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Erfahrungsbericht von Anonym126

Oh Wunderbaum!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wir umgeben uns mit immer mehr Düften. Da sind zunächst ein Mal die vielen verschiedenen Duftnoten, mit denen wir unseren Körper einsprühen, betupfen oder eincremen. Oft kommen sich Rasierwasser, Deo und Duschgel ganz schön ins \"Gehege!\" Oder auch ein Parfum, ein Haarspray und eine wohlriechende Tagescreme passen nicht immer harmonisch zueinander und es entsteht ein \"Geruchsmischmasch\", der undefinierbar ist.

Nun haben die Wohlgerüche schon seit geraumer Zeit Einzug in unsere Toiletten, Bäder, Wohnzimmer und Kleiderschränke gehalten und schließlich auch in unsere Autos. Als ich vor einiger Zeit mit dem Wagen meiner Freundin fuhr, fühlte ich mich mitten in einen Tannenhain versetzt. Es roch sehr streng nach Tannennadeln und Waldesduft. Die Geruchsquelle hatte ich rasch ausgemacht. Es war ein kleines grünes Bäumchen, das lustig vorn am Innenspiegel baumelte und meinen Geruchssinn in arge Bedrängnis brachte.

Einige Tage später entdeckt ich solche Wunderbäumchen in der Tankstelle. Mein Mann wollte es ausprobieren und kaufte Eines, trotz meines Einwandes. Er hängte es sich zunächst ein Mal in sein Auto! Doch vorher nutzte ich die Gelegenheit um mir den Wunderbaum näher zu betrachten.

Produkt:
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Es ist tatsächlich ein kleines Bäumchen, an dem sich oben eine Schnur befindet, um es aufzuhängen. Der Baum besteht aus Pappe und wurde mit dem gewünschten Parfüm und Aroma getränkt, denn es gibt diesen Wunderbaum in verschiedenen Duftnoten und auch den entsprechenden Farben. Kirschduft ist z.B. rot und Apfel grün! Der ganze Baum ist mit einer Folie fest umhüllt. Eine Bedienungsanweisung erklärt kurz den Umgang mit der Folie. Das Bäumchen kostet an der Tankstelle 0,59€.

Erfahrungen:
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Wichtig ist, die Anleitung zu beachten. Denn das eingeschweißte Bäumchen soll nur Stück für Stück von der Folie entfernt werden. Entferne ich die Folie sofort vollständig, entfaltet sich der Duft des Bäumchens sofort und total und das stelle ich mir sehr unangenehm vor. Auch hätte man nicht sehr viel von dem Duft, der normalerweise 6-8 Wochen halten soll. Nur da, wo die Folie abgezogen wurde, gibt der Baum seinen Duft preis und das ist für meine Nase schon mehr als genug. Vor allem wenn das Bäumchen in einem so kleinen Raum wie dem Autoinnenraum, hängt.

Der Duft ist sehr konzentriert. Als ich aus Versehen das Bäumchen berührte, rochen meine Finger noch sehr lange intensiv nach der Duftnote. Also besser ist es, den Hautkontakt möglichst zu vermeiden. Ob der Duft wirklich 6-8 Wochen anhält kann ich noch nicht sagen, denn so lange besitzen wir den Baum noch nicht. Doch da wir uns an die vorgegebene Markierung halten denke ich, dass es zeitlich hinkommt.

Das Bäumchen hängt im Auto meines Mannes und ich komme daher nur selten in den Genuss, den Duft riechen zu können. Doch für mich ist solch eine Duftnote auf so engem Raum zu intensiv. Ich kenne bis jetzt nur den Apfelduft und das Tannenaroma. Von beiden Sorten bin ich nicht hellauf begeistert. Vielleicht wirkt der Wunderbaum im Bad, WC oder Diele ja Wunder! Dort kann man ihn natürlich auch aufhängen und für wohlriechende Luft sorgen, wenn man es für nötig hält.

