Wüstenhaus Schönbrunn Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Erfahrungsbericht von stephan_1
Unser Wien-Wochenende - Teil 2
Pro:
tolle Tiere/Pflanzen, die man sonst wohl nie zu Gesicht bekommt!
Kontra:
etwas klein
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich durch den Totalausfall bei ciao leider meinen gesamten - ungespeicherten(!) - 2. Text über unser Wienwochende verloren habe, habe ich mir trotzdem die Mühe gemacht ihn wieder zu rekonstruieren und erstmal hier eingestellt!
Auf jeden Fall sollte natürlich jeder, der es noch nicht getan hat, zuerst den ersten Teil über den Tiergarten Schönbrunn lesen :-) !!!
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Inhaltsverzeichnis:
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I. Beschreibung
II. Besonderheiten
III. Öffnungszeiten
IV. Eintritspreise
V. Zusammenfassung
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I. Beschreibung:
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Das neue Wüstenhaus befindet sich im ehemaligen Sonnenuhrhauses im Schönbrunner Schloßpark, gegenüber des Palmenhauses.
Bis zum Jahr 1998 war dort eine Dschungellandschaft samt tropischer Schmetterlinge untergebracht. Vor kurzem wurde dort nun ein "Wüstenhaus" als Gemeinschaftsprojekt der Bundesgärten Schönbrunn und des Tiergartens Schöbrunn.
Das neue Konzept zeigt in 3 Abschnitten die Lebensräume Wüste und Trockensavanne mit Besipielen ihrer Fauna und Flora.
1.) Wüste (Afrika & Naher Osten)
Im Ein- und Ausgangsbereich trifft man gleich auf den (Sand-)Wüstenabschnitt (mit kleiner Oase), der natürlich auf den ersten Blick am wenigsten hergibt, aber einige interessante Bewohner behebergt! (siehe später)
2.) Trockensavanne (Südamerika & Afrika)
Trotz der geographischen Entfernung gibt es in beiden Gebieten klimatisch sehr ähnliche Trockensavannengebiete. Ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Aufarbeitung beschäftigt sich deshalb auch mit der übberaschenden Ähnlichkeit verschiedener Spezies bei Überlegungsstrategien, die sich scheinbar nur auf Grund der klimatischen Ähnlichkeit ergibt!
Der gemeinsame Raum teilt sich dabei allerdings sehr wohl in 2 Hälften, um nicht gemeinsam vorkommende Arten nicht zu vermischen.
Die Trockensavannen-Zone ist weiters - da ein Druchgangsraum - in einen Höhlenbereich, wo unterirdisch lebende Tiere untergebracht sind, und einen freien Raum, in dem sich die Tiere mehr oder weniger "frei" bewegen können, geteilt.
Den botanischen Schwerpunkt bilden dabei natürlich Kakteen und andere Sukkulenten (Saftpflanzen).
Echsen, Schildkröten und kleine Säugetiere repräsentieren die Tierwelt.
3.) Madagaskar
Der letzte Raum zeigt schliesslich botanische und tierische Eigenarten der schon so lange vom Festland abgetrennten Insel.
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II. Besonderheiten:
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Mit ihren 800 Jahren ist die Schönbrunner Fockea die älteste, im Topf gezüchtete Sukkulente (wasserspeichernde Pflanze) der Welt! Sie wurde auf einer Pflanzensammel-Exkursion im Auftrag von Kaiser Joseph II in Kapstadt gesammelt. (Jaja, da war Österreich noch ein Weltreich :-) !!)
Auch ein "lebendes Fossil" ist dort zu sehen; nämlich ein Kaktus mit Blättern! Dieser amerikanische Laubkaktus dürfte wahrscheinlich direkt von den Vorfahren der Kakteen abstammen, die dann sich dann der trockener werdenden Umgebung durch Verringerung der Blätter anpassten.
Mir hatten es besonders die lebenden Steine (Lithops) aus Südafrika angetan, die ich immer schon bestaunt habe. Die Blätter der Pflanze ahmen - zum Schutz -die Form von Steinen nach. Nur im Herbst bilden sie bunte Blüten aus. (Die genaue Zeit war leider nicht angegeben, aber das wäre sicher auch ein schöner Anblick, wenn man das Glück hat zur richtigen Zeit zu kommen.)
Bei den Tieren waren wohl die Nacktmulle, kleine Nagetier aus Ostafrika, am beeidruckensten; Sie verbringe ihr gesamtes Leben in einem unterirdischen Höhlensystem, weshalb sie auch fast blind sind. Nacktmulle leben ausserdem als einzige(!) Säugetiere in einem Staat, der ähnlich dem von Bienen aufgebaut ist.
