Verhütungsmittel Testbericht

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Erfahrungsbericht von rsdcberlin

Wer lieben will muss leiden

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
Wir schreiben das Jahr 2002. Heimtückische, auch unheilbare Krankheiten geiseln die Menschheit. Der Wunsch nach Kindern ist so groß wie das Bedürfnis eine vielbenzinfressende Kutsche zu besitzen.
Doch zum Glück gibt es ja verschiedene Verhütungsmittel.

Das Kondom

Sinn und Zweck: In erster Linie war das Kondom zur Verhütung von Schwangerschaften gedacht. Es besteht aus Latex, einem gummiähnlichen Material. Über den versteiften Penis gezogen verhindert es beim Geschlechtsakt das Eindringen der Samenfäden in die Gebärmutter. Bei richtiger Anwendung ist eine Schwangerschaft also so gut wie ausgeschlossen. Latex lässt keine Viren und Bakterien durchdringen. Deshalb ist es bedingt, als Schutz vor diesen, auch zu empfehlen.

Die Anwendung:
Ein Kondom sollte nur einmal benutzt und anschliessend entsorgt werden. Es befindet sich in einer Schutzhülle, die es vor Beschädigung und Austrocknung bewahren soll. Kondome sind nicht unendlich lange haltbar. Man sollte also unbedingt auf das Verfallsdatum achten, bevor man es anwendet. Das Verfallsdatum steht auf dieser Schutzhülle. Beim Aufreißen derselben ist darauf zu achten, dass das Kondom dabei nicht beschädigt wird. Hat man es heil entnommen, stülpt man es zunächst über einen Finger, um einen Abrolltest zu machen. Geht es leicht abzurollen, hat es die richtige Richtung. Aber aufgepasst: Höchstens einen cm abrollen, sonst gibt es Schwierigkeiten beim späteren Überziehen. Das Kondom wird anschließend an der Spitze festgehalten, auf das Glied gesetzt und vorsichtig abgerollt. Möglichst soweit, wie es nur geht. Nach dem Samenerguss hält man das Kondom fest, bevor man das Glied aus der Scheide zieht. Die Erektion lässt bei einigen Männern nach dem Orgasmus sehr schnell nach. Das Kondom würde dann vielleicht in der Scheide steckenbleiben.

Darauf sollte man besonders achten:
Niemals ein Kondom mit zusätzlichen Gleitmitteln verwenden. Sie können das Latex schädigen und so den Sinn und Zweck des Schutzes beeinträchtigen. Lange und eingerissene Fingernägeln können unter Umständen das Kondom beschädigen. Also Vorsicht.

Die verschiedenen Sorten:
Es gibt eine sehr große Auswahl an Kondomen. Verschiedene Größen, verschiedene Farben, verschiedene Geschmacksrichtungen, mit oder ohne Reservoir, Noppen, feucht oder trocken.

Verschiedene Größen:
Wie wir unterschiedliche Schuhgrößen haben, so gibt es auch unterschiedliche Größen beim Penis. Die richtige Kondomgröße muss man, wie beim Schuhkauf auch, einfach durch ausprobieren ermitteln. Das Kondom sollte nicht zu fest sitzen und die Eichel abquetschen, es darf aber auch nicht schlackern. Im Handel gibt es angefangen von sogenannten Fingerkondomen bis zur Größe XXL eigentlich für jeden das Passende.

Verschiedene Farben:
Sie sind nur ein optischer Anreiz. Na wers braucht.

Verschiedene Geschmacksrichtungen:
Manche Frauen finden den reinen Latexgeschmack widerlich. Eine große Palette von Geschmacksrichtungen ist für einige deshalb ganz hilfreich. Solche Kondome braucht man gewöhnlich nur, wenn man Oralverkehr praktiziert.

Mit Reservoir:
In dem Reservoir soll sich die Samenflüssigkeit sammeln. Sonst müsste sich diese zwischen Penis und Kondomwand einen Weg suchen. Ein weiterer Vorteil eines Revisors ist, dass man das Kondom daran besser beim Aufziehen festhalten kann.

Noppen und ähnliches:
Sie sollen dazu dienen, die Frau besonders zu stimulieren. Angebracht besonders bei Männern mit kleinem Penis.

Feuchte Kondome:
Auf einigen Kondomen ist ein Feuchtigkeitsfilm angebracht. Dadurch wird die Gleitfähigkeit des Penis in der Scheide erhöht. Diese Kondome sollte man nur benutzen, wenn die Partnerin selbst nicht genügend Feuchtigkeit in der Scheide entwickelt.

