Erfahrungsbericht von forgi
WM in Asien, warum?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Fussballweltmeisterschaft… jeder echte Fussballfan wartet jeweils vier jahre lang, bis es wieder los geht und sich alles ums runde Leder dreht. Gemeinsam wird abends mit Freunden, oder auch absolut unbekannten in der Kneipe mit Leinwand das Spiel angesehen, Bier getrunken, gelacht, gefachsimpelt, sich gefreut und geärgert. Doch nicht dieses mal…
Die FIFA unter Führung des mehr als Dubiosen Herrn Blatter hat es geschafft die WM nach Japan und Südkorea zu vergeben. Die Gründe für die Vergabe sind wohl weniger sportlicher denn mehr finanzieller Natur. Natürlich will die FIFA den grossen Markt Asien erschliessen, wie es auch andere Wirtschaftsunternehemen tun. Meine anfängliche Befürchtung, dass die Stimmung in den Stadien gleich null sein würde hat sich alles andere als bewahrheitet. So sind die Spiele der Japaner schon wegen der Reaktionen des Publikums einfach nur purer Genuss. Wenn man sie denn sehen kann… und hier beginnt die Problematik.
Der fast schon traditionell fussballinteressierte Kontinent Afrika durfte noch nie eine WM austragen, obwohl gerade Südafrika dazu durchaus in der Lage wäre und sich auch mehrmals beworben hat. Sportlich sind die afrikanischen Mannschaften bereits nahe an Südamerika und Europa dran, Asien ist es nicht. Afrika hätte desweiteren den riesigen Vorteil gehabt, dass die Kontinente in denen Fussball zur Kultur gehört, sprich Europa und Südamerika, einigermassen in der gleichen Zeitzone sind. Es mag eine teilweise egoistische Sichtweise sein, aber wenn die Spiele in Europa zu Arbeitszeiten und in Südamerika mitten in der Nacht stattfinden, werden Millionen von Leuten um einen grossteil ihres Lebensinhaltes betrogen. Wäre Fussball als Religion anerkannt, was er in meinen Augen für einen Grossteil der „Hardcore Fans“ auch ist, wäre eine solche vergabe undenkbar gewesen.
Ich bin enttäuscht, dass die FIFA mehr auf ihre finanziellen Interessen schaut als den Fan, der schlussendlich alles bezahlt. Dass die Spiele aufgrund dieser Geldgeilheit mittlerweile von vielen nur noch im Pay-TV gesehen werden können setzt dem ganzen die Krone auf.
Greetz
Forgi, der sich jetzt die erste Halbzeit des Spanien spiels anschauen gehen kann, aber nachher zur zweiten wieder ins Büro arbeiten muss :(
Die FIFA unter Führung des mehr als Dubiosen Herrn Blatter hat es geschafft die WM nach Japan und Südkorea zu vergeben. Die Gründe für die Vergabe sind wohl weniger sportlicher denn mehr finanzieller Natur. Natürlich will die FIFA den grossen Markt Asien erschliessen, wie es auch andere Wirtschaftsunternehemen tun. Meine anfängliche Befürchtung, dass die Stimmung in den Stadien gleich null sein würde hat sich alles andere als bewahrheitet. So sind die Spiele der Japaner schon wegen der Reaktionen des Publikums einfach nur purer Genuss. Wenn man sie denn sehen kann… und hier beginnt die Problematik.
Der fast schon traditionell fussballinteressierte Kontinent Afrika durfte noch nie eine WM austragen, obwohl gerade Südafrika dazu durchaus in der Lage wäre und sich auch mehrmals beworben hat. Sportlich sind die afrikanischen Mannschaften bereits nahe an Südamerika und Europa dran, Asien ist es nicht. Afrika hätte desweiteren den riesigen Vorteil gehabt, dass die Kontinente in denen Fussball zur Kultur gehört, sprich Europa und Südamerika, einigermassen in der gleichen Zeitzone sind. Es mag eine teilweise egoistische Sichtweise sein, aber wenn die Spiele in Europa zu Arbeitszeiten und in Südamerika mitten in der Nacht stattfinden, werden Millionen von Leuten um einen grossteil ihres Lebensinhaltes betrogen. Wäre Fussball als Religion anerkannt, was er in meinen Augen für einen Grossteil der „Hardcore Fans“ auch ist, wäre eine solche vergabe undenkbar gewesen.
Ich bin enttäuscht, dass die FIFA mehr auf ihre finanziellen Interessen schaut als den Fan, der schlussendlich alles bezahlt. Dass die Spiele aufgrund dieser Geldgeilheit mittlerweile von vielen nur noch im Pay-TV gesehen werden können setzt dem ganzen die Krone auf.
Greetz
Forgi, der sich jetzt die erste Halbzeit des Spanien spiels anschauen gehen kann, aber nachher zur zweiten wieder ins Büro arbeiten muss :(
18 Bewertungen, 3 Kommentare
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17.06.2002, 21:41 Uhr von PrinceofLies
Bewertung: weniger hilfreichDu hast da leider einen logischen Fehler in deiner Argumentation: Du verlangst,daß Fußballweltmeisterschaften in Orten mit großer Fußballbegeisterung stattfinden und erkennst gleichzeitig an,was für eine enorme Stimmung bei di
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13.06.2002, 13:53 Uhr von FlankerB
Bewertung: sehr hilfreichstimmt absolut
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12.06.2002, 14:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEs heißt ja nicht umsonst WELTmeisterschaft. Gruß, nosianai
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