Wien Testbericht
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Erfahrungsbericht von tepungaatewaka
Wien, eine Stadt mit Flair!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die erste Erfahrung, die ich mit Wien machte, liegt Jahre zurück, als ich in meinem ersten Skiurlaub einen Wiener Skilehrer hatte.
Der Dialekt ist mir zuerst ans Herz gewachsen. Seine Erzählungen über die Stadt, während der Mittagspausen auf einer Skihütte, interessierten mich damals allerdings noch nicht. Lediglich ist mir in Erinnerung geblieben. Dass er seine Heimatstadt regelrecht vergötterte. Warum weiß ich erst, seitdem ich das erste Mal dort gewesen bin.
Die Stadt, durch die die Donau fließt, hat einfach Flair.
Eine Stadt der Kontraste: Enge Gasse, breite Straßen, dazu ein Gemisch aus Barock und Neuzeit, Kulturangebote vom Feinsten, exklusive Confiserien nicht weit von Burger King oder den unzähligen Sushi-Bars.
Wo wir schonmal beim Essen sind, in Wien findet sich für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel das Passende. Man sollte jedoch nicht immer nur im Stadtzentrum nach einem geeigneten Lokal fragen oder suchen. Wert sich auf eine kleine Entdeckungsreise durch die verwinkelten Gassen oder entlang der Donau macht, trifft auf unverhoffte Restaurants, wunderschöne Ausblicke und gigantisch schöne Hausfassaden.
Die österreichische Küche ist jedoch sehr zu empfehlen. Ob hausgemachte Spätzle oder Wiener Schnitzel, die Österreicher verstehen sich auf das Zubereiten von leckeren Gerichten. Ein Wirkliches muss ist der Kaiserschmarrn. ähnlich einem Pfannekuchen und doch um so vieles besser.
Wer Süßspeisen liebt, ist hier goldrichtig.
Nicht nur das bekannte Café Demel und das ebenso bekannte Café Sacher laden zu einer Tasse Kaffee mit einer gigantischen Auswahl an Torten ein. Wien hat sehr viele gute Cafés.
Nach einem ausgiebigen Essen ist ein Spaziergang entlang der Promenade an der Donau sehr schön, wer allerdings zu viel gegessen hat kann einer weiteren Wiener Spezialität nachkommen. Die Fiaker mit ihren alten Pferdekutschen gehören genauso zum Stadtbild wie der Stephansdom.
Unzählige Besucher nutzen die Möglichkeit mit einer Kutsche zu fahren, um eine kleine Stadtrundfahrt zu machen, die an unzähligen Sehenswürdigkeiten entlangführt.
Eine der wohl eindrucksvollsten ist der weltbekannte Stephansdom.
Sein mit 230 000 glasierten Ziegeln bedecktes dach trägt zum Bekanntheitsgrad dieses Domes wohl beträchtlich bei.
Der Dom selbst bietet eine Nord- und eine Südaussichtsplattform. Der Nordturm ist 65m hoch und durch einen Schnellaufzug problemlos zu erreichen. Der Südtrum „Steffl“, fast 140m hoch, ist jedoch schwerer zu erklimmen. 343 Treppenstufen einer engen Wendeltreppe führen in die 73m hochgelegene Türmerstube.
Auch von innen ist der Dom sehr sehenswert.
Die Hofburg, einst der Sitz der Habsburger, lädt zum Träumen ein. Eine Führung durch die Hofburg ist empfehlenswert. Zu sehen, wie die Kaiserin Elisabeth „Sissi“ und ihr Gemahl Franz Josef einst lebten, versetzt einen in längst vergangene Zeiten zurück.
Zu erwarten hat man neben einigen Privaträumen der kaiserlichen Familie beispielsweise auch eine gedeckte Tafel mit dem prächtigen kaiserlichen Geschirr, dass sicherlich nur eines von vielen sehenswerten Zimmern darstellt.
Die Staatsoper, die 1861-69 im Neurenaissasncestil errichtet wurde brannte 1945 völlig aus. Beim Wiederaufbau orientierte man sich allerdings an den Originalbauplänen, so dass kaum Veränderungen vorgenommen werden mussten.
