Erfahrungsbericht von dalia
I'm a Bitch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nick Marshall( Mel Gibson ) ist ein Original, ein Schwein, ein Macho und alle Frauen liegen ihm zu Füßen ( zumindest wird das im Film zu dargestellt ob Frauen wirklich auf Arschlöcher stehen muss noch bewiesen werden ;-). Nick kann zwar jede Frau haben, dennoch weiß er nicht im Geringsten was im weiblichen Geschlecht wirklich vor sich geht.
Und ausgerechnet dieser Frauenheld bekommt eine Frau als Chef, obwohl er fest damit gerechnet hatte in seiner Werbeagentur den Posten des Creative Directors zu bekommen. Nick ist in seinen Grundfesten erschüttert als man ihm dann mitteilt das Darcy McGuire (Helen Hunt ) seinen Job bekommt.
Die neue, toughe Chefin möchte vor allem den männlichen Arbeitskollegen nahe legen sich in weibliche Konsumenten hineinzuversetzen. Daher verlangt sie von Ihnen über Nacht Vermarktungsstrategien für Strumpfhosen, Enthaarungswachs und Lippenstift zu entwickeln.
Mit Hilfe der Musik von Meredith Brooks ( \'I´m a bitch, I´m a Mother ...\' :-) und viel Alkohol beschäftigt sich Nick wirklich sehr intensiv mit dem „Zeug“ das in seine Obhut gegeben wurde.
Schließlich erleidet er einen kuriosen Unfall, der durch diverse Kosmetika, Schmerzen und Badesalzperlen ausgelöst wird, und zu einer Elektroschockbehandlung in der Badewanne führt.
Daraufhin kann er plötzlich alle Gedanken der weiblichen Wesen in seiner Nähe hören.
Nach anfänglichen Irritationen lernt der nun verständnisvolle Macho schnell, seine besondere Fähigkeit zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, denn er weiß ja nun, was Frauen wirklich wollen...
Der Soundtrack ist übrigens nicht nur durch die stimmgewaltige Meredith Brooks ein absolutes Muss, hervorzuheben sind wohl vor allem die Sinatra-songs, die auch während des Films einen ganz eigenen Flair versprühen.
Ich war aber vor allem von Mel Gibson überrascht, kenn ich ihn doch sonst nur aus Filmen wie „Braveheart“ und „der Patriot“ ( zumindest sind das die Rollen, die mir in Erinnerung geblieben sind ) und nun hat sich Regisseurin Nancy Meyers entschieden gerade diesen Actionhelden in eine so romantische Filmrolle zu stecken.
Aber sie lag damit gar nicht so falsch, ich hätte Mel Gibson niemals diese Wandlungsfähigkeit zu getraut, doch er verkörpert perfekt die Kombination aus Supi-Chauvi und später verständnisvollen Sensibelchen. Trotzdem wäre es ihm wohl nie so gut gelungen, hätte er nicht Helen Hunt an seiner Seite gehabt, die stark und doch verletzlich Nick zeigt „was Frauen wirklich wollen..“.
Die beiden zusammen sind für diesen Film absolut geschaffen gewesen. Aber auch die kleinen Nebenrollen von Bette Midler als Psychiaterin und Marisa Tomei als Lola ( eine von Nick´s Schnecken ). Die Regisseurin hat es einfach geschickt verstanden, die star-besetzten Nebenrollen passend in die Haupthandlung einzuflechten.
Der Film ist von Beginn an witzig und spannend erzählt kombiniert mit leicht bizarren Szenen, die dieser Liebeskomödie Feuer verleihen. Leider gelingt es „was Frauen wollen“ nicht, diesen Esprit bis zum „dramatischen“ Ende durchzuhalten. Das Problem ist nicht das Nick irgendwann eben nicht nur weibliche Gedanken liest sondern auch versteht und respektiert.
Das Problem ist, dass dieser Respekt viel zu kitischig umgesetzt wird und „was Frauen wollen“ somit an Tempo verliert.
