Wirsing Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von DocT.

Wirsinggemüse, wie Muttern es damals kochte!!

Pro:

schnell gemacht, sehr preisgünstig,

Kontra:

nichts eigentlich - dauert länger als ein Fertiggericht

Empfehlung:

Ja

Eine gute Mittagsmahlzeit besteht nach meiner Meinung mindestens aus drei Komponenten. Als erstes möchte ich die eiweißhaltige Komponente nennen, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Ei oder ähnliches. Als zweites wäre da die kohlenhydrathaltige Komponente anzuführen, wie zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln, Reis oder auch Ebly (igitt) und zu guter Letzt sollte bei einem guten und gesunden Mittagessen die Abteilung mit den Vitaminen nicht. In dieser wäre also der Bereich Salat- oder Gemüsevariation zu nennen, die man je nach Jahreszeit auch recht preiswert gestalten kann.
Im Folgenden möchte ich einmal mein Wirsingrezept anpreisen, welches insgesamt gesehen und keine große Anforderung an den Koch stellt und ausgesprochen gut schmeckt. Des Weiteren ist Wirsing im Moment eines der günstigsten Gemüse (1 Kg im Sonderangebot für 0,59 Euro), die es zu kaufen gibt.

Wir benötigen folgende Zutaten:
1) Wirsingkopf (ca. 1 kg)
2) eine Zwiebel
3) geräucherter Bauchspeck
4) etwas Mehl oder Saucenbinder
5) ggf. Sahne
6) Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss,
7) 1-2 Löffel Öl

Zubereitung
Zuerst schneide ich den Bauchspeck – ich kaufe in der Regel Gelderländer Bauchspeck aus dem Aldi – in kleine Würfel und brate diese dann in einem großen Topf unter Zugabe von einem Schuss Öl an. Währenddessen schneide ich die Zwiebel in sehr kleine Stückchen, die ich sodann zu dem Speck gebe. Bei mittelhoher Flamme lasse ich alles ein wenig köcheln. Es macht nichts, wenn die Zwiebeln auch leicht braun werden.
Die folgende Zeit nutze ich, um den Wirsing zu zerteilen, wobei ich den Strunk großzügig heraustrenne, denn der ist ungenießbar und hart. In der Regel versuche ich den Wirsing in möglichst kleine Stückchen zu schneiden. Derjenige, der eine Küchenmaschine hat, die das automatisch macht, der kann sich glücklich schätzen. Ich muss dieses Kunststück leider immer mit dem großen Küchenmesser vollbringen.
Nach dem Waschen des zerschnittenen Wirsings gebe ich ihn nun portionsweise in den Topf und brate ihn leicht an. Nach und nach gebe ich alles hinein. Man wundert sich zuerst und glaubt, dass man viel zu viel Wirsing gekauft und geschnitten hat, denn meistens passt in einen normalgroßen Topf nur die Hälfte hinein. Doch der Wirsing fällt mit zunehmender Dauer und Hitze immer weiter in sich zusammen, so dass zum Schluss der gesamte Wirsing in Topf geht. Man gibt nun Wasser und Salz hinzu und kocht den Wirsing richtig weich. Zum Abschluss bindet man das Restwasser, welches schon sehr kraftvoll nach Wirsinggemüse schmeckt, mit Mehl oder einem weißen Saucenbinder. Nun muss man das Gemüse nur noch mit Pfeffer, ggf. Salz und Muskatnuss abschmecken. Wer es gerne auch etwas sahniger haben möchte, der kann zudem noch etwas Sahne hinzugeben.

Als Beilagen zu dem Wirsinggemüse empfehle ich frische Salzkartoffeln und etwas Kurzgebratenes!!

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit wünscht Euch der DocT.!

Dieses Rezept ist auch unter meinen Namen bei Ciao.com veröffentlicht.

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