Umweltschutz Zuhause Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Erfahrungsbericht von maertens
Richtig Heizen will gelernt sein
Pro:
spart enorm Geld und schont die Umwelt
Kontra:
muß erlernt werden, kostet bei baulichen Veränderungen erst einmal Geld
Empfehlung:
Ja
Ich glaube, viele Leute werden im nächsten Jahr bei ihrere Betriebskostenabrechnung einen Schock erleiden, wenn der Blick auf die Höhe der Nachzahlung fällt. Das liegt einfach daran, daß sich sowohl Heizöl als auch Erdgas extrem verteuert haben.
Und da sich die Höhe der Betriebskostenvorauszahlung immer anhand des Verbrauchs des letzten Jahres und alter Preise ermittelt wird, muß es hier einfach zu einer erhebliche Differenz kommen. Ich schätze, daß man wenigstens 25% mehr berappen muß, wenn nicht sogar mehr.
Um diesen Betrag zu minimieren, sollte man jetzt schon an energiesparendes Heizen denken. Das soll nicht bedeuten, ab jetzt zu frieren. Ich habe ein paar Punke zusammengestellt, die zumindest ohne großen Aufwand schnell Einsparungen bringen:
1. Jedes Grad Temperatur erhöht der Energiebedarf um ca. 6%. Man sollte sich also doch überlegen, ob man in T-Shirt bei 24 °C in der Wohnung sitzen will oder etwas wärmer angezogen bei 21°C. Vor allem in Bereichen, die selten genutzt werden oder im Schlafzimmer ist eine niedigere Temperatur empfehlenswert.
2. Den größten Spareffekt bringt nicht das runterdrehen des Thermostatventils auf Dauer, sondern das Anschalten bei Bedarf und Abdrehen bei Nichtbedarf. Also: Morgens aus dem Haus: Abdrehen; Abends ins Haus: volle Pulle aufdrehen, bisses warm ist, dann runterregulieren. Man spart zwar weniger an Energie, aber der Heizkostenverteiler zählt wesentlich weniger.
3. Lüften nicht mit angekipptem Fenster, sondern kurzzeitig kräftig lüften und sofort wieder Fenster schließen! Das so zwei bis dreimal am Tag wiederholen.
4. Südfenster nicht zuhängen, zustellen etc. Die Sonne muß rein! Man glaubt nicht, wie 30 Minuten Sonnenschein ins Zimmer selbst im Winter die Temperatur nachhaltig erhöht.
5. Undichte Fenster, Türen etc. abdichten. Dazu gibt es einfache Hilfsmittel in jedem Baumarkt zu kaufen.
Langfristiger Abhilfe gegen hohe Heizkosten schaffen bauliche Maßnahmen, die, sofern man Hauseigentümer ist, sich innerhalb einiger Jahre amortisieren sollten.
6. Wände dämmen, das Optimum der Dämmschickdicke liegt bei 80 mm.
7. Wärmedämmfenster einbauen! Die Wärmedämmwerte moderner Fenster erreichen Werte einer 70 cm dicken Ziegelwand!
8. Lüftungsanlage einbauen, die die Wärme der Abluft an die Frischluft abgibt. Hier muß allerdings gesagt werden, daß dich eine solche Anlage fast nicht lohnt, da rein sich die Anschaffungskosten erst nach wenigstens 10 Jahren amortisieren.
9. Solartechnik einsetzen: thermische Solarkollektoren, transparente Wärmedämmungen; Auch hier ist die Wirtschaftlichkeit noch fraglich, aber wer was für die Umwelt tun will, macht diese Abschaffung.
Soweit erst einmal die Punkte, die mir auf Anhieb einfallen. Bitte kommentiert, sollte ich etwas vergessen haben.
Und da sich die Höhe der Betriebskostenvorauszahlung immer anhand des Verbrauchs des letzten Jahres und alter Preise ermittelt wird, muß es hier einfach zu einer erhebliche Differenz kommen. Ich schätze, daß man wenigstens 25% mehr berappen muß, wenn nicht sogar mehr.
Um diesen Betrag zu minimieren, sollte man jetzt schon an energiesparendes Heizen denken. Das soll nicht bedeuten, ab jetzt zu frieren. Ich habe ein paar Punke zusammengestellt, die zumindest ohne großen Aufwand schnell Einsparungen bringen:
1. Jedes Grad Temperatur erhöht der Energiebedarf um ca. 6%. Man sollte sich also doch überlegen, ob man in T-Shirt bei 24 °C in der Wohnung sitzen will oder etwas wärmer angezogen bei 21°C. Vor allem in Bereichen, die selten genutzt werden oder im Schlafzimmer ist eine niedigere Temperatur empfehlenswert.
2. Den größten Spareffekt bringt nicht das runterdrehen des Thermostatventils auf Dauer, sondern das Anschalten bei Bedarf und Abdrehen bei Nichtbedarf. Also: Morgens aus dem Haus: Abdrehen; Abends ins Haus: volle Pulle aufdrehen, bisses warm ist, dann runterregulieren. Man spart zwar weniger an Energie, aber der Heizkostenverteiler zählt wesentlich weniger.
3. Lüften nicht mit angekipptem Fenster, sondern kurzzeitig kräftig lüften und sofort wieder Fenster schließen! Das so zwei bis dreimal am Tag wiederholen.
4. Südfenster nicht zuhängen, zustellen etc. Die Sonne muß rein! Man glaubt nicht, wie 30 Minuten Sonnenschein ins Zimmer selbst im Winter die Temperatur nachhaltig erhöht.
5. Undichte Fenster, Türen etc. abdichten. Dazu gibt es einfache Hilfsmittel in jedem Baumarkt zu kaufen.
Langfristiger Abhilfe gegen hohe Heizkosten schaffen bauliche Maßnahmen, die, sofern man Hauseigentümer ist, sich innerhalb einiger Jahre amortisieren sollten.
6. Wände dämmen, das Optimum der Dämmschickdicke liegt bei 80 mm.
7. Wärmedämmfenster einbauen! Die Wärmedämmwerte moderner Fenster erreichen Werte einer 70 cm dicken Ziegelwand!
8. Lüftungsanlage einbauen, die die Wärme der Abluft an die Frischluft abgibt. Hier muß allerdings gesagt werden, daß dich eine solche Anlage fast nicht lohnt, da rein sich die Anschaffungskosten erst nach wenigstens 10 Jahren amortisieren.
9. Solartechnik einsetzen: thermische Solarkollektoren, transparente Wärmedämmungen; Auch hier ist die Wirtschaftlichkeit noch fraglich, aber wer was für die Umwelt tun will, macht diese Abschaffung.
Soweit erst einmal die Punkte, die mir auf Anhieb einfallen. Bitte kommentiert, sollte ich etwas vergessen haben.
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