Warriors of the World (2002) - Manowar Testbericht

Warriors-of-the-world-2002-manowar
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von marioh1

ANNO 2002 !!!!

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser!!!

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WARRIORS OF THE WORLD
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Am 27. Mai diesen Jahres war es endlich soweit, dass neue Manowar Album stand in den Regalen der Plattenläden. Damit waren 6 lange Jahre des Wartens vorbei.
Und die Veröffentlichung erfolgte mit einem Raketenstart von Platz 0 auf !!! Platz 2 !!! in die Deutschen Album Charts, ich weiß nicht welches Heavy Metal Album in den letzten Jahren diesen Erfolg verbuchen konnte.
Damit wird wohl auch den letzten Kritikern die Luft zum Lästern wegbleiben und selbige werden mit offenen Mündern dem Sound des Albums lauschen.

Was ich nun in meinen Händen halte ist allerhöchste Tonkunst. Das Album ist insgesamt durchzogen von vielen Feinheiten die perfekten inszenierten musikalischen Fassetten. Perfektion war schon immer eines der wichtigsten Elemente auf die die Band Wert legte, und nicht umsonst wurde diesem Album in einem der modernsten Tonstudios der letzte Schliff verliehen.

Der Start in dieses grandiose Meisterwerk erfolgt mit:

(1.) „CALL TO ARMS“
Ein typischer Song für Manowar und als Start des Albums absolut perfekt, mit hymnischen Charakter der deutlich durch epische Chöre eingeleitet wird. Fortgesetzt im mittleren Tempo und einer kämpferischen Stimme Erics.
Im Refrain wieder die epische Untermalung gefolgt von einem kurzen knackigen Gitarrensolo.
Der Schlusspart wird gesetzt durch eine kleine Einlage am Drum.

(2.) „THE FIGHT FOR FREEDOM“
Dieser Track zum Gedenken an die Geschehnisse vom 11.September 2001.
Eingeleitet wird diese Ballade durchs Piano und durch einen sehr emotional singenden Eric. Kurze Zeit später setzt dann der Rest der Band zum Refrain ein.
Mitten drin dann eine aggressiver Part mit einem Gitarrensolo und einem sehr interessanten Drum.
In diesem Titel kommen sehr gut die Emotionen zum Vorschein die die Bevölkerung durchlebt hat, die Trauer der Schmerz und die Wut und eine gewisse Note von Patriotismus.

(3.) „NESSUM DORMA“
Dieser Track ist zum Gedenken an Erics Mutter die während der Aufnahmen dieses Albums verstorben ist.
Eine Meisterleistung von Manowar die diese Arie von Giacomo Puccini präsentieren.
Eine besondere und gleichzeitig hervorragende Leistung der Stimme von Eric. Hier zeigen sich sehr gut die Fähigkeiten und das Potential des Sängers.
Auch das dieser Track auf Italienisch vorgetragen wird ist ein besonderes Highlight.
Anfangs Klassik pur und dann setzen die Manowar Musiker ein und führen diese Arie bis zum Ende fort.

(4.) „VALHALLA“
Kurze knappe 30 Sekunden lange Instrumentaleinspielung bildet mit ihrem epischen Charakter eine gute Überleitung zum nächsten Track.

(5.) „SWORDS IN THE WIND“
Gefühlvolles Gitarrenspiel stellt den Beginn der Ballade dar, die den Söhnen und Töchter im Norden Europas gewidmet ist.
Nach dem langsamen seichten Beginn setzt dann die gesamte Band ein und verleiht dem Titel eine Intensität wie sie nur Manowar in eine Ballade legen können.

(6.) „ AN AMERICAN TRILOLIE“
Dieser Track eine spiegelt typisch Americanisches Liedgut dar, denn jeder kennt wohl „Glory, Glory Hallaluja.
Sehr melodisch und gefühlsbetont und Eric kann mit seiner Stimme wieder einmal brillieren.
Vielen Kritikern ist dieser Track ein Dorn im Auge, aber für mich wieder eine andere Fassette was mir wieder das Potenzial der band zeigt.
Auch das Gedenken anlässlich des 25. Todestag von Elvis Presley ist Inhalt des Tracks.

(7.) „THE MARCH“
Das Joey Richard Wagner Fan ist kommt in diesem Instrumentalstück deutlich zur Geltung.
Wer Wagners Ring des Nibelungen schon mal gehört hat wird die Parallelen deutlich erkennen.

Im Anschluss wird dann mit (8.) „Warriors of the World“ die Harte Phase des Albums eingeläutet die mich stark an die Ära von Kings of Metall erinnert.
Mit (9.)„Hand of Doom“ , (10.) „House of Death“ und (11.)„Fight until we die“ folgen dann wieder absolute Highspeed-Knaller die jedem Headbanger in die Knie zwingen und jeden Nackenwirbel aufs höchste strapazieren.


MEIN FAZIT
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Ein hammerstarkes Album das ich so nicht erwartet habe, aber für Überraschungen sind Manowar immer gut.
Die 6 Jahre des Wartens haben sich gelohnt, denn Qualitativ ist dies ein Spitzenalbum was sich auch in den Charts widerspiegelt.
Und wieder zeigen Manowar wer die Kings of Metal sind und auch was Heavy Metal bedeutet.
Nach diesem Grandiosen Auftritt kann ich mich zufrieden zurücklegen und auf die nächsten Alben warten.
Empfehlen kann ich diesen Hammer jedem der Wert auf gute Musik legt.

Daher 5 der 5 möglichen Sterne.



In diesem Sinne….

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario




© marioh1 juni 2002 für ciao & yopi

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