Stephen King's Es (DVD) Testbericht

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ab 7,43
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Mathi15

Pennywise holt die Kinder mit dem Todeslicht

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Ich bin schon seit dem ersten erfolgreichen Sehen des Films "ES" von ihm überzeugt. Schon als Kind fand ich die Gestalt des Clowns faszinierend. Das Grauen und Schrecken personifiziert. Aber wie war das nicht gleich mit Angst? Faszination geht ja gerade auch von grusligen, scheinbar fremden Sachen aus. Und so war das auch von Anfang an beim Film "ES".


Film:

Beim Film "Es" handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Gruselkönig Stephen King. Neben der wohl besten Verfilmung nämlich "The Shinng" von Stephen-King-Büchern, gehört "Es" auch mit zu meinen Lieblingsverfilmungen dieses Schreiberlings. Allerdings bekam der Film "Es" auch viele eher negativ belastete Kritiken ab. Aber das meines Erachtens nach nicht immer berechtigt.

Preis:

Ich hab die DVD für 11,11 Euro erhalten. Dieses FSK-18 Version beinhaltet beide Teile der Verfilmung und ist logischerweise auch uncut. Obwohl es ehrlich gesagt auch nicht viele Wegschnitte von Szenen bei der zensierten Variante gibt, wollte ich von Anfang an die Originalversion dieses filmischen Werks besitzen - und das ja auch schlussendlich mit Erfolg.


Cover:

Die in weißem Hintergrund gehaltene Papphülle zeigt den gleichzeitigen Hauptakteur des Films, den Clown Pennywise oder auch einfach nur ES genannt. Er hat mordsmäßig große Krallen an seinen Pranken um so die neugierigen Kinder in sein Schreckensreich zu holen. Hiermit wäre auch ideal die Überleitung zum Handlung der Verfilmung geschaffen:


Inhalt:

Der Ort der Handlung ist das kleine, verschlafene Städtchen Derry im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort verschwinden plötzlich auf rätselhafte Weise vermehrt Kinder. Grund genug für die 7 Freunde Bill, Ben, Eddie, Mike, Richie, Stan und Beverly sich dem Kampf gegen das Biest zu stellen. Denn durch Recherche in der Stadtbibilothek finden sie heraus, dass die Erscheinung ES das kleine Städtchen alle 3 Jahre wieder einholt. Eine Figur, die nur in den Alpträumen der Kinder existiert. Erwachsene können Pennywise nicht sehen. Und nur dann, wenn sich die Kinder vor ihm fürchten oder neugierig ihm in sein Land, in dem alle Kinder mit bunten Luftballons fliegen können, folgen.
Vielleicht kennt ihr ja solche Schaudergeschichten auch noch aus eurer Kindheit: Als Wanst wurde mir immer erzählt, dass wenn ich nicht spuren werde, ich vom so genannten Mummeratz geholt werden würde. Eine Art riesiger Marder, der böse Kinder holt. Halt so was wie der Buhmann, der Sensenmann, Gevatter Tod. So, nun aber genug von den Ausflügen und die Abwendung von autobiographischen Zügen des Autors wieder hin zum Film "ES".
Das Aufeinandertreffen zwischen Pennywise und der guten Clique und der letztendliche finale Kampf in der Kanalisation erzählt der erste der insgesamt zweiteiligen Verfilmung.
An dieser Stelle lasse ich das Ende des ersten Teils offen, aber da ich auch den zweiten Teil kurz vorstelle, kann man als Nicht-Kenner es Films schon etwas spekulieren auf den vermeintlichen Verlauf.


Der zweite Teil:

Nach 30 Jahren kehrt Pennywise wieder zurück. Alle 7 Freunde haben im Lauf der Zeit das kleine Städtchen schon verlassen - außer! Ja, außer Mike. Er verständigt all seine ehemaligen 6 Freunde, die auch promopt alle nach Derry kommen wollen. Denn dies hatten sie sich geschworen: Sollte ES zurückkommen, werden sie sich erneut dem Kampf stellen. Koste es, was es wolle.
Nur Stan kommt nach Eintreffen der Nachricht nicht klar und begeht Selbstmord in der Badewanne. An der Wand ist in blutverschmierter Schrift das Wort "IT" ( - "ES") zu lesen. Der Buhmann ist zurückgeht und terrorisiert weiter die geplagten Kinderseelen. Schon nach Eintreffen aller alten Freunde in Derry, treffen sie auf Pennywise, der gerade alle Gräber für die einzelnen Freunde schaufelt. Er verweist aber gleichfalls auf den Fakt, dass ja eines schon an Stan vergeben ist!