Bei all diesen künstlichen Düften, die sicher auch einen großen Teil Chemie enthalten, kann ich nicht unkritisch bleiben. Ich denke man sollte sich wirklich fragen, ob das, was wir da so intensiv einatmen wirklich für unseren Körper und besonders für unsere Lunge unschädlich ist. Ich befürchte, dass diese chemischen Duftstoffe unter Umständen zu Schäden führen können.

Während einer längeren Fahrtstrecke, habe ich den Baum in den Kofferraum verbannt, um ihn nicht immer vor der Nase zu haben. Ich stellte einen leichten Kopfschmerz fest und führte ihn natürlich auf die Ausdünstungen des Wunderbaumes zurück. Vielleicht sollten wir nicht zu leichtfertig alles annehmen, was die Industrie uns so vorsetzt. Abgesehen davon frage ich mich weshalb wir alle Gerüche, insbesondere auch Körpergerüche mit aller Macht überdecken? Natürlich möchte keiner stinken, doch der Eigengeruch ist doch etwas sehr Persönliches und Intimes und gehört zur Einzigartigkeit des Menschen dazu. Ich möchte nicht ausschweifen, doch ich gebe das mal zu bedenken.

Doch zurück zu dem Wunderbäumchen! Sicher gibt es Gelegenheiten solch ein Teil mal einzusetzen. Sei es nach einer Party, um den verqualmten Räumen wieder eine angenehme frische Brise zu verschaffen oder auch wenn Tiere im Haus sind, auf engstem Raum mit uns leben und Gerüche nicht zu vermeiden sind. Das Einsetzen solcher Artikel muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur eben nicht bedenkenlos und unkontrolliert, sondern solche Maßnahmen sollten als Ausnahmen betrachtet werden.

Fazit:
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Der Wunderbaum verbreitet in den Räumen die gewünschten Duftnoten, überdeckt unangenehme Gerüche und sorgt für eine frischer \"Brise.\" Kritisch betrachte ich die künstlichen Duftstoffe, in Bezug auf unsere Gesundheit durch intensives Einatmen.


Liebe Grüße


Catty




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-02 15:11:14 mit dem Titel Wissenswertes über Wein....nicht nur für Weintrinker !



Lange Zeit habe ich überhaupt keinen Alkohol getrunken, Mineralwasser oder O-Saft reichten mir völlig. Irgendwann begann ich, ab und zu ein Gläschen Wein mitzutrinken. Dabei handelte es sich immer um süsse oder fruchtige Weissweine.

Eine Spätlese oder Auslese musste es sein! Trockene Weine bezeichnete ich als sauer und wollte nicht einmal probieren.

Meine Einstellung änderte sich, als unser Nachbar, der viele Jahre in Frankreich lebte und auch jetzt noch beruflich dort unterwegs ist, uns einen Bordeaux anbot, der mir sofort gut schmeckte.

Schliesslich bestellten wir jedesmal bei ihm Wein, den er, in Kanistern abgefüllt, aus Frankreich mitbrachte. Das Abfüllen auf Weinflaschen mussten wir selbst zu Hause vornehmen.

Wir sammelten leere Flaschen, spülten sie mehrmals gut aus, füllten mit einem Trichter den Wein ab und verkorkten die Flaschen mit einer Korkmaschine, die uns der nette Nachbar lieh!
Die Korken haben wir in der Apotheke gekauft!
Zu solch einer Aktion luden wir stets gute Freunde ein und es war immer ein feucht-fröhlicher Abend.

Wir probierten auch andere französische Weinsorten aus, wobei unsere Vorliebe dem \"Rotwein\" galt.
All das habe ich zum Anlass genommen, mich etwas mehr mit Wein zu beschäftigen. Ein paar Informationen möchte ich an euch weitergeben und hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Biertrinker doch den Versuch wagt und mal ein Gläschchen probiert!

