Erfahrungsbericht von krawallo
WOLPERTINGER - CIAOTREFFEN IN DER PROVINZ ! ! ! !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Das Wolpertinger in Kassel hatten wir als Ziel für den Stammtisch ausgesucht, und wurden alles in allem nicht enttäuscht. Das Ambiente war außergewöhnlich, die Speisen schmackhaft und üppig, die Bedienungen freundlich und regelmäßig präsent, die Cocktails trinkbar und auch die Preise nicht zu hoch.
Lage:
Das Wolpertinger befindet sich in der Hafenstrasse, direkt an der Hafenbrücke, in der ehemaligen Binding Brauerei. Wer mit dem Auto kommt, kann sich sehr gut
an dem großen weißen Brauturm orientieren, den sieht man von weitem schon sehr deutlich.
Wir sind mit der Straßenbahn vom Stadtzentrum aus gefahren, mit der Linie 4 Richtung Platz der deutschen Einheit und haben nach ca. 5 Minuten Fußweg relativ leicht dieses Lokal am großen Biergarten erkannt, und einem großen Blauen Schild, das an der Hauptstraße angebracht war. Den Brauturm kann man schon vom Weiten sehen, kurz davor ist eine BMW-Niederlassung.
Einrichtung:
Ich war wirklich fasziniert von der Inneneinrichtung und der sehr eigenwilligen Atmosphäre, die im Wolpertinger herrschte.
Wir kamen gegen 18:30 durch den langen Biergarten geschlendert, und ich ärgerte mich ein wenig über das feuchte Wetter, ansonsten wäre eine solche Gesellschaft hier sicher gut aufgehoben. Überdachte einzelne Holztische und ein Kinderspielplatz säumte uns den Weg Richtung Eingang.
Im Inneren des Wolpertinger war dann das Staunen groß: Direkt am Eingang eine runde dunkle Theke und viel Holz auf dem Fußboden. Dieses ehemalige Brauhaus der Binding-Brauerei wurde in ein kleines Schmuckkästchen verwandelt.
Einzelne abgetrennte Parzellen und liebevoll gestaltete Sitzmöglichkeiten auf 3 Stockwerken ließ den Betrachter entzückt aufschauen. Für Gruppen sind diese Räumlichkeiten hervorragend geeignet, denn jede noch so verwinkelte Sitzecke präsentiert sich ungewöhnlich und mit der verspieltem Charme.
Die größte Aufmerksamkeit erlangten natürlich die alten Sudkessel, die als Sitzecke umfunktioniert wurden, und ca. 15 Personen aufnehmen konnten.
Wir liefen durch das Erdgeschoß direkt auf den sogenannten „Ballsaal“ zu, wo unsere Tische reserviert waren und erreichten einen hellen Raum mit freundlichem modernen Charakter. Der größte Saal im Brauhaus wird heute zu Feiern genutzt und war ehemals ein kleines Kino. Heute sind die Wände sehr kunstvoll angemalt und sollen ein Zirkuszelt darstellen. Die Decke ist recht hoch, und es Raum strahlt eine sehr warme wohlige Atmosphäre aus.
Wir hatten 2 geräumige Tischreihen, mit genügend Platz in den Zwischenräumen.
Publikum:
Das Wolpertinger ist wirklich für alle Altersklassen geeignet. Große Gruppen werden hier genauso ihren Spaß haben, wie kleine Grüppchen oder Paare. Der Flirtfaktor ist etwas begrenzt, weil viele Tische sehr verwinkelt sind, aber jemanden wie mich würde das natürlich nicht davon abhalten und einige Räume geben grade hier die besten Möglichkeiten, jemandem Näher zu kommen. Da vor dem Wolpertinger ein moderner und sauberer Spielplatz angelegt ist, eignet sich dieses Lokal auch für Familien und Kindergeburtstage.