Aber auch im Wüstenbereich ist eine einzigartige Besonderheit zu finden: Die seltenste Fischart der Welt: der Azraq-Kärpfling. Er kommt nur in der Azraq-Oase in der Wüste von Jordanien vor. Sie wurden erst vor 20 Jahren durch die drohende Austrocknung der Oase entdeckt und zu ihrer Rettung gezüchtet und die Oase gesichert.
Einige Fische wurden auch nach Wien (als Einzigem Ort ausserhalb Jordaniens) gebracht (da Österreicher die Schutzvorkehrungen an der Oase durchführten), wo sie sich auch erfolgreich vermehren, um schliesslich einmal die Population in ihrer ursprünglichen Heimat wieder zu verstärken!
Weiters finden sich im Wüstenhaus Wanderheuschrecken, Käfer, verschiedene Nagetiere (vor allem Mäuse), Madagaskar- und andere Schildkröten, Leguane, Warane und natürlich viele Vogel-Arten.
(Und da habe ich sicher noch einiges vergessen bzw. war nicht mehr in der Broschüre, die mir als Gedächtnisstütze diente :-) !)
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III. Öffnungszeiten:
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Oktober - April: 9.00-17.00
Mai - September: 9.00-18.00
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IV. Preise:
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Einzelpreis Gruppenpreis (ab 10 Pers.)
Erwachsene 4,00 3,00
Senioren 3,00 2,50
Ermäßigte 2,50 2,00
Kinder 2,00 1,50
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V. Zusammenfassung:
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Das Wüstenhaus ist auch schon für sich alleine genommen einen Besuch wert. Ideal ist aber sicher die Kombination mit einem Besuch im Park oder im Schloss Schönbrunn.
Sehr zu empfehlen ist dabei auch die günstige Kombi-Karte für Tiergarten, Palmenhaus und Wüstenhaus!
Der Besuch selbst ist eher kurz, aber man sollte auf keinen Fall durch die Räume eilen. Wenn man die Chance hat sollte man auch unbedingt bei einer Fütterung zusehen: Immer ein Ereignis!
(Wir durften sogar beobachten, wie ein paar Leguane - als Schutz gegen Austrocknung - mit Wasser besprüht werden - ein tolles Erlebnis!)
Allessamt ein sehr innovatives Haus mit einigen Besonderheiten, die man teilweise sonst nie zu Gesicht bekommen kann. Wissenschaftlich toll aufgearbeitet und zu einem grossen Teil frei zugänglich. (D.h. keine Absperrungen sonder höchstens natürliche Barrieren für die Tiere!)
Also eindeutig 5 Sterne für diese grossartige Neuheit am Schönbrunner Gelände!
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Ich schreibe unter selbem Namen bei ciao.com und als 's.t.e.p.h.a.n' bei dooyoo.de!
Auf jeden Fall sollte natürlich jeder, der es noch nicht getan hat, zuerst den ersten Teil über den Tiergarten Schönbrunn lesen :-) !!!
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Inhaltsverzeichnis:
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I. Beschreibung
II. Besonderheiten
III. Öffnungszeiten
IV. Eintritspreise
V. Zusammenfassung
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I. Beschreibung:
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Das neue Wüstenhaus befindet sich im ehemaligen Sonnenuhrhauses im Schönbrunner Schloßpark, gegenüber des Palmenhauses.
Bis zum Jahr 1998 war dort eine Dschungellandschaft samt tropischer Schmetterlinge untergebracht. Vor kurzem wurde dort nun ein "Wüstenhaus" als Gemeinschaftsprojekt der Bundesgärten Schönbrunn und des Tiergartens Schöbrunn.
Das neue Konzept zeigt in 3 Abschnitten die Lebensräume Wüste und Trockensavanne mit Besipielen ihrer Fauna und Flora.
1.) Wüste (Afrika & Naher Osten)
Im Ein- und Ausgangsbereich trifft man gleich auf den (Sand-)Wüstenabschnitt (mit kleiner Oase), der natürlich auf den ersten Blick am wenigsten hergibt, aber einige interessante Bewohner behebergt! (siehe später)
2.) Trockensavanne (Südamerika & Afrika)
Trotz der geographischen Entfernung gibt es in beiden Gebieten klimatisch sehr ähnliche Trockensavannengebiete. Ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Aufarbeitung beschäftigt sich deshalb auch mit der übberaschenden Ähnlichkeit verschiedener Spezies bei Überlegungsstrategien, die sich scheinbar nur auf Grund der klimatischen Ähnlichkeit ergibt!
Der gemeinsame Raum teilt sich dabei allerdings sehr wohl in 2 Hälften, um nicht gemeinsam vorkommende Arten nicht zu vermischen.
Die Trockensavannen-Zone ist weiters - da ein Druchgangsraum - in einen Höhlenbereich, wo unterirdisch lebende Tiere untergebracht sind, und einen freien Raum, in dem sich die Tiere mehr oder weniger "frei" bewegen können, geteilt.
