Wüstenrennmäuse Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von Peter_kneter
Ein Tier voller Tatendrang
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser, nachdem ich Euch vor einiger Zeit von meinem Teddyhamster berichtete, der leider nur ein halbes Jahr alt wurde, so möchte ich Euch heute mal ein wenig von "Oskar" erzählen, mehr oder weniger der "Vorgänger" von meiner Helga, dem Teddyhamster, klingt jetzt zwar ein wenig herzlos, aber ist so, offenbar bin ich wohl doch ein wenig "Nagerfixiert", ich mag die kleinen Kerlchen halt!
"Vorgeschichte"
°*°*°*°*°*°*°°*
Nun, zuersteinmal der "krasse" Teil, wie ich zu diesem Tier überhaupt gelangt bin! Krass deshalb, weil Oskar wohl nie so alt geworden wäre, wie er wurde(gleich mehr dazu), wenn ich nicht zufällig einen damaligen Bekannten aus meiner Berufsschulklasse besucht hätte. Dieser hielt in einem Aquarium 3 Wüstenrennmäuse, 2 davon schneeweiss und weiblich hinzu, einer(mein späterer Oskar)männlicher Gattung und mit braunem Fell. Eine der beiden Mäusedamen hatte gerade ihre Schwangerschaft erfolgreich beendet und 6 kleine Würmchen zur Welt gebracht, ich weiss nicht, ob Ihr schon mal Mäusenachwuchs gesehen habt, die Babys haben die Augen noch verschlossen und liegen in den ersten Tagen nur bewegungslos da, weil sie ausschliesslich schlafen, wenn die kaffeebohnenähnlichen Körper nicht ab und an pulsieren würden, man könnte meinen sie wären tod!
Das sieht dann auch zuckersüß aus, wenn sie ihre ersten "Gehversuche" unternehmen und so tapsig herumstolpern, auch wenn das fuer die jeweilige Mama Schwerstarbeit bedeutet, da 6 so kleine Mäulchen halt auch gestilt werden muessen.
Offenbar hatte mein damaliger Bekannter die Nase voll von diesen Tieren und meinte doch tatsächtlich, das er-->jetzt wird`s heftig!<---die Kleinen in CD Hüllen legen wollte und dann den Hühner zum Picken vorlegen wolle und dem großen Männchen eins mit dem Sparten im Garten überziehen...ich muss dazu nichts sagen, zum Glück habe ich mit diesem "Menschen" auch schon sehr lange keinen Kontakt mehr, mir als Tierfreund blutete das Herz und so nahm ich zuerst Oskar bei mich, ein prächtig ausgewachsenes Böckchen, das schon 3 Monate Lebenserfahrung hinter sich hatte und dann nach und nach die Kleinen, die ich dann auch alle gut vermitteln konnte, so das ich diesbezüglich beruhigt war.
Eingewöhnung
°*°*°*°*°*°*°
Tja, da war der kleine Nager also bei mir zu Hause und wie ich merkte unglaublich aufgeregt, er wusselte nur so daher, das es einem schwindelig wurde! Hmmm...was machen, also die erste Nacht verbrachte er erst auch einmal in einem alten Aquarium, das ich notdürftig herrichtete und mit ein paar Zweigen, Gestrüpp und Blätter ausstattete, aber es schien dem Herrn Mäuserich zu gefallen, er schlief sogar irgendwann ein, war klar, die Aufregung und den ganzen Tag diese "Action", ziemlich lebendig. Im übrigen muss ich sagen, früher wurde uns als Kinder immer eingetrichtert, das Mäuse "böse" sind, Krankheiten übertragen, wir immer jede Menge Fallen im Keller hatten und und und. Jetzt hatte ich aufeinmal eine abgewandelte Art der Feldmaus als Haustier, ich musste selber ein bisschen in mich reingrinsen. Aber wie gesagt, die Wüstenrennmaus hat ja schon eher was mit einem Hamster ähnlich, ihr Ursprung hat die Wüstenrennmaus dann wohl offenbar in Australien, wie ich mir im Zoogeschaeft habe sagen lassen!