Speisen:
Ich für meinen Teil war wirklich zufrieden mit dem Essen. Mein Salat für 6,60 € war nur ein Standardsalat, mit Käse und Schinken, dafür war die Portion angenehm groß und das Gemüse sah frisch aus. Jedes Angebot wird nett umschrieben und fallen auf der Karte schnell ins Auge. Wer Fleisch mag, kommt hier genauso auf seine Kosten, Rippchen soviel wie man Essen kann für 15 € oder diverse Schnitzelkombinationen erfreuen die hungrigen Mäuler. Die hessische Spezialität „rodde worscht“ (rote Wurst) mit Brot fehlte ebenso wenig wie einige Ofenkartoffeln mit Kräuterquark auf der übersichtlichen Speisekarte, welche man auch auf Englisch übersetzt hat.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist für mich in Ordnung und schont den Geldbeutel für das Getränkeangebot.
Getränke:
Auch in der Auswahl der Getränke hat man sich Mühe gegeben. Neben üblichen Softdrinks und einem ausgewogenem Biersortiment, wurden Cocktails und klassische Spirituosenmarken in durchschnittlichem Preisniveau angeboten. Es fehlten weder die Klassiker und den Bitterlikören und nicht die Werbenummern wie „Desperados-Bier“ und eine sehr dezente Weinauswahl.
Die Cocktails waren mir vielleicht etwas süß, aber insgesamt erfrischend und gut abgestimmt in ausreichenden Mengen und sehr dezenten Dekorationen. Man hat sich hauptsächlich bekannte Drinks wie den Caipirinha und Pina Colada ausgesucht und die Gläser immer korrekt aufgefüllt. Mein „Long Island Iced Tea“ hatte auch in der Happy-Hour zum Preis von 4,90 € noch genügend Prozente intus. In der Hauptzeit fehlten die Bierkronen hin und wieder, aber die Getränke schmeckten insgesamt gut.
Einen Wolpertinger-Meter kommt man für 13,50 € erwerben.
Außerdem gab es eine ansprechende Auswahl an Rauchwaren.
Preise:
Die Preise liegen alle im Durchschnitt und für den Preis wird dann auch einiges geboten. 2 € für ein 0,3 l Bier ist angenehm preiswert und auch die Speisen finde ich nicht günstig, aber auch nicht überteuert.
Service:
Wir hatten drei recht freundliche und manchmal auch aufmerksame Bedienungen an den Tischen. Alle haben sich wirklich geduldig um unsere Leib und Wohl gekümmert. Zum Teil haben sie etwas den Überblick verloren, aber die Fehler haben sie mit Charme wieder weg gemacht und in Stressmomenten recht flexibel reagiert. Ich bekam zwar meine Getränke fast schon grundsätzlich nicht richtig und merkwürdiger Weise auch gleich Jägersoße die ich nie bestellt habe zu meinen Pommes, aber man hat sich Mühe gegeben und manchmal zählt eben schon der Wille allein etwas gutmachen zu wollen.
Nach einer Bestellung erhält man ebenso ein nettes Lächeln, wie beim Bezahlen und es war fast selbstverständlich erschien uns ein Taxi zu bestellen.
Ich hatte gegen Ende den Eindruck, als wären wir gerngesehene Gäste gewesen.
Vor 2 Wochen war ich als der Homepage vom Wolpertinger-Brauhaus und bekam auf Anfrage einige Tage später reichhaltiges Infomaterial mit der Post zugeschickt.
www.wolpertinger-brauhaus.de
Dort bekommt man zwar in erster Linie Informationen aus der Zweigstelle in Goslar/Hessen, erhält aber auf Anfrage auch Informationen über das Lokal in Kassel.
Happy-hour:
Wir hatten Glück, das wir genau in die Happy-Hour eintraten. In der Zeit von 18-19 Uhr kosteten markierte Cocktails einen Einheitspreis. Komischer Weise waren die Gläser auch nur halb so groß.
Sonntags wird ein Bruch zu ordentlichen Preisen angeboten, wie ich auf der Speisekarte erkennen konnte.
Brauhaus - Wolpertinger -
Hafenstraße 54
34125 Kassel
Tel: 0561/577557
Fax: 0561/576443
Das Reservieren der Tische hat problemlos geklappt, am Telefon bekam ich freundlich Auskunft und schon dort einen recht positiven Eindruck von diesem Brauhaus.
