Erfahrungsbericht von maertens
Weil ich ein Mädchen bin
Pro:
urkomisch
Kontra:
selten zu sehen
Empfehlung:
Nein
Worum es in dem Film geht, den ich mir da angetan habe, wußte ich ja. Aber wie der Film umgesetzt wurde nicht, und so war ich denn am Anfang doch etwas skeptisch ob der vielen grellen Töne in Pink und Rosé der späten Sechziger.
Aber zum Film: Megan ist eine typische Schülerin irgendwo down in the heart of america und ist eigentlich ganz normal, bis auf einige Anzeichen, die ihre Eltern aufhorchen läßt: Sie ißt Tofu statt Fleisch, sie hat Mädchen als Pinups und sie küßt ihren Freund nicht gerade gerne.. also kann sie nur lesbisch sein. Dem muß natürlich begegnet werden und so schicken sie ihre Kleine in ein Umerziehungslager namens "True Directions", welches von einer hageren und strengen Direktorin mit harter Hand regiert wird. Diese versucht in 5 Schritten Jugentlichen ihre Homosexualität auszutreiben und sie auf der "rechten und natürlichen Weg" zurückzubringen versucht. Inclusive ihres Sohnemanns, der gut gebaut, maskulin und äußerst attraktiv daherkommt aber den Makel hat, auf Männer zu stehen....
Die "Umerziehung" beginnt vom Eingeständnis der Homosexualität (urkomisch, wie dieses Wort im Film benutzt wird) über das Erlernen von Machogehabe für die Jungs (Holzhacken, in den Schritt greifen...) und Putzorgien für die Mädels bis hin zur Prüfung, in dem in niedlichen Adam/Eva-Kostümen der "heterosexuelle Vereinigungsakt" simuliert wird.
Soweit so gut, die Theorie ist bekanntlich immer eine andere als die Parxis. Megan veliebt sich unsterblich in eine Mit-Umzuerziehende... und das Unheil nimmt seinen Lauf. Ob ein Happy End draus wird sei nicht verraten.
Der Film macht sich über so ziemlich alle Homo-Klischees lustig, die so in der Welt herumschwirren. (Ob der Film in Bayern ankommt, wage ich zu bezweifeln, grins.) Es wird mit der Buntheit der verschiedenen Erscheinungsformen der Menschen gespielt, daß es selbst voreingenommenen Zuschauern schwer fallen dürfte, sich der Geschichte zu entziehen und ein wenig seiner Klischees zu beseitigen.
Er ist amüsant, bisweilen leise, dann wieder schrill und laut. Leider geht er nicht sehr in die Tiefe, aber das ist für Komödien sicherlich eine Gratwanderung. Sehenswert RuPaul, der ja eigentlich schwarzer Travestiestar in den Staaten ist und im Film als bereits "umgewandelter" heterosexueller Trainer den Jungs und Mädels das Leben schwer macht.
Nachdenklich stimmt mich nur die Informtion, daß es in den Staaten tatsächlich noch heute über 200 solcher Umerziehungszentren geben soll.. diese Amerkaner *kopfschüttel...*
PS. Habe noch was vergessen: offizielle Homepage des Filmes: http://www.weil-ich-ein-maedchen-bin.de/_setup_start.html
Aber zum Film: Megan ist eine typische Schülerin irgendwo down in the heart of america und ist eigentlich ganz normal, bis auf einige Anzeichen, die ihre Eltern aufhorchen läßt: Sie ißt Tofu statt Fleisch, sie hat Mädchen als Pinups und sie küßt ihren Freund nicht gerade gerne.. also kann sie nur lesbisch sein. Dem muß natürlich begegnet werden und so schicken sie ihre Kleine in ein Umerziehungslager namens "True Directions", welches von einer hageren und strengen Direktorin mit harter Hand regiert wird. Diese versucht in 5 Schritten Jugentlichen ihre Homosexualität auszutreiben und sie auf der "rechten und natürlichen Weg" zurückzubringen versucht. Inclusive ihres Sohnemanns, der gut gebaut, maskulin und äußerst attraktiv daherkommt aber den Makel hat, auf Männer zu stehen....
Die "Umerziehung" beginnt vom Eingeständnis der Homosexualität (urkomisch, wie dieses Wort im Film benutzt wird) über das Erlernen von Machogehabe für die Jungs (Holzhacken, in den Schritt greifen...) und Putzorgien für die Mädels bis hin zur Prüfung, in dem in niedlichen Adam/Eva-Kostümen der "heterosexuelle Vereinigungsakt" simuliert wird.
Soweit so gut, die Theorie ist bekanntlich immer eine andere als die Parxis. Megan veliebt sich unsterblich in eine Mit-Umzuerziehende... und das Unheil nimmt seinen Lauf. Ob ein Happy End draus wird sei nicht verraten.
Der Film macht sich über so ziemlich alle Homo-Klischees lustig, die so in der Welt herumschwirren. (Ob der Film in Bayern ankommt, wage ich zu bezweifeln, grins.) Es wird mit der Buntheit der verschiedenen Erscheinungsformen der Menschen gespielt, daß es selbst voreingenommenen Zuschauern schwer fallen dürfte, sich der Geschichte zu entziehen und ein wenig seiner Klischees zu beseitigen.
Er ist amüsant, bisweilen leise, dann wieder schrill und laut. Leider geht er nicht sehr in die Tiefe, aber das ist für Komödien sicherlich eine Gratwanderung. Sehenswert RuPaul, der ja eigentlich schwarzer Travestiestar in den Staaten ist und im Film als bereits "umgewandelter" heterosexueller Trainer den Jungs und Mädels das Leben schwer macht.
Nachdenklich stimmt mich nur die Informtion, daß es in den Staaten tatsächlich noch heute über 200 solcher Umerziehungszentren geben soll.. diese Amerkaner *kopfschüttel...*
PS. Habe noch was vergessen: offizielle Homepage des Filmes: http://www.weil-ich-ein-maedchen-bin.de/_setup_start.html
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.04.2002, 21:54 Uhr von Dialya
Bewertung: sehr hilfreichDer Film scheint wirklich komisch zu sein. Jedenfalls musste ich schon beim Lesen Deiner Meinung schmunzeln. Allerdings bist Du leider in die falsche Kategorie geraten. Frag doch mal bei Yopi nach, ob sie die Meinung noch in die richtige Kategorie stellen




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