Am nächsten Tag bin ich dann in ein solches gefahren und habe erstmal einen vernünftigen Käfig besorgt. Nun da sind wir dann mal wieder bei einem Thema, wo er unbedingt ein paar Euro mehr ausgeben solltet, als der sogenannte Fachmann empfehlen tut. Der empfiehlt nämlich einen Käfig von 40cm Laenge, 30 cm Breite und 25 cm Höhe. Sage ich genau wie bei meinem Hamster auch gleich wieder, zu klein! Ich habe dann einen gekauft von 60 cm Länge, 40 cm Breite und 25 cm Höhe, die Tierchen können NIE genug Platz haben, Ihr wohnt doch auch lieber in einer 3 Zimmer Wohnung von 80 oder 90 qm als in einem 1 Zimmer Appartement mit 30 qm Platz, oder? Dieser kostete dann damals glaube ich 50 DM.
Haltung
°*°*°*°
Nun, ich muss mal eines vorwegschicken: Es wird immer empfohlen, mindestens 2 Mäuse zu halten, also mein Oskar war nachdem er sich von seinem Harem verabschiedet hatte ein waschechter Single Mann! Und damit komme ich dann auch schon zu einem anderen Thema, der Lebenserwartung, die bis zu 3 Jahren betragen soll, war bei mir nicht gegeben, insgesamt wurde er etwas über 4 Jahre, dann starb er leider an Altersschwäche, was am Schluss meine ganze Familie traurig machte, war halt immer ein Genuss, wenn der kleine Mäuserich sich auf die Hinterbeinchen stellte und einem aus seinen Knopfaugen anschaute und dann wieder rumraste.
Gaaaaaaaaaanz wichtig ist bei diesem Tier, das es IMMER Beschäftigung hat, ich denke mal, deshalb ist Oskar auch so alt geworden! Wenns wärmer wurde, hatten wir ihn immer auf dem Balkon flitzen lassen, dieser war selbstverständlich zu, so das es nicht abhauen konnte und sehr hoch gemauert, da Mäuse ja auch gute Kletterkünstler sind.
Ausserdem hatten wir auf jegliche Art von Streu verzichtet, sondern immer nur Produkte aus unserem Garten, also wie schon oben erwähnt, Blätter, Zweige, Laub etc., war auch sehr gut fuer die Beisserchen, denn gerade die kleinen Zweige, da hatte er immer was zu tun und knabberte als stundenlang, was einem gerade am Anfang böse auf die Nerven gehen kann, aber man gewöhnt sich an alles. Meine Mutter kam dann auch eine sehr gute Idee, sie legte am Ende des Käfigs ein kleines Marmeladeglas hin und da konnte er dann immer sein "Geschäft" verrichten, das hatte den Vorteil, das der Käfig viel länger hygienisch war, aber trotzdem machten wir seine Behausung alle 3 Tage frisch und täglich frisches Wasser, na selbstredend!
Sonstiges
°*°*°*°*°
Was gibt es ausserdem noch zu den kleinen Tierchen zu sagen? Ach ja, im Fachgeschäft kosten diese Tiere zwischen 5 und 10 Euro, ich würde Euch aus meiner persönlichen Erfahrung jetzt erstmal ein "Exemplar" empfehlen, allerdings nur wenn Ihr Euch auch viel mit ihm beschäftigt, bei uns waren meine Mutter und ich fast immer am Tun mit ihm, sowie meine spätere Freundin auch.
Nun, was das Fressen angeht, das sollte eine recht ausgewogene Mischung aus Kraftfutter*Vitakraft lässt gruessen ;-)* sowie Gruen und Saftfutter sein, mir wurde auch gesagt, das Mäuse auch Spinnen oder Maden vertilgen, nun, ich glaube mein Oskar war da eh ein "Vegetarier", ausserdem hat er auch sehr gerne Erdbeeren, Kirschen, Orangen und Kiwis sowie Joghurt gefressen, also Ihr seht, ein sehr gesundes Mäuschen, vielleicht wurde er deshalb auch so alt?
