Ukraine Testbericht
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Erfahrungsbericht von mugge
Go Ukraine
Pro:
wildes Land
Kontra:
soziale Unterschiede
Empfehlung:
Ja
Weit ist das Land und in den Städten pulsiert das Leben ,Ukraine ich komme gerne wieder auf Besuch. Wer wie ich dieses Land gesehen, die Kultur und die Menschen erlebt hat, dem wird es ähnlich gehen. Durch die Liebe hat es mich dorthin verschlagen- die Liebe ging ,aber die Erinnerung bleibt bestehen. Ich atmete die Seele dieses altehrwürdigen Landes, das Feuer des Wandels, die Gegensätze .
Mein Bericht soll einen kleinen Einblick in ukrainische Gepflogenheiten geben, sowie nützliche Informationen für den Reisenden bieten. Ich gehe hier nicht auf eine Landesbeschreibung ein.
Auf dem Weg zum eigenen Zarenreich
Die Strandpromenade von Aluschta bot sich zum bummeln an. Speziell nach Einbruch der Dunkelheit zeigten Fakire martialische Feuershows, öffneten Diskotheken ihre Pforten zum Tanz oder man ließ sich von der Romantik eines nächtlichen Bootsausfluges beseelen. Eines Abends beschlossen wir uns in historischen Kostümen auf Zelluloid verewigen zu lassen.
Für mich hatte man sich ein Zarenkostüm nebst Zepter und Reichsapfel auserkoren.
Gesagt , getan. Als ich nun derart herausgeputzt auf meinem Throne saß , wurde mit einem Male die Zahl der Schaulustigen immer größer . Irgendwie war ich die Ursache dieses Auflaufes. Wie ich mir nachher berichten ließ ,hatte meine Erscheinung ( fast 2m , mit langem lockigen Haar und Vollbart- ein seltenes markant slawonisches Aussehen) die Menge in Entzücken versetzt. Erinnerungen an Peter den Ersten machten die Runde....
Moderne Karawanen
Eines Winterabends als wir uns gerade auf dem Heimweg nach Deutschland befanden, fuhr unser Bus im westukrainischen Städtchen L’vow (Lemberg) ein um an einer Sammelstelle Passagiere umzuladen. Unser Gefährt hielt auf einem marktähnlichen Platze .Nach und nach trafen noch drei weitere Busse ein .Es gab ein hektisches Getümmel. Kommandos schallten hin und her denn man hatte etwas Zeitverzug. Ich fühlte mich in die Zeit der Karawanen zurückversetzt. Im hellen Scheine von Flutscheinwerfern tummelte sich eine zweihundertköpfige Menschenschar. Mit Sack und Pack wurde Abschied gehalten, Kinder warteten mit neugierigen Blicken auf die Abenteuer die die Reise wohl mit sich bringen würde. Fliegende Händler suchten Ihr Glück mit Waren aller Art , doch die Reisenden
Waren mit der Gepäckverladung beschäftigt. Mit stoischer Gelassenheit schauten einige Weitgereiste dem emsigen Treiben zu um, wohl wissend in der Tatsache dass Alle mal an der Reihe sind ,sich noch gemächlich die Beine zu vertreten.
Anarchie auf ukrainisch
Es war am 25 Dezember 2001 als unsere Reisegesellschaft in Kiev Einzug hielt.
Unser Ziel war der Hauptbahnhof. Nach kurzem Zwischenstop bei der Deutschen Botschaft ging es weiter. Das Schauspiel , welches sich uns nun bot , war einzigartig. Mitten auf einer der Hauptverkehrsadern war der Verkehr fast gänzlich zum erliegen gekommen. Hupend und im Schneckentempo bewegten wir uns mit der Menge vorwärts. Auf der vor uns liegenden Ampel war das Chaos ausgebrochen. Trotz intaktem Ampelbetriebes strebte jedermann flugs auf die Kreuzungsmitte zu , ohne auch nur einen Blick auf die Signale zu verschwenden. Ob quer durch die Mitte oder auf dem Bürgersteig entlang, jeder Fahrzeugführer versuchte auf seine Weise diesem Wirrwarr Herr zu werden. Die anwesenden Milizionäre schauten ob der geballten Bürgermacht etwas hilflos drein , hielten aber tapfer Ihre Stellung. In der Zwischenzeit hatte unser Busfahrer ganz dem Recht des Stärkeren folgend unser Gefährt heil und ohne Schaden in ruhigere Fahrbahnen gelenkt. Wir wurden schon sehnlichst erwartet.....
Im Lokalexpress
Es war Freitag, auf dem Bahnhof der Kleinstadt herrschte reger Andrang. Ob des soeben in Empfang genommenen heiß ersehnten Arbeitslohnes Willen hatte man sich zahlreich entschlossen mit einem Einkaufsbummel in der Bezirkshauptstadt das Wochenende einzuläuten. Im feinen Staate und in freudiger Stimmung strebten Alle auf den Bahnsteig um alsbald mit Freunden und Bekannten ein Schwätzchen zu beginnen oder einfach nur zwischen den Wartenden zu flanieren. Die Menschenmasse nahm schier überwältigende Ausmaße an – nahezu ein volles Tausend wartete auf den Lokalexpress. Wenig später schaukelten wir auch schon in gemächlicher Fahrt durch die Herbstlandschaft. Die Luft war erfüllt vom Duft der Kartoffelfeuer, malerisch gelegene hölzerne Bauernhäuschen zogen am Fenster vorbei. Wehmütig lauschten wir dem Spiel des Akkordeonspielers. Alte Kampfeslieder und Lieder über das Leben einten Jung und Alt und aus unzähligen Kehlen erscholl der Gesang.
Visa: Visumpflicht besteht in der Ukraine für Touristen nicht.
Telefonieren/Internet:
Internationale Vorwahl: von Deutschland in die Ukraine 00380
Das hiesige Telekommunikationsnetz ist noch stark sanierungsbedürftig. An manchen Orten ist es einfacher internationale Gespräche zu führen , denn den Nachbarort zu erreichen. Viele Haushalte verfügen noch über keinen privaten Telefonanschluß. Wer also telefonieren will, kann dies entweder in den Telefonämtern von UKRtelekom tun, oder es wird eines der allgegenwärtigen Kartentelefone benutzt.
Für 90 Minuten Sprechzeit habe ich ungefähr 1 Euro bezahlt.
Mobilnetz:
In nahezu allen Ballungsgebieten ist Mobiltelefonie möglich. Die gängigen Provider sind UMC und Kyiv Star. Prepaid Karten dieser Anbieter gibt es überall zu kaufen, oder der Reisende nutzt International Roaming.
Internet:
Reisende können getrost auf die überall vorhandenen Internetcafes verwiesen werden, diese sind mit modernster Technik ausgerüstet. Der Service kostet ca.1 Euro /h
Einkaufen:
In der Ukraine findet sich Ware nach jeglichem Geschmack, es ist alles nur eine Frage des Geldbeutels. Preiswert und gut lässt es sich z.B. auf den in jeder größeren Stadt vorhandenen Märkten einkaufen. Daneben existieren viele private Läden, sowie „ Uniwermags“ – Warenhäuser in denen oft zu westlichen Preisen eingekauft werden kann.
