Wenn Katzen krank sind Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von nikosternchen

Kotz dich mal richtig aus....

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sonntag Nacht ca 1.30 . Ich komme nachhause, schließe meine Wohnungstür auf und wie üblich sitzt Tigger etwas müde mit einem Ohr nach hintern geklappt im Flur . Da ich selber ziemlich müde war wollte ich gleich zu Bett gehen. Ich zog wie üblich meine Schuhe aus ging um mein Bett um die Rollläden runterzulassen, und ....IHHHHHHHHHH....was war das???...
Unter meiner rechten Socke wurde es eklig nass und klebrig. Schlauweise machte ich jetzt doch endlich mal das Licht an , und sah meine Katze etwas missmutig in vor dem Bett hocken und neben ihr ein ziemlicher Haufen...ordinär ausgedrückt KATZENKOTZE! Mjam!
1, 2, 3,....schnell gezählt um den Ekel und Ärgerfaktor wieder auf Normalzustand zu bringen , denn Tigger konnte ja nun auch nichts dazu! Gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins Bad um einen Eimer mit Wasser und einen Lappen zu holen.....

WARUM
Tja, jeder Katzenbesitzer weiß das ein Kätzchen nicht nur ein kleines Knuddellknäul zum schmusen ist sondern natürlich auch gelegentlich einige unschöne Angewohnheiten haben. Da wäre zum einen das Katzenklo, was immer wieder nach viel Sauberkeit schreit und ich staune welche Massen an Fäkalien selbst ein so kleines Kätzchen wie Tigger verursacht. Zum anderen muss man bei freilaufenden Katzen gelegentlich mit kleinen Mitbringseln wie tot gespielte Mäuse und Ratten rechnen. Und eine ebenso unausweichliche Angewohnheit ist das Kotzen. Sei es dass das Tier tatsächlich Krank ist oder aber nur seinem Haarballen loswerden will....
MÖGLICHKEIT A: Das Tier hat irgendetwas giftiges oder ungeniesbares gefressen. Wer glaubt er könne sein Tier so erziehen das es dies nicht tut hat sich geschnitten. Tigger verspeist alles was irgendwie interessant erscheint. Wichtig ist das man die Katze von giftigen Blumen fernhält, zum Bespiel ein ordinärer Ficus Benjamin könnte einen enormen Kotzreiz auslösen. Allerdings sollte man auch bedenken das Kügelchen aus dem Papier der Yoghurette bei Verzehr auch etwas metallisch schwer im Magen liegen dürften und sogar ich dann wahrscheinlich ebenfalls anfangen würde zu kotzen. Tigger macht sich zum Beispiel mit Vorliebe über Wattepads, Taschentüchern und die Klorollen her, und auch das dürfte auf Dauer nicht sehr bekömmlich sein.
Pseudo-Katzenliebhaber versuche einer Katze gelegentlich Milch zu geben. Unwissenheit wird hier bestraft, denn Katzen vertragen normale Milch gar nicht , sie fangen genau dann nämlich an zu kotzen.


MÖGLICHKEIT B: Der Haarballen! Wohl der unspektakulärste Grund wenn Katzen kotzen. Katzen putzen sich ja bekanntlich indem sie sich abschlecken. Die ganzen Haare die sie einschlecken müssen bei Gelegenheit auch wieder raus. Den Haarballen kotzen Katzen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eben wieder aus. Dabei kann Herrchen oder Frauchen ihnen ein wenig behilflich sein indem sie ihr die Möglichkeit gewähren an Gras oder aber Malte zu kommen. Beides fördert die Kotzerei und ist dann weniger anstrengend für das Tier.

MÖGLICHKEIT C: Tierarztbesuch , Medikamente und dergleichen. Aufregung und Medikamente können einer kleinen Katzenseele sehr auf den Magen schlagen. Natürlich sollte wenn das Tier bei der Einnahme von Medikamenten zu Kotzen beginnt dem Tierarzt Bescheid gegeben werden.


WIE WIRD GEKOTZT?
Eigentlich braucht man das nicht näher zu beschreiben denn das ist dem kotzen des Menschen sehr ähnlich. Die Katze beginnt langsam zu würgen , zieht sich immer ein Stück nach hinten, setzt ihr wehleidigstes Gesicht auf welches ihr zur Verfügung steht und würgt dann nach und nach alles unbekömmliche da heraus wo es reingekommen ist


WAS MACH ICH WENN DIE KATZE WÜRGT
Wenn es ihr vorher schon schlecht geht dann bekundet dies eine Katze mit enormen Aufmerksamkeitsbedürfnis. Sie ist verschmust, ein bisschen wehleidig , jammert gegebenenfalls. Sie such die Nähr und das ist ein großer Vorteil , denn so kann man ,wenn man merkt der Katze geht’s nicht gut, Locations wie Betten, Sofas, teure Teppiche samt Katze meiden. Wichtig ist dann das man das Tier zwar schön beachtet aber dennoch in Ruhe lässt und es nicht bespielt. Ist ja auch verständlich , auch kein Mensch mag es wenn einem übel ist und man sich übergeben muss das man angefasst und zu sehr umringt wird. Wenn die Katze sich zu sehr bedrängt fühlt dann schlägt es oft ins Gegenteil und sie verkriecht sich irgendwo . Schubladen, Schränke , große Taschen. Das will natürlich niemand, deswegen verhält man sich auch möglichst dezent.

Wenn die Katze sich ausgekotzt hat , hat sie ein enormes Schmusebedürfnis. Je nachdem aus welchem Grund sie gekotzt hat schmuse ich dann mit ihr und schimpfe in KEINEM FALL weil sie sich nun gerade meinen Teppich ausgesucht hat.

Das ich die Kotze so schnell wie Möglich entferne dürfte eine Selbstverständlichkeit sein.

Hinterher beobachte ich nach Möglichkeit das Tier ,ob sich ihr Zustand bessert. Wenn sie mehrfach kotzt sollte ich doch den Weg zum Tierarzt suchen. .meistens ist es aber ein einmaliges Erlebnis ( so wie gestern abend).


FAZIT
Im großen und ganzen Verhält man sich einfach auch wie bei Menschen . In Ruhe lassen, aber auch zeigen das man präsent ist. Vorbeugende Maßnahmen treffen , alles giftige außer Reichweite stellen und der Katze die Möglichkeit geben Gras oder Malte zu fressen. Dann kann man davon ausgehen das dies bei einem normal gesunden Tier dies nicht so häufig vorkommt und man kann mit sehr gut damit Leben.

Viele Grüße von Nikolina und Tigger ,der es jetzt wieder super geht.

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