Gemeinsam mit den Opernhäusern aus Mailand und New York zählt das Wiener Opernhaus zu den Berühmtesten der Welt.
An einem sonnigen Tag lädt der Stadtpark, der durch den Wiener Fluss quasi geteilt wird, zum Sonnen, Erholen oder Zeitungslesen ein.
Oftmals finden hier Ausstellungen unter freiem Himmel statt, die eine nette Alternative zu den zahlreichen Museen bieten.
Geschmückt von vielen Denkmälern ist das Schönste jedoch das von Johann Strauß´Sohn, wie sich fast alle einig sind. Gleich am Eingang begrüßt einen dieses Denkmal und man sagt, dass es so sei, als würde man ihn auf der Geige „Wien, Wien, nur du allein“ spielen hören.
Eine Art Kirmes ohne Unterbrechung stellt der Prater da. Sein 64m hohes Riesenrad ist aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken. Ursprünglich kommt der Name Prater aus dem Spanischen (Prado) und bedeutet so viel wie Prachtwiese. Den Grund dafür erfährt man, wenn man die ganzen Restaurants, Schaubuden etc. hinter sich lässt und durch die etwa 5 km lange Kastanienallee durch den Park marschiert. Wenn die Bäume zu blühen beginnen, ist dieser Spaziergang um einiges schöner.
Das Schloss Schönbrunn macht sich alleine aus dem Grund schon einen Namen, da es mit 1,76 qkm etwa 14 mal größer ist als der Vatikan. Dass auf so viel Grund eine beachtliche Menge Sehenswertes steht, trägt dazu sicherlich auch eine Menge bei. In gelber Farbe, die Farbe der Habsburger, strotz dieses Schloss geradezu vor Pracht. Mit über 1400 Räumen zählt dieses Schloss auch nicht zu den Kleinen. Wer sich ein Bild von dem Inneren des Schlosses machen möchte, muss auch hier wieder eine Führung mitmachen. Das man jedoch nur eine kleine Auswahl an all den Zimmern zu sehen bekommt versteht sich wohl von selbst. Die Informationen die man bekommt hingegen sind sehr vielfältig.
Ebenso vielfältig ist die Gartenanlage mit ihren vielen Blumen und Bäumen. Sie gleicht einem Meisterwerk.
Fazit
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Da dies ja nur ein allgemeiner Bericht über eine herrliche Stadt ist, konnte ich unmöglich auf alle Sehenswürdigkeiten eingehen, denn davon hat Wien Etliche. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, vielleicht ist auch dies gerade einer der Punkte, weshalb Wien seinem Ruf alle Ehre macht. Ich kann nur sagen:
„Einmal dort gewesen, auf ewig mein Herz verloren.
Zum Preis muß ich allrdings sagen, dass ich damals privat gewohnt habe und deshalb meine Ausgaben pro Tag wohl unter 200 DM lagen. Wien ist eine Stadt, in der man sein Geld lassen kann und lassen muss, wenn man etwas sehen möchte.
15 Bewertungen, 4 Kommentare
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20.03.2003, 00:14 Uhr von Travelwriter
Bewertung: sehr hilfreichMir gefällt bei Schönbrunn der Tiergarten sehr gut! lg Andreas
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30.05.2002, 15:56 Uhr von kenam
Bewertung: sehr hilfreichIch habe lange in Wien gewohnt, konnte mich hier aber nie richtig wohlfühlen. Die Mißmutigkeit und Ausländerfeindlichkeit der Bevölkerung, das ausbordende Beamtentum, das in den Köpfen steckt, der allgegenwärtige Protektionis
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22.04.2002, 16:08 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichauch toll beschrieben - und daß du meine Heimatstadt so sehr liebst, freut mich natürlich ganz besonders :-)))
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24.03.2002, 20:44 Uhr von Skyflyer!
Bewertung: sehr hilfreichDa muß ich auch unbedingt mal hin! Gruß, Sky.
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