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Erfahrungsbericht von woman

Wanderlust oder Wanderfrust?

Pro:

kann nichts positives entdecken

Kontra:

eine Plage, die Gartenliebhaber zur Verzweiflung bringen

Empfehlung:

Nein

Im nächsten Monat ist eine 3-Tage-Wanderung im kleinen Kollegenkreis geplant und so langsam beginne ich mit den üblichen Vorbereitungen, denn auch eine kleine Wanderung sollte nicht ungeplant angegangen werden.

Neben der richtigen Kleidung sind natürlich die Wanderschuhe das wichtigste Utensil, was solche Tour zur Lust oder zum Frust werden läßt.

Beim Schuhkauf sollte man vorher wissen: Gehe ich in der Regel im flachen Gelände oder benötige ich einen Wanderschuh für Bergtouren. Es kommt ganz auf die Geländeart und die Stärke der Beanspruchung an, welcher Schuh in Frage kommt.

In der Regel besteht das Obermaterial aus Leder mit einer Einlage aus Gore-tex oder Sympatex, die den Fuß trocken hält. Manche Schuhhersteller bieten aber mittlerweile auch komplette Gore-tex-Schuhe an, die sehr leicht, wasserundurchlässig und pflegeleicht sein. Ein guter Schuh hat eine griffige Profilsohle, die für guten Bodenkontakt sorgt, selbst bei feuchtem oder rutschigem Untergrund.

Bei der Anprobe sollte man auf den richtigen Sitz der Schuhe achten, d.h. der Ferse sollte fest im Schuh sitzen ohne irgendwelche Druckstellen und die Zehen sollte soviel Spielraum haben, dass sie beim bergab Laufen nicht an die Schuhspitze anstoßen.

Selbst für Wanderer mit Problemfüßen wie Platt-/Spreiz-/Senkfüßen gibt es passende Wanderschuhe.
Im guten Fachhandel wird man fachmännisch beraten und gute Sport- oder Orthopädiegeschäfte bieten für einen geringen Unkostenbeitrag Ganganalysen auf dem Laufband an.

Ich habe mich für einen Lowa-Schuh entschieden. Nachdem ich mehrere Marken anprobiert habe, fand ich heraus, dass dieser Schuh meinem Fuß und meinen Anfordernissen am Besten entsprach.

Es ist sinnvoll, vor einer großen Tour die neuen Schuhe auf kleinen Spaziergängen oder zu Hause einzulaufen.

Hat man den richtigen Schuh nun gefunden, steht einer ausgedehnten Wanderung oder gar einem Gipfelsturm nichts mehr im Wege.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-29 12:16:24 mit dem Titel Vorbeugen oder Bekämpfen?

Der gefährlichste und zugleich intelligenteste Gartenschädling ist die Wühlmaus, auch Schermaus genannt. Sie zu fangen bedeutet einen großen Erfolg. Wer all das Geld besäße, das alljährlich zu ihrer Bekämpfung ausgegeben wird, wäre sicherlich ein reicher Mann.

Es gibt viele Möglichkeiten die Wühlmaus zu bekämpfen. In den letzten Jahren habe auch ich in unserem Garten so einiges ausprobiert, um diesem Nager Herr zuwerden. Ich habe mich sehr ausführlich informiert und muss gestehen, dass auch ich kein absolutes Mittel gefunden habe.

Eine Möglichkeit wäre die Gänge mit Wasser voll laufen zu lassen. Man legt einen Wasserschlauch in einen Wühlmausgang und bewässert diesen tagelang. Der Erfolg wird mit der nächsten Wasserrechnung präsentiert! Den Wühlmäusen macht das Wasser nicht viel aus.

Auch das Einlegen von petroleumgetränkten Lappen oder das Ausräuchern mit speziellen Gaspatronen verscheucht die unliebsamen Gäste höchstens in den Nachbargarten, von wo sie aber sicherlich wieder zurückkommen. Die klugen Mäuse schieben die betreffenden Gänge ihres vielverzweigten Straßensystems einfach zu.

Im Frühjahr und Spätherbst kann eine erfolgreiche Bekämpfung der Wühlmäuse mit Giftködern geschehen. Zu dieser Zeit finden die Schermäuse nur wenig frische Pflanzennahrung und nehmen daher jetzt selbst die sonst verschmähten Köder gerne an.
Als Köder schneidet man z.B. eine Möhre der Länge nach durch, höhlt sie leicht aus und bestreicht die Vertiefung mit einer speziellen Giftpaste, die Zinkphosphide enthält. Mit Holzstäben steckt man die Möhre dann wieder zusammen und legt sie in einen frisch aufgemachten Wühlmausgang. Dann muss der Gang aber wieder sofort mit einem Brettchen und darüber mit aufgefüllter Erde geschlossen werden. Man sollte darauf achten, dass kein Licht in den Gang fällt und kein Erd nachrieselt; die Tiere sind sehr lichtempfindlich und würden sofort den Gang sofort von innen zuschieben. So wäre natürlich auch unser Köder zugeschoben und würde seinen Zweck nicht erfüllen.

Da Mühlmäuse eine sehr gute Witterung haben und die von Menschenhand berührten Gänge und Köder meiden, sollte man diese Arbeiten nur mit erdverschmierten Händen oder Handschuhen verrichten.

Die sicherste, billigste, beste, aber auch unangenehmste Methode der Bekämpfung der Wühlmaus ist das Aufstellen von Fallen. Hierzu ist aber List, Geduld und Erfahrung eines Trappers notwendig. Die Fallen müssen fachgerecht aufgestellt werden, d.h. wie bei allen anderen Methoden auch, muss der Garten zunächst auf „befahrene“ Gänge abgesucht und markiert werden. Bei neuen Fallen ist es oft angebracht, sie noch derart zuzufeilen, dass sie sich bereits bei leisester Berührung lösen. Hinter dem aufgestellten Fanggerät muss der Bau
Ca. 25 cm gerade verlaufen und darf nicht vorzeitig abbiegen.
Fragt mich bitte nicht warum das so sein soll, ich habe diese Tipps von einem erfahrenen Gartenbesitzer bekommen, der seit Jahren erfolgreich seinen Garten von Schermäusen frei hält.

Seiner Meinung nach lohnt es sich, einen kleinen, intensiv bewirtschafteten Garten durch eine Betonmauer vor Wühlmäusen zu schützen. Wo zahlreiche Schermäuse auftreten, ist es nicht empfehlenswert, Wurzelgemüse, Obstgehölze und auch andere Kulturpflanzen anzupflanzen, ohne entsprechende Gegenmittel zu ergreifen. Wie gesagt, eine kleine Betonmauer, die 70 cm tief gehen und 20 cm hoch sein sollte, ist ein sicherer Schutz gegen diese Schädlingsplage.

Wer also seinen Garten vor Wühlmäusen schützen möchten, hat die Möglichkeit der Vorbeugung und auch der Bekämpfung. Welche Art der Bekämpfung die sicherste und beste ist, das sollte jeder Gartenliebhaber für sich selbst herausfinden.

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