Fazit:
Ich war sehr positiv überrascht als ich das Wolpertinger-Brauhaus besuchte. Mit Brauhäusern hab ich auch schon andere Erfahrungen gemacht. Man hat klassische Elemente gekonnt und spielerisch verbunden und einen echten Anziehungspunkt für Kassel geschaffen.
Die Zielgruppen sind sehr verteilt, aber im Grunde sollte man jedem Raten, sich diesen Ort einmal anzuschauen.
Was etwas stört ist die Distanz zum Stadtzentrum und die leichten Ausfälle der Bedienungen und die sehr parfümierte Herrentoilette. Unterm Strich kann ich jedem nur empfehlen, sich selber ein Bild von dieser außergewöhnlichen Location in Nordhessen machen, und sich von dem rustikalen Charme der Provinz verzaubern lassen.
Bei einem meiner nächsten Abstecher nach Nordhessen, würde ich das Lokal bestimmt wieder aufsuchen, denn unterm Strich hat man sich Mühe mit uns gegeben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-19 20:05:37 mit dem Titel Wrigley's Orbit Sweet Mint - Dich kaue ich bis zum Abwinken ! ! !
Ohne Kaugummi traue ich persönlich mich kaum noch aus dem Hause, denn es kann ja immer zum Einsatz meiner Kunst des Küssen kommen, und da ich Raucher bin und die Folgen dieses Lasters so gut wie möglich verstecken möchte, ist es inzwischen schon an der Regel, das ich mit regelmäßig ein Gummi einwerfe.
Ich brauche eigentlich immer etwas im Mund, ob es Schokolade ist, oder andere Leckereien, das ist mir soweit eigentlich nicht wichtig. Nach dem Essen und zwischendurch greife ich in der Vergangenheit immer häufiger zum Kaugummi, um einen angenehm frischen Atem zu behalten und so frisch, frech und frei meine unangenehmen Düfte aus meinem Mund zu vertreiben.
Da ich offen und flexibel für Neuerungen bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen das Wigleys-Produkt Sweet Mint , natürlich ohne Zucker zu testen.
Süß und ohne Zucker frage ich mich auch schnell...das kann so ja kaum funktionieren, dachte ich mir.
Da ich soweit schon die gesamte Produktpalette dieser Marke getestet habe, wurde es nun Zeit für dieses Gummi, welches ich am Kiosk nebenan direkt an der Kasse entdeckt habe.
Das Produkt:
Orbit ohne Zucker ist inzwischen wohl jedem ein Begriff. Zur Markteinführung vor einigen Jahren überfiel Wrigleys die Konsumenten mit einer auffallend coolen Produktpromotion, die an das Frischegefühl der zumeist jungen Konsumenten appellieren sollte. Wer heutzutage aus dem Mund stinkt, ist nun mal völlig out, wer frisch riecht, der hat auch sonst gute Karten.
Die weiß blaue rote Verpackung geht in der Vielzahl der angebotenen Kaugummis in Neonfarben ein wenig unter, meinem geschultem Auge entgeht jedoch nichts, daher greife ich mir fast täglich eine neue Packung, wenn ich mir meine Glimmstengel einkaufe.
Geschmack:
Ich erwartete ein übersüßtest Kinderkaugummi mit überflüssig künstlichem Aroma, aber schon die ersten Momente in meinem Mund vertrieben diese Gedanken und überraschte mich gründlichst.
Dieser zuckerfreie Kaugummi mit Süßungsmitteln schmeckt dezent süßlich und angenehm frisch ohne sich negativ mit Aromastoffen in meinem Mund breit zumachen. Bei jedem intensiven Kauerlebnis wird ein kleies Frischeerlebnis freigesetzt und unterstützt die Atmung anregend. Zu meiner Verwunderung hält dieses Kaugummi auffällig lang seine Frische, so das man nicht sofort nachlegen muss. Eine gute halbe Stunde kann ich schon darauf herumkauen, ohne das sich das Geschmackserlebnis auffällig verändert. Nein, dieser Orbit ohne Zucker - SWEET MINT behält lange seine Frische und ist auch daher inzwischen mein Favorit, weil ich meine, das alle anderen Produkte dieser Marke schneller ihren „Geist“ aufgeben. Ohne Zweifel ist dieser Orbit in meinen Augen der wohlschmeckendste und vom Aroma einfach unschlagbar.
