Stephen King's Es (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Lachesis
Mit dem Buch nicht zu vergleichen!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich Stephen King's Wälzer "Es" zum ersten mal gelesen habe (hab dazu auch einen Bericht. Trotz Längen hat mich dieses Buch beeindruckt wie kein zweites.
Irgendwann lief dann die Verfilmung im Fernsehen und ich dachte ich müsste mir doch mal ansehen was man aus meinem Lieblingsbuch so gemacht hat.
DIE STORY:
Im Jahr 1960 (im Buch ist es 1958 - ich bin penibel, ich weiß :-) werden in der Kleinstadt Derry in Main/USA immer wieder Kinder grausam ermordet oder verschwinden spurlos. Das erste ist der 6jährige George Denbrough, der dem Clown Pennywise (genial gespiel von Tim Curry) begegnet, als er nach einem Unwetter ein Zeitungsboot schwimmen lässt, und diese Begegnung nicht überlebt.
Während dieses schlimmen Sommers finden sich in Derry sieben Kinder zusammen, die alle von ihren Mitschülern nicht akzeptiert werden: der fette Ben, die arme und von ihrem Vater misshandelte Beverly, dr Neger Mike, das Muttersöhnchen Eddie der an Asthma leidet, der Jude Stan, das Großmaul Richie und der stotternde Bill Denbrough, der ältere Bruder des ermordeten George.
Die Kinder bilden zusammen einen mächtigen Freundeskreis, sie alle haben Begenungen mit Es überlebt. Es, das in jeder Gestalt auftreten kann - in jeder Gestalt, die einem bestimmten Kind besondere Angst einjagt.
Entgegen aller Gefahren und allen Unglaubens der Erwachsenen stellen sie sich dem bösen. Sie sind jedoch nicht sicher ob sie Es tatsächlich töten konnten und schwören, dass sie alle wieder zurückkehren werden, falls Es wieder in Derry erwacht...
30 Jahre später: die Morde beginnen wieder. Mike, der als einziger noch in Derry lebt, ruft seine Freunde aus der Kindheit zurück nach Hause. Er erinnert sie an ihren Schwur und ruft längst verdrängte schreckliche Erinnerungen wieder in ihnen wach. Stan verkraftet die Nachricht nicht - er begeht Selbstmord. Doch die anderen kehren zurück, um sich dem alten Feind wieder zu stellen...
Mehr will ich zur Story vorerst nicht sagen, weil sie zu komplex ist und ich hier nicht gleich alles erzählen will.
KRITIK:
In der oben dargestellten Grobdarstellung hat man sich halbwegs an die Vorlage gehalten, aber das ist auch schon beinahe alles. Ich habe selten erlebt, dass bei einer Verfilmung ein Buch dermaßen zerrissen wurde. Von allem was mich an King's Werk so phasziniert hat, ist fast nichts übrig. Die einzelnen Erlebnisse der Kinder mit Es sind zum Großteil weggelassen oder völlig neu erfunden worden, viele wichtige Schlüsselerlebnisse aus dem Buch vermisse ich sehr und auch einige der Charaktere wurden vor allem als Erwachsene verändert und nicht wiederzuerkennen. So muss Eddie plötzlich als Erwachsener noch Jungfrau sein, und Bills Fahrrad Silver wird völlig seiner Bedeutung enthoben.
Das wäre aber alles noch zu verschmerzen. Was mich am meisten gestört hat, ist, dass im Film überhaupt nicht rüberkommt, was Es eigentlich ist. Es wird als irgendein Monster dargestellt, dass nunmal schon lange in Derry lebt und jede Gestalt annehmen kann. Das wahre Ausmaß und Alter von Es ist im Buch völlig anders dargestellt, und vor allem der im Buch wirklich überwältigende Schluss der Vorlage ist total weggelassen und zusammengestaucht worden.
Es ist mir klar, dass ein so komplexes Buch nicht zu verfilmen ist, ohne viel wegzulassen, oder zu ändern. Trotzdem dauert der Film ja noch ganze drei Stunden. Jedoch sollte bei solch massiven Änderungen lieber gleich von einer Verfilmung abgesehen werden, oder nur mit dem Zusatz "frei" nach Stephen King.
Ein Plus des Filmes sind die Darsteller, vor allem die Kinder sind symphatisch und Tim Curry gibt einen wirklich bösen Clown ab. Die Umsetzung des Clowns ist sowieso das meiner Meinung nach beste an dem ganzen Film, denn das hätte man nicht besser machen können.
FAZIT:
Der Film mag seine guten Momente haben und für jemanden, der das Buch nicht kennt, kann er sogar wirklich gut sein. Für jemanden, der das Buch sehr mag, kann diese Verfilmung aber wirklich nicht sehr ansprechend sein.
Irgendwann lief dann die Verfilmung im Fernsehen und ich dachte ich müsste mir doch mal ansehen was man aus meinem Lieblingsbuch so gemacht hat.
