When You Look At Me - Christina Milian Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von LangneseBär

Geiler Song mit toller Message ? Nicht wirklich...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Da ich gerade von meiner Abschlussfahrt aus Lloret de Mar zurückgekehrt bin, habe ich natürlich noch einige Songs aus den Disco im Ohr und unter anderem wurde auch dieser Song rauf und runter gespielt und heizte die Stimmung zum Teil ordentlich an.
Zunächst werde ich auf den Interpreten selbst, Christina Millian, eingehen , dann auf den Text und die Musik eingehen und schließlich meine eigenen Impressionen niederschreiben.

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Christina Millian – Facts
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In Amerika geboren verfolgte sie schon früh ihr Ziel, nämlich Musik zu machen und berühmt zu werden. Dank ihres hübschen Aussehens und ihrer Sexy Figur hat sie den Durchbruch geschafft. Mit ihrem Song from AM to PM startete sie ihre Musiker Karriere im R´n B Bereich und landete prompt ganz vorn in den Charts.

Der nächste Song war eben der, um den es sich in diesem Bericht handelt und dieser landete ebenfalls ganz vorn in der Charts und wurde auch in den Discos und Clubs ein echter Knaller.

Ob sie auch in Zukunft soviel Erfolg haben wird, hängt wohl davon ab, ob sie auch andere Stilrichtungen draufhat, den ewig wird sie mit diesem, immergleichen Stil wohl keinen Erfolg haben.


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Der Song
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Tell me who do you think you see
You’re standing in your corner looking out on me
You think I’m so predictable
Tell me who do you think I am
Looks can be deceiving
Better guess again
Tell me what you see
When you look at me

You’re probably thinking that I want those things
Cash, cars – diamond rings
Thinkin’ on my side the grass is green
But you don’t know where I have been
I could be a wolf in disguise
I could be an angel in your eyes
Never judge a book by it’s cover

I could be a crook or your lover
I could be the one or the other
If you’d look beneath you’d discover
You just don’t know me!

Tell me who do you think you see
You’re standing in your corner looking out on me
You think I’m so predictable
Tell me who do you think I am
Looks can be deceiving
Better guess again
Tell me what you see
When you look at me

You look at your neighbor thinking ‘what a guy’
Cuz he’s got a nine to five
And I bet that you don’t realize
He stalks you while you sleep at night
Yet you’re scared of the homeless guy
Think he’s gonna wanna start a fight
Never judge a book by its cover

I could be a crook or your lover
I could be the one or the other
If you’d look beneath you’d discover
You just don’t know me!

Tell me who do you think you see
You’re standing in your corner looking out on me
You think I’m so predictable
Tell me who do you think I am
Looks can be deceiving
Better guess again
Tell me what you see
When you look at me (2x)

Bridge

Now tell me, who do you think I am?
You don’t even know me
Well did you think about this

I could be a crook or your lover
I could be the one or the other
If you’d look beneath you’d discover
You just don’t know me!

Wer diesen Text liest und ein bisschen Englisch versteht, wird schon drauf gekommen sein, um was es sich bei diesem Song handelt.
Genau, es geht um das Aussehen der Menschen. Christina spricht in ihrem Song die Oberflächlichkeit vieler Menschen an. Gerade heute – in Zeiten von Schönheitswahn, Operationen und Arroganz erweist sich der Text recht treffend. Sie beschreibt, dass Menschen zuerst immer auf das Aussehen achten, sich vorstellen wie toll eben das gegenüber ist und erst nachher merken was hinter der Fassade steckt. Der beste Satz der den Nagel auf den Kopf trifft ist die Metapher – Never judge a book by ist Cover – was heißen soll, das man nichts auf Grund seiner Fassade beurteilen sollte, sondern hineinschauen soll, das innere ergründen muss, denn wahre Schönheit kommt von innen.
Im Refrain fragt sie immer danach kennst du mich ? und weist darauf hin, dass viele glauben jemanden zu können, weil das äußere dieser Menschen ihnen vertraut ist und auch manche die These zu verifizieren scheinen, dass ein schönes Äußeres auch gleich ein guter Charakter ist.

Zur Musik gibt es nicht all zu viel zu sagen. Der Song beginnt mit einem Duh Duh von Christina was einige Sekunden dauert, untermalt von Gitarrenriffs. Dann startet der Refrain, natürlich gesungen von Christina und unterlegt mit stupidem Bass und den Gitarrensounds. Der Refrain ist einfach und nach mehrmaligem Hören, kann man ihn auswendig und mit trällern. Die Strophen sind ähnlich unterlegt, monoton ablaufen, erst zum Ende einer Strophe wird die Überleitung zum Refrain durch ein Crescendo verstärkt, was ein bisschen Abwechslung herbeiführt.

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Eigene Erfahrungen und Bewertung
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Wie schon eingangs erwähnt, in der Disco ist der Song richtig gut angekommen und hat auch für gute Stimmung gesorgt. Da ich aber meist Musik zu Hause höre muss ich entschieden differenzieren, denn da gibt es einige Dinge die mich stören.

Angefangen beim Text. Die Message kommt an – jaja, nur auf den Charakter achten, nicht nach dem äußeren Urteilen. Aber wer tut das denn. In erster Linie ist es ja toll, das Frau Millian sich dafür einsetzt, aber wie soll ich dem den Glauben schenken, wenn ich im Video eine junge Dame sehe, die eine Meterdicke Spatelschicht Schminke im Gesicht hat und dessen Video darauf zielt, möglichst die Schönheit der Protagonisten darzustellen ?
Logik?

Des weiteren ist der Text eintönig, die Sätze sind fast alle vom Inhalt her gleich, sind nur anders gebaut oder durch Metaphern ersetzt worden.

Die Musikuntermalung klingt, entschuldigt dieses Wort – wie „dahingeschissen“. Bass , Gitarre und ein paar Effekte. Dazu eine seuselnde Stimme und fertig ist das Lied. Also bitte, nach dem Zehnten Mal hören hing mir das Lied so zum Hals heraus, immer und immer wieder das Gleiche.

Der Song bekommt von mir die Note 4 , da er wenigstens in des Discos noch für Stimmung sorgt, aber ansonsten äußerst flach ist. Ich hoffe das Christina mehr drauf hat, als ein paar sich wiederholende Textzeilen und einem schönen Äußeren !!

11 Bewertungen