_____Mein Fazit___
Also so ein Tierchen macht helle Freunde, Ihr müßt Euch nur ausreichend mit ihm beschäftigen und noch wichtiger, schauen das "es" beschäfigt wird! Hinzu kommt dann noch wie in meinem Fall eine gesunde Ernährung, sehr gute hygienische Verhältnisse vorfindet(das ist wichtig wegen Keimen und Bakterien) und vielleicht sogar die Einzelhaltung, ich weiss es nicht, es ist nur so, das wenn eines der Tiere bei meheren im Käfig in der Regel krank wird, greift das ganz schnell auf die anderen über!
Ich bedanke mich für`s Lesen, viele Grüße
Matthias(Peter)
"Vorgeschichte"
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Nun, zuersteinmal der "krasse" Teil, wie ich zu diesem Tier überhaupt gelangt bin! Krass deshalb, weil Oskar wohl nie so alt geworden wäre, wie er wurde(gleich mehr dazu), wenn ich nicht zufällig einen damaligen Bekannten aus meiner Berufsschulklasse besucht hätte. Dieser hielt in einem Aquarium 3 Wüstenrennmäuse, 2 davon schneeweiss und weiblich hinzu, einer(mein späterer Oskar)männlicher Gattung und mit braunem Fell. Eine der beiden Mäusedamen hatte gerade ihre Schwangerschaft erfolgreich beendet und 6 kleine Würmchen zur Welt gebracht, ich weiss nicht, ob Ihr schon mal Mäusenachwuchs gesehen habt, die Babys haben die Augen noch verschlossen und liegen in den ersten Tagen nur bewegungslos da, weil sie ausschliesslich schlafen, wenn die kaffeebohnenähnlichen Körper nicht ab und an pulsieren würden, man könnte meinen sie wären tod!
Das sieht dann auch zuckersüß aus, wenn sie ihre ersten "Gehversuche" unternehmen und so tapsig herumstolpern, auch wenn das fuer die jeweilige Mama Schwerstarbeit bedeutet, da 6 so kleine Mäulchen halt auch gestilt werden muessen.
Offenbar hatte mein damaliger Bekannter die Nase voll von diesen Tieren und meinte doch tatsächtlich, das er-->jetzt wird`s heftig!<---die Kleinen in CD Hüllen legen wollte und dann den Hühner zum Picken vorlegen wolle und dem großen Männchen eins mit dem Sparten im Garten überziehen...ich muss dazu nichts sagen, zum Glück habe ich mit diesem "Menschen" auch schon sehr lange keinen Kontakt mehr, mir als Tierfreund blutete das Herz und so nahm ich zuerst Oskar bei mich, ein prächtig ausgewachsenes Böckchen, das schon 3 Monate Lebenserfahrung hinter sich hatte und dann nach und nach die Kleinen, die ich dann auch alle gut vermitteln konnte, so das ich diesbezüglich beruhigt war.
Eingewöhnung
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Tja, da war der kleine Nager also bei mir zu Hause und wie ich merkte unglaublich aufgeregt, er wusselte nur so daher, das es einem schwindelig wurde! Hmmm...was machen, also die erste Nacht verbrachte er erst auch einmal in einem alten Aquarium, das ich notdürftig herrichtete und mit ein paar Zweigen, Gestrüpp und Blätter ausstattete, aber es schien dem Herrn Mäuserich zu gefallen, er schlief sogar irgendwann ein, war klar, die Aufregung und den ganzen Tag diese "Action", ziemlich lebendig. Im übrigen muss ich sagen, früher wurde uns als Kinder immer eingetrichtert, das Mäuse "böse" sind, Krankheiten übertragen, wir immer jede Menge Fallen im Keller hatten und und und. Jetzt hatte ich aufeinmal eine abgewandelte Art der Feldmaus als Haustier, ich musste selber ein bisschen in mich reingrinsen. Aber wie gesagt, die Wüstenrennmaus hat ja schon eher was mit einem Hamster ähnlich, ihr Ursprung hat die Wüstenrennmaus dann wohl offenbar in Australien, wie ich mir im Zoogeschaeft habe sagen lassen!