Für gehobene Einkäufe empfiehlt sich ein Bummel über Kiews Kreshatik oder in der Umgebung der Nationaloper sowie über den Andrewski Prospekt der Künstlerstraße.
Zahlungsmittel:
Die ukrainische Währung heißt Hrivna.
In Banken und den allgegenwärtigen Wechselstuben kann problemlos umgetauscht werden.
Es scheint ,dass nach der Abschaffung der DM ,der Euro und der USD gleichermaßen als ausländische Währungen bevorzugt werden.
Nach meinen Erfahrungen bekommt man an den Wechselstuben die besseren Kurse.
Es sei jedoch vor fliegenden Schwarzhändlern gewarnt, da gibt es nur Probleme.
Auch an den Grenzübergängen ist ein Umtausch nicht ratsam, da dort sehr niedrige Wechselkurse angeboten werden.
Natürlich werden in den größeren Städten auch gängige Kreditkarten ,wie AMEX, Visa etc. zum Bezahlen akzeptiert.
Sollte man als Reisender doch in finanzielle Schwierigkeiten geraten oder man benötigt neue Zahlungsmittel ,geht auch dies völlig problemlos über Western Union.
Western Union unterhält fast in jeder Ukrainischen Stadt Büros.
Die meisten deutschen Banken kooperieren mit dieser Firma.
Der Geldtransfer von Dtl. aus erfolgt innerhalb von 2 Stunden , der Empfänger holt das Geld dann im Western Union Büro ab. Die Gebühren sind erträglich.
Auto fahren/ oder von der Tücke der Straße.
Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu , in diesem Land als Fremder Auto zu fahren. Es gibt zwar Autobahnen, Fernverkehrsstraßen und dergleichen, aber es ist ständige Vorsicht angebracht. Da gibt es größere Straßenschäden, allerlei Tiere kreuzen den Weg, etc. Speziell in den Dörfern muß man darauf gefasst sein ,unversehens auf Kühe , grasende Ziegen und Schafe , Pferdegespanne und Gänsescharen zu treffen. Insbesondere des Nachts ist größte Aufmerksamkeit angebracht da häufig Fahrzeuge ohne Licht unterwegs sind , oder Betrunkene die Straßen unsicher machen. Ein Beispiel:
Einsamkeit war mein Begleiter als ich eines Nachts in Richtung russischer Grenze fuhr. Der Motor meines Autos verbreitete ein wohliges Brummen , denn wir kamen auf der autobahnähnlichen Überlandstraße gut voran. Plötzlich bemerkte ich vage einen Schatten in unmittelbarer Nähe , Aufblenden und Ausweichen war eins. In tiefster Dunkelheit kreuzte ein Pferdegespann meinen Weg!!!! Derlei Situationen passierten nicht nur einmal.....
Und auch der Verkehrspolizei begegnet man häufig. Meist weist ein Schild (DAI) auf Kontrollposten oder Kontrollstationen hin, an diesen Stellen sollten unbedingt die Verkehrsregeln beachtet werde denn dort werden häufig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Das langwierige Procedere um Strafe oder gleich Gerichtsvorladung bei Tempoüberschreitungen ist ziemlich nervenaufreibend. Generell sollte man bei Verstößen “Reue“ zeigen, dies mildert unter Umständen das Strafmaß der Ordnungshüter auf eine mündliche Verwarnung oder minimale Geldbeträge. Es gilt: Wer sich durch die zur Schau gestellte Strenge der Einsatzkräfte einschüchtern lässt hat verloren. Solange es möglich ist sollte man verhandeln.
Ukrainische Verkehrsschilder sind ähnlich den Deutschen.
Tempolimits: 60 in Ortschaften (Ortsschilder mit grauem Untergrund)
90 in Ortschaften(Ortsschilder mit blauem Untergrund)
110 außerorts auf Schnellstraßen
Genaue Angaben gibt es bei den deutschen Automobilclubs.
Tanken :
An den Transitrouten und in größeren Städten kann man bei Tag und Nacht tanken, in abgelegeneren Gebieten wird es schwieriger. Die Preise pro Liter liegen bei etwa 2Hrivna /l 96 Super bleifrei .Als ich per Auto in der Ukraine unterwegs war, gab es mit der Treibstoffqualität keine Probleme, sicherheitshalber sollte man aber an größeren Tankstellen tanken. Teilweise wird der Benzin nach amerikanischem Vorbild verkauft, d.h. Der Kunde Zahlt erst den Betrag ,für den er tanken möchte, danach wird die Zapfsäule freigeschalten.
Es kann schon mal vorkommen, dass man mit dem Tankwart ins Gespräch kommt und dieser, wie es sich herausstellt, ehemaliger Chefpilot in Turkmenistan war, bevor er in Rente ging und sich einen Nebenjob suchte.
Restaurants
Die Kochkünste der ukrainischen Küchenchefs sind in der Qualität sehr unterschiedlich.
Manchmal bekommt der Gast für wenig Geld wahre Leckereien geboten ein anderes Mal hingegen rechtfertigt die gebotene Leistung den Preis nicht. Vor allem in hauptstädtischen Lokalitäten zahlte ich des öfteren Preise europäischen Spitzenniveaus ohne auch nur annähernd zufriedenstellend beköstigt zu werden. Die dargereichten Portionen würden in deutschen Landen gerade mal als Kindergerichte gelten.
Sehr zu empfehlen sind Orte abseits der Touristenströme und Hauptgeschäftsstraßen. Dort gibt es meist leckere Gerichte aus heimischen Landen. Hauptzutaten sind Fisch, Fleisch, jegliche Variation von Teiggerichten , Molkereiprodukte und Gemüse. Zum Essen gehört selbstverständlich auch ein guter Tropfen Dessertwein von der Krim. Im allgemeinen wird recht kalorienhaltig gezecht.
Freunden internationaler Küche wird es in der Ukraine schwerlich beschieden sei auf Ihre Kosten zu kommen. Es gibt zwar, einige Italiener , Griechen und Chinarestaurants aber meist trügt der Schein denn in den seltensten Fällen sind Sie authentisch.
Reisen im Land
Studenten
Angehende Akademiker haben wie überall auf der Welt auch in der Ukraine so manche Vergünstigung in Aussicht.
Insbesondere in Museen , beim Reisen mit dem Zug und in Theatern können die Rabatte um die 50% betragen.(z.B. Lawra Kloster Kiev, Theater Chernigov, ). Um reibungslos in den Genuß der verbilligten Tarife zu gelangen empfiehlt es sich einen Internationalen Studentenausweis(ISIC) mitzuführen. Erste Adresse zur Information ist www.isic.org wo es alleine schon Informationen zu 159 verschiedenen Einsparmöglichkeiten gibt.
Per Zug/ per Bus : Die Wahl des richtigen Transportmittels sollte gut überdacht sein.
Wer es eilig hat nutzt im Nahbereich bis 200km am besten einen Fernbus. In diesem Distanzbereich verkehren gute neuere Busse. Die Kosten für 1 Person von Chernigov nach Kiev betrugen ungefähr 2 Euro .Ein Nahverkehrszug wäre zwar etwas billiger aber ist auch ultra langsam.
