Washington-Palme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von nimayushin
Ein Hauch von Kalifornien
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auf unserem Balkon steht seit 5 Jahren immer wieder die selbe Kübelpflanze, eine Washingtonia filifera. Wir kauften sie damals im Gartencenter Dehner, weil sie uns optisch sehr gutgefallen hat. Sie war damals etwa 50cm groß und wir bezahlten etwa 15,-- DM dafür, das wären heute so um die 7,50 Euro.
Wir wussten damals überhaupt nichts über diese Pflanze und beschäftigten uns erst zu Hause mit Hilfe verschiedener Bücher über die Haltung und Pflege und waren im Nachhinein sehr froh, dass es eigentlich gar nicht kompliziert ist, diese Palme lange zu erhalten. Über ihre Herkunft habe ich verschiedenes gelesen. Einmal heißt es, sie stammt aus Kalifornien und ein anderes lese ich, dass sie aus Mexiko stammt. Mir ist das eigentlich egal, ich freue mich an dem Anblick und bin froh, dass sie schon einige Jahre unseren Balkon bereichert.
Die Washingtonia filifera ist eine äußerst dekorative Palme, die auch unter anderen Namen noch bekannt sein dürfte. Man nennt sie Fächerpalme, Schirmpalme oder Priesterpalme. Ich las auch schon die Namen Ventilatorenpalme oder Pettycoatpalme.
Uns faszinierte damals ihr schönes Blatt, denn es ist wirklich sehr dekorativ und erinnert an einen ausgebreiteten Fächer. Das größte Blatt unserer Palme hat etwa einen Durchmesser von 40 cm und ist an den Spitzen einige Zentimeter zur Mitte hin eingefranzt. Diese Spitzen hängen etwas schlaff herunter und haben dazwischen weiße Fäden hängen. Die Blätter sind farblich eher hellgrün gehalten und der Blattstiel ragt aus einem braunen sehr festen und dicken Stamm. Der Stamm bildet sich, wie bei vielen Palmen, durch abgestorbene Blätter, die in freier Natur hängen bleiben, bis sie von alleine durch Trockenheit abfallen. Bei uns werden sie natürlich entfernt, doch dabei ist Vorsicht geboten, denn an den Stielen befinden sich kleine Dornen, die zwar nicht sehr schmerzen wenn man sie berührt, es aber doch unangenehm werden kann, wenn zu fest zugreift.
Beheimatet ist die Washingtonia filifera in Kalifornien, Mexiko und natürlich begegnet man ihr auch in verschiedenen südlichen Urlaubsländern wie Spanien, Kanaren u.s.w.
Sie erreicht in ihrer Heimat eine stolze Höhe von 15 Metern wobei nicht nur der Stamm, sondern auch das Blatt einen Durchmesser von gut 1 Meter erreichen kann. Sie beginnt dort auch zu blühen, doch leider sah ich das noch nie. Ich habe aber auf Abbildungen gesehen, dass es beige, trichterförmige Blüten sind, die unterhalb eines Blattes austreiben. Aus diesen Blüten werden danach kleine, schwarze Früchte, mit einem Durchmesser von etwa 1 cm. In diesen Beeren ist der Samen dieser Palme, der zwar sehr schnell zu keimen beginnen kann, aber auch viele Jahre in dieser Fruchtkapsel überdauern kann.
Auf unseren Balkonen wird es wohl nie gelingen eine Washingtonia zur Blüte zu bekommen. Bei der Pflege ist sehr darauf zu achten, dass sie einen hellen Standort mit wenig intensiver Sonneneinstrahlung hat, dann sonst werden die Blätter zu schnell braun. Das kommt bei dieser Art leider häufig vor und wenn man die braunen Spitzen zurückschneiden möchte, ist darauf zu achten, dass man einen winzigen, kleinen, braunen Rand erhält. Um dem Vorzubeugen sollte man sie täglich mit lauwarmen, kalkarmen Wasser besprühen, dafür ist sie sehr dankbar. Sie verträgt nur ganztags Sonne, wenn sie nach der Überwinterung langsam an die Sonnenstrahlung gewöhnt wird.
