Stephen King's Es (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Fascio
mittelmäßiger Spielfilm - schlechter Horrorfilm
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Vorab
Ich will gar nicht mit der ewiglichen Diskussion Buch kontra Filmversion anfangen. Bei den allermeisten Werken ist der Film keine wirklich gelungene Umsetzung des zugrundeliegenden Buches.
Bei Stephen King\'s \"ES\" kann ich das so wirklich nicht beurteilen, weil ich zuerst den Film gesehen habe und das Buch nachher erst von einem Bekannten mal ausgeliehen hatte.
Klar ist es dann nicht mehr so spannend wie der Film, wenn man schon weiß, was gleich passieren wird.
Aber vermutlich wäre es andersrum noch viel extremer, wenn man das Buch schon gelesen hat, wird einem der Film nicht viel Neues mitteilen, sondern viel mehr die durch das Buch angeregte Vorstellungskraft auf ein enttäuschendes Niveau bringen.
Nunja, es soll ja hauptsächlich um den Film gehen und der Film an sich ist absolut sehenswert:
Die Story
Im ersten Teil der Film-Version wird die Geschichte praktisch nur als Rückblende abgehandelt.
Eine Gruppierung von Männern (und einer Dame) im besten Alter ruft sich telefonisch zusammen. Die meisten haben sich untereinander schon fast vergessen und nach kurzem blabla hin und her bekommt jeder mitgeteilt, dass \"ES\" wieder da sei.
Bei jedem der Herrschaften weckt diese Nachricht erschreckende Erinnerungen an ihre Jugendzeit in den 50er bis 60er Jahren.
Damals hatte jeder einzelne ein gewisses \"Handicap\" (etwas unglückliche Wortwahl, aber das trifft es am besten), was alle zu Außenseitern machte. Gerade deshalb herrschte in ihrer damaligen Clique großes Vertrauen und Hilfsbereitschaft untereinander.
Gerade dieser enorme Zusammenhalt hilft ihnen gegen terrorisierende Jugendbanden und mit ihren persönlichen Problemen fertig zu werden.
Und natürlich ganz besonders, als schreckliche Unfälle passieren und die Freunde von vermeintlichen Alpträumen heimgesucht werden, die sich aber als real herausstellen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es spielt sich nicht wie bei Nightmare on Elmstreet ab, sondern \"ES\" lässt die Ängste und Alpträume der Kinder real werden. Jeder bekommt also seine ganz persönliche Horrorvorstellung geliefert.
Für den Zuschauer ist das ganz hübsch anzusehen. Sie werden sich nicht vor Angst in die Hose machen, aber unterhaltsam finde ich es schon.
Um jetzt keine Details weiteren Details zu verraten: Die Rückblende im ersten Teil endet mit dem gegenseitigen Versprechen, beim Wiederauftauchen von \"ES\" sofort wieder einsatzbereit für die Bekämpfung des Monsters zu sein. Wie sich das präzise gestaltet kann man dann im zweiten Teil des Films ansehen.
Ohne weitere Vergleiche mit dem Buch ziehen zu wollen: Den zweiten Teil des Films kann man völlig vergessen. Er ist einfach nur öde und hat überhaupt keinen durchdachten Sinn und Hintergrund. Einfach nur stupide Action, nur gelegentlich sorgen die \"ES\"-Auftritte für gute Unterhaltung.
Darsteller
Meines Wissen gibt es keine wirklich bekannten Schauspieler in der ES-Verfilmung. Das ist normalerweise kein schlechtes Zeichen, aber die Darsteller der erwachsenen Personen sind absolut mies und man kann ihnen nicht ein Wort abnehmen.
Die jugendlichen Darsteller sind da schon eine gute Nummer besser und schaffen es wesentlich besser, die Stimmung herüberzubringen. Da können sich die alten Langweiler noch eine gute Scheibe von abschneiden.
Ein besonderes Kompliment geht aber noch an den ES-Darsteller. Er hat praktisch nur eine Nebenrolle, aber seine Auftritte meistert er souverän. Auch Kostüm und Maske haben bei seiner Gestaltung ganze Arbeit geleistet!
Fazit
Niemandem entgeht etwas, wenn er den Film nicht gesehen hat. Insbesondere wer das Buch gelesen hat, wird von der audiovisuellen Umsetzung enttäuscht sein.
Ich würde es nur empfehlen, wenn man absolut nichts besseres zu tun hat als fern zu sehen und auch keine gute Alternative vorhanden ist, sich das Stück mal anzusehen.
Meines Erachtens ist ES kein klassischer Horrorfilm. Es ist ein mittelmäßiger Spielfilm mit einer langweiligen Rahmenhandlung und ganz wenig Horrorszenen, die dann auch ziemlich fehl am Platz wirken und nicht in den langweiligen Rahmen passen.
Und keine Angst, er kommt schon mal wieder auf SAT1 oder einem anderen Mitglied der Senderfamilie (deren Fortbestand vorausgesetzt). Man kann sich also ruhig die 1,50 EUR für das Ausleihen aus der Videothek sparen und schon gar nicht würde ich zum Erwerb einer Kaufkasette raten.