Gesundheit:
Sicher, dieses Chewing Gum soll natürlich die Zähne pflegen, dies tut es auch, weil er ohne die gefürchteten Zuckerzusätze auskommt. Laut Herstellerangaben kann dieser Orbit bei übermäßigem Verzehr abführend wirken, was bei mir bislang aber noch nicht vorgekommen ist. Verwirrend finde ich die Angaben von 61g mehrwertige Alkohole bei 100g, ansonsten ist in diesem Kauvergnügen weder Ballaststoffe, noch Eisweiß, oder Fett enthalten, aber 61g Kohlenhydrate - und das ist auch gut so. Das hier aber Alkohol enthalten ist, verwundert mich schon ein wenig, aber da werde ich ja meinem Image wiedereinmal gerecht...;-)
Preis:
Ich bin ja schon jemand, der genau auf die Preise schaut, aber bei Kaugummi kann man keine Kompromisse eingehen. Für 7 Streifen bezahle ich beim Kiosk um die Ecke glatt 0,70€, was bedeutet, das ich locker eben mal 10 Cent für einen Streifen berappen darf. Das ist es mir wert, denn ich schaue genau, was in meinem Mund verschwindet und kräftig durchgekaut wird. Im Supermarkt zahlt man sicher etwas weniger, aber ich bin sowieso mehr der Impulseinkäufer und lege da gern mal ein paar Cent drauf...
Fazit:
Es spricht eigentlich nichts gegen dieses Kaugummi. Der Preis ist annehmbar, auch der Süßegrad hat mich überzeugt, und besonders der ewig anhaltende Frischegrad in meinem hübschen Mund ist nahezu unschlagbar. Wenn ich erst mal eines dieser Streifen im Mund untergebracht habe, dann kann ich für nichts garantieren. Leider bekommt man diese Sorte nicht überall im Handel, aber das wird sich sicher nach diesem Bericht ändern.
Lage:
Das Wolpertinger befindet sich in der Hafenstrasse, direkt an der Hafenbrücke, in der ehemaligen Binding Brauerei. Wer mit dem Auto kommt, kann sich sehr gut
an dem großen weißen Brauturm orientieren, den sieht man von weitem schon sehr deutlich.
Wir sind mit der Straßenbahn vom Stadtzentrum aus gefahren, mit der Linie 4 Richtung Platz der deutschen Einheit und haben nach ca. 5 Minuten Fußweg relativ leicht dieses Lokal am großen Biergarten erkannt, und einem großen Blauen Schild, das an der Hauptstraße angebracht war. Den Brauturm kann man schon vom Weiten sehen, kurz davor ist eine BMW-Niederlassung.
Einrichtung:
Ich war wirklich fasziniert von der Inneneinrichtung und der sehr eigenwilligen Atmosphäre, die im Wolpertinger herrschte.
Wir kamen gegen 18:30 durch den langen Biergarten geschlendert, und ich ärgerte mich ein wenig über das feuchte Wetter, ansonsten wäre eine solche Gesellschaft hier sicher gut aufgehoben. Überdachte einzelne Holztische und ein Kinderspielplatz säumte uns den Weg Richtung Eingang.
Im Inneren des Wolpertinger war dann das Staunen groß: Direkt am Eingang eine runde dunkle Theke und viel Holz auf dem Fußboden. Dieses ehemalige Brauhaus der Binding-Brauerei wurde in ein kleines Schmuckkästchen verwandelt.
Einzelne abgetrennte Parzellen und liebevoll gestaltete Sitzmöglichkeiten auf 3 Stockwerken ließ den Betrachter entzückt aufschauen. Für Gruppen sind diese Räumlichkeiten hervorragend geeignet, denn jede noch so verwinkelte Sitzecke präsentiert sich ungewöhnlich und mit der verspieltem Charme.