Für Langstrecken wie z.B. von Kiev nach Simferopol sind Nachtzüge mit Schlafwagen die bessere Wahl. Es sind verschiedene Klassen buchbar. Es gibt einen Restaurantwagen und guten Service.(Fahrtkosten ca. 12 Euro pro Person)
Im internationalen Verkehr würde ich Reisebusse aus Sicherheitsgründen bevorzugen. Meist wird mit westlichen Bussen operiert. Das Gepäck ist sicher aufbewahrt und die relativ überschaubare Anzahl an Mitreisenden mindert die Gefahr von Unannehmlichkeiten.
Mehrmals wöchentlich verkehren Busse nach Deutschland und in weite Teile der GUS.
Gut im Preis Leistungs- Verhältnis ist z.B. Kraft Reisen in Dortmund.(Hin und Rückfahrt z.B von Görlitz nach Kiev kostet 130 Euro) Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland( ist somit nach deutschen Bedingungen versichert) und befördert Passagiere in nahezu alle größeren Städte Deutschlands sowie auch weiter nach Lissabon. Es ist also möglich von der Ukraine aus mit einem Unternehmen nach Portugal zu reisen.
Öffentliche Transportmittel
Metro: Die Hauptstadt Kiev verfügt über eine sehr leistungsfähige Metro. Mit über 3 Millionen Passagieren täglich ,ist diese eines der Hauptverkehrsmittel überhaupt. Speziell zur Feierabendszeit herrscht reger Betrieb. Imposante Deckengestaltungen lassen die U-Bahnstationen zu Palästen für das Volk werden. Sehr positiv hat mich überrascht, das trotz der großen Menschenmassen die Atemluft nie stickig wurde , wie es z.B. in London der Fall war. Der Preis für eine Fahrt beträgt 0,25 Hrivna ,auf Monatskarten gibt es sogar noch Rabatte.
Straßenbahn: Ist nicht weit verbreitet
Bus
Stadtbusse/Trolleybusse: Diese öffentliche Art an Transportmitteln ist wohl die langsamste und unbequemste überhaupt. Meist sind sie am billigsten uns somit hoffnungslos überfüllt.
Eine Schaffnerin verkauft Fahrkarten .Diese sollte man nicht verlieren, da es gelegentliche Ticketkontrollen gibt.
Minibus: Minibusse sind die bequemere, schnellere aber etwas teurere Alternative zu den Stadtbussen. Jeder Bus bedient eine bestimmte Route. Dabei gilt : alle Passagiere zahlen den gleichen Preis von ca. 0,5- 1 Hrivna ,egal wie viele Stops sie mitfahren.
Taxi:
Wer in ukrainischen Städten ein Taxi benötigt ,bekommt dies an jeder Ecke .Doch Vorsicht, um Ärger zu vermeiden sollte der Fahrpreis im Vorfeld ausgehandelt werden. Als Ausländer sollte man generell Achtung walten lassen, denn wer die Preise nicht kennt, für den kann es teuer werden. In Kiev haben wir für 2 Personen z.B. ca.10 Hrivna für eine längere Fahrt bezahlt; von Simferopol nach Jalta (ca.100km) 10 Euro(50 Hrivna).Manchmal bieten auch Privatpersonen Fahrten zu wettbewerbsfähigen Preisen an .Die Bezahlung sollte aber immer erst nach Fahrtende erfolgen.
Wichtige Internetadressen:
www.Brama.com
Ist ein ukrainisches Internetportal, wo Informationen aller Art geboten werden. Das Angebot gibt einen guten Überblick über die Ukraine ,über die Wirtschaft, über Kulturereignisse, Nachrichten, das Wetter etc.
www.Rambler.ru:
Diese russische Suchmaschine ist für Recherchearbeiten sehr empfehlenswert, dort findet man alles, was das russische Netz hergibt.
www.Ukrbiz.net:
Ist die umfassendste ukrainische Unternehmerdatenbank
www.Ukrjob.net:
Großes Jobportal, hier findet der Arbeitssuchende auch Angebote Multinationaler Firmen und internationaler Organisationen.
www.Bigmir.net:
Ist vergleichbar mit web.de , dem Onlinekatalog.
www.Ukraine-observer.com:
Der Ukrainian Observer ist ein wissensbasierendes online-magazin der Willard Group über die Ukraine. Jeden Monat gibt es auch eine gratis Printversion, die in ausgewählten Restaurants und Geschäften Kievs zu erhalten ist. Im UO finden sich neben aktuellen Themen, Beiträge über geschichtliche Dinge, Hintergründe, Interviews mit herausragenden Persönlichkeiten , wie Botschaftern und Wirtschaftslenkern sowie allerlei Unterhaltung.
Auf Besuch – ein Interkulturelles Training:
Gastfreundschaft wird in der Ukraine großgeschrieben. Überhaupt sind die Menschen hier überwiegend deutschfreundlich eingestellt. Ist man erst einmal freundlich aufgenommen worden, kann man aber auch in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Über manche länderspezifische Besonderheit wird man als Mitteleuropäer auch den Kopf schütteln.
Essen und Trinken:
Die Ukrainer sind äußerst trinkfest und feiern recht gerne. Selbst für Mädchen ist es keine Hürde das wohlschmeckende, einheimische Bier in vollen Zügen zu genießen.(Wein)
Weit verbreiteter ist der Vodka oder auch selbst gebrannter Samargon.Als Gründe während einer Feier sich derselbigen zu verweigern können eigentlich nur Schwangerschaft und schwere Krankheit geltend gemacht werden, andernfalls läuft der Gast Gefahr sich in der Gesellschaft äußerst unbeliebt zu machen, da es sonst als Beleidigung für die Gastgeber verstanden wird. Solche Feierlichkeiten können mehrere Stunden dauern, je nach Kondition.
Einmal waren wir bei Nachbarn eingeladen. Es gab Krimsekt(Schampanskoje) und Kuchen.
Plötzlich ,aus für mich unerfindlichen Gründen, wurden allerlei Fette Speisen wie Sülze und Speck aufgetragen .Kurz darauf erklärte man mir ,dass nun auf des Gastes Wohl und auf die Zusammenkunft getrunken werden würde. Flugs brachte man 50g Gläser herbei und schöpfte aus einem 10l Ballon selbstgebrannten Samargon (hochprozentiger Vodka)ein. Alsbald machten Trinksprüche die Runde und ein erstes Glas erfüllte den Magen mit wallender Hitze. Danach wurde kräftig gegessen. Ich war glücklich als man nach der 4 Runde die Schöpfkelle beiseite legte und zum Aufbruch gerüstet wurde- es war ja schließlich nur ein kurzer Besuch. Wie im Ukrainischen Observer einmal zu lesen war, ist viel Essen vonnöten um während des Trinkens nicht in Unannehmlichkeiten physischer Art zu gelangen.
Das erste Glas wird normalerweise auf ex getrunken ,Trinksprüche sind sehr wichtig, Nr. 3;6;9 und 12 geht auf die Frauen und zum Abschied wird nach alter Kosakenmanier ein Glas auf das Pferd geleert. Sind Gäste anwesend , werden diese meistens aufgefordert die Trinksprüche zu halten.
Nach diesem Kurzbesuch ging es dann zum Abendbrot in die eigenen 4 Wände.