Meinung:

Der Film arbeitet meines Erachtens nach mit gelungenden Psychotricks. Da der Film bereits schon paar Jährchen (15 ums genau zu nehmen) auf dem Buckel hat, ist es zwar auch verständlich, dass die Effekte eher nur spärlicher, visueller Natur sind, aber im Kopf des Rezipienten kann sich viel abspielen, wenn man den Film richtig auf sich wirken lässt.
Unterhaltsam ist auch die Macke jedes einzelnen Hauptakteurs neben Pennywise: Bill Denbrough stottert, Ben Hanscom ist fett und ist verliebt in Beverly (wie süß), Beverly Marsh ist ein Mädchen aus dem Armenviertel und einem zerrüttelten Elternhaus - sie wird von ihrem Vater geschlagen - , Eddie Kaspbrak (von *piep*-*piep*-Richie liebevoll "Eddie-Spaghetti" genannt) ist kränklich und hat Asthma, Mike Hanlon ist schwarz, Richie Tozier ist der Klassen- oder besser gesagt Cliquenclown und trägt eine riesige Brille und hat eine ziemlich große Klappe; und Stan Uris ist Jude.

Außerdem ist die Rivalität zur bösen Clique um Henry Bowers unverkennbar. Schlussendlich wird er aber in der Kanalisation beinahe auch von Pennywise geholt. Sein Kumpel blickt ins Todeslicht, dass durch die löchrigen Rohre der Kanalisation umherirrt. Hat man einmal hineingeschaut, ist die Faszination so groß, dass man den Blicken nicht mehr Ausweichen kann und durch die magische Wirkung des Todeslichtes altert und letzendlich stirbt. Denn Pennywise ist in Wirklichkeit eine rieisge Spinne. Das ist gleichzeitig auch mit der einzige Kritikpunkt am Film. Denn mich hat es schon gestört, dass aus der zierlicheren Gestalt des Clowns aufgrund des Auftretens eines finalen Treffens von Gut und Böse plötzlich ein riesiges Monster werden muss. Naja, egal.
Die Spinne wickelt ihre Beute in eine Konkin und die Spinnennetze lassen die vermissten Kinder im Untergrund für immer Schlummern.

Seitdem Henry ins Todeslicht geblickt hat, ist der erstaunlich schnell gealtert und ist seitdem in ärztlicher Behandlung und in der Klappse (Klappsmühle = Irrenanstalt). Dort wird er im zweiten Teils Films plötzlich von Pennywise aus seinen Träumen gerissen. Er spricht als Mann-Im-Mond zu ihm und fordert Henry auf, gegen die alte zurückgekehrte Clique den Kampf aufzunehmen. Nach Überwältigung der nächtlichen Wache ist Henry wieder auf freiem Fuß.


Am Ende möchte ich noch die allgemeinen Daten zum Film in komprimierter Form angeben:

Kategorie: Spielfilm
Genre: Horror/Thriller
Originaltitel: Stephen King's It
Land/ Jahr: USA 1990
Regie: Tommy Lee Wallace
Darsteller: Tim Curry , John Ritter , Richard Thomas
Anbieter (Label): Warner
Vertrieb: Warner
System: DVD
Sprache: Deutsch/Englisch/Spanisch
Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Spanisch/Türkisch/Dänisch/Finnisch/Griechisch/Hebräisch/Isländisch/Kroatisch/Norwegisch/Portugiesisch/Schwedisch/Tschechisch/Ungarisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Ton: Dolby Surround
Mehrkanalton: Dolby Digital 2.0
FSK: 18
EAN-Code: 7321921121982


Extras:

Die DVD, beidseitig beschrieben, bietet neben den beiden Teilen de Films etwas spärliches Bonusmaterial. Lediglich Infos über die Schauspieler und ein Making-Of sind mit von der DVD-Partie.


Fazit:

Ein klasse Film meines Erachtens nach mit einem hohen, auch auf lange Sicht gesehen Unterhaltungswert. Und auch für die besonders Schreckhaften nicht zu gruselig.

27 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Spidy110

    21.09.2005, 19:57 Uhr von Spidy110
    Bewertung: sehr hilfreich

    den grauselig *g*

  • anaba25

    21.09.2005, 19:34 Uhr von anaba25
    Bewertung: sehr hilfreich

    meiner Lieblingsfilme, die Psychotricks sind wirklich der Hammer, kann ich dir nur zustimmen. Jedoch ist das Buch meines Erachtens noch ein kleines Stück besser. Aber das ist denk ich Ansichtssache. Sehr guter Bericht! Gruß´Andreas