Erfahrungsbericht von maeggyholly
Wie ich den Heiligabend verbringe .......
Pro:
Die ganze Familie kommt zusammen
Kontra:
Kann es hierbei nicht geben
Empfehlung:
Ja
..... nun wenn man mich so direkt fragt, antworte ich auch genauso direkt - am liebsten mit all unseren Kindern!
Leider ist dies fast unmöglich - einige müssen trotz Heiligabend arbeiten, die anderen haben alle ihren eigenen Haushalt, Freund oder Freundin und wollen da natürlich diesen besonderen Tag mit dem jeweiligen Partner verbringen - ist ja auch verständlich ..... und dennoch mußte ich in den vergangenen Tagen oft an die Heiligabende von früher denken.
Wie turbulent ging es manchmal früher bei uns zu - ohne Hektik und ohne Stress. Jeder hatte seine Aufgabe und da gab es auch kein meckern oder gemaule - nein, es wurde alles ruhig und gerne gemacht. Da ich die jüngste war, durfte ich zusammen mit meinem Vater immer den Christbaum schmücken, während meine Brüder lieber in der Küche meiner Mutter geholfen haben .... heute weiß ich, das sie mehr genascht haben wie geholfen und deswegen lieber in der Küche waren * smile *
Traditionel wurde bei uns der Christbaum erst am Heiligabend vom Balkon ins Zimmer geholt, damit er nicht so schnell anfing zu \" rieseln \" - damals gab es noch keine Ständer die mit Wasser gefüllt werden konnten und so fielen halt auch durch das heizen mit dem Ofen schnell die Nadeln. Unser Tannenbaum war immer ganz in silber - Kugeln und auch Lametta. Viele schöne ganz alte Christbaumkugeln wurden dazu verwendet - manche stammten noch von meiner Urgroßmutter und waren mundgeblasen. Zum Teil waren sie in Form von kleinen Vögeln, Engeln oder auch Trompeten oder Harfen. Sie sind mir bis heute in Erinnerung geblieben und so schöne Kugeln habe ich nie wieder gesehen. Wir hatten sie immer sorgsam aufbewahrt und gehütet - leider wurden sie uns bei unserem Umzug von Freiburg nach Ahlen im Jahr 1977 gestohlen ..... bedauere ich noch heute.
Nachdem der Christbaum geschmückt war, wurde dann zusammen gegessen - und auch hier war es ein Traditionsessen, denn meine Mutter machte an Heiligabend immer Rinderzunge in Madeira und Schäufele .... und für alle die Schäufele nicht kennen, hier eine kleine Erklärung dazu - es handelt sich hierbei um eine Schweinesxchulter die besonders geräuchert wurde und daher ihren unverwechselbaren guten Geschmack erhält und super gut schmeckt.
Bescherung war meist bei uns um 18 Uhr am Heiligabend - so hatten wir Kinder noch Zeit um mit unseren Spielsachen zu spielen und die Großen sich zu unterhalten. War man schon \" groß bzw. alt \" genug durfte man um Mitternacht mit zur Christmette. Ja damals war sie noch um Mitternacht und das war immer wunderschön gewesen durch die ganze festliche Atmosphäre, alles war verschneit und festlich erleuchtet - ein unvergessliches Bild - nur leider gibt es das ja heute nicht mehr.
Einige dieser Traditionen habe ich versucht für meine Familie zu übernehmen - das Christbaum schmücken mit meinem Vater war bis zu seinem Tod eine davon - allerdings gab es da dann alle zwei Jahre einen bunten Christbaum der Kinder wegen. Auch das Essen blieb - bis auf die Zunge, denn die möchte ich schon als Kind nicht * schüttel * ...... aber das Schäufele ist geblieben und auch wenn ich fern der Heimat wohne, habe ich da noch zwei Brüder die mir an Weihnachten immer ein wenig Heimat und Erinnerung schicken - unter anderem in Form von Schäufele - und darüber freut sich ihre kleine Schwester jedesmal sehr.
Auch das schmücken des Baumes habe ich mit meinen immer zusammen gemacht - die waren schlauer als ich und wollten natürlich alle fünf mit in die Küche und deshalb gab es eins nachdem anderen - erst schmücken und dann Küche.