Ukrainische Frauen legen großen Wert auf gute Küche und insbesondere auf das Wohlergehen der Gäste .Bevor ich besser mit den einheimischen Sitten vertraut wurde, konnte ich mich vor Essen immer kaum retten. Kaum war der Teller leergegessen, schon war er wieder mit allerlei Leckereien gefüllt. Später erklärte man mir , dass der Gast nach Statur und Größe seine Mahlzeiten bekommt(bei 1.95m und 100kg Körpergewicht brauchte ich mich dann nicht mehr wundernJ).Sollte man also keinen Hunger mehr verspüren, ist es ratsam der Hausfrau in aller Güte dies plausibel zu machen, ansonsten ist es wie mit der Geschichte vom süßen Brei.
Meine Freundin arbeitete in einer multinationalen Firma. Mit Betrübtheit berichtete Sie mir vom Geburtstag eines amerikanischen Kollegen. Die Mitarbeiter hatten ihn zum Namenstag mit allerlei Konfekt und Wein bedacht. Der Kollege bedankte sich und war zufrieden.
In Unkenntnis der hiesigen Mentalität hatte er aber an Stand unter den Mitarbeitern verloren.
Ukrainer feiern nämlich gerne und es wurde erwartet, dass er sogleich mit Ihnen teilt, oder sich mit Kuchen und Wein revanchiert.
Werden Freunde und Bekannte besucht, bringt der Gast immer eine Kleinigkeit an Kuchen Konfekt oder Wein mit. Den männlichen Gästen obligt es dann auch den Wein zu kredenzen.
Da ukrainischer Dessertwein einen Alkoholgehalt von um 20% aufweist geht die Gesellschaft davon aus , dass die Gläser nur mäßig voll gefüllt werden. In geselliger Runde wird viel erzählt , gelacht und gesungen. Es kann also nichts schaden selbst etwas literarisches oder musikalisches zum Besten zu geben.
Der Restaurantbesuch
Die Sonne ließ Ihre wärmenden Strahlen zur Mittagszeit über den Kiewer Himmel streichen, als wir müde vom Botschaftstrubel Ruhe und Entspannung in einem der zahlreichen Restaurants suchten. Doch bald ärgerte ich mich, denn die Bedienung schien noch nichts von Freundlichkeit gehört zu haben und war auch überaus wortkarg. Jedes freundliche Lächeln meinerseits wurde mit stoischer Miesepetermine im Keime erstrickt.
Was war der Hintergrund?: Wie ich später erfuhr ist es nicht üblich, dass sich die Bedienung mit den Gästen unterhält. Es wird als eine Störung der geselligen Runde angesehen. Es ist nicht so wie in Deutschland, wo ein freundliches Wort der Bedienung die Stimmung hebt.
Vom Umgang mit Amtspersonen:
Der Ukrainische Amtsschimmel ist manchmal recht eigen, deshalb sollte man einige Grundregeln kennen. Der Fremde bedenke immer, dass er sich nicht in Deutschland befindet, d.h. sich auch nicht auf solche Werte wie Zuverlässigkeit , Pünktlichkeit und Kompetenz an entsprechender Stelle verlassen kann.
Regel1:
Bei Fragen wichtiger Art sollte man sich nie auf Auskünfte der niederen Hierarchien verlassen- dann ist man verlassen.
Regel2:
Steht im Prinzip im Zusammenhang zu 1:Kommt man in eigener Angelegenheit in den niederen Hierarchien nicht weiter und der Eindruck entsteht man will oder kann Ihnen nicht helfen, dann sollte man sich an höhere Autoritäten wenden- dies aber in aller Höflichkeit und mit Nachdruck.
Regel3:
Es ist klug die gelegentlich vorkommende Bakschischmentalität offizieller Stellen nicht zu unterstützen. Meist hilft nämlich ein bestimmtes Auftreten und geschicktes Argumentieren
Unredliche Ansinnen schon gar nicht entstehen zu lassen.
Zwischenmenschliche Beziehungen
Ukrainische Mädchen gelten als die Schönsten auf der ganzen Welt. Dies hört der Reisende bei jeder Gelegenheit. Zugegeben an dieser Redensart ist so manches Fünkchen Wahrheit.
Ich sah viele hübsche Mädchen, aber Schönheit hat natürlich ihren Preis. So ist modisches Erscheinen und kosmetische Pflege ein recht zeitintensives Muss .
Um die holde Weiblichkeit zu erobern bedarf es der Kenntnis einiger Grundregeln.
Beim Ausgehen wird das Anzugtragen mit wohlwollenden Augen betrachtet. Hier gilt auch: Es zahlt grundsätzlich der Mann, auch wenn die Freundschaft noch nicht enger sein sollte.
In einer engeren Beziehung ist es unbedingt zu vermeiden an weibliche Bekannte der Liebsten Grüße auszurichten, oder Umgang mit anderen Mädchen zu pflegen. Ich weiß es aus eigener Erfahrung was für schwere interkulturelle Probleme daraus entstehen können. Während es in Deutschland normal ist, auch weibliche Kontakte zu pflegen , gilt dies in ukrainischer Denkart als ziemlich fragwürdig und ruft Misstrauen und Eifersucht hervor.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Meinungsbildung über einen selbst spielt die Mutter der Angebeteten, welche einen hohen Einfluss auf ihre Tochter ausüben kann.
Ist die Mutter erst einmal zum Schluss gekommen dass der potentielle Schwiegersohn nicht gut genug für den eigenen Nachwuchs ist, ist Obacht angesagt. Die Gründe des Misstrauens können recht vielschichtig sein und lassen sich nur schwerlich ergründen.
Die Sache mit der Medizin
Ein allgegenwärtiger Wegbegleiter im Leben eines jeden Einwohners der Ukraine ist der Doktor.
Schon von Kindesbeinen an gibt er Ratschläge , hält Schuluntersuchungen ab , später dann bei der Armee , an der Uni und im Beruf geht es weiter mit häufigen Kontrolluntersuchungen.
Auch Ausländer können sich dem Procedere nicht entziehen, will er in den Genuss der Annehmlichkeiten des Lebens kommen.
Einmal wollten wir schwimmen gehen und ich freute mich schon sehr darauf. Plötzlich hieß es , ich müsste mich erst vom schwimmbadeigenen Arzt untersuchen lassen, ob ich überhaupt für einen Badaufenthalt geeignet sei. Natürlich war ich wie vor den Kopf gestoßen – ich bin ja kein Pferd auf dem Präsentierteller. Noch dazu wo das Wasser sowieso jeden Keim mit reichlich chlor erstickt hätte.
Nun die Einheimischen scheinen aber von ihrem Gesundheitssystem überzeugt zu sein und so ließ ich mir zu guter Letzt doch mal einen Test gefallen um mich in einem Sanatorium auf der Krim so richtig erholen zu können.
Wahrscheinlich ist es auch eine Frage der Prävention gegen allerlei ansteckende Krankheiten wie Hepatitis A etc., da die Lebensumstände doch anders sind als in Deutschland.
Sicherheit:
Allen Unkenrufen zum trotz könnte ich nicht behaupten, dass die Kriminalitätsrate in der Ukraine höher ist als anderswo. Im Gegenteil. Trotzdem sollte man nicht alleine des Nachts auf den Straßen unterwegs sein, oder Gauner mit der Zuschaustellung von Reichtum zu Straftaten verleiten. Fazit: für Abenteurer
PS: Ich bin hauptsächlich bei dooyoo aktiv, muss mich erst einmal in die Community einleben
Mein Bericht soll einen kleinen Einblick in ukrainische Gepflogenheiten geben, sowie nützliche Informationen für den Reisenden bieten. Ich gehe hier nicht auf eine Landesbeschreibung ein.
