Volksschauspiele, Ötigheim Testbericht
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Erfahrungsbericht von AnjaS911
Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut...
Pro:
Vieles...
Kontra:
Nichts...
Empfehlung:
Ja
== PFARRER JOSEPH SAIER UND DER TELLPLATZ ==
Im Jahr 1905 war es als der Pfarrer Joseph Saier im kleinen mittelbadischen Ötigheim, zwischen Karlsruhe und Baden-Baden gelegen, sein Amt antrat. Pfarrer Joseph Saier, dem ganz besonders die Jugend der Gemeinde am Herzen lag, fürchtete deren Entfremdung vom örtlichen Leben durch die immer mehr zunehmende Industriearbeit. Ihm kam der Gedanke der Jugend eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten und er gründete vor mehr als 100 Jahren, ein Jahr nach Amtsantritt, die Volksschauspielbühne Ötigheim. Nicht im Traum hätte er daran gedacht, dass daraus einmal die größte Freilichtbühne Deutschlands wird.
Viele freiwillige Helfer und Mitarbeiter funktionierten eine der Ortschaft nahe gelegene Kiesgrube zur Bühne um und schon im September 1906 konnte man dort die erste Aufführung sehen. "Die beiden Tilly" wurde auf die Bühne gebracht und wegen der großen Nachfrage auch im darauf folgenden Jahr noch einige Male wiederholt. Der Spielbetrieb ruhte nun bis 1910. Dann gelang der Durchbruch mit "Wilhelm Tell". Publikum und Mitwirkende waren so begeistert, dass "Tell" auch in den Jahren 1911 und 1913 aufgeführt wurde. Ganze 100.000 Zuschauer sahen den "Wilhelm Tell", das im Ötigheim am häufigsten aufgeführte Drama, mit dem sich die Ötigheimer Volksschauspieler so identifizieren, dass die Freilichtbühne heute auch "Tellplatz" genannt wird.
== WILHELM TELL BIS HELGE SCHNEIDER ==
Im weißen Rössl, ein festliches Konzert, Rodger Hogson, ein internationales Chorfestvial, Marshall & Alexander, Glück, es passiert hier, Helge Schneider und Ronja die Räubertochter stehen in diesem Jahr, in dem der Startschuss für den Theatersommer am 21. Juni fiel, auf dem Festspielprogramm.
Seit 1906 wurden unzählige Stücke aufgeführt - vom obligatorischen Wilhelm Tell, Joseph und seine Brüder, die Passion, Der Alpenkönig und der Menschenfeind und Andreas Hofer über Die Jungfrau von Orleans, Die Nibelungen und Der Richter von Zalamea bis hin zu Franz von Assisi - Der Narr Gottes, Romeo und Julia, Die Zauberflöte, ein Sommernachtstraum, My Fair Lady, Anatevka, Jesus Christ Superstar, Das Wirtshaus im Spessart, Carmina Burana, Der gestiefelte Kater, Agnes Bernauer und Der Brandner Kasper und das ewig Leben. Neben den Theatervorstellungen gibt es auch viele Sondervorstellungen und für jeden Geschmack wird hier etwas geboten.
== ZAHLEN ==
Ganze 4.000 Plätze bietet der überdachte Zuschauerraum der Freilichtbühne, die somit als die größte Freilichtbühne Deutschlands gilt. Entsprechend groß ist auch die Bühne, die ganze 174 Meter breit und 62 Meter tief ist und auf der 500 Mitspieler gleichzeitig agieren können.
== KULISSEN ==
Eine imponierende große Freittreppe und ein großes Gebäude, das den Anforderungen des jeweiligen Stückes angepasst wird und vom mittelalterlichen Schloss über einen arabischen Prunkbau bis hin zum griechischen Tempel oder zum Hotel "Zum weißen Rössl" verwandelt werden kann, befinden sich in der Mitte der Bühne. Weiterhin gibt es auf der rechten Bühnenseite ein Nebengebäude und im linken Bereich finden sich - je nach Stück - Felsen Türme oder Berge. Alles ist erstaunlich wandelbar. Das Einzige, was sich nicht ändert, sind die schönen, alten Bäume.
