Umweltschutz Zuhause Testbericht
ab 29,46 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
Erfahrungsbericht von andre-kr
locker 500 Euro im Jahr sparen
Pro:
spart Geld
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Immer wenn es auf die kalte Jahreszeit zugeht bekommen viele die Betriebskostenabrechnung vom vergangen Jahr vom Vermieter zugeschickt. Oft ist eine fette Nachzahlung fällig, und das ist nicht ausschließlich den weiter steigenden Brennstoffpreisen zu verdanken, sondern viel öfter hat man einfach mehr verbraucht.
So geht es nicht nur Mietern, sondern auch Besitzern von Wohneigentum. Hier kann sich glücklich schätzen, wer ein energieeffizientes Haus gebaut hat, oder wer preiswerte Brennstoffe bzw. regenerative Energien verwendet. Aber das ist ein anderes Thema, hier soll es nur darum gehen, wie ich meinen Verbrauch an Wärme reduzieren kann. Ich habe dazu einige Punkte zusammengestellt.
1. Die einfachste und effizienteste Methode, den Verbrauch zu verringern, ist die Raumtemperatur zu senken. Dazu sind jedoch die wenigsten bereit. Dagegen gehalten soll jedoch, dass jedes Grad weniger den Verbrauch um ca. 5-7 Prozent senkt. Also sollte man sich zumindest fragen, ob wirklich in jedem Raum 23 Grad erforderlich sind. In Toiletten und Schlafräumen halte ich das für ziemlich sinnlos. In Küchen ebenfalls, denn hier kommt dann beim Kochen schnell die Wärme aus den Kochvorgängen dazu und die Küche wird überhitzt. Meist reißen die Leute dann die Fenster auf, um erstens die Wärme und zweitens die Luftfeuchtigkeit loszuwerden. Also: Auch hier Temperatur runter, wenn gekocht wird und jemand in der Küche steht, geht die Temperatur alleine ziemlich schnell nach oben.
2. Heizung aus bei Abwesenheit! Oft habe ich hier gelesen, dass das Abstellen der Heizung bei Abwesenheit keinen Spareffekt bringt. Das ist völliger Blödsinn und wird von Leuten verbreitet, die offensichtlich keine Ahnung von Physik haben. Je geringer die Temperaturunterschiede zwischen außen und innen, desto weniger Wärme wird nach außen über Wände und Fensterscheiben oder durch den Luftaustausch übertragen! Also sollte man auch wenn man zur Arbeit geht, die Heizung herunterdrehen! Die Temperatur sinkt dann eh nur um 2-3 Grad, das Behaglichkeitslevel ist nach der Rückkehr ziemlich schnell wieder erreicht. Außerdem zählen die Heizkörper während der Abwesenheit keine Verbrauchseinheiten! Dass während des Urlaubs die Heizung auf Frostschaltung gestellt wird, versteht sich wohl von selbst.
3. Richtig lüften! Das machen leider die Wenigsten richtig. Weit verbreitet ist das Ankippen der Fester für lange Zeit, was völlig falsch ist. Die Devise lautet: Stoßlüften! Das bedeutet, dass man wenigstens zweimal am Tag alle Fenster der Wohnung weit öffnet, quasi Durchzug herstellt und nach 5 Minuten wieder schließt! Damit erzielt man einen besseren Lüftungseffekt, aber lässt in Summe weniger Wärme nach draußen. Denn die steckt in Einrichtungsgegenständen, den Wänden, und nur wenig in der Luft selber.
