Wenn Kinder ins Krankenhaus müssen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Ilenia
Zum Glück nur ambulant
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
dachte ich als mir der Arzt heute morgen sagte das es ein glatter Bruch sei. Ich hatte mir schon allerhand in meiner Phantasie von einer Operation ausgemalt.
Vor ein paar Monaten spielten meine Mädels (fast 3+6J.) im Kinderzimmer, als ich einen dumpfen Schlag gefolgt von heulen hörte.
Als ich schnell nachsah lag Jenny auf dem Parkettboden und ihre große Schwester erzählte mir das sie beim Turnen aus dem Bett gefallen ist. Zum Glück hatte sie keine sichtbaren Verletzungen, sondern klagte über Schmerzen in der Hand.
Die Hand schwoll auch nicht an und ich dachte es wäre nichts.
Heute morgen sagte sie mir sie hätte immer noch Schmerzen und als sie sich mit der Hand abstützte mußte sie weinen.
Ich fuhr mit ihr dann in die Klinik, der Kinderarzt hätte mich eh dorthin geschickt, und schilderte den Fall.
Bei einem Kind wird man in der Ambulanz bevorzugt behandelt und so waren wir schnell beim Röntgen.
Nach 10 Minuten ging es dann gleich ins Verbandszimmer und der ganze rechte Arm wurde eingegipst.
Jenny konnte sich sogar eine Farbe aussuchen und entschied sich für blau.
Ich möchte euch jetzt schildern wie ich Jenny heute morgen auf den Krankenhausbesuch vorbereitet habe.
Bei ihr hat es gewirkt, den sie hat alles mitgemacht und keine einzige Träne dabei vergossen.
Als sie heute morgen vor Schmerzen so geweint hatte erklärte ich ihr das wir ins Krankenhaus fahren müssen.
Dort schaut sich der Arzt ihre Hand an und kann etwas gegen die Schmerzen tun. Sie war aber noch nicht ganz überzeugt und wollte nicht zum Arzt.
Ich sagte ihr das sie doch ihre Luzi (Puppe) mitnehmen soll,
damit diese auch zuschauen kann.
Ja der Luzi das Krankenhaus zeigen, diese Idee fand sie toll und so konnte ich beide ins Auto packen.
Auf der fahrt dorthin erklärte ich ihr das es ganz viele Ärzte dort gibt und sie diesen erzählen sollte wo es weh macht.
Nebenbei erwähnte ich das wir hinterher noch in unseren Lieblingsladen gehen und sie sich was zum spielen aussuchen darf. Dies ist zwar Bestechung, aber ich denke in dieser Situation ist alles erlaubt.
Ich Krankenhaus angekommen erklärte ich alles genau was wir machen müssen. Da wir dort noch nicht bekannt waren mußten ersteinmal die Personalien aufgenommen werden und Jenny fand die Frau auch ganz nett.
Auf dem gang warteten gut noch 15 andere Personen und Jenny löcherte mich was die alle hier machen.
Na denen macht auch allen was weh und der Arzt kann ihnen helfen.
Beim röntgen lief auch alles gut und das eingipsen fand Jenny auch ganz lustig.
Ich selbst mag Krankenhäuser nicht besonders, aber ich habe dies Jenny nicht spüren lassen.
Ich habe ihr schon vorher erklärt was ungefähr gemacht wird, damit mit sie eine Vorstellung hat was im KH so gemacht wird.
Vor dem Röntgen habe ich gesagt es wird ein Foto vom Arm gemacht, damit der Arzt sieht was kaputt ist.
Während des Röntgens habe ich erklärt was da so passiert und sie hat auch den arm schön liegen gelassen.
Als wir im Verbandszimmer saßen und der Arm eingegipst wurde, hat ihr die Krankenschwester auch alles genau erklärt.
Ich habe gemerkt das je mehr ich Jenny erklärt habe desto entspannter wurde sie und ich aber auch.
