Erfahrungsbericht von Abi-04
Ist unsere Erde wirklich rund??
Pro:
---
Kontra:
---
Empfehlung:
Nein
Weltbilder - Auf den ersten Blick ein recht "trockenes" Thema! Doch - wisst ihr wirklich, wie sich die Vorstellung von unserer Erde und dem Universum verändert hat?
Wisst ihr wirklich, ob das Universum unendlich ist?
Wisst ihr, wie viel unsere Vorfahren zu ihrer Zeit von der Erde kannten?
Der folgende Text stammt von mir persönlich (Physik-Referat) und schildert, wie sich all diese Faktoren von Zeit zu Zeit entwickelt haben...
Im Altertum glaubte man noch, die Erde sei eine flache Scheibe, auf der ein Himmelsgewölbe gestülpt sei.
Doch schon im Jahre 340 v. Chr. behauptete der griechische Philosoph Aristoteles, dass die Erde kugelförmig sei. Begründen konnte er seine Theorie mit dem runden Schatten auf dem Mond bei einer Mondfinsternis und dem Polarstern, den man bei Veränderung des Ortes aus unterschiedlichen Blickwinkeln sieht.
Aristoteles meinte, die Erde harrte in einem unbeweglichen Zustand im Mittelpunkt des Universums und die Planeten und Sterne umkreisen sie in kreisförmigen Bewegungen (Vollkommenheit).
Ptolemäus führte diese Theorie weiter. Die Erde sei von acht Sphären, die jeweils einen Planeten bzw. den Mond / die Sterne, umgeben. Die christliche Kirche übernahm diese Auffassung als Bild des Universums, da es jenseits der achten Sphäre noch genügend Platz für Himmel und Hölle gäbe.
Ein einfacheres Modell schlug 1514 Nikolaus Kopernikus vor: Die Sonne sei im Mittelpunkt des Universums, umgeben von den bis dahin bekannten Planeten, die sich auf kreisförmigen Umlaufbahnen bewegen. Erst als Galilei und Johannes Kepler ein Jahrhundert später für die kopernikanische Theorie eintraten, wurde sie akzeptiert. Galilei begründete die Theorie damit, als er mehrere Monde sah, die den Jupiter umkreisten. Seine Folgerung: Nicht alles kreist um die Erde.
Kepler schlug zur selben Zeit vor, dass sich die Planeten in elliptischen Bahnen bewegen.
1687 stellte Isaac Newton eine Theorie der Bewegung von Körpern in Raum und Zeit auf. Außerdem postulierte er ein allg. Gravitationsgesetz, nach dem jeder Körper von jedem anderen Körper durch eine Kraft angezogen wird.
1676 erkannte Ole Christensen Romer dass das Licht eine Geschwindigkeit hat.1801 wurde die Welleneigenschaft von Licht nachgewiesen. Der Begriff Äther wurde als Medium eingeführt der alles umgibt und in dem sich dass Licht bewegt soll, wie Schallwellen durch das Medium Luft.
Als man bei verschiedenen Geschwindigkeiten der Messeinrichtung, im Widerspruch zu Newton´s Gravitationsgesetzen, immer die Gleiche Lichtgeschwindigkeit maß, schriebt man dem Äther verschiedene Eigenschaften zu, die das erklären sollten.
Einstein erklärte 1905 den Äther als überflüssig, wenn man die Zeit selbst als relativ betrachtet. Experimente wiesen diese Theorie nach: So geht z.B. eine Uhr im Weltall schneller als auf der Erde, wo sie einer höheren Gravitation ausgesetzt ist.
Als nächstes identifiziert Hubble bekannte Nebel als eigene Galaxien, das Weltall ist viel größer als angenommen.
1929 deutet Hubble die Rotverschiebung von Galaxien als Dopplereffekt: die Frequenz von Licht senkt sich, wenn die Quelle sich entfernt, sichtbares Licht verschiebt sich in den roten Bereich. Demnach dehnt sich das Universum aus und begann vor 10 bis 20 Mrd. Jahren auseinander zu driften. Dieser Zeitpunkt wird heute Urknall genannt.
1965 wird die Hintergrundstrahlung entdeckt, die als Auswirkung eines heißen Weltalls beim Urknall interpretiert wird.