Auf dem Weg zum eigenen Zarenreich
Die Strandpromenade von Aluschta bot sich zum bummeln an. Speziell nach Einbruch der Dunkelheit zeigten Fakire martialische Feuershows, öffneten Diskotheken ihre Pforten zum Tanz oder man ließ sich von der Romantik eines nächtlichen Bootsausfluges beseelen. Eines Abends beschlossen wir uns in historischen Kostümen auf Zelluloid verewigen zu lassen.
Für mich hatte man sich ein Zarenkostüm nebst Zepter und Reichsapfel auserkoren.
Gesagt , getan. Als ich nun derart herausgeputzt auf meinem Throne saß , wurde mit einem Male die Zahl der Schaulustigen immer größer . Irgendwie war ich die Ursache dieses Auflaufes. Wie ich mir nachher berichten ließ ,hatte meine Erscheinung ( fast 2m , mit langem lockigen Haar und Vollbart- ein seltenes markant slawonisches Aussehen) die Menge in Entzücken versetzt. Erinnerungen an Peter den Ersten machten die Runde....
Moderne Karawanen
Eines Winterabends als wir uns gerade auf dem Heimweg nach Deutschland befanden, fuhr unser Bus im westukrainischen Städtchen L’vow (Lemberg) ein um an einer Sammelstelle Passagiere umzuladen. Unser Gefährt hielt auf einem marktähnlichen Platze .Nach und nach trafen noch drei weitere Busse ein .Es gab ein hektisches Getümmel. Kommandos schallten hin und her denn man hatte etwas Zeitverzug. Ich fühlte mich in die Zeit der Karawanen zurückversetzt. Im hellen Scheine von Flutscheinwerfern tummelte sich eine zweihundertköpfige Menschenschar. Mit Sack und Pack wurde Abschied gehalten, Kinder warteten mit neugierigen Blicken auf die Abenteuer die die Reise wohl mit sich bringen würde. Fliegende Händler suchten Ihr Glück mit Waren aller Art , doch die Reisenden
Waren mit der Gepäckverladung beschäftigt. Mit stoischer Gelassenheit schauten einige Weitgereiste dem emsigen Treiben zu um, wohl wissend in der Tatsache dass Alle mal an der Reihe sind ,sich noch gemächlich die Beine zu vertreten.
Anarchie auf ukrainisch
Es war am 25 Dezember 2001 als unsere Reisegesellschaft in Kiev Einzug hielt.
Unser Ziel war der Hauptbahnhof. Nach kurzem Zwischenstop bei der Deutschen Botschaft ging es weiter. Das Schauspiel , welches sich uns nun bot , war einzigartig. Mitten auf einer der Hauptverkehrsadern war der Verkehr fast gänzlich zum erliegen gekommen. Hupend und im Schneckentempo bewegten wir uns mit der Menge vorwärts. Auf der vor uns liegenden Ampel war das Chaos ausgebrochen. Trotz intaktem Ampelbetriebes strebte jedermann flugs auf die Kreuzungsmitte zu , ohne auch nur einen Blick auf die Signale zu verschwenden. Ob quer durch die Mitte oder auf dem Bürgersteig entlang, jeder Fahrzeugführer versuchte auf seine Weise diesem Wirrwarr Herr zu werden. Die anwesenden Milizionäre schauten ob der geballten Bürgermacht etwas hilflos drein , hielten aber tapfer Ihre Stellung. In der Zwischenzeit hatte unser Busfahrer ganz dem Recht des Stärkeren folgend unser Gefährt heil und ohne Schaden in ruhigere Fahrbahnen gelenkt. Wir wurden schon sehnlichst erwartet.....
Im Lokalexpress
Es war Freitag, auf dem Bahnhof der Kleinstadt herrschte reger Andrang. Ob des soeben in Empfang genommenen heiß ersehnten Arbeitslohnes Willen hatte man sich zahlreich entschlossen mit einem Einkaufsbummel in der Bezirkshauptstadt das Wochenende einzuläuten. Im feinen Staate und in freudiger Stimmung strebten Alle auf den Bahnsteig um alsbald mit Freunden und Bekannten ein Schwätzchen zu beginnen oder einfach nur zwischen den Wartenden zu flanieren. Die Menschenmasse nahm schier überwältigende Ausmaße an – nahezu ein volles Tausend wartete auf den Lokalexpress. Wenig später schaukelten wir auch schon in gemächlicher Fahrt durch die Herbstlandschaft. Die Luft war erfüllt vom Duft der Kartoffelfeuer, malerisch gelegene hölzerne Bauernhäuschen zogen am Fenster vorbei. Wehmütig lauschten wir dem Spiel des Akkordeonspielers. Alte Kampfeslieder und Lieder über das Leben einten Jung und Alt und aus unzähligen Kehlen erscholl der Gesang.
Visa: Visumpflicht besteht in der Ukraine für Touristen nicht.
Telefonieren/Internet:
Internationale Vorwahl: von Deutschland in die Ukraine 00380
Das hiesige Telekommunikationsnetz ist noch stark sanierungsbedürftig. An manchen Orten ist es einfacher internationale Gespräche zu führen , denn den Nachbarort zu erreichen. Viele Haushalte verfügen noch über keinen privaten Telefonanschluß. Wer also telefonieren will, kann dies entweder in den Telefonämtern von UKRtelekom tun, oder es wird eines der allgegenwärtigen Kartentelefone benutzt.
Für 90 Minuten Sprechzeit habe ich ungefähr 1 Euro bezahlt.
Mobilnetz:
In nahezu allen Ballungsgebieten ist Mobiltelefonie möglich. Die gängigen Provider sind UMC und Kyiv Star. Prepaid Karten dieser Anbieter gibt es überall zu kaufen, oder der Reisende nutzt International Roaming.
Internet:
Reisende können getrost auf die überall vorhandenen Internetcafes verwiesen werden, diese sind mit modernster Technik ausgerüstet. Der Service kostet ca.1 Euro /h
Einkaufen:
In der Ukraine findet sich Ware nach jeglichem Geschmack, es ist alles nur eine Frage des Geldbeutels. Preiswert und gut lässt es sich z.B. auf den in jeder größeren Stadt vorhandenen Märkten einkaufen. Daneben existieren viele private Läden, sowie „ Uniwermags“ – Warenhäuser in denen oft zu westlichen Preisen eingekauft werden kann.
Für gehobene Einkäufe empfiehlt sich ein Bummel über Kiews Kreshatik oder in der Umgebung der Nationaloper sowie über den Andrewski Prospekt der Künstlerstraße.
Zahlungsmittel:
Die ukrainische Währung heißt Hrivna.
In Banken und den allgegenwärtigen Wechselstuben kann problemlos umgetauscht werden.
Es scheint ,dass nach der Abschaffung der DM ,der Euro und der USD gleichermaßen als ausländische Währungen bevorzugt werden.
Nach meinen Erfahrungen bekommt man an den Wechselstuben die besseren Kurse.
Es sei jedoch vor fliegenden Schwarzhändlern gewarnt, da gibt es nur Probleme.