Wichtig finde ich auch das eine Lieblingsgegenstand dabei ist,
Jenny hat der Luzi auch immer alles erzählt.
Das Personal sollte auch mit dem Kind sprechen und ihm alles erklären. Wie würden wir uns denn fühlen wenn da einer an uns rum doktert und kein Ton sagt!
Jenny hat ihr ersten KH Besuch gut überstanden und freut sich schon wenn wir am Samstag wieder hingehen.
Es handelte sich bei unserem Fall nicht um einen akuten Notfall und so hatte ich noch etwas Zeit alles mit Jenny zu besprechen.
Für ihre fast 3 Jahre war sie heute so verständnisvoll und ich meine der Hautgrund war das sie auf ihre Fragen auch richtige antworten bekam. Ein Teil hat bestimmt auch ihre Luzi beigetragen und unser Einkaufsbummel hinterher.
Hier hat sie sich einen Rucksack ausgesucht, da sie ja momentan nur eine Hand zu Verfügung hat. Beim dem Satz und ihrem ernsten Gesicht dazu mußte ich nur lachen, nachdem ich den Preis sah ist dieses mir aber wieder vergangen.
Wer jetzt meine Tips nicht ganz herauslesen konnte, hier ein paar Stichpunkte.
- Dem Kind den ungefähren Ablauf vorher erklären
- Lieblingstier oder Spielzeug mitnehmen
- Ihm auf alle Fragen antworten und zwar so das es sich ernst genommen fühlt
- Ist das Personal oder der Arzt nicht so freundlich oder spricht nicht mit dem Kind, Mund auf und ihn darauf hinweisen das er ruhig was erklären kann.
Bei mir waren alle sehr freundlich und Jenny ist immer gerne zur Kontrolle gegangen, sie bekam dort ja auch noch jedesmal eine Kleinigkeit. :-)
Jenny bekam nach 3 Tagen noch die Windpocken und hat zum Glück nie gejammert das es unter dem Gips juckt.
Der Gips wurde nach 3 Wochen entfernt und es war alles super wieder zusammengewachsen.
Gruß Tanja
Vor ein paar Monaten spielten meine Mädels (fast 3+6J.) im Kinderzimmer, als ich einen dumpfen Schlag gefolgt von heulen hörte.
Als ich schnell nachsah lag Jenny auf dem Parkettboden und ihre große Schwester erzählte mir das sie beim Turnen aus dem Bett gefallen ist. Zum Glück hatte sie keine sichtbaren Verletzungen, sondern klagte über Schmerzen in der Hand.
Die Hand schwoll auch nicht an und ich dachte es wäre nichts.
Heute morgen sagte sie mir sie hätte immer noch Schmerzen und als sie sich mit der Hand abstützte mußte sie weinen.
Ich fuhr mit ihr dann in die Klinik, der Kinderarzt hätte mich eh dorthin geschickt, und schilderte den Fall.
Bei einem Kind wird man in der Ambulanz bevorzugt behandelt und so waren wir schnell beim Röntgen.
Nach 10 Minuten ging es dann gleich ins Verbandszimmer und der ganze rechte Arm wurde eingegipst.
Jenny konnte sich sogar eine Farbe aussuchen und entschied sich für blau.
Ich möchte euch jetzt schildern wie ich Jenny heute morgen auf den Krankenhausbesuch vorbereitet habe.
Bei ihr hat es gewirkt, den sie hat alles mitgemacht und keine einzige Träne dabei vergossen.
Als sie heute morgen vor Schmerzen so geweint hatte erklärte ich ihr das wir ins Krankenhaus fahren müssen.
Dort schaut sich der Arzt ihre Hand an und kann etwas gegen die Schmerzen tun. Sie war aber noch nicht ganz überzeugt und wollte nicht zum Arzt.
Ich sagte ihr das sie doch ihre Luzi (Puppe) mitnehmen soll,
damit diese auch zuschauen kann.