4. Damit sollte einhergehen, dass man alle unkontrollierten Lüftungsvorgänge unterbindet. Will heißen: Abdichtung von undichten Fenstern und Türen. Wer jetzt kommt und sagt: „Dann fangen meine Wände an zu schimmeln“, nun, das kann passieren. Vor allem in älteren ungedämmten Häusern kann das vorkommen. Der Effekt ist leicht zu erklären. Da die Wände nicht gedämmt sind, dringt die Kälte leicht von außen nach innen. Die Oberfläche der Wände im Rauminneren ist also kälter als die Raumluft. Damit schlägt sich dann ab einer bestimmten Luftfeuchte wie auf einem Spiegel das Wasser nieder, es kondensiert und die Wände sind laufend feucht. Ein idealer Nährboden für Schimmel. Machen kann man da relativ wenig, nur sehr viel lüften und damit leider Geld zum Fenster hinauswerfen. Einzig und allen eine Wärmedämmung der Wände würde Abhilfe schaffen. Oft habe ich gehört, dass nach dem Auftreten von Schimmel der Vermieter sagt: Sie heizen nicht genug. Da kann ich nur lachen und sagen: völliger Blödsinn! Je höher die Temperatur, desto mehr Wasser kondensiert an den Wänden.
5. Womit wir bei dem Sparmöglichkeiten wären, die Häuslebesitzer zusätzlich haben: Wärmedämmung anbringen, Wärmedämmfenster anbringen, einen effizienten Heizkessel einbauen (Brennwerttechnik). Kachelöfen mögen ja schön und nostalgisch sein, aber leider sind sie völlig ineffizient. Nur ca. 10 % der eingesetzten Brennstoffenergie werden in Raumwärme umgewandelt, bei Erdgas/Ölkesseln sind es 85 bis 98 Prozent! Mit dem Einbau von Solartechnik tut man zwar der Umwelt was Gutes, aber leider lässt sich damit ohne staatliche Förderung kein Geld sparen. Holzkessel sind momentan in den Brennstoffkosten relativ günstig, jedoch sollte man hier bedenken, dass auch hier die Preise steigen werden. Holz zum Verbrennen wird durch eine Vielzahl von holzgefeuerten Kraftwerken, die in Betrieb sind oder momentan gebaut werden knapp und irgendwann nicht mehr so günstig wie heute. Ach ja, und dann gibt es ja noch die Fraktion, die auf Elektroheizung schwört. Mein Tipp: Hände weg! Die Anschaffung ist zwar preiswert, aber die Stromrechnung wird einem Tränen in die Augen treiben!
Das sollten die wesentlichen Punkte gewesen sein, mit denen man seinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes tun kann. Wer noch Ideen hat kann ja kommentieren
So geht es nicht nur Mietern, sondern auch Besitzern von Wohneigentum. Hier kann sich glücklich schätzen, wer ein energieeffizientes Haus gebaut hat, oder wer preiswerte Brennstoffe bzw. regenerative Energien verwendet. Aber das ist ein anderes Thema, hier soll es nur darum gehen, wie ich meinen Verbrauch an Wärme reduzieren kann. Ich habe dazu einige Punkte zusammengestellt.
1. Die einfachste und effizienteste Methode, den Verbrauch zu verringern, ist die Raumtemperatur zu senken. Dazu sind jedoch die wenigsten bereit. Dagegen gehalten soll jedoch, dass jedes Grad weniger den Verbrauch um ca. 5-7 Prozent senkt. Also sollte man sich zumindest fragen, ob wirklich in jedem Raum 23 Grad erforderlich sind. In Toiletten und Schlafräumen halte ich das für ziemlich sinnlos. In Küchen ebenfalls, denn hier kommt dann beim Kochen schnell die Wärme aus den Kochvorgängen dazu und die Küche wird überhitzt. Meist reißen die Leute dann die Fenster auf, um erstens die Wärme und zweitens die Luftfeuchtigkeit loszuwerden. Also: Auch hier Temperatur runter, wenn gekocht wird und jemand in der Küche steht, geht die Temperatur alleine ziemlich schnell nach oben.
