Kinder hat, okay. Aber mir fällt immer mehr auf, dass sehr viele Erwachsene an diesen Tagen nur auf die Geschenke aus sind und sich teilweise sogar beschweren, weil es nicht genau das Geschenk ist, was sie haben wollten. Man sollte nicht vergessen, dass es an Weihnachten nicht um das Beschenken geht. Es geht meiner Meinung nach um das Beisammensein, dass wir für andere da sind und auch anderen helfen, wo wir nur können. Es ist das Fest der Liebe!
46 Bewertungen, 5 Kommentare
-
20.09.2008, 12:22 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichwie wahr, wie wahr. ich habe gelernt, das schenken schöner ist als beschenkt zu werden. Aber man sollte dies nicht auf Weihnachten beziehen. Wir feiern Weihnachten das ganze Jahr. lg Werner
-
14.09.2008, 23:24 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichsChOeNeN aBeNd - GrUsS aNjA
-
08.08.2008, 21:05 Uhr von miko1960
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht von dir. Vlg, Michael
-
14.06.2008, 23:38 Uhr von bambie34
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich,lg Tanja
-
18.08.2007, 23:19 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.




Bewerten / Kommentar schreiben