Ein erlesener Wein, den wir gern trinken, ist der St.-Emilion, der aus dem Bordeaux-Gebiet kommt und auch unter dieser Bezeichnung (St.-Emilion!)auf dem Markt angeboten wird., ohne Angabe eines Chateaus.(Weinberg) Er ist ein vollmundiger, trockener Spitzenrotwein für den verwöhnten Gaumen.

Wein ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks! Darum heisst es, immer wieder probieren und herausfinden, welche Sorte für einen wirklich die Richtige ist!

Ein Wein sollte in eine Glaskaraffe umgefüllt werden. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. um den trüben Niederschlag, der sich nach den Jahren des Lagerns abgesetzt haben kann, in der
Originalflasche zurückzuhalten, und....
2. um dem Geschmack und dem Duft des Weines Gelegenheit zu geben sich zu entfalten.

Vor dem Umfüllen in die Karaffe, sollte das Originalgefäss mindestens 2 Stunden (eher länger!) aufrecht stehen, damit sich der Niederschlag ( z.B.Weinstein) auf dem Flaschenboden absetzen kann.

In einer Glaskaraffe kommt die leuchtende, kräftige Farbe eines Rotweines hervorragend zur Geltung! Wein ist kein Getränk, das schnell und hastig getrunken werden sollte. Langsam, in kleinen Schlucken, in Ruhe und angenehmer Atmosphäre, schmeckt er am besten!

Wenn man unsicher ist, welchen Wein man aussuchen soll, kann man in einem Weingeschäft nachfragen und sich dort Anregungen holen!

Weinberge gibt es überall auf der Erde, doch damit ein wirklich \"grosser\" Wein hervorgebracht werden kann, müssen einige Dinge vollkommen übereinstimmen.Es muss der richtige Boden für den entsprechenden Wein sein, die richtige Menge Sonnenlicht ist wichtig, auch die richtige Menge Regen und die richtige Neigung des Weinberges! Erst dann kann eine Traube gedeihen, aus der ein wirklich grosser Wein hervorgeht. Diese Weine haben natürlich auch ihren Preis!

Die Weinberge werden in Frankreich als \"Chateaus\" bezeichnet und das steht auch auf der Flasche.Eine Qualitätsgarantie geben auch die Worte \"Appellation Controlée\", die auf dem Flaschenetikett vermerkt sind. Das bedeutet, dass diese staatlichen Vorschriften die Mischung von gutem mit schlechtem Wein verbietet. Das ist eine Sicherheit für den Weinliebhaber.

Eine Qualitätsgarantie bietet auch der Hinweis \"mis en bouteille à la proprieté\"(Originalabfüllung oder Schlossabfüllung) oder \"mis en bouteille au domaine\" (Originalabfüllung im Keller des Besitzers). Beides ist gleich gut und bürgt für mehr Sorgfalt und hoher Qualität.

Eine Region Frankreichs ist berühmt für sehr gehaltvolle Weine, die sehr gut als Tischwein serviert werden können. Er kommt aus dem südlichen Rhone-Tal und ist in der ganzen Welt bekannt.Es ist der Chateauneuf-du-Pape. Es ist ein Wein, der sich lange hält und mindestens 4-5 Jahre reifen sollte. Sein Alkoholgehalt ist mit 12 % ziemlich hoch. Dieser leuchtend rote, aromatische und vollmundige Wein schmeckt einfach köstlich. Es gibt auch Weissweine von dieser Sorte, doch sie sind weniger bekannt.

Neueste Erkenntnisse empfehlen abends ein Gläschen Rotwein, da dieser den Körper, den Geist, doch ganz besonders das Herz kräftigen soll. Wohlgemerkt, es ist von einem \"Gläschen\" die Rede, nicht von einem\"Fläschchen!\" Wein schmeckt mir immer dann besonders gut, wenn ich ihn mit jemandem,in gemütlicher Runde, teilen kann!

Liebe Grüsse

Catty

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