DIE STORY:
Im Jahr 1960 (im Buch ist es 1958 - ich bin penibel, ich weiß :-) werden in der Kleinstadt Derry in Main/USA immer wieder Kinder grausam ermordet oder verschwinden spurlos. Das erste ist der 6jährige George Denbrough, der dem Clown Pennywise (genial gespiel von Tim Curry) begegnet, als er nach einem Unwetter ein Zeitungsboot schwimmen lässt, und diese Begegnung nicht überlebt.
Während dieses schlimmen Sommers finden sich in Derry sieben Kinder zusammen, die alle von ihren Mitschülern nicht akzeptiert werden: der fette Ben, die arme und von ihrem Vater misshandelte Beverly, dr Neger Mike, das Muttersöhnchen Eddie der an Asthma leidet, der Jude Stan, das Großmaul Richie und der stotternde Bill Denbrough, der ältere Bruder des ermordeten George.
Die Kinder bilden zusammen einen mächtigen Freundeskreis, sie alle haben Begenungen mit Es überlebt. Es, das in jeder Gestalt auftreten kann - in jeder Gestalt, die einem bestimmten Kind besondere Angst einjagt.
Entgegen aller Gefahren und allen Unglaubens der Erwachsenen stellen sie sich dem bösen. Sie sind jedoch nicht sicher ob sie Es tatsächlich töten konnten und schwören, dass sie alle wieder zurückkehren werden, falls Es wieder in Derry erwacht...
30 Jahre später: die Morde beginnen wieder. Mike, der als einziger noch in Derry lebt, ruft seine Freunde aus der Kindheit zurück nach Hause. Er erinnert sie an ihren Schwur und ruft längst verdrängte schreckliche Erinnerungen wieder in ihnen wach. Stan verkraftet die Nachricht nicht - er begeht Selbstmord. Doch die anderen kehren zurück, um sich dem alten Feind wieder zu stellen...
Mehr will ich zur Story vorerst nicht sagen, weil sie zu komplex ist und ich hier nicht gleich alles erzählen will.
KRITIK:
In der oben dargestellten Grobdarstellung hat man sich halbwegs an die Vorlage gehalten, aber das ist auch schon beinahe alles. Ich habe selten erlebt, dass bei einer Verfilmung ein Buch dermaßen zerrissen wurde. Von allem was mich an King's Werk so phasziniert hat, ist fast nichts übrig. Die einzelnen Erlebnisse der Kinder mit Es sind zum Großteil weggelassen oder völlig neu erfunden worden, viele wichtige Schlüsselerlebnisse aus dem Buch vermisse ich sehr und auch einige der Charaktere wurden vor allem als Erwachsene verändert und nicht wiederzuerkennen. So muss Eddie plötzlich als Erwachsener noch Jungfrau sein, und Bills Fahrrad Silver wird völlig seiner Bedeutung enthoben.
Das wäre aber alles noch zu verschmerzen. Was mich am meisten gestört hat, ist, dass im Film überhaupt nicht rüberkommt, was Es eigentlich ist. Es wird als irgendein Monster dargestellt, dass nunmal schon lange in Derry lebt und jede Gestalt annehmen kann. Das wahre Ausmaß und Alter von Es ist im Buch völlig anders dargestellt, und vor allem der im Buch wirklich überwältigende Schluss der Vorlage ist total weggelassen und zusammengestaucht worden.
Es ist mir klar, dass ein so komplexes Buch nicht zu verfilmen ist, ohne viel wegzulassen, oder zu ändern. Trotzdem dauert der Film ja noch ganze drei Stunden. Jedoch sollte bei solch massiven Änderungen lieber gleich von einer Verfilmung abgesehen werden, oder nur mit dem Zusatz "frei" nach Stephen King.
Ein Plus des Filmes sind die Darsteller, vor allem die Kinder sind symphatisch und Tim Curry gibt einen wirklich bösen Clown ab. Die Umsetzung des Clowns ist sowieso das meiner Meinung nach beste an dem ganzen Film, denn das hätte man nicht besser machen können.
FAZIT:
Der Film mag seine guten Momente haben und für jemanden, der das Buch nicht kennt, kann er sogar wirklich gut sein. Für jemanden, der das Buch sehr mag, kann diese Verfilmung aber wirklich nicht sehr ansprechend sein.
26 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.08.2003, 18:44 Uhr von TheBadTaste
Bewertung: sehr hilfreichEine gute Beschreibung! Ich fand den Film beim ersten anschauen ganz toll, doch dann wird er wirklich langweilig :) Mal schauen ob ich mir mal das Buch antue.
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01.07.2003, 19:55 Uhr von Yopinchen
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich finde den gut, nur der geht so lange... Lieben gruss :o)
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16.06.2002, 22:17 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin spitzenmäßiges Buch!
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