Tja und obwohl durch den Film beim männlichen Geschlecht der ABSOLUT FALSCHE Eindruck entstehen könnte, dass wir uns nur über Make-up, Klamotten und Männer Gedanken machen ist Nancy Meyers eine witzige und romantische Komödie gelungen die für einen netten Videoabend durchaus geeignet ist ;-)
Und ausgerechnet dieser Frauenheld bekommt eine Frau als Chef, obwohl er fest damit gerechnet hatte in seiner Werbeagentur den Posten des Creative Directors zu bekommen. Nick ist in seinen Grundfesten erschüttert als man ihm dann mitteilt das Darcy McGuire (Helen Hunt ) seinen Job bekommt.
Die neue, toughe Chefin möchte vor allem den männlichen Arbeitskollegen nahe legen sich in weibliche Konsumenten hineinzuversetzen. Daher verlangt sie von Ihnen über Nacht Vermarktungsstrategien für Strumpfhosen, Enthaarungswachs und Lippenstift zu entwickeln.
Mit Hilfe der Musik von Meredith Brooks ( \'I´m a bitch, I´m a Mother ...\' :-) und viel Alkohol beschäftigt sich Nick wirklich sehr intensiv mit dem „Zeug“ das in seine Obhut gegeben wurde.
Schließlich erleidet er einen kuriosen Unfall, der durch diverse Kosmetika, Schmerzen und Badesalzperlen ausgelöst wird, und zu einer Elektroschockbehandlung in der Badewanne führt.
Daraufhin kann er plötzlich alle Gedanken der weiblichen Wesen in seiner Nähe hören.
Nach anfänglichen Irritationen lernt der nun verständnisvolle Macho schnell, seine besondere Fähigkeit zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, denn er weiß ja nun, was Frauen wirklich wollen...
Der Soundtrack ist übrigens nicht nur durch die stimmgewaltige Meredith Brooks ein absolutes Muss, hervorzuheben sind wohl vor allem die Sinatra-songs, die auch während des Films einen ganz eigenen Flair versprühen.
Ich war aber vor allem von Mel Gibson überrascht, kenn ich ihn doch sonst nur aus Filmen wie „Braveheart“ und „der Patriot“ ( zumindest sind das die Rollen, die mir in Erinnerung geblieben sind ) und nun hat sich Regisseurin Nancy Meyers entschieden gerade diesen Actionhelden in eine so romantische Filmrolle zu stecken.
Aber sie lag damit gar nicht so falsch, ich hätte Mel Gibson niemals diese Wandlungsfähigkeit zu getraut, doch er verkörpert perfekt die Kombination aus Supi-Chauvi und später verständnisvollen Sensibelchen. Trotzdem wäre es ihm wohl nie so gut gelungen, hätte er nicht Helen Hunt an seiner Seite gehabt, die stark und doch verletzlich Nick zeigt „was Frauen wirklich wollen..“.
Die beiden zusammen sind für diesen Film absolut geschaffen gewesen. Aber auch die kleinen Nebenrollen von Bette Midler als Psychiaterin und Marisa Tomei als Lola ( eine von Nick´s Schnecken ). Die Regisseurin hat es einfach geschickt verstanden, die star-besetzten Nebenrollen passend in die Haupthandlung einzuflechten.
Der Film ist von Beginn an witzig und spannend erzählt kombiniert mit leicht bizarren Szenen, die dieser Liebeskomödie Feuer verleihen. Leider gelingt es „was Frauen wollen“ nicht, diesen Esprit bis zum „dramatischen“ Ende durchzuhalten. Das Problem ist nicht das Nick irgendwann eben nicht nur weibliche Gedanken liest sondern auch versteht und respektiert.
Das Problem ist, dass dieser Respekt viel zu kitischig umgesetzt wird und „was Frauen wollen“ somit an Tempo verliert.
Tja und obwohl durch den Film beim männlichen Geschlecht der ABSOLUT FALSCHE Eindruck entstehen könnte, dass wir uns nur über Make-up, Klamotten und Männer Gedanken machen ist Nancy Meyers eine witzige und romantische Komödie gelungen die für einen netten Videoabend durchaus geeignet ist ;-)
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