Auch an den Grenzübergängen ist ein Umtausch nicht ratsam, da dort sehr niedrige Wechselkurse angeboten werden.
Natürlich werden in den größeren Städten auch gängige Kreditkarten ,wie AMEX, Visa etc. zum Bezahlen akzeptiert.
Sollte man als Reisender doch in finanzielle Schwierigkeiten geraten oder man benötigt neue Zahlungsmittel ,geht auch dies völlig problemlos über Western Union.
Western Union unterhält fast in jeder Ukrainischen Stadt Büros.
Die meisten deutschen Banken kooperieren mit dieser Firma.
Der Geldtransfer von Dtl. aus erfolgt innerhalb von 2 Stunden , der Empfänger holt das Geld dann im Western Union Büro ab. Die Gebühren sind erträglich.
Auto fahren/ oder von der Tücke der Straße.
Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu , in diesem Land als Fremder Auto zu fahren. Es gibt zwar Autobahnen, Fernverkehrsstraßen und dergleichen, aber es ist ständige Vorsicht angebracht. Da gibt es größere Straßenschäden, allerlei Tiere kreuzen den Weg, etc. Speziell in den Dörfern muß man darauf gefasst sein ,unversehens auf Kühe , grasende Ziegen und Schafe , Pferdegespanne und Gänsescharen zu treffen. Insbesondere des Nachts ist größte Aufmerksamkeit angebracht da häufig Fahrzeuge ohne Licht unterwegs sind , oder Betrunkene die Straßen unsicher machen. Ein Beispiel:
Einsamkeit war mein Begleiter als ich eines Nachts in Richtung russischer Grenze fuhr. Der Motor meines Autos verbreitete ein wohliges Brummen , denn wir kamen auf der autobahnähnlichen Überlandstraße gut voran. Plötzlich bemerkte ich vage einen Schatten in unmittelbarer Nähe , Aufblenden und Ausweichen war eins. In tiefster Dunkelheit kreuzte ein Pferdegespann meinen Weg!!!! Derlei Situationen passierten nicht nur einmal.....
Und auch der Verkehrspolizei begegnet man häufig. Meist weist ein Schild (DAI) auf Kontrollposten oder Kontrollstationen hin, an diesen Stellen sollten unbedingt die Verkehrsregeln beachtet werde denn dort werden häufig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Das langwierige Procedere um Strafe oder gleich Gerichtsvorladung bei Tempoüberschreitungen ist ziemlich nervenaufreibend. Generell sollte man bei Verstößen “Reue“ zeigen, dies mildert unter Umständen das Strafmaß der Ordnungshüter auf eine mündliche Verwarnung oder minimale Geldbeträge. Es gilt: Wer sich durch die zur Schau gestellte Strenge der Einsatzkräfte einschüchtern lässt hat verloren. Solange es möglich ist sollte man verhandeln.
Ukrainische Verkehrsschilder sind ähnlich den Deutschen.
Tempolimits: 60 in Ortschaften (Ortsschilder mit grauem Untergrund)
90 in Ortschaften(Ortsschilder mit blauem Untergrund)
110 außerorts auf Schnellstraßen
Genaue Angaben gibt es bei den deutschen Automobilclubs.
Tanken :
An den Transitrouten und in größeren Städten kann man bei Tag und Nacht tanken, in abgelegeneren Gebieten wird es schwieriger. Die Preise pro Liter liegen bei etwa 2Hrivna /l 96 Super bleifrei .Als ich per Auto in der Ukraine unterwegs war, gab es mit der Treibstoffqualität keine Probleme, sicherheitshalber sollte man aber an größeren Tankstellen tanken. Teilweise wird der Benzin nach amerikanischem Vorbild verkauft, d.h. Der Kunde Zahlt erst den Betrag ,für den er tanken möchte, danach wird die Zapfsäule freigeschalten.
Es kann schon mal vorkommen, dass man mit dem Tankwart ins Gespräch kommt und dieser, wie es sich herausstellt, ehemaliger Chefpilot in Turkmenistan war, bevor er in Rente ging und sich einen Nebenjob suchte.
Restaurants
Die Kochkünste der ukrainischen Küchenchefs sind in der Qualität sehr unterschiedlich.
Manchmal bekommt der Gast für wenig Geld wahre Leckereien geboten ein anderes Mal hingegen rechtfertigt die gebotene Leistung den Preis nicht. Vor allem in hauptstädtischen Lokalitäten zahlte ich des öfteren Preise europäischen Spitzenniveaus ohne auch nur annähernd zufriedenstellend beköstigt zu werden. Die dargereichten Portionen würden in deutschen Landen gerade mal als Kindergerichte gelten.
Sehr zu empfehlen sind Orte abseits der Touristenströme und Hauptgeschäftsstraßen. Dort gibt es meist leckere Gerichte aus heimischen Landen. Hauptzutaten sind Fisch, Fleisch, jegliche Variation von Teiggerichten , Molkereiprodukte und Gemüse. Zum Essen gehört selbstverständlich auch ein guter Tropfen Dessertwein von der Krim. Im allgemeinen wird recht kalorienhaltig gezecht.
Freunden internationaler Küche wird es in der Ukraine schwerlich beschieden sei auf Ihre Kosten zu kommen. Es gibt zwar, einige Italiener , Griechen und Chinarestaurants aber meist trügt der Schein denn in den seltensten Fällen sind Sie authentisch.
Reisen im Land
Studenten
Angehende Akademiker haben wie überall auf der Welt auch in der Ukraine so manche Vergünstigung in Aussicht.
Insbesondere in Museen , beim Reisen mit dem Zug und in Theatern können die Rabatte um die 50% betragen.(z.B. Lawra Kloster Kiev, Theater Chernigov, ). Um reibungslos in den Genuß der verbilligten Tarife zu gelangen empfiehlt es sich einen Internationalen Studentenausweis(ISIC) mitzuführen. Erste Adresse zur Information ist www.isic.org wo es alleine schon Informationen zu 159 verschiedenen Einsparmöglichkeiten gibt.
Per Zug/ per Bus : Die Wahl des richtigen Transportmittels sollte gut überdacht sein.
Wer es eilig hat nutzt im Nahbereich bis 200km am besten einen Fernbus. In diesem Distanzbereich verkehren gute neuere Busse. Die Kosten für 1 Person von Chernigov nach Kiev betrugen ungefähr 2 Euro .Ein Nahverkehrszug wäre zwar etwas billiger aber ist auch ultra langsam.
Für Langstrecken wie z.B. von Kiev nach Simferopol sind Nachtzüge mit Schlafwagen die bessere Wahl. Es sind verschiedene Klassen buchbar. Es gibt einen Restaurantwagen und guten Service.(Fahrtkosten ca. 12 Euro pro Person)
Im internationalen Verkehr würde ich Reisebusse aus Sicherheitsgründen bevorzugen. Meist wird mit westlichen Bussen operiert. Das Gepäck ist sicher aufbewahrt und die relativ überschaubare Anzahl an Mitreisenden mindert die Gefahr von Unannehmlichkeiten.
Mehrmals wöchentlich verkehren Busse nach Deutschland und in weite Teile der GUS.
