Warriors of the World (2002) - Manowar Testbericht

Warriors-of-the-world-2002-manowar
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von fishbrain

gutes Handwerk

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Seit ein paar Wochen steht in meiner CD-Sammlung auch die neue Manowar \"Warriors of the World\".

Im Prinzip war es ein Blinkauf. Ich hörte lediglich die Single \"Warriors of the world united\" und erkannte: Manowar is back. Im lokalen Plattenladen fand ich sie nicht, als hab ich sie mir online bestellt.

Nun zur Musik.

Wie immer bietet Manowar einen guten Mix aus schnellen, lauten, kraftvollen Metal (\"Call to arms\", \"Warriors of the world united\", \"Hand of doom\", \"House of death\" und \"Fight until we die\")

Daneben gibt es auch die tragenden Balladen (\"The fight for freedom\", \"Swords in the wind\" und \"An american trilogy\"), die Gänsehaut garantieren.

Ob Ballade oder schneller Metal, Manowar spielt hier wieder mit dem gewohnt druckvollen Sound.
Was zeichnet das Album aus?
Nun, neu erfunden wurde hier nichts. Es sind viele bekannte Elemente wiederzufinden, die man schon bei den alten Platten kannte. Das macht die CD aber nicht schlecht. Trotz der vielen bekannten Elemente, die den Stücken ausnahmslos einen hohen Manowar-Wiederekennungswert geben, wird es hier nicht langweilig. Die 48 Minten Spieldauer vergehen wie im Fluge.

Wie man es von älteren Scheiben kennt (z.B. Battle Hymn ) werden auch wieder viele Anleihen aus der klassischen Musik entnommen. In der Komnination mit dem kraftvollen, bombastischen und voluminösen Metal-Sound kommen hier starke Stimmungen zustande (\"Nessun dorma\", \"Valhalla\" und \"The march\").
Daß ein Metal-Sänger wie Eric Adams bei einem Puccini-Werk wie \"Nessun dorma\" einem Pavarotti nicht das Wasser reichen kann, das dürfte klar sein. Als Metal-Song interpretiert ist es aber schon mal hörenswert. Der Sänger legt in den Song sehr viel Gefühl, was auch verständlich ist wenn man im Booklet erfährt, daß während der Aufnahmen die Mutter des Sängers Eric Adams verstorben ist und er seiner Mutter dieses Lied gewidmet hat.

Fazit:
Ich kann das Album nur weiterempfehlen. Die Band zeigt hier die Bandbreite ihres Könnens. Es ist kein Meisterwerk oder Meilenstein, dafür fehlt der letzte Pep. Aber es ist ein solides Werk, mit dem sich die Band wieder nach 6 Jahren auf dem Musikmarkt zurückmeldet.

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