== KOSTÜME ==
Wunderschön, farbenfroh und dem jeweiligen Stück bestens angepackt sind die zahlreichen Kostüme der auf der Bühne Agierenden. Auf einer Freilichtbühne dieser Größe ist das eine ganz andere Herausforderung als auf einer kleinen Theaterbühne. Diese Herausforderung wurde hier bei jedem Stück, as ich gesehen habe, aufs Allerbeste gemeistert. Übrigens wurde noch nie ein Stück mit einem solchen Kostümaufwand auf die Bühne gebracht wie das diesjährige weiße Rössl.
== DAS WETTER ==
Wichtig ist bei einer Aufführung im Freien immer das Wetter. In Ötigheim ist es - zumindest für die Zuschauer - nicht ganz so wichtig, denn der komplette Zuschauerraum ist hier überdacht. Das ist sowohl bei Regen als auch bei Sonnenschein hilfreich. Bei der letzten Vorstellung, die wir besuchten, war ich für etwas Schatten sehr dankbar. Inzwischen wird hier bei wirklich (fast) jeder Witterung gespielt. Für die Schauspieler kann das mitunter schon sehr unangenehm werden...
Wir hatten bisher allerdings das große Glück, bei jeder der Vorstellungen, die wir besuchten recht gutes Wetter zu haben.
== VOM BALLETT BIS ZU DEN TIEREN ==
Viele Menschen (und Tiere) sind bei den Vorstellungen auf der Bühne zu sehen. Es gibt ein Ballett und sogar eine eigene Ballettschule mit um die 60 Tänzern und Tänzerinnen, die je nach ihrem Ausbildungsstand in den Theater- und Musicalproduktionen zu sehen sind.
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Schon im Gründungsjahr spielte der Chorgesang eine wichtige Rolle. Er wurde zu einem typischen Element des Ötigheimer Spielstils. Heute umfasst der große Chor ganze 150 Mitgliedern, der junge Chor besteht aus immerhin 50 Mitgliedern. Weiterhin entstand inzwischen ein Kinderchor für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren, die in verschiedenen Gruppen stimmlich ausgebildet werden.
Ganz wichtig und typisch für Ötigheim sind die eindrucksvollen Massenszenen, bei denen bis zu 500 Personen, angefangen beim Kleinkind bis hin zum Senior auf der Bühne zu sehen sind und bei denen man überhaupt nicht weiß, wo man hinschauen soll, denn überall gibt es etwas zu sehen.
Das Herzstück einer jeden Inszenierung sind die Rollenträger, durch die die Handlung des Stückes verkörpert wird. Bis zu 80 Rollenträger sind bei den einzelnen Inszenenierungen zu sehen. Und viele dieser Rollen werden von Laienschauspielern übernommen. Einen Großteil ihrer Freizeit opfern die Laienschauspieler, denen auch Gesangs- und Sprachschulungen angeboten werden, beim ihrem Rollenstudium und den Proben. Für einige der Rollen sind dann allerdings auch professionelle Gäste und ausgebildete Sängerinnen und Sänger erforderlich. Weil alle Rollen mindestens doppelt besetzt sind, muss natürlich alles doppelt geprobt werden...
Ohne ein Orchester geht bei den musikalischen Stücken natürlich gar nichts und von Anfang an waren die Aufführungen durch musikalische Einlagen geprägt. Bereits vor dem ersten Weltkrieg soll es in Ötigheim ein Bühnen Orchester gegeben haben. Heute spielt bei den Aufführungen das "Orchester der Volksschauspiele Ötigheim" unter der Leitung von Matthias Hammerschmitt
Sehr beliebt sind auch Tiere bei den Aufführungen in Ötigheim. Bei der letzten Aufführung, die wir uns angesehen haben, bei "Im weißen Rössl" waren tierische Statisten vom Dackel über Schafe, Ziegen und Kühe bis zu den obligatorischen Pferden vorhanden. Besonders eindrucksvoll in Ötigheim (dort gibt es übrigens eine eigene Reiterei) sind immer wieder die Szenen mit den Pferden - wenn manchmal bis zu zwanzig Pferde über die Bühne galoppieren, ist das schon ebenso sehenswert wie beeindruckend.