Gut im Preis Leistungs- Verhältnis ist z.B. Kraft Reisen in Dortmund.(Hin und Rückfahrt z.B von Görlitz nach Kiev kostet 130 Euro) Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland( ist somit nach deutschen Bedingungen versichert) und befördert Passagiere in nahezu alle größeren Städte Deutschlands sowie auch weiter nach Lissabon. Es ist also möglich von der Ukraine aus mit einem Unternehmen nach Portugal zu reisen.
Öffentliche Transportmittel
Metro: Die Hauptstadt Kiev verfügt über eine sehr leistungsfähige Metro. Mit über 3 Millionen Passagieren täglich ,ist diese eines der Hauptverkehrsmittel überhaupt. Speziell zur Feierabendszeit herrscht reger Betrieb. Imposante Deckengestaltungen lassen die U-Bahnstationen zu Palästen für das Volk werden. Sehr positiv hat mich überrascht, das trotz der großen Menschenmassen die Atemluft nie stickig wurde , wie es z.B. in London der Fall war. Der Preis für eine Fahrt beträgt 0,25 Hrivna ,auf Monatskarten gibt es sogar noch Rabatte.
Straßenbahn: Ist nicht weit verbreitet
Bus
Stadtbusse/Trolleybusse: Diese öffentliche Art an Transportmitteln ist wohl die langsamste und unbequemste überhaupt. Meist sind sie am billigsten uns somit hoffnungslos überfüllt.
Eine Schaffnerin verkauft Fahrkarten .Diese sollte man nicht verlieren, da es gelegentliche Ticketkontrollen gibt.
Minibus: Minibusse sind die bequemere, schnellere aber etwas teurere Alternative zu den Stadtbussen. Jeder Bus bedient eine bestimmte Route. Dabei gilt : alle Passagiere zahlen den gleichen Preis von ca. 0,5- 1 Hrivna ,egal wie viele Stops sie mitfahren.
Taxi:
Wer in ukrainischen Städten ein Taxi benötigt ,bekommt dies an jeder Ecke .Doch Vorsicht, um Ärger zu vermeiden sollte der Fahrpreis im Vorfeld ausgehandelt werden. Als Ausländer sollte man generell Achtung walten lassen, denn wer die Preise nicht kennt, für den kann es teuer werden. In Kiev haben wir für 2 Personen z.B. ca.10 Hrivna für eine längere Fahrt bezahlt; von Simferopol nach Jalta (ca.100km) 10 Euro(50 Hrivna).Manchmal bieten auch Privatpersonen Fahrten zu wettbewerbsfähigen Preisen an .Die Bezahlung sollte aber immer erst nach Fahrtende erfolgen.
Wichtige Internetadressen:
www.Brama.com
Ist ein ukrainisches Internetportal, wo Informationen aller Art geboten werden. Das Angebot gibt einen guten Überblick über die Ukraine ,über die Wirtschaft, über Kulturereignisse, Nachrichten, das Wetter etc.
www.Rambler.ru:
Diese russische Suchmaschine ist für Recherchearbeiten sehr empfehlenswert, dort findet man alles, was das russische Netz hergibt.
www.Ukrbiz.net:
Ist die umfassendste ukrainische Unternehmerdatenbank
www.Ukrjob.net:
Großes Jobportal, hier findet der Arbeitssuchende auch Angebote Multinationaler Firmen und internationaler Organisationen.
www.Bigmir.net:
Ist vergleichbar mit web.de , dem Onlinekatalog.
www.Ukraine-observer.com:
Der Ukrainian Observer ist ein wissensbasierendes online-magazin der Willard Group über die Ukraine. Jeden Monat gibt es auch eine gratis Printversion, die in ausgewählten Restaurants und Geschäften Kievs zu erhalten ist. Im UO finden sich neben aktuellen Themen, Beiträge über geschichtliche Dinge, Hintergründe, Interviews mit herausragenden Persönlichkeiten , wie Botschaftern und Wirtschaftslenkern sowie allerlei Unterhaltung.
Auf Besuch – ein Interkulturelles Training:
Gastfreundschaft wird in der Ukraine großgeschrieben. Überhaupt sind die Menschen hier überwiegend deutschfreundlich eingestellt. Ist man erst einmal freundlich aufgenommen worden, kann man aber auch in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Über manche länderspezifische Besonderheit wird man als Mitteleuropäer auch den Kopf schütteln.
Essen und Trinken:
Die Ukrainer sind äußerst trinkfest und feiern recht gerne. Selbst für Mädchen ist es keine Hürde das wohlschmeckende, einheimische Bier in vollen Zügen zu genießen.(Wein)
Weit verbreiteter ist der Vodka oder auch selbst gebrannter Samargon.Als Gründe während einer Feier sich derselbigen zu verweigern können eigentlich nur Schwangerschaft und schwere Krankheit geltend gemacht werden, andernfalls läuft der Gast Gefahr sich in der Gesellschaft äußerst unbeliebt zu machen, da es sonst als Beleidigung für die Gastgeber verstanden wird. Solche Feierlichkeiten können mehrere Stunden dauern, je nach Kondition.
Einmal waren wir bei Nachbarn eingeladen. Es gab Krimsekt(Schampanskoje) und Kuchen.
Plötzlich ,aus für mich unerfindlichen Gründen, wurden allerlei Fette Speisen wie Sülze und Speck aufgetragen .Kurz darauf erklärte man mir ,dass nun auf des Gastes Wohl und auf die Zusammenkunft getrunken werden würde. Flugs brachte man 50g Gläser herbei und schöpfte aus einem 10l Ballon selbstgebrannten Samargon (hochprozentiger Vodka)ein. Alsbald machten Trinksprüche die Runde und ein erstes Glas erfüllte den Magen mit wallender Hitze. Danach wurde kräftig gegessen. Ich war glücklich als man nach der 4 Runde die Schöpfkelle beiseite legte und zum Aufbruch gerüstet wurde- es war ja schließlich nur ein kurzer Besuch. Wie im Ukrainischen Observer einmal zu lesen war, ist viel Essen vonnöten um während des Trinkens nicht in Unannehmlichkeiten physischer Art zu gelangen.
Das erste Glas wird normalerweise auf ex getrunken ,Trinksprüche sind sehr wichtig, Nr. 3;6;9 und 12 geht auf die Frauen und zum Abschied wird nach alter Kosakenmanier ein Glas auf das Pferd geleert. Sind Gäste anwesend , werden diese meistens aufgefordert die Trinksprüche zu halten.
Nach diesem Kurzbesuch ging es dann zum Abendbrot in die eigenen 4 Wände.
Ukrainische Frauen legen großen Wert auf gute Küche und insbesondere auf das Wohlergehen der Gäste .Bevor ich besser mit den einheimischen Sitten vertraut wurde, konnte ich mich vor Essen immer kaum retten. Kaum war der Teller leergegessen, schon war er wieder mit allerlei Leckereien gefüllt. Später erklärte man mir , dass der Gast nach Statur und Größe seine Mahlzeiten bekommt(bei 1.95m und 100kg Körpergewicht brauchte ich mich dann nicht mehr wundernJ).Sollte man also keinen Hunger mehr verspüren, ist es ratsam der Hausfrau in aller Güte dies plausibel zu machen, ansonsten ist es wie mit der Geschichte vom süßen Brei.