Die größte Aufmerksamkeit erlangten natürlich die alten Sudkessel, die als Sitzecke umfunktioniert wurden, und ca. 15 Personen aufnehmen konnten.
Wir liefen durch das Erdgeschoß direkt auf den sogenannten „Ballsaal“ zu, wo unsere Tische reserviert waren und erreichten einen hellen Raum mit freundlichem modernen Charakter. Der größte Saal im Brauhaus wird heute zu Feiern genutzt und war ehemals ein kleines Kino. Heute sind die Wände sehr kunstvoll angemalt und sollen ein Zirkuszelt darstellen. Die Decke ist recht hoch, und es Raum strahlt eine sehr warme wohlige Atmosphäre aus.
Wir hatten 2 geräumige Tischreihen, mit genügend Platz in den Zwischenräumen.
Publikum:
Das Wolpertinger ist wirklich für alle Altersklassen geeignet. Große Gruppen werden hier genauso ihren Spaß haben, wie kleine Grüppchen oder Paare. Der Flirtfaktor ist etwas begrenzt, weil viele Tische sehr verwinkelt sind, aber jemanden wie mich würde das natürlich nicht davon abhalten und einige Räume geben grade hier die besten Möglichkeiten, jemandem Näher zu kommen. Da vor dem Wolpertinger ein moderner und sauberer Spielplatz angelegt ist, eignet sich dieses Lokal auch für Familien und Kindergeburtstage.
Speisen:
Ich für meinen Teil war wirklich zufrieden mit dem Essen. Mein Salat für 6,60 € war nur ein Standardsalat, mit Käse und Schinken, dafür war die Portion angenehm groß und das Gemüse sah frisch aus. Jedes Angebot wird nett umschrieben und fallen auf der Karte schnell ins Auge. Wer Fleisch mag, kommt hier genauso auf seine Kosten, Rippchen soviel wie man Essen kann für 15 € oder diverse Schnitzelkombinationen erfreuen die hungrigen Mäuler. Die hessische Spezialität „rodde worscht“ (rote Wurst) mit Brot fehlte ebenso wenig wie einige Ofenkartoffeln mit Kräuterquark auf der übersichtlichen Speisekarte, welche man auch auf Englisch übersetzt hat.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist für mich in Ordnung und schont den Geldbeutel für das Getränkeangebot.
Getränke:
Auch in der Auswahl der Getränke hat man sich Mühe gegeben. Neben üblichen Softdrinks und einem ausgewogenem Biersortiment, wurden Cocktails und klassische Spirituosenmarken in durchschnittlichem Preisniveau angeboten. Es fehlten weder die Klassiker und den Bitterlikören und nicht die Werbenummern wie „Desperados-Bier“ und eine sehr dezente Weinauswahl.
Die Cocktails waren mir vielleicht etwas süß, aber insgesamt erfrischend und gut abgestimmt in ausreichenden Mengen und sehr dezenten Dekorationen. Man hat sich hauptsächlich bekannte Drinks wie den Caipirinha und Pina Colada ausgesucht und die Gläser immer korrekt aufgefüllt. Mein „Long Island Iced Tea“ hatte auch in der Happy-Hour zum Preis von 4,90 € noch genügend Prozente intus. In der Hauptzeit fehlten die Bierkronen hin und wieder, aber die Getränke schmeckten insgesamt gut.
Einen Wolpertinger-Meter kommt man für 13,50 € erwerben.
Außerdem gab es eine ansprechende Auswahl an Rauchwaren.
Preise:
Die Preise liegen alle im Durchschnitt und für den Preis wird dann auch einiges geboten. 2 € für ein 0,3 l Bier ist angenehm preiswert und auch die Speisen finde ich nicht günstig, aber auch nicht überteuert.
