Erfahrungsbericht von *fabian*
Wirtschaftsflaute???? Kein Wunder
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Yopi-Freunde!
Der Teuro hat es bewirkt: jedem
bleibt weniger in der Tasche, also am
Ende des Monats, meine ich. Man muss immer
mehr aufs Geld schauen, vor allem der Mittelstand
nimmt ab, es trifft ein schönes Sprichwort zu:
Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer
reicher. Hört man die Nachrichten,
dann sollte dies zu Beginn der Euro-Einführung nur
der sogenannte „psychologische Effekt“ sein, und man
wollte dem Verbraucher einreden, die Preise
seien nicht angestiegen. Das trifft jedoch
nur für gewisse Produkte zu. Was nützt es
dem kleinen Verbrauer, wenn Waschmaschinen
billiger werden, denn er braucht ja jede Woche
eine, genauso wie einen Computer (!!Ironie!!).
Gerade in solchen Zeiten tut es mir schon \"sehr
weh\", wenn die Presse den „armen“ Ron Sommer bemitleidet, der in Zeiten der Krise seines Konzerns, der Telekom, den Chefsessel für einen Nachfolger
räumen musste.
Sein „kleiner Trost“: Dafür, dass
er jetzt arbeitslos ist, bekommt er nur mal
eben so 15 Millionen Abfindung.
------------------------------------------
Wundert einen denn dann, dass immer mehr
Unternehmen Pleite gehen? Also mich nicht. Vor
der Pleite ziehen die Chefs ohnehin noch mal
kräftig Kapital aus den Unternehmen und entziehen
beispielsweise Kapital, das in ihre eigene Tasche fließt,
und für die Gläubiger bleibt nichts mehr übrig. So
was es ja auch bei der Unternehmen EM.TV.
------------------------------------------
Aber nicht nur, dass Ron Sommer eine „kleine
Abfindung“ bekommt. Nein. Es wird ihm
selbstverständlich auch sein Gehalt weiterbezahlt, und
zwar bis 2004, mit der Begründung, dass sein
Vertrag ja bis dahin gelaufen wäre. Das ist
auch nur bei den Bossen möglich, denn
wenn heutzutage jemand gefeuert wird, dann
bezahlt niemand das Gehalt weiter.
------------------------------------------
Meine Meinung zu dem Thema ist: wenn man
so mit dem Geld des Unternehmens umgeht, dann kann
man ja wohl kaum schwarze Zahlen schreiben.
------------------------------------------
Ähnliche Fälle sind beispielsweise auch in
der Politik zu finden. Entlassene Minister, die noch
nicht einmal eine ganze Legislaturperiode hinter sich haben, erhalten mehr Pension als jemand, der meinetwegen 30 harte Berufsjahre hinter sich hat.
Und wofür?
Dafür, dass er vor der Wahl mal eben wieder leere
Versprechungen getätigt hat und sie dann nicht
einhalten konnte und schließlich lieber mal
zurückgetreten ist, bevor der Druck durch die Presse
zu groß wird. Unter der Regierung Schröder sind
bereits 8 Minister zurückgetreten bzw. sie wurden
zurückgetreten.
Die müssen alle bezahlt werden. Womit? Natürlich mit Steuergeldern.
Aber unser Staat hat’s ja. Lieber bei den kleinen
Verbrauchern etwas sparen und die mit Ökosteuern belasten.
------------------------------------------
Aber was soll’s? Dagegen wird man wohl nie etwas
unternehmen können. Das ist schon immer so gewesen und wird
sich vermutlich auch nicht ändern. Jedoch fragt sich der Verbraucher seit der Euro-Umstellung wirklich, wo denn das Geld bleibt.
Und gerade dann erschüttern einen Nachrichten wie der Rücktritt von Ron Sommer mit den damit verbundenen Entschädigungszahlungen schon sehr. Aber ich persönlich bin dankbar, dass ich gesund bin und dass ich gut leben kann. Auf die Millionen von Ron Sommer kann ich
getrost verzichten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-21 08:15:16 mit dem Titel Wahlomat für Unentschlossene
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie ihr alle wisst, sind am kommenden Sonntag mal wieder Bundestagswahlen. Der Wahlkampfendspurt läuft schon auf Hochtouren, überall kämpfen die Spitzenkandidaten noch um unentschlossene Wählerstimmen, Umfragen werden am laufenden Band in Auftrag gegeben, die Kandidaten holen noch mal ihre Joker aus dem Ärmel. Und warum?
