Wir kiffen ! - Stefan Raab Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  durchschnittlich
  • Klangqualität:  gut

Erfahrungsbericht von der_dominator

hohl mir mal ne flasche bier...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... denn anders ist die Single von Entertainer Stefan Raab kaum zu ertragen. Denn nach seinem bisherigen Tiefpunkt „hohl mir mal ne Flasche Bier“ geht es nicht wirklich Berg auf. Zumindest musikalisch, denn auch „wir kiffen“ wird wohl wieder ein totaler Erfolg.


Vorgeplänkel
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Schließlich wurde es in seiner Show ja erfolgreich propagandiert. Durch die ersten Strophen des Liedes, durch die Ausstrahlung des über sechszehn Minuten langen Videos und durch Eigenkreationen des Publikums, immer und immer wieder.

Er hat sich scheinbar gelohnt, der Unermüdsame Kampf um Aufmerksamkeit. Dabei stellt sich Raab ziemlich clever an. Immer wenn er leicht in den Hintergrund zu rücken scheint, folgt eine riesige Aktion, vom Schlage „Boxkampf gegen Regina Halmich“ „Maschendrahtzaun“ oder „Teilnahme an Olympia, wohlgemerkt für Moldawien“ . So bleibt Raab in aller Munde und seine Singles verkaufen sich wie warme Semmeln.


Der Text
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Der ein oder andere wird mir sicher Recht geben, „Hohl mir mal ne Flasche Bier“ war dermaßen Niveaulos, das dies nicht zu unterbieten ging. Und Raab hat sich nen Kopf gemacht. In dem, mit 16 Minuten 44 , doch recht langen Song bekommen jede Menge Prominente ihr Fett weg, zu Recht oder Unrecht, lass ich mal da hin gestellt. Die Texte sind in bester „Helge Schneider Manier“ recht Simpel, ihr Aufbau zielt lediglich auf einen gelungen Reim am Ende, wie auch immer der aussieht. Beispiele gefällig?

# „auch Dieter Thomas Heck – hat steht’s ’ne Tüte im Gepäck“

# „Und Friedrich Merz von der Union – der klaut das Zeug von seinem Sohn“

# „Und auch der schöne Mehmet Scholl – der ist bekannt beim Deutschen Zoll“

# „und auch das Zebra und das Gnu – sind schon am Morgen völlig zu“

# „Und kaum zu Glauben Kaiser Franz – streut sich das Zeug auf seinen ... nee, nee, nee

Und auch sonst hat man das Gefühl, das Raab sich einiges bei seinem Vorbild, Schneider abgeguckt hat. Teilweise hat man das Gefühl das einiges nicht geplant war. Eher im Gegenteil es scheint als hat er sich mit nem Grundgedanken und ner Melodie ins Studio gesetzt und diese Single aufgenommen.


Sonst noch was?
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Aber sein Ziel wird erreicht schon bald überlegt sich der Hörer eigene Reime, die er dann begeistert, zur beigelegten Karaoke Version trällern kann. Die Melodie ist gewohnt einfach und monoton, ein Freund von Mir, würde sagen eindeutig „Kiffer Musik“ , na ja, viel mehr will Raab ja gar nicht bezwecken. Ob der als „Anti Drogen Song“ propagierte Song seinen Zweck allerdings erfüllt, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen, denn in hoher Dosis ist der Song eigendlich nur „bekifft“ ertragbar.


Das Cover
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Das Cover ist schwarzweiß gehalten und zeigt Raab mit Joint posierend für ein Polizeifoto. Sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss aber immerhin (erneut) nahe zu ein Quanten-sprung an Profesionalität, wenn man den Vergleich zu seiner letzten Single zieht. Neben dem Pro Sieben Zeichen, darf natürlich auch das TV Total Zeichen nicht fehlen. Ein Holzschild mit der Aufschrift Song-Länge 16’44’’ warnt den gemeinen Fan vor einem kurzen, schnellen Erlebnis. Und weil es ja in Raab’s Song um Drogen geht bekommt er ein „parental advisory – explict content“ was nicht viel mehr heißt als das Eltern den Kauf überewachen sollten, weil der Text eventuell gefährden könnte. Insgesamt ein, für diesen Song, doch recht passendes Cover das im CD-Ständer weder Postiv noch Negativ auffällt.


Mein Fazit
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Naja, auch ich habe gelegendlich gelacht und Raab Fans werden wohl genau das bekommen was sie wollen: einen Raab, der sie immerhin eine gute viertel Stunde mit Simplen Blödeleien unterhält. Für alle anderen lohnt sich der Kauf kaum oder gar nicht. Denn nur um sie mal gehöhrt zu haben, würde ich sie mir nicht kaufen.

14 Bewertungen