Kondom als Schwangerschaftsschutz:
Wer Kondome richtig anwendet, der ist relativ sicher vor einer unerwünschten Schwangerschaft. Relativ nur deshalb, weil ein Kondom auch mal reissen kann. Das liegt dann meist an einer Fehlproduktion, oder bei allzu stürmischem Sex. Wer absolut sicher sein will, der benutze neben dem Kondom noch andere Verhütungsmittel. (chemische, Pille, Pessare)

Kondom als Schutz vor Geschlechtskrankheiten:
Auch hier ist kein 100 prozentiger Schutz gegeben. Krankheiten können auch durch Hautkontakt anderer Körperteile und z. B. Speichel übertragen werden. Als zusätzlicher Schutz sind Kondome aber auf jeden Fall zu empfehlen. Jeder sollte sich die Frage – langes Leben oder ungezügelte Liebe – stellen, und auf häufig wechselnde Partner verzichten, bzw. sein Risiko sich anzustecken so weit wie möglich verringern.

Nachteiliges:
Kondome beeinträchtigen mehr oder weniger, je nach Beschaffenheit, das Gefühlsempfinden. Diesen Nachteil sollte man aber mit den Vorteilen sorgfältig abwägen. Ein Kondom wird auch oft zur Lustbremse.
Wer sich aber gut vorbereitet,(Kondom in Reichweite) und das Überziehen als Ritual in den Akt mit einbaut, der wird auch weiterhin Spaß daran haben.

Die Antibabypille:

Ein weiteres Verhütungsmittel ist die Pille. Die Verlässlichkeit gegen Schwangerschaft ist sehr hoch. Der Vorteil, zumindest für den Mann ist, dass er nicht an die Einnahme denken muss. Das überlässt er einfach der Frau. Als pflichtbewusster Mann sollte man jedoch auch immer nachfragen, ob die Pille eingenommen wurde. Die Pille wird zu einer festen Tageszeit eingenommen. Deshalb wirkt das nicht störend auf das Liebesspiel wie z. B. das Kondom. Das hat dazu beigetragen, dass eine Zeitlang völlig auf Kondome verzichtet wurde. So konnten sich die Geschlechtskrankheiten schnell verbreiten.

Wie funktioniert nun die Pille?
Wird eine Frau schwanger, bildet ihr Körper das so genannte Gelbkörperhormon. Dieses verhindert, dass ein weiteres Ei im Eierstock heranreift. Auf dem selben Prinzip wirkt die Pille. Der Frau wird das Gelbkörperhormon zugeführt. Nimmt eine Frau zum ersten mal die Pille, beginnt sie mit dem Einsetzen ihrer Periode. Dann nimmt sie 21 Tage hintereinander die Pille. Dann werden 7 Tage ausgesetzt. (Ein Eizyklus dauert 28 Tage) Während der Pillenpause setzt ihre Periode wieder ein. Für die jüngeren unter euch noch schnell den Sinn der Periode erklärt: Damit sich ein eventuell befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnisten kann, bildet der Körper der Frau die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt. Wird kein Ei befruchtet, wird diese Plazenta wieder abgestoßen. Die Frau bekommt ihre Regel.

Nachteile der Pille
Nicht jede Frau verträgt sie. Schließlich wird ja der Hormonhaushalt durcheinander gebracht. Übelkeit, Hautausschläge, Gereiztheit, Kopfschmerzen und weitere Beschwerden sind oft die Folge. Zudem wirkt die Pille nicht, wenn die Frau kurz nach der Einnahme erbrechen muss, oder starken Durchfall hat. Dann wird das Hormon einfach wieder ausgespült.

Schaumsprays und Zäpfchen:

Das ist eine weitere Verhütungsmethode, aber sehr unsicher. Schaum oder Zäpfchen werden in die Vagina kurz vor dem Geschlechtsakt eingeführt. Diese Prozedur hemmt natürlich auch das Vorspiel. In diesen Verhütungsmitteln sind Substanzen beigemengt, die samentötend, bzw. die Beweglichkeit der Samenfäden soll vermindert sollen, damit keine Befruchtung stattfinden kann. Der große Nachteil ist, dass diese Mittel relativ nah am Scheideneingang platziert werden. Unter bestimmten Bedingungen (Abhängig von der Stellung, sehr langer Penis, sehr viel Samenflüssigkeit die zudem noch sehr tief und schnell eindringt) sind sie deshalb fast wirkungslos. Sehr geschmackvoll sind sie auch nicht.

Das Diaphragma:

Sie sieht aus wie eine kleine Diskusscheibe. Ist aus dem selben Material wie ein Kondom, hat aber am Rand eine Spirale eingebettet. Die Frau führt sich das Diaphragma in die Scheide ein. Es soll verhindern, dass die Samenfäden ihren Weg zum Ei finden. Das richtige Einsetzen erfordert am Anfang sehr viel Übung. Sitzt es nämlich nicht richtig, hat es keine Wirkung. Auch darf es nicht wieder zu früh nach dem Geschlechtsverkehr entfernt werden. Das Diaphragma ist auch oft der Auslöser für Entzündungen im Gebärmutterhals. Sie hat wegen ihrer Handhabung relativ wenig Verbreitung gefunden.


Fazit:
TV, Zeitschriften und Internet sind platzen vor Sex. Wollen unwissende aber etwas über Verhütungsmittel erfahren, müssen sie erst suchen. Ich hoffe, dass mein Bericht diesen Menschen hilft. Euer rsdcberlin

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