2. Heizung aus bei Abwesenheit! Oft habe ich hier gelesen, dass das Abstellen der Heizung bei Abwesenheit keinen Spareffekt bringt. Das ist völliger Blödsinn und wird von Leuten verbreitet, die offensichtlich keine Ahnung von Physik haben. Je geringer die Temperaturunterschiede zwischen außen und innen, desto weniger Wärme wird nach außen über Wände und Fensterscheiben oder durch den Luftaustausch übertragen! Also sollte man auch wenn man zur Arbeit geht, die Heizung herunterdrehen! Die Temperatur sinkt dann eh nur um 2-3 Grad, das Behaglichkeitslevel ist nach der Rückkehr ziemlich schnell wieder erreicht. Außerdem zählen die Heizkörper während der Abwesenheit keine Verbrauchseinheiten! Dass während des Urlaubs die Heizung auf Frostschaltung gestellt wird, versteht sich wohl von selbst.
3. Richtig lüften! Das machen leider die Wenigsten richtig. Weit verbreitet ist das Ankippen der Fester für lange Zeit, was völlig falsch ist. Die Devise lautet: Stoßlüften! Das bedeutet, dass man wenigstens zweimal am Tag alle Fenster der Wohnung weit öffnet, quasi Durchzug herstellt und nach 5 Minuten wieder schließt! Damit erzielt man einen besseren Lüftungseffekt, aber lässt in Summe weniger Wärme nach draußen. Denn die steckt in Einrichtungsgegenständen, den Wänden, und nur wenig in der Luft selber.
4. Damit sollte einhergehen, dass man alle unkontrollierten Lüftungsvorgänge unterbindet. Will heißen: Abdichtung von undichten Fenstern und Türen. Wer jetzt kommt und sagt: „Dann fangen meine Wände an zu schimmeln“, nun, das kann passieren. Vor allem in älteren ungedämmten Häusern kann das vorkommen. Der Effekt ist leicht zu erklären. Da die Wände nicht gedämmt sind, dringt die Kälte leicht von außen nach innen. Die Oberfläche der Wände im Rauminneren ist also kälter als die Raumluft. Damit schlägt sich dann ab einer bestimmten Luftfeuchte wie auf einem Spiegel das Wasser nieder, es kondensiert und die Wände sind laufend feucht. Ein idealer Nährboden für Schimmel. Machen kann man da relativ wenig, nur sehr viel lüften und damit leider Geld zum Fenster hinauswerfen. Einzig und allen eine Wärmedämmung der Wände würde Abhilfe schaffen. Oft habe ich gehört, dass nach dem Auftreten von Schimmel der Vermieter sagt: Sie heizen nicht genug. Da kann ich nur lachen und sagen: völliger Blödsinn! Je höher die Temperatur, desto mehr Wasser kondensiert an den Wänden.
5. Womit wir bei dem Sparmöglichkeiten wären, die Häuslebesitzer zusätzlich haben: Wärmedämmung anbringen, Wärmedämmfenster anbringen, einen effizienten Heizkessel einbauen (Brennwerttechnik). Kachelöfen mögen ja schön und nostalgisch sein, aber leider sind sie völlig ineffizient. Nur ca. 10 % der eingesetzten Brennstoffenergie werden in Raumwärme umgewandelt, bei Erdgas/Ölkesseln sind es 85 bis 98 Prozent! Mit dem Einbau von Solartechnik tut man zwar der Umwelt was Gutes, aber leider lässt sich damit ohne staatliche Förderung kein Geld sparen. Holzkessel sind momentan in den Brennstoffkosten relativ günstig, jedoch sollte man hier bedenken, dass auch hier die Preise steigen werden. Holz zum Verbrennen wird durch eine Vielzahl von holzgefeuerten Kraftwerken, die in Betrieb sind oder momentan gebaut werden knapp und irgendwann nicht mehr so günstig wie heute. Ach ja, und dann gibt es ja noch die Fraktion, die auf Elektroheizung schwört. Mein Tipp: Hände weg! Die Anschaffung ist zwar preiswert, aber die Stromrechnung wird einem Tränen in die Augen treiben!
Das sollten die wesentlichen Punkte gewesen sein, mit denen man seinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes tun kann. Wer noch Ideen hat kann ja kommentieren
Bewerten / Kommentar schreiben