Essen und Bescherung urde dann im Kreise aller gemacht - zu der Zeit lebten wir ja noch mit einer anderen Familie zusammen und hatten da insgesamt zwölf KInder - also jede menge Jubel, Trubel, Heiterkeit - aber belohnt wurde die ganze Mühe durch leuchtende Kinder Augen und seid doch mal ehrlich .... kann es etwas schöneres geben ?
Heute sind wir nur noch zu dritt und auch da versuche ich noch immer alles so zu machen wie früher - halt nur immer kleineren Rahmen. Nun schmücken mein Mann und ich den Baum - ich schmücke und er gibt Anweisung ..... ich hoffe er verzeiht mir diese Bemerkung * smile *
Selbst das Essen ist noch gleich geblieben und zieht alle an den Tisch. Bescherung in gemütlicher Runde gehört natürlich auch dazu - auch wenn die Kinder nicht mehr alle kommen können am Heiligabend - aber es gibt ja noch den ersten Feiertag an dem man sie dann hoffentlich alle unter einen Hut bzw. einen Tisch bekommt ......
..... aber es kamm ganz anders, denn als wir gerade Bescherung machen wollten. klingelte es an der Tür und meine zwei Großen standen mit Frau und Verlobten vor der Tür - meine Freude darüber war natürlich riesengroß und unbeschreiblich und für mich das größte Geschenk - auch wenn immer noch einer fehlte da er arbeiten mußte. Aber auch die fehlenden Kinder kamen am ersten Feiertag zum Essen und so hatten wir dann alle doch noch zusammen.
Tja, so ändert sich alles oder vieles im Laufe der Zeit, aber an manchem kann man festhalten und es weiterführen, in der Hoffnung das es vielleicht mal von den Kindern übernommen wird. Und noch eins hat sich geändert - früher leuchteten die Augen der Kinder - jetzt leuchteten die Augen von
Muttern ......
In diesem Sinne hoffe ich, Ihr hattet alle ein genauso schönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben wie ich.
Alles Liebe wünscht Euch allen eine zufriedene maeggyholly und ein von Herzen kommendes .....
.... have a nice day !
Leider ist dies fast unmöglich - einige müssen trotz Heiligabend arbeiten, die anderen haben alle ihren eigenen Haushalt, Freund oder Freundin und wollen da natürlich diesen besonderen Tag mit dem jeweiligen Partner verbringen - ist ja auch verständlich ..... und dennoch mußte ich in den vergangenen Tagen oft an die Heiligabende von früher denken.
Wie turbulent ging es manchmal früher bei uns zu - ohne Hektik und ohne Stress. Jeder hatte seine Aufgabe und da gab es auch kein meckern oder gemaule - nein, es wurde alles ruhig und gerne gemacht. Da ich die jüngste war, durfte ich zusammen mit meinem Vater immer den Christbaum schmücken, während meine Brüder lieber in der Küche meiner Mutter geholfen haben .... heute weiß ich, das sie mehr genascht haben wie geholfen und deswegen lieber in der Küche waren * smile *
Traditionel wurde bei uns der Christbaum erst am Heiligabend vom Balkon ins Zimmer geholt, damit er nicht so schnell anfing zu \" rieseln \" - damals gab es noch keine Ständer die mit Wasser gefüllt werden konnten und so fielen halt auch durch das heizen mit dem Ofen schnell die Nadeln. Unser Tannenbaum war immer ganz in silber - Kugeln und auch Lametta. Viele schöne ganz alte Christbaumkugeln wurden dazu verwendet - manche stammten noch von meiner Urgroßmutter und waren mundgeblasen. Zum Teil waren sie in Form von kleinen Vögeln, Engeln oder auch Trompeten oder Harfen. Sie sind mir bis heute in Erinnerung geblieben und so schöne Kugeln habe ich nie wieder gesehen. Wir hatten sie immer sorgsam aufbewahrt und gehütet - leider wurden sie uns bei unserem Umzug von Freiburg nach Ahlen im Jahr 1977 gestohlen ..... bedauere ich noch heute.