== PROFESSIONELLE GÄSTE ==
Durch professionelle und ausgebildete Gäste werden die Ötigheimer Festspiele unterstützt. Beim weißen Rössl sind die lyrische Sopranistin Silvia Klauder, die im festen Engagement und als Gast an 35 Opernhäueren tätig ist, die Sopranistion Christiane-Maria Vetterm im IN- und Ausland eine gefragte Sängerin im Mozart- und Operettenfach, Annette Postel, als Opernsängerin, Operparadodistin und Chanteuse bekannt, Wolfram B. Meyer, dessen Tätigkeit ihn schon in die USA und nach Nigeria führte sowie der Wiener Marin Sommerlatte, der derzeit im Berleiner Admiralspalast im Musical "The Producers2 zu sehen ist.
== DAS WEISSE RÖSSL ==
In diesem Jahr sahen wir uns Ralph Benatzkys Operette "Im weißen Rössl" mit bekannten Titeln wie "Es muss was Wunderschönes sein, von Dir geliebt zu werden" und "Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist" an. Schon einige Male habe ich diese Operette gesehen, jedoch noch nie mit solch beeindruckenden Massenszenen. Immer war etwas los auf der Bühne, immer gab es etwas zu sehen - und manchmal wusste man überhaupt nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.
Aufgeführt wurde diese Operette in Ötigheim bereits in den Jahre 1978, 1979 und 1973 und war ein derartig erfolgreicher Publikumsmagnet, dass sie in einer fischen und schönen Inszenierung in diesem Jahr wieder den Weg auf die Bühne Ötigheims fand.
Die Operette führt uns an den Wolfgangssee im Salzkammergut und in die Zeit vor 1914. Leopold, Zahlkellner ist immer wieder sehr beschäftigt mit dem Ansturm von Reisenden fertig zu werden und bis über beide Ohren in die schöne Wirtin des Hauses, Josepha Vogelhuber verliebt. Die wiederum ist in einen Stammgast des Hauses verliebt, nämlich in den jedes Jahr wiederkehrenden Rechtsanwalt Dr Siedler aus Berlin.
Als dann der leicht cholerische Berliner Trikotagenfabrikant Gisecke mit seiner hübschen Tochter Ottilie, der schöne Sigismund, seines Zeichens Sohn von Gieseckes schärfstem Konkurrenten und Professor Heinzelmann samt lispelnder Tochter Klärchen mit ins Spiel kommen, gibt es jede Menge Verwirrungen.
Zum guten Ende lösen sich - wie bei Operetten üblich - alle Liebesverwirrungen auf und es gibt ein Happy End mit glücklichen Paaren.
Farbenprächtig, turbulent, witzig, schwungvoll und mit wunderschönen, populären Melodien (der Herr in der Reihe hinter mir summte immer mit ;-) präsentierte sich das Stück 3 Stunden land. Es gab eine Menge Überraschungseffekte und keine Sekunde Langeweile. Sänger und Orchester agierten souverän, die vielen farbenfrohen Kostüme boten viel fürs Auge und die Aufführung war sehr gelungen, was die Zuschauer schließlich mit Standing Ovations dankten.