Wir, die Bevölkerung sollen ja auch wählen gehen. Das ist auch eines meiner Hauptanliegen, dass sich so viele Leute wie möglich an den Wahlen beteiligen,
damit wirklich ein repräsentatives Ergebnis bei den Wahlen vorliegt.
Mein Bericht soll all denen dienen, die sich noch nicht entschlossen haben, bei wem sie am Sonntag, also morgen ihr Kreuz machen sollen. Da gibt es nämlich eine schöne Seite
im Internet, die einem als Hilfestellung dienen soll.
Die URL dieser Seite lautet: www.wahl-o-mat.de
Entworfen und bereitgestellt wurde das Konzept von der sog. Wahl – Gang.
Das ist natürlich auch ein Wortspiel, da das Wort Gang ja mit gehen zu tun hat,
also will man die Leute zum Wählen auffordern. Außerdem ist das englische Wort gang auch eine Bezeichnung für eine Clique oder eine Gruppe von Leuten.
Die Wahl Gang ist ein gemeinsames Konzept der Politikfabrik, das ist eine Studentengemeinschaft, und der Bundeszentrale für politische Bildung.
Beschreibung der Seite:
Beim Wahlomat handelt es sich um ein virtuelles Gerät, das dem Teilnehmer Fragen stellt, zu verschiedenen politischen Themen. Anhand der Antworten, die immer nur entweder „JA“, „Nein“, „Neutral“ oder „Keine
Meinung“ lautet, werden Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede mit den Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, PDS und FDP ermittelt, um schließlich in einer Gesamtauswertung anzuzeigen, mit welchen Wahlprogrammen
man mehr und mit welchen weniger übereinstimmt.
Am Ende des Tests gilt es noch, sich für bestimmte politische Themen zu entscheiden, die einen besonders interessieren. Das spielt auch für die
Auswertung eine Rolle.
Nachdem man das Ergebnis erfahren hat, kann man auch eine detaillierte Auswertung aufrufen, in welchen Punkten man genau den einzelnen Parteien zustimmt, und in welchen nicht.
Meiner Meinung nach ist es sicherlich nicht schädlich, wenn man diese Fragen mal durchgeht. Lange dauert es auf jeden Fall nicht. Vielleicht wird einem dann auch wieder klar, dass es sich bei den deutschen
Bundestagswahlen nicht um Personenwahlen sondern um Parteienwahlen handelt, was meiner Meinung nach im Wahlkampf verloren geht.
Es wird viel zu viel Wert auf Personen gelegt.
*fabian*
Der Teuro hat es bewirkt: jedem
bleibt weniger in der Tasche, also am
Ende des Monats, meine ich. Man muss immer
mehr aufs Geld schauen, vor allem der Mittelstand
nimmt ab, es trifft ein schönes Sprichwort zu:
Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer
reicher. Hört man die Nachrichten,
dann sollte dies zu Beginn der Euro-Einführung nur
der sogenannte „psychologische Effekt“ sein, und man
wollte dem Verbraucher einreden, die Preise
seien nicht angestiegen. Das trifft jedoch
nur für gewisse Produkte zu. Was nützt es
dem kleinen Verbrauer, wenn Waschmaschinen
billiger werden, denn er braucht ja jede Woche
eine, genauso wie einen Computer (!!Ironie!!).
Gerade in solchen Zeiten tut es mir schon \"sehr
weh\", wenn die Presse den „armen“ Ron Sommer bemitleidet, der in Zeiten der Krise seines Konzerns, der Telekom, den Chefsessel für einen Nachfolger
räumen musste.
Sein „kleiner Trost“: Dafür, dass
er jetzt arbeitslos ist, bekommt er nur mal
eben so 15 Millionen Abfindung.
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Wundert einen denn dann, dass immer mehr
Unternehmen Pleite gehen? Also mich nicht. Vor
der Pleite ziehen die Chefs ohnehin noch mal
kräftig Kapital aus den Unternehmen und entziehen
beispielsweise Kapital, das in ihre eigene Tasche fließt,
und für die Gläubiger bleibt nichts mehr übrig. So
was es ja auch bei der Unternehmen EM.TV.
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Aber nicht nur, dass Ron Sommer eine „kleine
Abfindung“ bekommt. Nein. Es wird ihm
selbstverständlich auch sein Gehalt weiterbezahlt, und
zwar bis 2004, mit der Begründung, dass sein
Vertrag ja bis dahin gelaufen wäre. Das ist
auch nur bei den Bossen möglich, denn
wenn heutzutage jemand gefeuert wird, dann
bezahlt niemand das Gehalt weiter.
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Meine Meinung zu dem Thema ist: wenn man
so mit dem Geld des Unternehmens umgeht, dann kann
man ja wohl kaum schwarze Zahlen schreiben.
