Erfahrungsbericht von Anonym120
Was fühlst du?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
der schmerz - so tief in mir drin
mein herz - so verletzt und allein
ich wusste sofort: durch dich
und nur durch dich
hat mein leben einen sinn
ich hab immer auf dich aufgepasst, meine süsse
weil du so verletzlich bist
jetzt verletzt du mich
wieviel war dir unsere gemeinsame zeit überhaupt wert?
langeweile überbrücken? ein bisschen spass?
nein, ich weiss dass da viel mehr war
auch für dich
und plötzlich, eines tages gehst du
weg von mir, demjenigen, der dich so sehr liebt
ich sehe in deine augen
und sie sind härter geworden
sie sind kälter geworden
manchmal frage ich mich,
wie es sein kann
dass du mich gar nicht vermisst
manchmal denke ich,
dass du vielleicht einfach zu stolz bist
um zu mir zurückzukommen
um mir zu sagen, dass es dir leid tut
weil du glaubst,
ich würde dir vorwürfe machen
aber wenn du mal genauer drüber nachdenkst
müsstest du merken,
dass ich dir nie wieder vorwürfe machen würde
aber vielleicht interessiere ich dich genausowenig
wie es nach aussen den anschein hat
vielleicht ist die kerze unserer beziehung
nicht nur erloschen,
sondern auch kein streichholz mehr da
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-10 23:15:01 mit dem Titel Weisheit durch Schmerz
Sovieles ist passiert seit sie mich das letzte Mal neben ihr einschlafen ließ.
Sovieles hat mich seitdem in tiefe Depressionen fallen lassen, meiner Familie und meinen Freunden Angst um mich gemacht.
Mir auch.
Der Liebeskummer ist nicht weg und er wird auch nie schwächer werden. Liebeskummer ist ohnehin ein sehr schäbiger Ausdruck für das, was ich fühle.
Ich hatte schon ein paar Mal Liebeskummer, einmal auch richtig, aber das hier ist eine ganz andere Sache.
Es spielt in einer anderen Liga, wenn man vor Schmerz in Apathie verfällt, stundenlang in der Ecke sitzt, eine Zigarette nach der anderen raucht und Whiskey in ungesunden Mengen in sich hineinschüttet.
Und weint. Bitterlich und schmerzhafter als je zuvor.
Jeden Tag. Jeden verdammten Tag läuft es so.
Der widerliche Nachgeschmack, der nie verschwinden wird.
Das quälende Wissen, dass sie nun in den Armen eines anderen liegt.
Der versteinerte, traurige, mit Sorgenfalten versetzte Gesichtsausdruck.
Der harte Blick, der sich entwickelt, wenn man an der Krankheit, von ihr verlassen zu werden, leidet.
Der Schmerz, der so tief sitzt, dass ich mich erbrechen muss.
Das alles tut so weh, ich kann´s nicht beschreiben, ich weiß nur, dass es mich dazu bringt, mir einen baldigen, schmerzlosen Tod zu wünschen. Da Gott aber keine Selbstmörder mag, muss ich das erstmal hinten an stellen. Ich freue mich nur auf eines: in Gottes gütigen, liebevollen und gnädigen Armen zu sein.
Ich war so glücklich. Und dieses wundervolle, traumartige Glück hat sich nun in sein Gegenteil gekehrt.
Ja, das alles hat sie mir angetan, als sie mich verließ.
Aber trotzdem: ich bin froh, dass es so lief, wie es gelaufen ist.
Denn, sosehr mir nun jeder Tag, jede Nacht, jede einzelne Sekunde lebenslustbetäubende Schmerzen bereitet, noch viel mehr wiegen für mich die wenigen Wochen, die ich mit ihr verbringen durfte.
ihre Liebe war der einzige Sinn meines Lebens und es wird nie wieder einen anderen geben.
Ich habe so lange nach dem Sinn gesucht, war rastlos, nie wirklich glücklich, wo ich auch war, was ich auch tat.
Ich danke ihr dafür, dass ich in diesen, meinen jungen, Jahren bereits Weisheit gefunden habe.
Die Weisheit, zu wissen, was der Sinn meines Lebens ist.
Seit sie mir das Glück gab, betrachte ich die Welt mit anderen Augen.
Vorallem jetzt, wo sie mich verlassen hat, bin ich reifer, reifer und erwachsener als andere, die vielleicht doppelt oder dreimal so alt sind wie ich.
