Wasserlinsen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von fishbrain
Klein und unscheinbar
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fast jeder Aquarianer kommt betsimmt auch einmal mit der Wasserlinse in Kontakt.
Für die einen ist dieses kleine Pflänzchen mit den nur wenieg Milimeter großen Blättern ein Fluch, für die anderen ist es ein Segen.
Ein Fluch deshalb, weil sie, wenn man sie mal hat, sie eigentlich fast nicht mehr los wird. Sie bedeckt regelmäßig und schnell die gesamte Oberfläche des Wassers und nimmt dabei natürlich den anderen Pflanzen das Licht weg.
Ein Segen deswegen, weil sie, wenn man sie mal hat, sie eigentlich fast nicht mehr los wird. Sie bedeckt regelmäßig und schnell die gesamte Oberfläche des Wassers...
... aber wenn man sie regelmaäßig abschöpft, dann ist doch recht nützlich.
Die Wasserlinse hat dabei mehrere Funktionen, wegen denen ich sie in meinen Becken gerne habe:
- sie nimmt überschüssige Nährstoffe auf und vermindert und hemmt dadurch Algenwachstum
- sie nimmt Schadstoffe wie Nitrit aus dem Wasser
- sie ist ein guter Indikator für Mineralien-Mangel, der nicht so gut für das Pflanzenwachstum ist. Z.B wird sie bei Eisenmangen schnell gelblich.
- durch die feinen Wurzeln bietet sie ein gutes Versteck für Jungfische von z.B. Guppies
Wissenschaftlich gesehen ist die Wasserlinse eine monokotyle, angiosperme Wasserpflanze und ist dabei in die Unterklasse der Arecidae einzuordnen, wo man sie wiederum den Arales zuordnet.
Witzigerweise ist sie somit verwandt mit Palmen und Aronstabgewächsen.
Gekennzeichnet ist die Wasserlinse durch nur ein Keimblatt, das meist scheinbar endständig am Embryo angelegt wird. Die kurzlebige Hauptwurzel wird frühzeitig durch sproßbürtige Wurzeln ersetzt. Der Blütenstand ist kolbenartig - ich habe sie aber in meinen Becken noch nie blühen sehen.
Der Wuchs ist rosettenförmig.
Die Lemnaceen, zu denen die Wasserlinse in ihren verschiedenen Formen zählt hat einige interessante Eigenschaftem, auch wenn die einzelne Pflanze recht unscheinbar ist.
- Lemnaceen sind die am schnellsten wachsenden höheren Pflanzen weltweit
- Lemnaceen enthalten alle essentiellen Aminosäuren
- Proteine machen 43% des Trockengewichtes aus
- Sie enthalten bis zu 6% Fett und 17% Kohlehydrate
- Sie binden signifikante Mengen Stickstoff und Mineralien aus Abwässern
In einigen Regionen der Erde werden die Wasserlinsen sogar als Gemüse zubereitet und gegegessen.
Auch wenn einige Aquarianer alles tun, um dieses Zeug loszuwerden oder erst gar nicht zu bekommen. ICh habe es gerne in meinen Becken.
Wie es als Gemüse schmeckt, das kann ich nicht sagen. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Dafür kommen bei mir keine genügende Menge zusammen.
Für die einen ist dieses kleine Pflänzchen mit den nur wenieg Milimeter großen Blättern ein Fluch, für die anderen ist es ein Segen.
Ein Fluch deshalb, weil sie, wenn man sie mal hat, sie eigentlich fast nicht mehr los wird. Sie bedeckt regelmäßig und schnell die gesamte Oberfläche des Wassers und nimmt dabei natürlich den anderen Pflanzen das Licht weg.
Ein Segen deswegen, weil sie, wenn man sie mal hat, sie eigentlich fast nicht mehr los wird. Sie bedeckt regelmäßig und schnell die gesamte Oberfläche des Wassers...
... aber wenn man sie regelmaäßig abschöpft, dann ist doch recht nützlich.
Die Wasserlinse hat dabei mehrere Funktionen, wegen denen ich sie in meinen Becken gerne habe:
- sie nimmt überschüssige Nährstoffe auf und vermindert und hemmt dadurch Algenwachstum
- sie nimmt Schadstoffe wie Nitrit aus dem Wasser
- sie ist ein guter Indikator für Mineralien-Mangel, der nicht so gut für das Pflanzenwachstum ist. Z.B wird sie bei Eisenmangen schnell gelblich.
- durch die feinen Wurzeln bietet sie ein gutes Versteck für Jungfische von z.B. Guppies
Wissenschaftlich gesehen ist die Wasserlinse eine monokotyle, angiosperme Wasserpflanze und ist dabei in die Unterklasse der Arecidae einzuordnen, wo man sie wiederum den Arales zuordnet.
Witzigerweise ist sie somit verwandt mit Palmen und Aronstabgewächsen.
Gekennzeichnet ist die Wasserlinse durch nur ein Keimblatt, das meist scheinbar endständig am Embryo angelegt wird. Die kurzlebige Hauptwurzel wird frühzeitig durch sproßbürtige Wurzeln ersetzt. Der Blütenstand ist kolbenartig - ich habe sie aber in meinen Becken noch nie blühen sehen.
Der Wuchs ist rosettenförmig.
Die Lemnaceen, zu denen die Wasserlinse in ihren verschiedenen Formen zählt hat einige interessante Eigenschaftem, auch wenn die einzelne Pflanze recht unscheinbar ist.
- Lemnaceen sind die am schnellsten wachsenden höheren Pflanzen weltweit
- Lemnaceen enthalten alle essentiellen Aminosäuren
- Proteine machen 43% des Trockengewichtes aus
- Sie enthalten bis zu 6% Fett und 17% Kohlehydrate
- Sie binden signifikante Mengen Stickstoff und Mineralien aus Abwässern
In einigen Regionen der Erde werden die Wasserlinsen sogar als Gemüse zubereitet und gegegessen.
Auch wenn einige Aquarianer alles tun, um dieses Zeug loszuwerden oder erst gar nicht zu bekommen. ICh habe es gerne in meinen Becken.
Wie es als Gemüse schmeckt, das kann ich nicht sagen. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Dafür kommen bei mir keine genügende Menge zusammen.
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