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Ähnliche Fälle sind beispielsweise auch in
der Politik zu finden. Entlassene Minister, die noch
nicht einmal eine ganze Legislaturperiode hinter sich haben, erhalten mehr Pension als jemand, der meinetwegen 30 harte Berufsjahre hinter sich hat.
Und wofür?
Dafür, dass er vor der Wahl mal eben wieder leere
Versprechungen getätigt hat und sie dann nicht
einhalten konnte und schließlich lieber mal
zurückgetreten ist, bevor der Druck durch die Presse
zu groß wird. Unter der Regierung Schröder sind
bereits 8 Minister zurückgetreten bzw. sie wurden
zurückgetreten.
Die müssen alle bezahlt werden. Womit? Natürlich mit Steuergeldern.
Aber unser Staat hat’s ja. Lieber bei den kleinen
Verbrauchern etwas sparen und die mit Ökosteuern belasten.
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Aber was soll’s? Dagegen wird man wohl nie etwas
unternehmen können. Das ist schon immer so gewesen und wird
sich vermutlich auch nicht ändern. Jedoch fragt sich der Verbraucher seit der Euro-Umstellung wirklich, wo denn das Geld bleibt.
Und gerade dann erschüttern einen Nachrichten wie der Rücktritt von Ron Sommer mit den damit verbundenen Entschädigungszahlungen schon sehr. Aber ich persönlich bin dankbar, dass ich gesund bin und dass ich gut leben kann. Auf die Millionen von Ron Sommer kann ich
getrost verzichten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-21 08:15:16 mit dem Titel Wahlomat für Unentschlossene
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie ihr alle wisst, sind am kommenden Sonntag mal wieder Bundestagswahlen. Der Wahlkampfendspurt läuft schon auf Hochtouren, überall kämpfen die Spitzenkandidaten noch um unentschlossene Wählerstimmen, Umfragen werden am laufenden Band in Auftrag gegeben, die Kandidaten holen noch mal ihre Joker aus dem Ärmel. Und warum?
Wir, die Bevölkerung sollen ja auch wählen gehen. Das ist auch eines meiner Hauptanliegen, dass sich so viele Leute wie möglich an den Wahlen beteiligen,
damit wirklich ein repräsentatives Ergebnis bei den Wahlen vorliegt.
Mein Bericht soll all denen dienen, die sich noch nicht entschlossen haben, bei wem sie am Sonntag, also morgen ihr Kreuz machen sollen. Da gibt es nämlich eine schöne Seite
im Internet, die einem als Hilfestellung dienen soll.
Die URL dieser Seite lautet: www.wahl-o-mat.de
Entworfen und bereitgestellt wurde das Konzept von der sog. Wahl – Gang.
Das ist natürlich auch ein Wortspiel, da das Wort Gang ja mit gehen zu tun hat,
also will man die Leute zum Wählen auffordern. Außerdem ist das englische Wort gang auch eine Bezeichnung für eine Clique oder eine Gruppe von Leuten.
Die Wahl Gang ist ein gemeinsames Konzept der Politikfabrik, das ist eine Studentengemeinschaft, und der Bundeszentrale für politische Bildung.
Beschreibung der Seite:
Beim Wahlomat handelt es sich um ein virtuelles Gerät, das dem Teilnehmer Fragen stellt, zu verschiedenen politischen Themen. Anhand der Antworten, die immer nur entweder „JA“, „Nein“, „Neutral“ oder „Keine
Meinung“ lautet, werden Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede mit den Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, PDS und FDP ermittelt, um schließlich in einer Gesamtauswertung anzuzeigen, mit welchen Wahlprogrammen
man mehr und mit welchen weniger übereinstimmt.
Am Ende des Tests gilt es noch, sich für bestimmte politische Themen zu entscheiden, die einen besonders interessieren. Das spielt auch für die
Auswertung eine Rolle.
Nachdem man das Ergebnis erfahren hat, kann man auch eine detaillierte Auswertung aufrufen, in welchen Punkten man genau den einzelnen Parteien zustimmt, und in welchen nicht.
Meiner Meinung nach ist es sicherlich nicht schädlich, wenn man diese Fragen mal durchgeht. Lange dauert es auf jeden Fall nicht. Vielleicht wird einem dann auch wieder klar, dass es sich bei den deutschen
Bundestagswahlen nicht um Personenwahlen sondern um Parteienwahlen handelt, was meiner Meinung nach im Wahlkampf verloren geht.
Es wird viel zu viel Wert auf Personen gelegt.
*fabian*




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