Weihnachten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Schlingel62

UND ES GIBT IHN DOCH: DEN WEIHNACHTSMANN

Pro:

die fröhlichen Kinder

Kontra:

-nichts

Empfehlung:

Nein

Frohe Weihnachten sag ich ganz einfach und ich sage Euch: Es gibt ihn wirklich: den Weihnachtsmann.

Ihr glaubt es nicht, doch hier ist der Beweis, denn ich hab den Gabenbringer erst jüngst getroffen:

Interview mit einem Weihnachtsmann
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Obwohl er nachts kommt und ihn eigentlich nie jemand zu sehen bekommt, wissen die Kinder ganz genau wie er aussieht: Er trägt einen weißen Rauschebart, einen langen roten Mantel, hat eine rose Nase und einen dicken Sack mit Geschenken über der Schulter: der Nikolaus. „Es gibt ihn wirklich, bis zur zweiten Schulklasse glauben die Kinder daran“, schmunzelt gut gelaunt der „Weihnachtsmann“. Er weiß wovon er spricht, denn seit nunmehr 25 Jahren hat er um die Weihnachtszeit als Nikolaus Hochkonjunktur.

Wie wird man Weihnachtsmann?
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Ich frag ihn ganz einfach mal, wie er zu seinem Job gekommen ist:
„Es war Zufall, als ich vor 25 Jahren meinen ersten Nikolausauftritt im Kindergarten hatte“, plaudert er aus dem „Nähkästchen“. Der dreijährige Sohn seiner Freundin ging in den Kindergarten und die Erzieherinnen suchten einen Nikolaus, und schon war es so weit.

Dabei ist er ein Nikolaus wie aus dem Bilderbuch: groß gewachsen, entsprechende Statur, ein Bauch, da war auch schnell der rote Mantel geschneidert. „Ich hab bisher vier oder fünf Mäntel schon gebraucht. Im letzen Jahr wurde erst ein neuer geschneidert, mit einem glänzenden Stoff“, zeigt er sich sichtlich stolz. In dem mitgebrachten Koffer sind natürlich eine große Zipfelmütze, schwarze Stiefel, das goldene Buch, Perücke, Bart und einen ganz großer Sack dabei. „Es sind rund 500 Kinder im Jahr die ich als Nikolaus besuche, da kommt schon was zusammen“. Neben offiziellen Besuchen wie auf Weihnachtsmärkten, in Kindergärten oder auch bei Vereinen geht der „B. Weihnachtsmann“ auch in Privathaushalte.

Zahlreiche Termine
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Um die etwa 20 Termine als „Gabenbringer“ unter einen Hut zu bringen, heißt es jedes Jahr bei ihm: „Um die Weihnachtszeit hat der K. Urlaub“. „Ich schaffe es sonst einfach nicht mehr“, kommentiert er dies kurz und bündig. Er übt seinen „Beruf“ als Nikolaus aus Leidenschaft aus, das wird in dem Gespräch deutlich. „Die Kinder glauben daran, dabei ist auch die Erwartungshaltung der Eltern groß“. Nicht nur aus diesem Grund wird der „Nikolaus“ den Kindern keine Angst machen , sie nicht erschrecken, natürlich nicht als Moralprediger fungieren und auch nicht die Erziehungsdefizite der Eltern wett machen. „Knecht Ruprecht hab bei mir schon lange ausgedient“, fährt er weiter. „Seit zehn Jahren geht es ohne Rute, dafür hab ich einen riesengroßen Sack dabei und der macht Eindruck auf die Kinder“. „Wenn Du nicht lieb bist, dann steckt Dich der Nikolaus hier hinein,“ heißt es hier. Hierzu fällt ihm gleich eine passende Geschichte ein, die er in einer Grundschule erlebte. „Hier wollten zwei vorlaute Jungs in den Sack, die hab ich auch reingelassen, den Sack geschultert und bin mit denen in den Keller gelaufen. Von da an waren die Kinder mucksmäusschenstill, da gab es keine Probleme mehr. Noch heute spricht man in der Schule über diese Geschichte. „Die Kinder glauben wirklich an den Nikolaus, bis zur zweiten Klasse ist dies der Fall. Ich hab sogar meinen Sohn drei Jahre als Nikolaus überzeugt, da gibt`s Tricks und die funktionieren einfach“., zeigt er sich als Schlitzohr.