Mit der Wasserzufuhr sollte man eher sparsam umgehen. Man muss daran denken, dass sie aus trockenen Gegenden stammt und vor allen Dingen keine „nassen Füße“ mag. Da bringt man sie um. Sie sollte gleichmäßig, leicht feucht gehalten werden. Sie bevorzugt einen kräftigen, humusreichen Boden, der wenig Kalk enthalten sollte.
Sie verträgt Temperaturen um die 50°C. Darüber brauchen wir uns hier ja keine Sorgen zu machen, doch im Winter sollte man sie am besten an einem hellen, kühlen Ort unterbringen, der etwa eine Temperatur von ca. 5°C hat. Wichtig ist, dass es hell ist und sie keiner trockenen Heizungsluft ausgesetzt ist.
Möchte man die Palme umtopfen, so ist darauf zu achten, dass der Topf eher hoch als breit ist, denn sie entwickelt sogenannte Pfahlwurzeln, die eher nach oben gehen, als in die Breite. Die Vermehrung erfolgt durch Saatgut, das bei 30°C 2 tage lang vorgekeimt werden muss. Anschließend wird es in ein sandiges Substrat gesät und die Bodentemperatur auf 25 – 30°C gehalten. Innerhalb zwei Wochen kann die Keimung erfolgen und sie sind sehr empfindlich. Die Aufzucht ist sehr problematisch und kann man nur durchführen, wenn man ein Gewächshaus mit gleichbleibender Temperatur hat.
Krankheiten konnten wir an unserer Washingtonia noch keine bemerken. Natürlich ist sie aber gegen den Befall von Milben oder Läusen nicht geschützt und ich denke, man sollte schon im Auge behalten, ob sie von Ungeziefer befallen ist. Sie gibt sehr schnell zu verstehen, wenn ihr etwas nicht gefällt. Wenn sie zu nass gehalten wird, dann werden ihre Blätter schlaff und wird sie zu trocken gehalten, dann wird sehr schnell aus ihren Blättern „Stroh“. Wenn man sie gleichmäßig feucht hält und sie viel besprüht, dann wird sie sich auf dem Balkon oder auf der Terrasse lange Zeit wohl fühlen. Man kann sich natürlich mit einem Schuss Dünger ab und zu bei ihr bedanken.
nimayuschin
Wir wussten damals überhaupt nichts über diese Pflanze und beschäftigten uns erst zu Hause mit Hilfe verschiedener Bücher über die Haltung und Pflege und waren im Nachhinein sehr froh, dass es eigentlich gar nicht kompliziert ist, diese Palme lange zu erhalten. Über ihre Herkunft habe ich verschiedenes gelesen. Einmal heißt es, sie stammt aus Kalifornien und ein anderes lese ich, dass sie aus Mexiko stammt. Mir ist das eigentlich egal, ich freue mich an dem Anblick und bin froh, dass sie schon einige Jahre unseren Balkon bereichert.
Die Washingtonia filifera ist eine äußerst dekorative Palme, die auch unter anderen Namen noch bekannt sein dürfte. Man nennt sie Fächerpalme, Schirmpalme oder Priesterpalme. Ich las auch schon die Namen Ventilatorenpalme oder Pettycoatpalme.
Uns faszinierte damals ihr schönes Blatt, denn es ist wirklich sehr dekorativ und erinnert an einen ausgebreiteten Fächer. Das größte Blatt unserer Palme hat etwa einen Durchmesser von 40 cm und ist an den Spitzen einige Zentimeter zur Mitte hin eingefranzt. Diese Spitzen hängen etwas schlaff herunter und haben dazwischen weiße Fäden hängen. Die Blätter sind farblich eher hellgrün gehalten und der Blattstiel ragt aus einem braunen sehr festen und dicken Stamm. Der Stamm bildet sich, wie bei vielen Palmen, durch abgestorbene Blätter, die in freier Natur hängen bleiben, bis sie von alleine durch Trockenheit abfallen. Bei uns werden sie natürlich entfernt, doch dabei ist Vorsicht geboten, denn an den Stielen befinden sich kleine Dornen, die zwar nicht sehr schmerzen wenn man sie berührt, es aber doch unangenehm werden kann, wenn zu fest zugreift.
