Erfahrungsbericht von Charley
So eine Schweinerei
Pro:
Wer kann schon zu Hause Wildschweine bewundern?
Kontra:
Aber wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung
Empfehlung:
Nein
Gestern erzählte mir ein Kamerad im Schützenverein, er habe mit einem Bekannten letztens die ganze Nacht auf dem Anstand gesessen, um ein Wildschwein zu schießen. Es kam aber keines vorbei.
So ein Schmarren. Als ich vor ein paar Tagen Nachts mal aufs Töpfchen musste, im Alter wird eben bei viel Biergenuss die Blase auch mal schwach, da sah ich, dass auf der Rückseite meines Hauses Licht brannte. Ich habe da so etwas neumodernes, einen Bewegungsmelder, der immer das Licht anschaltet, wenn sich etwas rührt.
Mein erster Gedanke, ein Einbrecher, oder ein streunender Hund? Nein es waren zwei Wildschweine, eine fette Bache und ein Frischling im teeny Alter. Also schon etwas groß aber noch nicht ausgewachsen. Sie beschnüffelten mein ganzes Grundstück auf der Suche nach etwas fressbaren.
Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist in unserem Ort nichts außergewöhnliches, dass nachts die Wildschweine spazieren gehen. Sie trotten dann durch die Straßen und suchen nach Nahrung, geeigneten Grundstücken für die Geburt und Aufzucht ihrer Jungen oder gehen einfach mal so rum. Unsere Einwohner sind daran gewöhnt und ärgern sich nur, wenn wieder einmal ihr Gartenzaun im Weg stand und einfach weggeräumt werden musste.
Es gibt nur ein großes Problem: die Schweine suchen offenbar nach Trüffeln, aber die gibt es bei uns nicht. So endet die Suche immer erfolglos, es sei denn, ein paar Würmer mussten daran glauben, aber es bleibt eine verwüstete Landschaft zurück.
Solange es sich um die Bankette an der Straße handelt, betrifft es „nur“ die Verwaltung, die sich etwas einfallen lassen muss, wie sie das wieder in Ordnung bringt, ohne dass es viel kostet, denn welche Gemeinde hat schon Geld? Ist aber die Suche auf ein Grundstück ausgeweitet, vielleicht eins mit englischem Zierrasen Marke Wimbledon, dann rauft sich der Grundstücksbesitzer die Haare, aber was hilft es.
Zurück zu meinem Besuch.
Auf dem Grundstück befinden sich mehrere Apfelbäume, die wegen der lange anhaltenden Trockenheit einen großen Teil ihrer Früchte abgeworfen haben. Ein gefundenes Fressen für meine Gäste. Am anderen Morgen musste ich zu meiner Freude feststellen, dass ich mir das Aufsammeln des Fallobstes sparen kann, es war nicht mehr da. Und die beiden Kumpel haben keinen Schaden angerichtet.
Einen Tag später, besser eine Nacht später hatte ich wieder Besuch. Da kein Fallobst mehr vorhanden war, Haben sich die Genossen das Obst nun vom Baum gepflückt, jedenfalls so weit es erreichbar war. Dabei sind dann auch gleich mal ein paar Äste mit abgebrochen, aber alles nicht so schlimm. Gemein war nur, dass sich die lieben Tierchen so darüber geärgert haben, dass sie auch noch Anstrengungen hatten, dass sie dann noch nach Trüffeln suchten. Aber ich habe keinen englischen Zierrasen sonder nur eine naturbelassene Wiese, die gelegentlich mal gemäht wird. Daher ist auch dieser Umstand zu verkraften. Außerdem bin ich ja selbst schuld, denn ich habe zur Straße keinen Zaun, ich kann Zäune nicht leiden aber ich bin in der Umgegend der Einzige.
Ja mein lieber Schützenkamerad, da sitzt du nun und schlägst dir die Nacht um die Ohren ohne ein einziges Wildschwein zu sehen und bei mir gehen sie spazieren, aber da darfst du nicht schießen.
Welche Ungerechtigkeit.
So ein Schmarren. Als ich vor ein paar Tagen Nachts mal aufs Töpfchen musste, im Alter wird eben bei viel Biergenuss die Blase auch mal schwach, da sah ich, dass auf der Rückseite meines Hauses Licht brannte. Ich habe da so etwas neumodernes, einen Bewegungsmelder, der immer das Licht anschaltet, wenn sich etwas rührt.
Mein erster Gedanke, ein Einbrecher, oder ein streunender Hund? Nein es waren zwei Wildschweine, eine fette Bache und ein Frischling im teeny Alter. Also schon etwas groß aber noch nicht ausgewachsen. Sie beschnüffelten mein ganzes Grundstück auf der Suche nach etwas fressbaren.
Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist in unserem Ort nichts außergewöhnliches, dass nachts die Wildschweine spazieren gehen. Sie trotten dann durch die Straßen und suchen nach Nahrung, geeigneten Grundstücken für die Geburt und Aufzucht ihrer Jungen oder gehen einfach mal so rum. Unsere Einwohner sind daran gewöhnt und ärgern sich nur, wenn wieder einmal ihr Gartenzaun im Weg stand und einfach weggeräumt werden musste.
Es gibt nur ein großes Problem: die Schweine suchen offenbar nach Trüffeln, aber die gibt es bei uns nicht. So endet die Suche immer erfolglos, es sei denn, ein paar Würmer mussten daran glauben, aber es bleibt eine verwüstete Landschaft zurück.
Solange es sich um die Bankette an der Straße handelt, betrifft es „nur“ die Verwaltung, die sich etwas einfallen lassen muss, wie sie das wieder in Ordnung bringt, ohne dass es viel kostet, denn welche Gemeinde hat schon Geld? Ist aber die Suche auf ein Grundstück ausgeweitet, vielleicht eins mit englischem Zierrasen Marke Wimbledon, dann rauft sich der Grundstücksbesitzer die Haare, aber was hilft es.
Zurück zu meinem Besuch.
Auf dem Grundstück befinden sich mehrere Apfelbäume, die wegen der lange anhaltenden Trockenheit einen großen Teil ihrer Früchte abgeworfen haben. Ein gefundenes Fressen für meine Gäste. Am anderen Morgen musste ich zu meiner Freude feststellen, dass ich mir das Aufsammeln des Fallobstes sparen kann, es war nicht mehr da. Und die beiden Kumpel haben keinen Schaden angerichtet.
Einen Tag später, besser eine Nacht später hatte ich wieder Besuch. Da kein Fallobst mehr vorhanden war, Haben sich die Genossen das Obst nun vom Baum gepflückt, jedenfalls so weit es erreichbar war. Dabei sind dann auch gleich mal ein paar Äste mit abgebrochen, aber alles nicht so schlimm. Gemein war nur, dass sich die lieben Tierchen so darüber geärgert haben, dass sie auch noch Anstrengungen hatten, dass sie dann noch nach Trüffeln suchten. Aber ich habe keinen englischen Zierrasen sonder nur eine naturbelassene Wiese, die gelegentlich mal gemäht wird. Daher ist auch dieser Umstand zu verkraften. Außerdem bin ich ja selbst schuld, denn ich habe zur Straße keinen Zaun, ich kann Zäune nicht leiden aber ich bin in der Umgegend der Einzige.
Ja mein lieber Schützenkamerad, da sitzt du nun und schlägst dir die Nacht um die Ohren ohne ein einziges Wildschwein zu sehen und bei mir gehen sie spazieren, aber da darfst du nicht schießen.
Welche Ungerechtigkeit.




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