Nachdem der Christbaum geschmückt war, wurde dann zusammen gegessen - und auch hier war es ein Traditionsessen, denn meine Mutter machte an Heiligabend immer Rinderzunge in Madeira und Schäufele .... und für alle die Schäufele nicht kennen, hier eine kleine Erklärung dazu - es handelt sich hierbei um eine Schweinesxchulter die besonders geräuchert wurde und daher ihren unverwechselbaren guten Geschmack erhält und super gut schmeckt.
Bescherung war meist bei uns um 18 Uhr am Heiligabend - so hatten wir Kinder noch Zeit um mit unseren Spielsachen zu spielen und die Großen sich zu unterhalten. War man schon \" groß bzw. alt \" genug durfte man um Mitternacht mit zur Christmette. Ja damals war sie noch um Mitternacht und das war immer wunderschön gewesen durch die ganze festliche Atmosphäre, alles war verschneit und festlich erleuchtet - ein unvergessliches Bild - nur leider gibt es das ja heute nicht mehr.
Einige dieser Traditionen habe ich versucht für meine Familie zu übernehmen - das Christbaum schmücken mit meinem Vater war bis zu seinem Tod eine davon - allerdings gab es da dann alle zwei Jahre einen bunten Christbaum der Kinder wegen. Auch das Essen blieb - bis auf die Zunge, denn die möchte ich schon als Kind nicht * schüttel * ...... aber das Schäufele ist geblieben und auch wenn ich fern der Heimat wohne, habe ich da noch zwei Brüder die mir an Weihnachten immer ein wenig Heimat und Erinnerung schicken - unter anderem in Form von Schäufele - und darüber freut sich ihre kleine Schwester jedesmal sehr.
Auch das schmücken des Baumes habe ich mit meinen immer zusammen gemacht - die waren schlauer als ich und wollten natürlich alle fünf mit in die Küche und deshalb gab es eins nachdem anderen - erst schmücken und dann Küche.
Essen und Bescherung urde dann im Kreise aller gemacht - zu der Zeit lebten wir ja noch mit einer anderen Familie zusammen und hatten da insgesamt zwölf KInder - also jede menge Jubel, Trubel, Heiterkeit - aber belohnt wurde die ganze Mühe durch leuchtende Kinder Augen und seid doch mal ehrlich .... kann es etwas schöneres geben ?
Heute sind wir nur noch zu dritt und auch da versuche ich noch immer alles so zu machen wie früher - halt nur immer kleineren Rahmen. Nun schmücken mein Mann und ich den Baum - ich schmücke und er gibt Anweisung ..... ich hoffe er verzeiht mir diese Bemerkung * smile *
Selbst das Essen ist noch gleich geblieben und zieht alle an den Tisch. Bescherung in gemütlicher Runde gehört natürlich auch dazu - auch wenn die Kinder nicht mehr alle kommen können am Heiligabend - aber es gibt ja noch den ersten Feiertag an dem man sie dann hoffentlich alle unter einen Hut bzw. einen Tisch bekommt ......
..... aber es kamm ganz anders, denn als wir gerade Bescherung machen wollten. klingelte es an der Tür und meine zwei Großen standen mit Frau und Verlobten vor der Tür - meine Freude darüber war natürlich riesengroß und unbeschreiblich und für mich das größte Geschenk - auch wenn immer noch einer fehlte da er arbeiten mußte. Aber auch die fehlenden Kinder kamen am ersten Feiertag zum Essen und so hatten wir dann alle doch noch zusammen.
Tja, so ändert sich alles oder vieles im Laufe der Zeit, aber an manchem kann man festhalten und es weiterführen, in der Hoffnung das es vielleicht mal von den Kindern übernommen wird. Und noch eins hat sich geändert - früher leuchteten die Augen der Kinder - jetzt leuchteten die Augen von
Muttern ......
In diesem Sinne hoffe ich, Ihr hattet alle ein genauso schönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben wie ich.
Alles Liebe wünscht Euch allen eine zufriedene maeggyholly und ein von Herzen kommendes .....
.... have a nice day !

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