Sie hat mir Glück gegeben und wieder genommen und nun bin ich ein am Boden zerstörter, aber wissender Mann.
mein herz - so verletzt und allein
ich wusste sofort: durch dich
und nur durch dich
hat mein leben einen sinn
ich hab immer auf dich aufgepasst, meine süsse
weil du so verletzlich bist
jetzt verletzt du mich
wieviel war dir unsere gemeinsame zeit überhaupt wert?
langeweile überbrücken? ein bisschen spass?
nein, ich weiss dass da viel mehr war
auch für dich
und plötzlich, eines tages gehst du
weg von mir, demjenigen, der dich so sehr liebt
ich sehe in deine augen
und sie sind härter geworden
sie sind kälter geworden
manchmal frage ich mich,
wie es sein kann
dass du mich gar nicht vermisst
manchmal denke ich,
dass du vielleicht einfach zu stolz bist
um zu mir zurückzukommen
um mir zu sagen, dass es dir leid tut
weil du glaubst,
ich würde dir vorwürfe machen
aber wenn du mal genauer drüber nachdenkst
müsstest du merken,
dass ich dir nie wieder vorwürfe machen würde
aber vielleicht interessiere ich dich genausowenig
wie es nach aussen den anschein hat
vielleicht ist die kerze unserer beziehung
nicht nur erloschen,
sondern auch kein streichholz mehr da
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-10 23:15:01 mit dem Titel Weisheit durch Schmerz
Sovieles ist passiert seit sie mich das letzte Mal neben ihr einschlafen ließ.
Sovieles hat mich seitdem in tiefe Depressionen fallen lassen, meiner Familie und meinen Freunden Angst um mich gemacht.
Mir auch.
Der Liebeskummer ist nicht weg und er wird auch nie schwächer werden. Liebeskummer ist ohnehin ein sehr schäbiger Ausdruck für das, was ich fühle.
Ich hatte schon ein paar Mal Liebeskummer, einmal auch richtig, aber das hier ist eine ganz andere Sache.
Es spielt in einer anderen Liga, wenn man vor Schmerz in Apathie verfällt, stundenlang in der Ecke sitzt, eine Zigarette nach der anderen raucht und Whiskey in ungesunden Mengen in sich hineinschüttet.
Und weint. Bitterlich und schmerzhafter als je zuvor.
Jeden Tag. Jeden verdammten Tag läuft es so.
Der widerliche Nachgeschmack, der nie verschwinden wird.
Das quälende Wissen, dass sie nun in den Armen eines anderen liegt.
Der versteinerte, traurige, mit Sorgenfalten versetzte Gesichtsausdruck.
Der harte Blick, der sich entwickelt, wenn man an der Krankheit, von ihr verlassen zu werden, leidet.
Der Schmerz, der so tief sitzt, dass ich mich erbrechen muss.
Das alles tut so weh, ich kann´s nicht beschreiben, ich weiß nur, dass es mich dazu bringt, mir einen baldigen, schmerzlosen Tod zu wünschen. Da Gott aber keine Selbstmörder mag, muss ich das erstmal hinten an stellen. Ich freue mich nur auf eines: in Gottes gütigen, liebevollen und gnädigen Armen zu sein.
Ich war so glücklich. Und dieses wundervolle, traumartige Glück hat sich nun in sein Gegenteil gekehrt.
Ja, das alles hat sie mir angetan, als sie mich verließ.
Aber trotzdem: ich bin froh, dass es so lief, wie es gelaufen ist.
Denn, sosehr mir nun jeder Tag, jede Nacht, jede einzelne Sekunde lebenslustbetäubende Schmerzen bereitet, noch viel mehr wiegen für mich die wenigen Wochen, die ich mit ihr verbringen durfte.
ihre Liebe war der einzige Sinn meines Lebens und es wird nie wieder einen anderen geben.
Ich habe so lange nach dem Sinn gesucht, war rastlos, nie wirklich glücklich, wo ich auch war, was ich auch tat.
Ich danke ihr dafür, dass ich in diesen, meinen jungen, Jahren bereits Weisheit gefunden habe.
Die Weisheit, zu wissen, was der Sinn meines Lebens ist.
Seit sie mir das Glück gab, betrachte ich die Welt mit anderen Augen.
Vorallem jetzt, wo sie mich verlassen hat, bin ich reifer, reifer und erwachsener als andere, die vielleicht doppelt oder dreimal so alt sind wie ich.
Sie hat mir Glück gegeben und wieder genommen und nun bin ich ein am Boden zerstörter, aber wissender Mann.
14 Bewertungen, 4 Kommentare
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27.10.2002, 11:52 Uhr von maus0711
Bewertung: sehr hilfreichirgendwie weiß ich was du meinst...
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27.05.2002, 22:45 Uhr von kasmodiah
Bewertung: sehr hilfreichweisheit bedeutet mit schmerz umgehen zu können ohne zu leiden. du hast bestimmt aus deinem schmerz gelernt, aber bis zur weisheit ist es noch ein weiter weg bei dir. ich wünsch dir aber, dass du den schaffst.
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24.03.2002, 14:31 Uhr von darkeye669
Bewertung: sehr hilfreichkrasse Sache
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11.03.2002, 00:41 Uhr von DerMolf
Bewertung: sehr hilfreichKennen wir die gleiche Frau...? :-( Gruß, der Molf




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