Den botanischen Schwerpunkt bilden dabei natürlich Kakteen und andere Sukkulenten (Saftpflanzen).
Echsen, Schildkröten und kleine Säugetiere repräsentieren die Tierwelt.
3.) Madagaskar
Der letzte Raum zeigt schliesslich botanische und tierische Eigenarten der schon so lange vom Festland abgetrennten Insel.
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II. Besonderheiten:
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Mit ihren 800 Jahren ist die Schönbrunner Fockea die älteste, im Topf gezüchtete Sukkulente (wasserspeichernde Pflanze) der Welt! Sie wurde auf einer Pflanzensammel-Exkursion im Auftrag von Kaiser Joseph II in Kapstadt gesammelt. (Jaja, da war Österreich noch ein Weltreich :-) !!)
Auch ein "lebendes Fossil" ist dort zu sehen; nämlich ein Kaktus mit Blättern! Dieser amerikanische Laubkaktus dürfte wahrscheinlich direkt von den Vorfahren der Kakteen abstammen, die dann sich dann der trockener werdenden Umgebung durch Verringerung der Blätter anpassten.
Mir hatten es besonders die lebenden Steine (Lithops) aus Südafrika angetan, die ich immer schon bestaunt habe. Die Blätter der Pflanze ahmen - zum Schutz -die Form von Steinen nach. Nur im Herbst bilden sie bunte Blüten aus. (Die genaue Zeit war leider nicht angegeben, aber das wäre sicher auch ein schöner Anblick, wenn man das Glück hat zur richtigen Zeit zu kommen.)
Bei den Tieren waren wohl die Nacktmulle, kleine Nagetier aus Ostafrika, am beeidruckensten; Sie verbringe ihr gesamtes Leben in einem unterirdischen Höhlensystem, weshalb sie auch fast blind sind. Nacktmulle leben ausserdem als einzige(!) Säugetiere in einem Staat, der ähnlich dem von Bienen aufgebaut ist.
Aber auch im Wüstenbereich ist eine einzigartige Besonderheit zu finden: Die seltenste Fischart der Welt: der Azraq-Kärpfling. Er kommt nur in der Azraq-Oase in der Wüste von Jordanien vor. Sie wurden erst vor 20 Jahren durch die drohende Austrocknung der Oase entdeckt und zu ihrer Rettung gezüchtet und die Oase gesichert.
Einige Fische wurden auch nach Wien (als Einzigem Ort ausserhalb Jordaniens) gebracht (da Österreicher die Schutzvorkehrungen an der Oase durchführten), wo sie sich auch erfolgreich vermehren, um schliesslich einmal die Population in ihrer ursprünglichen Heimat wieder zu verstärken!
Weiters finden sich im Wüstenhaus Wanderheuschrecken, Käfer, verschiedene Nagetiere (vor allem Mäuse), Madagaskar- und andere Schildkröten, Leguane, Warane und natürlich viele Vogel-Arten.
(Und da habe ich sicher noch einiges vergessen bzw. war nicht mehr in der Broschüre, die mir als Gedächtnisstütze diente :-) !)
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III. Öffnungszeiten:
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Oktober - April: 9.00-17.00
Mai - September: 9.00-18.00
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IV. Preise:
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Einzelpreis Gruppenpreis (ab 10 Pers.)
Erwachsene 4,00 3,00
Senioren 3,00 2,50
Ermäßigte 2,50 2,00
Kinder 2,00 1,50
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V. Zusammenfassung:
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Das Wüstenhaus ist auch schon für sich alleine genommen einen Besuch wert. Ideal ist aber sicher die Kombination mit einem Besuch im Park oder im Schloss Schönbrunn.
Sehr zu empfehlen ist dabei auch die günstige Kombi-Karte für Tiergarten, Palmenhaus und Wüstenhaus!
Der Besuch selbst ist eher kurz, aber man sollte auf keinen Fall durch die Räume eilen. Wenn man die Chance hat sollte man auch unbedingt bei einer Fütterung zusehen: Immer ein Ereignis!
(Wir durften sogar beobachten, wie ein paar Leguane - als Schutz gegen Austrocknung - mit Wasser besprüht werden - ein tolles Erlebnis!)
Allessamt ein sehr innovatives Haus mit einigen Besonderheiten, die man teilweise sonst nie zu Gesicht bekommen kann. Wissenschaftlich toll aufgearbeitet und zu einem grossen Teil frei zugänglich. (D.h. keine Absperrungen sonder höchstens natürliche Barrieren für die Tiere!)
Also eindeutig 5 Sterne für diese grossartige Neuheit am Schönbrunner Gelände!
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Ich schreibe unter selbem Namen bei ciao.com und als 's.t.e.p.h.a.n' bei dooyoo.de!
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