== ESSEN UND TRINKEN ==
Vor der Vorstellung und in den Pausen gibt es natürlich an verschiedenen Ständen auch zu essen und zu trinken. Belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen, Eis, Bier, Wein und Sekt - hier wird zu recht günstigen Preisen sicherlich für jeden etwas Passendes zu finden sein. Zum Großteil wird hier über Bons abgerechnet, die an einzelnen Kassen erhältlich sind. Zwar muss man, wenn gerade wieder ein Bus eingetroffen ist, hier unter Umständen ein paar Minuten warten, aber insgesamt ist hier alles wirklich sehr gut organisiert und das Personal ist sehr freundlich. Bänke, Stühle und Tische stehen in der parkähnlichen Anlage ebenfalls zur Verfügung. Hier ist auch eine Menge Platz - genügend Platz für 4.000 Zuschauer.
Die Preise sind günstig - für eine Apfelsaftschorle zahlt man 1,-- Euro, ein Fleischkäsebrötchen gibt es für (wenn ich mich recht erinnere) 2,20 Euro.
== FÖRDERER ==
Viele Vereine, Firmen und sonstige Organisationen unterstützen die Festspiele in Ötigheim, angefangen vom Mandolinenverein Ötigheim, dem Reitverein, dem DRK Ortsverein und der Freiwilligen Feuerwehr Ötigheim über die Förderer Josef-.Saier-Stiftung e.v., das Land Baden-Württemberg und den Landkreis Rastatt und verschiedene Firmen bis hin zur Schwarzwald Tourismus GmbH, den Landesverband Baden-Württemberg Kultur und den Verband Deutscher Freilichtbühnen. Alle unterstützenden und fördernden Organisationen sind auf der Website der Freilichtbühne aufgeführt.
== KONTAKT ==
Kontaktiert werden können die Volksschauspiele unter
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Volksschauspiele Ötigheim, Kirchstr. 5, 76470 Ötigheim
Telefon: 0 72 22 / 96 87 90, Telefax: 0 72 22 / 9 68 79 29
Website: www.volksschauspiele.de
== WIEVIEL? ==
Je nach Veranstaltung und natürlich je nach Kategorie - von Loge über Sperrsitz bis zum 1. oder 2. Platz sind die Eintrittspreise unterschiedlich. So kosten die Plätze beim in diesem Jahr aufgeführten "Im weißen Rössl" zwischen 10,-- und 24,- Euro, für Helge Schneider muss man zwischen 23 und 44 Euro investieren, der Gastspiel-Galaabend schlägt mit zwischen 25 und 60 Euro zu Buche und das Kinderstück "Ronja die Räubertochter" kann man sich für zwischen 5 und 12 Euro ansehen. Im Vergleich zu anderen Freilichtbühnen sind die Preise hier wirklich nicht zu hoch.
Verbleibende Restkarten für das jeweilige Wochenende sind kurzfristig ausschließlich an der Tageskasse vor der jeweiligen Vorstellung erhältlich. Man sollte sich allerdings nicht darauf verlassen noch Karten zu bekommen. Wir unterhielten uns bei der letzten Vorstellung mit einem Ehepaar, das jedes Jahr auf gut Glück kommt, manchmal noch Karten bekommt, aber auch schon Pech hatte.
== FAHREN UND PARKEN ==
Zwischen Karlsruhe und Baden gelegen ist der kleine Ort, den man mit dem Auto oder der Bahn erreichen kann. Über die Autobahn A5 Frankfurt/Basel (Ausfahrt Rastatt) oder von Rastatt und Karlsruhe aus mit den S-Bahnen S 4 und S 41 des KVV, die auch noch zu späterer Stunde verkehren kann man zur Freilichtbühne gelangen. Eine Anfahrtsskizze befindet sich ebenfalls auf der Website. Kommt man mit dem Auto, gibt es direkt unterhalb der Freilichtbühne einen riesigen Parkplatz. 2,-- Euro muss man dort in die Parkgebühr investieren, was ich für nicht überteuert halte. Viele Busunternehmen bieten Fahrten zu den Veranstaltungen an und bei unserem letzten Besuch zählte ich auf dem Parkplatz mindestens 30 Busse. Zu spät sollte man nicht unbedingt kommen, denn der Parkplatz ist zwar groß, aber irgendwann auch einmal voll ;-)
== TICKETS ==
Nach Versand des Spielplans werden zuerst sämtliche schriftlich eingegangenen Bestellungen bearbeitet. Daneben ist eine platzgenaue Ticketbuchung via Internet möglich. Telefonische Kartenbestellungen über unsere Hotline 0 72 22/96 87 90 sind für die jeweils kommende Saison immer erst ab Anfang Januar, Mo.-Do. von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, Fr. von 10-12 Uhr, möglich. Ab diesem Zeitpunkt können Sie ihre Tickets auch direkt in der Geschäftsstelle der Volksschauspiele, Kirchstr. 5, 76470 Ötigheim kaufen. Die Abendkasse der Freilichtbühne öffnet jeweils 90 Minuten vor Aufführungsbeginn. (Quelle: www.volksschauspiele.de)
Natürlich gibt es auch verschiedene Ermäßigungen, z.B. für Gruppen, Auszubildende oder Studenten. Näheres dazu ist ebenfalls der Website zu entnehmen.