Ich hoffe Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben!
Ich will gar nicht mit der ewiglichen Diskussion Buch kontra Filmversion anfangen. Bei den allermeisten Werken ist der Film keine wirklich gelungene Umsetzung des zugrundeliegenden Buches.
Bei Stephen King\'s \"ES\" kann ich das so wirklich nicht beurteilen, weil ich zuerst den Film gesehen habe und das Buch nachher erst von einem Bekannten mal ausgeliehen hatte.
Klar ist es dann nicht mehr so spannend wie der Film, wenn man schon weiß, was gleich passieren wird.
Aber vermutlich wäre es andersrum noch viel extremer, wenn man das Buch schon gelesen hat, wird einem der Film nicht viel Neues mitteilen, sondern viel mehr die durch das Buch angeregte Vorstellungskraft auf ein enttäuschendes Niveau bringen.
Nunja, es soll ja hauptsächlich um den Film gehen und der Film an sich ist absolut sehenswert:
Die Story
Im ersten Teil der Film-Version wird die Geschichte praktisch nur als Rückblende abgehandelt.
Eine Gruppierung von Männern (und einer Dame) im besten Alter ruft sich telefonisch zusammen. Die meisten haben sich untereinander schon fast vergessen und nach kurzem blabla hin und her bekommt jeder mitgeteilt, dass \"ES\" wieder da sei.
Bei jedem der Herrschaften weckt diese Nachricht erschreckende Erinnerungen an ihre Jugendzeit in den 50er bis 60er Jahren.
Damals hatte jeder einzelne ein gewisses \"Handicap\" (etwas unglückliche Wortwahl, aber das trifft es am besten), was alle zu Außenseitern machte. Gerade deshalb herrschte in ihrer damaligen Clique großes Vertrauen und Hilfsbereitschaft untereinander.
Gerade dieser enorme Zusammenhalt hilft ihnen gegen terrorisierende Jugendbanden und mit ihren persönlichen Problemen fertig zu werden.
Und natürlich ganz besonders, als schreckliche Unfälle passieren und die Freunde von vermeintlichen Alpträumen heimgesucht werden, die sich aber als real herausstellen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es spielt sich nicht wie bei Nightmare on Elmstreet ab, sondern \"ES\" lässt die Ängste und Alpträume der Kinder real werden. Jeder bekommt also seine ganz persönliche Horrorvorstellung geliefert.
Für den Zuschauer ist das ganz hübsch anzusehen. Sie werden sich nicht vor Angst in die Hose machen, aber unterhaltsam finde ich es schon.
Um jetzt keine Details weiteren Details zu verraten: Die Rückblende im ersten Teil endet mit dem gegenseitigen Versprechen, beim Wiederauftauchen von \"ES\" sofort wieder einsatzbereit für die Bekämpfung des Monsters zu sein. Wie sich das präzise gestaltet kann man dann im zweiten Teil des Films ansehen.
Ohne weitere Vergleiche mit dem Buch ziehen zu wollen: Den zweiten Teil des Films kann man völlig vergessen. Er ist einfach nur öde und hat überhaupt keinen durchdachten Sinn und Hintergrund. Einfach nur stupide Action, nur gelegentlich sorgen die \"ES\"-Auftritte für gute Unterhaltung.
Darsteller
Meines Wissen gibt es keine wirklich bekannten Schauspieler in der ES-Verfilmung. Das ist normalerweise kein schlechtes Zeichen, aber die Darsteller der erwachsenen Personen sind absolut mies und man kann ihnen nicht ein Wort abnehmen.
Die jugendlichen Darsteller sind da schon eine gute Nummer besser und schaffen es wesentlich besser, die Stimmung herüberzubringen. Da können sich die alten Langweiler noch eine gute Scheibe von abschneiden.
Ein besonderes Kompliment geht aber noch an den ES-Darsteller. Er hat praktisch nur eine Nebenrolle, aber seine Auftritte meistert er souverän. Auch Kostüm und Maske haben bei seiner Gestaltung ganze Arbeit geleistet!
Fazit
Niemandem entgeht etwas, wenn er den Film nicht gesehen hat. Insbesondere wer das Buch gelesen hat, wird von der audiovisuellen Umsetzung enttäuscht sein.
Ich würde es nur empfehlen, wenn man absolut nichts besseres zu tun hat als fern zu sehen und auch keine gute Alternative vorhanden ist, sich das Stück mal anzusehen.
Meines Erachtens ist ES kein klassischer Horrorfilm. Es ist ein mittelmäßiger Spielfilm mit einer langweiligen Rahmenhandlung und ganz wenig Horrorszenen, die dann auch ziemlich fehl am Platz wirken und nicht in den langweiligen Rahmen passen.
Und keine Angst, er kommt schon mal wieder auf SAT1 oder einem anderen Mitglied der Senderfamilie (deren Fortbestand vorausgesetzt). Man kann sich also ruhig die 1,50 EUR für das Ausleihen aus der Videothek sparen und schon gar nicht würde ich zum Erwerb einer Kaufkasette raten.
Ich hoffe Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben!
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