Service:
Wir hatten drei recht freundliche und manchmal auch aufmerksame Bedienungen an den Tischen. Alle haben sich wirklich geduldig um unsere Leib und Wohl gekümmert. Zum Teil haben sie etwas den Überblick verloren, aber die Fehler haben sie mit Charme wieder weg gemacht und in Stressmomenten recht flexibel reagiert. Ich bekam zwar meine Getränke fast schon grundsätzlich nicht richtig und merkwürdiger Weise auch gleich Jägersoße die ich nie bestellt habe zu meinen Pommes, aber man hat sich Mühe gegeben und manchmal zählt eben schon der Wille allein etwas gutmachen zu wollen.
Nach einer Bestellung erhält man ebenso ein nettes Lächeln, wie beim Bezahlen und es war fast selbstverständlich erschien uns ein Taxi zu bestellen.
Ich hatte gegen Ende den Eindruck, als wären wir gerngesehene Gäste gewesen.
Vor 2 Wochen war ich als der Homepage vom Wolpertinger-Brauhaus und bekam auf Anfrage einige Tage später reichhaltiges Infomaterial mit der Post zugeschickt.
www.wolpertinger-brauhaus.de
Dort bekommt man zwar in erster Linie Informationen aus der Zweigstelle in Goslar/Hessen, erhält aber auf Anfrage auch Informationen über das Lokal in Kassel.
Happy-hour:
Wir hatten Glück, das wir genau in die Happy-Hour eintraten. In der Zeit von 18-19 Uhr kosteten markierte Cocktails einen Einheitspreis. Komischer Weise waren die Gläser auch nur halb so groß.
Sonntags wird ein Bruch zu ordentlichen Preisen angeboten, wie ich auf der Speisekarte erkennen konnte.
Brauhaus - Wolpertinger -
Hafenstraße 54
34125 Kassel
Tel: 0561/577557
Fax: 0561/576443
Das Reservieren der Tische hat problemlos geklappt, am Telefon bekam ich freundlich Auskunft und schon dort einen recht positiven Eindruck von diesem Brauhaus.
Fazit:
Ich war sehr positiv überrascht als ich das Wolpertinger-Brauhaus besuchte. Mit Brauhäusern hab ich auch schon andere Erfahrungen gemacht. Man hat klassische Elemente gekonnt und spielerisch verbunden und einen echten Anziehungspunkt für Kassel geschaffen.
Die Zielgruppen sind sehr verteilt, aber im Grunde sollte man jedem Raten, sich diesen Ort einmal anzuschauen.
Was etwas stört ist die Distanz zum Stadtzentrum und die leichten Ausfälle der Bedienungen und die sehr parfümierte Herrentoilette. Unterm Strich kann ich jedem nur empfehlen, sich selber ein Bild von dieser außergewöhnlichen Location in Nordhessen machen, und sich von dem rustikalen Charme der Provinz verzaubern lassen.
Bei einem meiner nächsten Abstecher nach Nordhessen, würde ich das Lokal bestimmt wieder aufsuchen, denn unterm Strich hat man sich Mühe mit uns gegeben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-19 20:05:37 mit dem Titel Wrigley's Orbit Sweet Mint - Dich kaue ich bis zum Abwinken ! ! !
Ohne Kaugummi traue ich persönlich mich kaum noch aus dem Hause, denn es kann ja immer zum Einsatz meiner Kunst des Küssen kommen, und da ich Raucher bin und die Folgen dieses Lasters so gut wie möglich verstecken möchte, ist es inzwischen schon an der Regel, das ich mit regelmäßig ein Gummi einwerfe.
Ich brauche eigentlich immer etwas im Mund, ob es Schokolade ist, oder andere Leckereien, das ist mir soweit eigentlich nicht wichtig. Nach dem Essen und zwischendurch greife ich in der Vergangenheit immer häufiger zum Kaugummi, um einen angenehm frischen Atem zu behalten und so frisch, frech und frei meine unangenehmen Düfte aus meinem Mund zu vertreiben.
Da ich offen und flexibel für Neuerungen bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen das Wigleys-Produkt Sweet Mint , natürlich ohne Zucker zu testen.
Süß und ohne Zucker frage ich mich auch schnell...das kann so ja kaum funktionieren, dachte ich mir.
