World Trade Center (bis 11.09.2001) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von new_siveritas
Es war einmal
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diesen Beitrag schreibe ich aus aktuellem Anlass: Morgen fahre ich wieder nach New York. Hoffentlich geht dies mal alles gut. Beim letzten Mal ist die ganze Sache ja nicht so glücklich gelaufen. Am 12. September hätte ich zurückfliegen sollen, bis zum 18. hab ich da festgesessen – aber dazu gibt’s n Bericht mit dem Titel: Endlich wieder zu Hause.
Heute will ich mich über die Sehenswürdigkeit berichten, die ich beim letzten Aufenthalt zuerst besichtigt habe – und dies mal nicht mehr besichtigen kann: Das Word Trade Center. Fünf Tage nach meinem Besuch dort gab es die Zwillingstürme nicht mehr.
Wenn man „das World Trade Center besichtigte“, bedeutete das in den meisten Fällen, das man im Foyer eine Eintrittskarte kaufte (nicht gerade günstig, ich glaube etwa 7-8 Euro) sich mit einem der vier Aufzüge in den 107. Stock katapultieren ließ und dort eine wunderbare Sicht über Manhattan (und Ellis Island, etc.) genoss. Etwa 80.000 Menschen aus aller Herren Länder sollen es gewesen sein, die dies taten. Außerdem gab es das übliche Programm: überteuerte Souvenir Kitsch-Läden, überteuerte Restaurants u.s.w. Im 107. Stock war außerdem ein Modell von Manhattan mitsamt den beiden Türmen aufgebaut. Im Preis inbegriffen war ein Flugsimulator, mit dem man mit einem fiktiven Hubschrauber über Manhattan fliegen konnte, d.h. man saß in Sitzen, die sich bewegten, und ein Film, der in einem Helikopter gedreht worden war, wurde gezeigt. Rund um die Aussichtsplattform (die allerdings hinter Glas war, ins Freie konnte man, im Gegensatz zum Empire State Building, nicht) waren Ferngläser mit Richtungsangabe aufgebaut, durch die man sich – gegen einige Cent extra – alles ein bisschen näher ranholen konnte.
In den anderen Stockwerken hatte alles, was an Firmen Rang und Namen hatte, zumindest ne Filiale. Etwa 50.000 (!) Menschen arbeiteten in dem WTC. Im Untergeschoß befand sich eine Shopping Mall – also eins dieser typisch amerikanischen Einkaufszentren. Eine Stadt in der Stadt war das Word Trade Center fast, selbstverständlich mit eigenem U-Bahnhof (der allerdings auch immer noch verschüttet ist).
Eröffnet wurde das WTC Ende 1973, nach sieben Jahren Bauzeit – und wenige Monate, nachdem klein siveritas das Licht der Welt erblickte. Geplant war es schon seit den 60er Jahren.
Nun, seit dem 11. September gibt es das World Trade Center nicht mehr. Mal schaun, wie die Skyline ohne es aussieht. (In den Tagen nach dem Anschlag war ich zwar – gezwungenermaßen – noch in New York, aber alles war abgesperrt und außerdem war mir nicht mehr nach Sightseeing. Ich denke, das kann jeder verstehen.
Hoffentlich sehe ich dies mal einem friedlichen New-York-Besuch entgegen ....
Heute will ich mich über die Sehenswürdigkeit berichten, die ich beim letzten Aufenthalt zuerst besichtigt habe – und dies mal nicht mehr besichtigen kann: Das Word Trade Center. Fünf Tage nach meinem Besuch dort gab es die Zwillingstürme nicht mehr.
Wenn man „das World Trade Center besichtigte“, bedeutete das in den meisten Fällen, das man im Foyer eine Eintrittskarte kaufte (nicht gerade günstig, ich glaube etwa 7-8 Euro) sich mit einem der vier Aufzüge in den 107. Stock katapultieren ließ und dort eine wunderbare Sicht über Manhattan (und Ellis Island, etc.) genoss. Etwa 80.000 Menschen aus aller Herren Länder sollen es gewesen sein, die dies taten. Außerdem gab es das übliche Programm: überteuerte Souvenir Kitsch-Läden, überteuerte Restaurants u.s.w. Im 107. Stock war außerdem ein Modell von Manhattan mitsamt den beiden Türmen aufgebaut. Im Preis inbegriffen war ein Flugsimulator, mit dem man mit einem fiktiven Hubschrauber über Manhattan fliegen konnte, d.h. man saß in Sitzen, die sich bewegten, und ein Film, der in einem Helikopter gedreht worden war, wurde gezeigt. Rund um die Aussichtsplattform (die allerdings hinter Glas war, ins Freie konnte man, im Gegensatz zum Empire State Building, nicht) waren Ferngläser mit Richtungsangabe aufgebaut, durch die man sich – gegen einige Cent extra – alles ein bisschen näher ranholen konnte.
In den anderen Stockwerken hatte alles, was an Firmen Rang und Namen hatte, zumindest ne Filiale. Etwa 50.000 (!) Menschen arbeiteten in dem WTC. Im Untergeschoß befand sich eine Shopping Mall – also eins dieser typisch amerikanischen Einkaufszentren. Eine Stadt in der Stadt war das Word Trade Center fast, selbstverständlich mit eigenem U-Bahnhof (der allerdings auch immer noch verschüttet ist).
Eröffnet wurde das WTC Ende 1973, nach sieben Jahren Bauzeit – und wenige Monate, nachdem klein siveritas das Licht der Welt erblickte. Geplant war es schon seit den 60er Jahren.
Nun, seit dem 11. September gibt es das World Trade Center nicht mehr. Mal schaun, wie die Skyline ohne es aussieht. (In den Tagen nach dem Anschlag war ich zwar – gezwungenermaßen – noch in New York, aber alles war abgesperrt und außerdem war mir nicht mehr nach Sightseeing. Ich denke, das kann jeder verstehen.
Hoffentlich sehe ich dies mal einem friedlichen New-York-Besuch entgegen ....
29 Bewertungen, 2 Kommentare
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01.04.2002, 21:27 Uhr von Sternenstaub
Bewertung: sehr hilfreichja ja, das gute alte WTC... Man konnte aber sehr wohl nach draussen gehen, wenn es nicht zu windig war, Du hast wahrscheinlich einfach Pech gehabt.
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31.03.2002, 15:28 Uhr von Ritzilein
Bewertung: sehr hilfreichViel Spaß in New York. Ich bin vor zwei Wochen erst wiedergekommen und wußte auch nicht, was mich nach September erwarten würde. Der 11. Sept. war mein erster Tag in New York City gewesen und ich muß wohl nicht sagen, wie er war. Es
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