Die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wurden 1992 aufgrund von Rotation eines Sterns nachgewiesen.
Wisst ihr wirklich, ob das Universum unendlich ist?
Wisst ihr, wie viel unsere Vorfahren zu ihrer Zeit von der Erde kannten?
Der folgende Text stammt von mir persönlich (Physik-Referat) und schildert, wie sich all diese Faktoren von Zeit zu Zeit entwickelt haben...
Im Altertum glaubte man noch, die Erde sei eine flache Scheibe, auf der ein Himmelsgewölbe gestülpt sei.
Doch schon im Jahre 340 v. Chr. behauptete der griechische Philosoph Aristoteles, dass die Erde kugelförmig sei. Begründen konnte er seine Theorie mit dem runden Schatten auf dem Mond bei einer Mondfinsternis und dem Polarstern, den man bei Veränderung des Ortes aus unterschiedlichen Blickwinkeln sieht.
Aristoteles meinte, die Erde harrte in einem unbeweglichen Zustand im Mittelpunkt des Universums und die Planeten und Sterne umkreisen sie in kreisförmigen Bewegungen (Vollkommenheit).
Ptolemäus führte diese Theorie weiter. Die Erde sei von acht Sphären, die jeweils einen Planeten bzw. den Mond / die Sterne, umgeben. Die christliche Kirche übernahm diese Auffassung als Bild des Universums, da es jenseits der achten Sphäre noch genügend Platz für Himmel und Hölle gäbe.
Ein einfacheres Modell schlug 1514 Nikolaus Kopernikus vor: Die Sonne sei im Mittelpunkt des Universums, umgeben von den bis dahin bekannten Planeten, die sich auf kreisförmigen Umlaufbahnen bewegen. Erst als Galilei und Johannes Kepler ein Jahrhundert später für die kopernikanische Theorie eintraten, wurde sie akzeptiert. Galilei begründete die Theorie damit, als er mehrere Monde sah, die den Jupiter umkreisten. Seine Folgerung: Nicht alles kreist um die Erde.
Kepler schlug zur selben Zeit vor, dass sich die Planeten in elliptischen Bahnen bewegen.
1687 stellte Isaac Newton eine Theorie der Bewegung von Körpern in Raum und Zeit auf. Außerdem postulierte er ein allg. Gravitationsgesetz, nach dem jeder Körper von jedem anderen Körper durch eine Kraft angezogen wird.
1676 erkannte Ole Christensen Romer dass das Licht eine Geschwindigkeit hat.1801 wurde die Welleneigenschaft von Licht nachgewiesen. Der Begriff Äther wurde als Medium eingeführt der alles umgibt und in dem sich dass Licht bewegt soll, wie Schallwellen durch das Medium Luft.
Als man bei verschiedenen Geschwindigkeiten der Messeinrichtung, im Widerspruch zu Newton´s Gravitationsgesetzen, immer die Gleiche Lichtgeschwindigkeit maß, schriebt man dem Äther verschiedene Eigenschaften zu, die das erklären sollten.
Einstein erklärte 1905 den Äther als überflüssig, wenn man die Zeit selbst als relativ betrachtet. Experimente wiesen diese Theorie nach: So geht z.B. eine Uhr im Weltall schneller als auf der Erde, wo sie einer höheren Gravitation ausgesetzt ist.
Als nächstes identifiziert Hubble bekannte Nebel als eigene Galaxien, das Weltall ist viel größer als angenommen.
1929 deutet Hubble die Rotverschiebung von Galaxien als Dopplereffekt: die Frequenz von Licht senkt sich, wenn die Quelle sich entfernt, sichtbares Licht verschiebt sich in den roten Bereich. Demnach dehnt sich das Universum aus und begann vor 10 bis 20 Mrd. Jahren auseinander zu driften. Dieser Zeitpunkt wird heute Urknall genannt.
1965 wird die Hintergrundstrahlung entdeckt, die als Auswirkung eines heißen Weltalls beim Urknall interpretiert wird.
Die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wurden 1992 aufgrund von Rotation eines Sterns nachgewiesen.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
-
26.04.2002, 19:57 Uhr von LoMei
Bewertung: sehr hilfreichSehr interessant! Gruß, LoMei.




Bewerten / Kommentar schreiben