Da ich soweit schon die gesamte Produktpalette dieser Marke getestet habe, wurde es nun Zeit für dieses Gummi, welches ich am Kiosk nebenan direkt an der Kasse entdeckt habe.
Das Produkt:
Orbit ohne Zucker ist inzwischen wohl jedem ein Begriff. Zur Markteinführung vor einigen Jahren überfiel Wrigleys die Konsumenten mit einer auffallend coolen Produktpromotion, die an das Frischegefühl der zumeist jungen Konsumenten appellieren sollte. Wer heutzutage aus dem Mund stinkt, ist nun mal völlig out, wer frisch riecht, der hat auch sonst gute Karten.
Die weiß blaue rote Verpackung geht in der Vielzahl der angebotenen Kaugummis in Neonfarben ein wenig unter, meinem geschultem Auge entgeht jedoch nichts, daher greife ich mir fast täglich eine neue Packung, wenn ich mir meine Glimmstengel einkaufe.
Geschmack:
Ich erwartete ein übersüßtest Kinderkaugummi mit überflüssig künstlichem Aroma, aber schon die ersten Momente in meinem Mund vertrieben diese Gedanken und überraschte mich gründlichst.
Dieser zuckerfreie Kaugummi mit Süßungsmitteln schmeckt dezent süßlich und angenehm frisch ohne sich negativ mit Aromastoffen in meinem Mund breit zumachen. Bei jedem intensiven Kauerlebnis wird ein kleies Frischeerlebnis freigesetzt und unterstützt die Atmung anregend. Zu meiner Verwunderung hält dieses Kaugummi auffällig lang seine Frische, so das man nicht sofort nachlegen muss. Eine gute halbe Stunde kann ich schon darauf herumkauen, ohne das sich das Geschmackserlebnis auffällig verändert. Nein, dieser Orbit ohne Zucker - SWEET MINT behält lange seine Frische und ist auch daher inzwischen mein Favorit, weil ich meine, das alle anderen Produkte dieser Marke schneller ihren „Geist“ aufgeben. Ohne Zweifel ist dieser Orbit in meinen Augen der wohlschmeckendste und vom Aroma einfach unschlagbar.
Gesundheit:
Sicher, dieses Chewing Gum soll natürlich die Zähne pflegen, dies tut es auch, weil er ohne die gefürchteten Zuckerzusätze auskommt. Laut Herstellerangaben kann dieser Orbit bei übermäßigem Verzehr abführend wirken, was bei mir bislang aber noch nicht vorgekommen ist. Verwirrend finde ich die Angaben von 61g mehrwertige Alkohole bei 100g, ansonsten ist in diesem Kauvergnügen weder Ballaststoffe, noch Eisweiß, oder Fett enthalten, aber 61g Kohlenhydrate - und das ist auch gut so. Das hier aber Alkohol enthalten ist, verwundert mich schon ein wenig, aber da werde ich ja meinem Image wiedereinmal gerecht...;-)
Preis:
Ich bin ja schon jemand, der genau auf die Preise schaut, aber bei Kaugummi kann man keine Kompromisse eingehen. Für 7 Streifen bezahle ich beim Kiosk um die Ecke glatt 0,70€, was bedeutet, das ich locker eben mal 10 Cent für einen Streifen berappen darf. Das ist es mir wert, denn ich schaue genau, was in meinem Mund verschwindet und kräftig durchgekaut wird. Im Supermarkt zahlt man sicher etwas weniger, aber ich bin sowieso mehr der Impulseinkäufer und lege da gern mal ein paar Cent drauf...
Fazit:
Es spricht eigentlich nichts gegen dieses Kaugummi. Der Preis ist annehmbar, auch der Süßegrad hat mich überzeugt, und besonders der ewig anhaltende Frischegrad in meinem hübschen Mund ist nahezu unschlagbar. Wenn ich erst mal eines dieser Streifen im Mund untergebracht habe, dann kann ich für nichts garantieren. Leider bekommt man diese Sorte nicht überall im Handel, aber das wird sich sicher nach diesem Bericht ändern.




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