Vorbestellte Karten (ausgenommen sind Karten zu Gastspielen) können bis zu 4 Wochen im Voraus zurückgegeben werden. Danach werden nur noch zwei Karten pro Auftrag zurückgenommen. Selbst am Spieltag selbst ist die Kartenrückgabe bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn möglich. Hierauf gibt es dann zwar eine Stornogebühr, allerdings hält sich diese mit nur 2 Euro preislich sehr im Rahmen.
== FOTOGRAFIEREN ==
Das Fotografieren während der Vorstellung war erlaubt. Man wurde nur gebeten den Blitz nicht einzusetzen. Da wir jedoch eine Nachmittagsvorstellung besuchten, war das auch nicht nötig.
== WINTER ==
Deutschlands größte Freilichtbühne ist naturgemäß ein Theater, das seine Aufführungen auf die Sommermonate beschränken muss. Aber auch im Winter steht seit nunmehr über 40 Jahren das Theaterleben im badischen Telldorf nicht mehr still. 1963 erarbeitet Willi Panter mit einigen Schülern das Stück "Vom Morgen bis zum Abend" - die Geburtsstunde der "kleinen bühne" hatte geschlagen.
Nach wechselnden Spielstätten bekam das Zimmertheater 17 Jahre später in der Ortsmitte Ötigheims eine schmucke Residenz. Seither hat sich die "kleine bühne" mit zahlreichen Schauspielen für Kinder und Erwachsene einen festen Platz in der Theaterlandschaft der Region gesichert. Neben den erfolgreichen hauseigenen Produktionen ergänzen Gastspiele und Sonderveranstaltungen das Angebot der "kleinen bühne".Die Arbeit auf der "kleinen bühne" hat es zum Ziel, den Nachwuchs für große Rollen auf der Freilichtbühne zu fördern. Sie ist quasi das hauseigene Sprungbrett für Schauspiel- und Regietalente aller Altersklassen. Aber auch viele der renommierten Darsteller auf Deutschlands größter Freilichtbühne, haben zum ersten Mal auf der "kleinen bühne" Theaterluft geschnuppert und kehren zur Weiterbildung gerne an diese zurück. (Quelle: http://www.volksschauspiele.de/kleine_buehne.php)
== FAZIT ==
Wir fahren seit einigen Jahren dorthin und wirklich jede der Vorstellungen hat uns sehr gut gefallen. Besonders beeindruckend sind die Massenszenen, bei denen teilweise bis zu 500 Personen auf der Bühne agieren. Hier hat man wirklich was fürs Auge und nicht nur Theaterbegeisterte werden hier ihren Spaß haben.