Meine Freundin arbeitete in einer multinationalen Firma. Mit Betrübtheit berichtete Sie mir vom Geburtstag eines amerikanischen Kollegen. Die Mitarbeiter hatten ihn zum Namenstag mit allerlei Konfekt und Wein bedacht. Der Kollege bedankte sich und war zufrieden.
In Unkenntnis der hiesigen Mentalität hatte er aber an Stand unter den Mitarbeitern verloren.
Ukrainer feiern nämlich gerne und es wurde erwartet, dass er sogleich mit Ihnen teilt, oder sich mit Kuchen und Wein revanchiert.
Werden Freunde und Bekannte besucht, bringt der Gast immer eine Kleinigkeit an Kuchen Konfekt oder Wein mit. Den männlichen Gästen obligt es dann auch den Wein zu kredenzen.
Da ukrainischer Dessertwein einen Alkoholgehalt von um 20% aufweist geht die Gesellschaft davon aus , dass die Gläser nur mäßig voll gefüllt werden. In geselliger Runde wird viel erzählt , gelacht und gesungen. Es kann also nichts schaden selbst etwas literarisches oder musikalisches zum Besten zu geben.
Der Restaurantbesuch
Die Sonne ließ Ihre wärmenden Strahlen zur Mittagszeit über den Kiewer Himmel streichen, als wir müde vom Botschaftstrubel Ruhe und Entspannung in einem der zahlreichen Restaurants suchten. Doch bald ärgerte ich mich, denn die Bedienung schien noch nichts von Freundlichkeit gehört zu haben und war auch überaus wortkarg. Jedes freundliche Lächeln meinerseits wurde mit stoischer Miesepetermine im Keime erstrickt.
Was war der Hintergrund?: Wie ich später erfuhr ist es nicht üblich, dass sich die Bedienung mit den Gästen unterhält. Es wird als eine Störung der geselligen Runde angesehen. Es ist nicht so wie in Deutschland, wo ein freundliches Wort der Bedienung die Stimmung hebt.
Vom Umgang mit Amtspersonen:
Der Ukrainische Amtsschimmel ist manchmal recht eigen, deshalb sollte man einige Grundregeln kennen. Der Fremde bedenke immer, dass er sich nicht in Deutschland befindet, d.h. sich auch nicht auf solche Werte wie Zuverlässigkeit , Pünktlichkeit und Kompetenz an entsprechender Stelle verlassen kann.
Regel1:
Bei Fragen wichtiger Art sollte man sich nie auf Auskünfte der niederen Hierarchien verlassen- dann ist man verlassen.
Regel2:
Steht im Prinzip im Zusammenhang zu 1:Kommt man in eigener Angelegenheit in den niederen Hierarchien nicht weiter und der Eindruck entsteht man will oder kann Ihnen nicht helfen, dann sollte man sich an höhere Autoritäten wenden- dies aber in aller Höflichkeit und mit Nachdruck.
Regel3:
Es ist klug die gelegentlich vorkommende Bakschischmentalität offizieller Stellen nicht zu unterstützen. Meist hilft nämlich ein bestimmtes Auftreten und geschicktes Argumentieren
Unredliche Ansinnen schon gar nicht entstehen zu lassen.
Zwischenmenschliche Beziehungen
Ukrainische Mädchen gelten als die Schönsten auf der ganzen Welt. Dies hört der Reisende bei jeder Gelegenheit. Zugegeben an dieser Redensart ist so manches Fünkchen Wahrheit.
Ich sah viele hübsche Mädchen, aber Schönheit hat natürlich ihren Preis. So ist modisches Erscheinen und kosmetische Pflege ein recht zeitintensives Muss .
Um die holde Weiblichkeit zu erobern bedarf es der Kenntnis einiger Grundregeln.
Beim Ausgehen wird das Anzugtragen mit wohlwollenden Augen betrachtet. Hier gilt auch: Es zahlt grundsätzlich der Mann, auch wenn die Freundschaft noch nicht enger sein sollte.
In einer engeren Beziehung ist es unbedingt zu vermeiden an weibliche Bekannte der Liebsten Grüße auszurichten, oder Umgang mit anderen Mädchen zu pflegen. Ich weiß es aus eigener Erfahrung was für schwere interkulturelle Probleme daraus entstehen können. Während es in Deutschland normal ist, auch weibliche Kontakte zu pflegen , gilt dies in ukrainischer Denkart als ziemlich fragwürdig und ruft Misstrauen und Eifersucht hervor.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Meinungsbildung über einen selbst spielt die Mutter der Angebeteten, welche einen hohen Einfluss auf ihre Tochter ausüben kann.
Ist die Mutter erst einmal zum Schluss gekommen dass der potentielle Schwiegersohn nicht gut genug für den eigenen Nachwuchs ist, ist Obacht angesagt. Die Gründe des Misstrauens können recht vielschichtig sein und lassen sich nur schwerlich ergründen.
Die Sache mit der Medizin
Ein allgegenwärtiger Wegbegleiter im Leben eines jeden Einwohners der Ukraine ist der Doktor.
Schon von Kindesbeinen an gibt er Ratschläge , hält Schuluntersuchungen ab , später dann bei der Armee , an der Uni und im Beruf geht es weiter mit häufigen Kontrolluntersuchungen.
Auch Ausländer können sich dem Procedere nicht entziehen, will er in den Genuss der Annehmlichkeiten des Lebens kommen.
Einmal wollten wir schwimmen gehen und ich freute mich schon sehr darauf. Plötzlich hieß es , ich müsste mich erst vom schwimmbadeigenen Arzt untersuchen lassen, ob ich überhaupt für einen Badaufenthalt geeignet sei. Natürlich war ich wie vor den Kopf gestoßen – ich bin ja kein Pferd auf dem Präsentierteller. Noch dazu wo das Wasser sowieso jeden Keim mit reichlich chlor erstickt hätte.
Nun die Einheimischen scheinen aber von ihrem Gesundheitssystem überzeugt zu sein und so ließ ich mir zu guter Letzt doch mal einen Test gefallen um mich in einem Sanatorium auf der Krim so richtig erholen zu können.
Wahrscheinlich ist es auch eine Frage der Prävention gegen allerlei ansteckende Krankheiten wie Hepatitis A etc., da die Lebensumstände doch anders sind als in Deutschland.
Sicherheit:
Allen Unkenrufen zum trotz könnte ich nicht behaupten, dass die Kriminalitätsrate in der Ukraine höher ist als anderswo. Im Gegenteil. Trotzdem sollte man nicht alleine des Nachts auf den Straßen unterwegs sein, oder Gauner mit der Zuschaustellung von Reichtum zu Straftaten verleiten. Fazit: für Abenteurer
PS: Ich bin hauptsächlich bei dooyoo aktiv, muss mich erst einmal in die Community einleben
16 Bewertungen, 7 Kommentare
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26.01.2007, 09:17 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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26.01.2007, 01:30 Uhr von pointofview
Bewertung: sehr hilfreich~~~Sh + liebe Grüße von PoV~~~
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26.01.2007, 00:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSh & lG von Diana (c;
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25.01.2007, 23:40 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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25.01.2007, 22:53 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichSupi! LG Sandra
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25.01.2007, 22:36 Uhr von bodenseestern
Bewertung: sehr hilfreich****liebe Grüße Petra****
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25.01.2007, 22:29 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreich*sh* lg Sigi
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