Beheimatet ist die Washingtonia filifera in Kalifornien, Mexiko und natürlich begegnet man ihr auch in verschiedenen südlichen Urlaubsländern wie Spanien, Kanaren u.s.w.
Sie erreicht in ihrer Heimat eine stolze Höhe von 15 Metern wobei nicht nur der Stamm, sondern auch das Blatt einen Durchmesser von gut 1 Meter erreichen kann. Sie beginnt dort auch zu blühen, doch leider sah ich das noch nie. Ich habe aber auf Abbildungen gesehen, dass es beige, trichterförmige Blüten sind, die unterhalb eines Blattes austreiben. Aus diesen Blüten werden danach kleine, schwarze Früchte, mit einem Durchmesser von etwa 1 cm. In diesen Beeren ist der Samen dieser Palme, der zwar sehr schnell zu keimen beginnen kann, aber auch viele Jahre in dieser Fruchtkapsel überdauern kann.
Auf unseren Balkonen wird es wohl nie gelingen eine Washingtonia zur Blüte zu bekommen. Bei der Pflege ist sehr darauf zu achten, dass sie einen hellen Standort mit wenig intensiver Sonneneinstrahlung hat, dann sonst werden die Blätter zu schnell braun. Das kommt bei dieser Art leider häufig vor und wenn man die braunen Spitzen zurückschneiden möchte, ist darauf zu achten, dass man einen winzigen, kleinen, braunen Rand erhält. Um dem Vorzubeugen sollte man sie täglich mit lauwarmen, kalkarmen Wasser besprühen, dafür ist sie sehr dankbar. Sie verträgt nur ganztags Sonne, wenn sie nach der Überwinterung langsam an die Sonnenstrahlung gewöhnt wird.
Mit der Wasserzufuhr sollte man eher sparsam umgehen. Man muss daran denken, dass sie aus trockenen Gegenden stammt und vor allen Dingen keine „nassen Füße“ mag. Da bringt man sie um. Sie sollte gleichmäßig, leicht feucht gehalten werden. Sie bevorzugt einen kräftigen, humusreichen Boden, der wenig Kalk enthalten sollte.
Sie verträgt Temperaturen um die 50°C. Darüber brauchen wir uns hier ja keine Sorgen zu machen, doch im Winter sollte man sie am besten an einem hellen, kühlen Ort unterbringen, der etwa eine Temperatur von ca. 5°C hat. Wichtig ist, dass es hell ist und sie keiner trockenen Heizungsluft ausgesetzt ist.
Möchte man die Palme umtopfen, so ist darauf zu achten, dass der Topf eher hoch als breit ist, denn sie entwickelt sogenannte Pfahlwurzeln, die eher nach oben gehen, als in die Breite. Die Vermehrung erfolgt durch Saatgut, das bei 30°C 2 tage lang vorgekeimt werden muss. Anschließend wird es in ein sandiges Substrat gesät und die Bodentemperatur auf 25 – 30°C gehalten. Innerhalb zwei Wochen kann die Keimung erfolgen und sie sind sehr empfindlich. Die Aufzucht ist sehr problematisch und kann man nur durchführen, wenn man ein Gewächshaus mit gleichbleibender Temperatur hat.
Krankheiten konnten wir an unserer Washingtonia noch keine bemerken. Natürlich ist sie aber gegen den Befall von Milben oder Läusen nicht geschützt und ich denke, man sollte schon im Auge behalten, ob sie von Ungeziefer befallen ist. Sie gibt sehr schnell zu verstehen, wenn ihr etwas nicht gefällt. Wenn sie zu nass gehalten wird, dann werden ihre Blätter schlaff und wird sie zu trocken gehalten, dann wird sehr schnell aus ihren Blättern „Stroh“. Wenn man sie gleichmäßig feucht hält und sie viel besprüht, dann wird sie sich auf dem Balkon oder auf der Terrasse lange Zeit wohl fühlen. Man kann sich natürlich mit einem Schuss Dünger ab und zu bei ihr bedanken.
nimayuschin
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