Der Zuschauerraum ist vollständig überdacht, so dass auch bei schlechtem Wetter die Zuschauer im Trocknen sitzen. Die Preise der Karten sind recht günstig für da, was man hier geboten bekommt. Und mit dem Schlemmerblock für die Region Karlsruhe bekommt man auf die 2. Eintrittskarte sogar einen Preisnachlass von 50 %. Es empfiehlt sich - wenn man gute Plätze haben möchte - sich frühzeitig um die Karten für die gewünschte Aufführung zu kümmern. Das Ehepaar, welches wir trafen und welches sich erst Am Vorstellungstag um die Karten kümmerte, bekam Plätze in Reihe 47. Zwar sind diese recht günstig, aber schon ziemlich weit weg von der Bühne...
Es gibt Abendvorstellungen (die ich persönlich ein wenig beeindruckender finde) und auch Nachmittagsvorstellungen. Wer eine weitere Anfahrt hat und nicht zu spät nach Hause kommen möchte, dem empfehle ich die Nachmittagsvorstellungen, die sonntags stattfinden. "Das weiße Rössl" war die erste Nachmittagsvorstellung, die ich sah. Und um es wie der Kaiser Franz-Josef aus diesem Stück zu sagen "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut" ;-)
Die Festspiele Ötigheim sind einen Besuch wert und ich vergebe gerne fünf von fünf Sternchen sowie eine Empfehlung.
90 Bewertungen, 25 Kommentare
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11.11.2009, 10:52 Uhr von Gemini_
Bewertung: sehr hilfreichToll geschrieben! LG von Gemini_
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23.09.2009, 16:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGruss und einen schönen Tag noch! Talulah
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05.09.2009, 14:30 Uhr von giselamaria
Bewertung: besonders wertvollwunderschön, prima Bericht!! -bw - - ist nicht weit von mir entfernt, und ich kenne es, war leider noch nie selbst dort. Aber ich muss da unbedingt mal hin, ganz sicher im nächsten Jahr ;-)) - LG Gisela
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04.09.2009, 09:56 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, liebe Grüße
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20.08.2009, 22:11 Uhr von werder
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht! LG aus Hannover!
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19.08.2009, 15:43 Uhr von tina08
Bewertung: besonders wertvollViele Grüße .... Tina
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18.08.2009, 19:23 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichdas ist ein bisschen weit weg, toll vorgestellt bw
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18.08.2009, 16:20 Uhr von sunrise67
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße von Beate
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18.08.2009, 13:07 Uhr von weppi44
Bewertung: besonders wertvollSehr schöner Bericht, LG Sonja
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17.08.2009, 23:54 Uhr von Solaija
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht und sehr ausführlich. Liebe Grüße, Solaija
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17.08.2009, 20:09 Uhr von walz02
Bewertung: besonders wertvollKlasse Bericht von Dir
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17.08.2009, 14:50 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichStets klasse Berichte von Dir! Leider habe ich keine BWs mehr frei... Liebe Grüße, Ingo
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15.08.2009, 17:24 Uhr von mima007
Bewertung: besonders wertvollBW. Viele Gruesse, mima007
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14.08.2009, 23:42 Uhr von willma1984
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. LG willma1984 :)
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14.08.2009, 22:13 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir schönes wochenende lg. petra
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14.08.2009, 18:28 Uhr von meisterjaeger86
Bewertung: besonders wertvollmir fehlen die worte :-)
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14.08.2009, 17:24 Uhr von christianpirker
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! Liebe Grüße, Christian
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14.08.2009, 16:53 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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14.08.2009, 15:38 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht. LG Steffi
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14.08.2009, 15:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. LG, Daniela
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14.08.2009, 14:23 Uhr von xphinx
Bewertung: besonders wertvollEin sehr schöner Bericht.
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14.08.2009, 14:14 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichGut Berichtet..Lg Sigi
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14.08.2009, 14:09 Uhr von minasteini
Bewertung: besonders wertvollToll wie immer. LG Marina
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14.08.2009, 14:02 Uhr von Kleinnightwish
Bewertung: sehr hilfreichganz viele liebe grüße von der angi ;)
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14.08.2009, 14:02 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichDieser ein Gruss aus der Heimat von telestrada.it ist mir ein Vergnuegen
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