Ja der Luzi das Krankenhaus zeigen, diese Idee fand sie toll und so konnte ich beide ins Auto packen.
Auf der fahrt dorthin erklärte ich ihr das es ganz viele Ärzte dort gibt und sie diesen erzählen sollte wo es weh macht.
Nebenbei erwähnte ich das wir hinterher noch in unseren Lieblingsladen gehen und sie sich was zum spielen aussuchen darf. Dies ist zwar Bestechung, aber ich denke in dieser Situation ist alles erlaubt.
Ich Krankenhaus angekommen erklärte ich alles genau was wir machen müssen. Da wir dort noch nicht bekannt waren mußten ersteinmal die Personalien aufgenommen werden und Jenny fand die Frau auch ganz nett.
Auf dem gang warteten gut noch 15 andere Personen und Jenny löcherte mich was die alle hier machen.
Na denen macht auch allen was weh und der Arzt kann ihnen helfen.
Beim röntgen lief auch alles gut und das eingipsen fand Jenny auch ganz lustig.
Ich selbst mag Krankenhäuser nicht besonders, aber ich habe dies Jenny nicht spüren lassen.
Ich habe ihr schon vorher erklärt was ungefähr gemacht wird, damit mit sie eine Vorstellung hat was im KH so gemacht wird.
Vor dem Röntgen habe ich gesagt es wird ein Foto vom Arm gemacht, damit der Arzt sieht was kaputt ist.
Während des Röntgens habe ich erklärt was da so passiert und sie hat auch den arm schön liegen gelassen.
Als wir im Verbandszimmer saßen und der Arm eingegipst wurde, hat ihr die Krankenschwester auch alles genau erklärt.
Ich habe gemerkt das je mehr ich Jenny erklärt habe desto entspannter wurde sie und ich aber auch.
Wichtig finde ich auch das eine Lieblingsgegenstand dabei ist,
Jenny hat der Luzi auch immer alles erzählt.
Das Personal sollte auch mit dem Kind sprechen und ihm alles erklären. Wie würden wir uns denn fühlen wenn da einer an uns rum doktert und kein Ton sagt!
Jenny hat ihr ersten KH Besuch gut überstanden und freut sich schon wenn wir am Samstag wieder hingehen.
Es handelte sich bei unserem Fall nicht um einen akuten Notfall und so hatte ich noch etwas Zeit alles mit Jenny zu besprechen.
Für ihre fast 3 Jahre war sie heute so verständnisvoll und ich meine der Hautgrund war das sie auf ihre Fragen auch richtige antworten bekam. Ein Teil hat bestimmt auch ihre Luzi beigetragen und unser Einkaufsbummel hinterher.
Hier hat sie sich einen Rucksack ausgesucht, da sie ja momentan nur eine Hand zu Verfügung hat. Beim dem Satz und ihrem ernsten Gesicht dazu mußte ich nur lachen, nachdem ich den Preis sah ist dieses mir aber wieder vergangen.
Wer jetzt meine Tips nicht ganz herauslesen konnte, hier ein paar Stichpunkte.
- Dem Kind den ungefähren Ablauf vorher erklären
- Lieblingstier oder Spielzeug mitnehmen
- Ihm auf alle Fragen antworten und zwar so das es sich ernst genommen fühlt
- Ist das Personal oder der Arzt nicht so freundlich oder spricht nicht mit dem Kind, Mund auf und ihn darauf hinweisen das er ruhig was erklären kann.
Bei mir waren alle sehr freundlich und Jenny ist immer gerne zur Kontrolle gegangen, sie bekam dort ja auch noch jedesmal eine Kleinigkeit. :-)
Jenny bekam nach 3 Tagen noch die Windpocken und hat zum Glück nie gejammert das es unter dem Gips juckt.
Der Gips wurde nach 3 Wochen entfernt und es war alles super wieder zusammengewachsen.
Gruß Tanja
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