Die Renntiere
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„Und wo ist Dein Schlitten und die Renntiere?“, sind die meistgestellten Fragen der kleine Kinder. „Die sind draußen im Wald und müssen sich ausruhen, damit ich noch andere Kinder besuchen kann und auch denen Geschenke vorbeibringen kann“. Natürlich hat der „Weihnachtsmann und Nikolaus“ dafür die passende Antwort. „Die größte Motivation sind für mich die leuchtenden großen Augen der Kinder. Sie wissen, dass sie einen Nikolaus zum Anfassen haben, und sind glücklich“, bringt er dies auf einen Nenner.

Der richtige Weihnachtsmann
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„Ich hab den richtigen Nikolaus gesehen kommen sie nach Hause“, berichtet er, „Der Nikolaus ist wirklich tagelang im Gespräch“. So ist es auch kein Wunder, dass er fast Körbeweise selbst gemalte Bilder der Kinder bekommt und sogar Briefe an den Nikolaus geschrieben werden. „Schnuller bekomm ich jedes Jahr um die 20 Stück“. Da wird „hoch und heilig“ versprochen, dass der Nikolaus den Schnuller mitnehmen darf und 15 Minuten später wird wieder gebettelt, dass der Nikolaus den Schnuller zurück gibt. „Ich geb ihn natürlich zurück, das ist doch klar.“. Am besten sind die Kinder in den Kindergärten vorbereitet, „Die freuen sich auf den Nikolaus.“ „Am schönsten ist es im Kindergarten, da freue ich mich jedes Jahr am meisten darauf“, erzählt er mit seiner tiefen Stimme. „Hier stimmt einfach alles, da möchte ich am liebsten nicht mehr weg gehen“.

Was passiert bei den Privatbesuchen?
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Bei den Privatbesuchen kommt es aber auch durchaus vor, dass es für die Nikolaus zum negativen Erlebnis wird. „Ich möchte nicht, dass über die Eltern versucht wird über den Nikolaus zu erziehen oder Druck auszuüben“. Im nächsten Jahr wird die Familie dann aus der Liste gestrichen. „Es kommt sogar vor, dass Eltern zwei DIN A 4 Seiten negatives über die Kinder schreiben, dass ist nicht schön“. Den Weihnachtsmann, den ich getroffen habe nimmt seinen „Job als Weihnachtsmann“ sehr ernst. Dies sieht man schon an der Tatsache, dass er pro Besuch mit vier oder fünf Kinder etwas eine Stunde benötigt. Auch bei Seniorennachmittagen stattet er gerne einen Besuch ab. „Die älteren Leute sind wie Kinder und haben auch große Augen, das sind Erinnerungen an die Kindheit“. Inzwischen hat er seinen roten Mantel mit dem glänzenden Stoff angezogen, da kramt er einen Spiegel hervor, denn das „Schminken gehört bei mir auch dazu“. Wenn der „Weihnachtsmann im Anflug ist muß das Outfit passen“. Die rote Nase und graue Augenbraunen sind mit geübten Handgriffen schnell angebracht. Dann wird der große Sack geschultert und fertig ist der Nikolaus.

So scharen sich schnell ein paar Kinder um ihn. Natürlich hat er noch ein paar Nüsse und Süßigkeiten im „Gepäck“. „Lakritze mögen sie aber nicht, heißt es dann, lieber Nikolaus, kann ich die Umtauschen, und schon sind die umgetauscht. „Der Nikolaus lebt und er wird ewig leben um Kinder mit Freude zu erfüllen“, davon sind nicht nur die Kleinsten am Nikolaustag dem 6. Dezember und an Weihnachten überzeugt.

Das war also mein Treffen mit dem Weihnachtsmann, auch ich bin überzeugt, dass es ihn wirklich gibt, dies ist ja der Beweis und der hat mich wahrhaftig überzeugt.

Frohe Weihnachten und alles Gute für das nächste Jahr wünscht Euch

©schlingel62

geschrieben für Yopi,CIAO und WZ

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