Am nächsten Tag bin ich dann in ein solches gefahren und habe erstmal einen vernünftigen Käfig besorgt. Nun da sind wir dann mal wieder bei einem Thema, wo er unbedingt ein paar Euro mehr ausgeben solltet, als der sogenannte Fachmann empfehlen tut. Der empfiehlt nämlich einen Käfig von 40cm Laenge, 30 cm Breite und 25 cm Höhe. Sage ich genau wie bei meinem Hamster auch gleich wieder, zu klein! Ich habe dann einen gekauft von 60 cm Länge, 40 cm Breite und 25 cm Höhe, die Tierchen können NIE genug Platz haben, Ihr wohnt doch auch lieber in einer 3 Zimmer Wohnung von 80 oder 90 qm als in einem 1 Zimmer Appartement mit 30 qm Platz, oder? Dieser kostete dann damals glaube ich 50 DM.
Haltung
°*°*°*°
Nun, ich muss mal eines vorwegschicken: Es wird immer empfohlen, mindestens 2 Mäuse zu halten, also mein Oskar war nachdem er sich von seinem Harem verabschiedet hatte ein waschechter Single Mann! Und damit komme ich dann auch schon zu einem anderen Thema, der Lebenserwartung, die bis zu 3 Jahren betragen soll, war bei mir nicht gegeben, insgesamt wurde er etwas über 4 Jahre, dann starb er leider an Altersschwäche, was am Schluss meine ganze Familie traurig machte, war halt immer ein Genuss, wenn der kleine Mäuserich sich auf die Hinterbeinchen stellte und einem aus seinen Knopfaugen anschaute und dann wieder rumraste.
Gaaaaaaaaaanz wichtig ist bei diesem Tier, das es IMMER Beschäftigung hat, ich denke mal, deshalb ist Oskar auch so alt geworden! Wenns wärmer wurde, hatten wir ihn immer auf dem Balkon flitzen lassen, dieser war selbstverständlich zu, so das es nicht abhauen konnte und sehr hoch gemauert, da Mäuse ja auch gute Kletterkünstler sind.
Ausserdem hatten wir auf jegliche Art von Streu verzichtet, sondern immer nur Produkte aus unserem Garten, also wie schon oben erwähnt, Blätter, Zweige, Laub etc., war auch sehr gut fuer die Beisserchen, denn gerade die kleinen Zweige, da hatte er immer was zu tun und knabberte als stundenlang, was einem gerade am Anfang böse auf die Nerven gehen kann, aber man gewöhnt sich an alles. Meine Mutter kam dann auch eine sehr gute Idee, sie legte am Ende des Käfigs ein kleines Marmeladeglas hin und da konnte er dann immer sein "Geschäft" verrichten, das hatte den Vorteil, das der Käfig viel länger hygienisch war, aber trotzdem machten wir seine Behausung alle 3 Tage frisch und täglich frisches Wasser, na selbstredend!
Sonstiges
°*°*°*°*°
Was gibt es ausserdem noch zu den kleinen Tierchen zu sagen? Ach ja, im Fachgeschäft kosten diese Tiere zwischen 5 und 10 Euro, ich würde Euch aus meiner persönlichen Erfahrung jetzt erstmal ein "Exemplar" empfehlen, allerdings nur wenn Ihr Euch auch viel mit ihm beschäftigt, bei uns waren meine Mutter und ich fast immer am Tun mit ihm, sowie meine spätere Freundin auch.
Nun, was das Fressen angeht, das sollte eine recht ausgewogene Mischung aus Kraftfutter*Vitakraft lässt gruessen ;-)* sowie Gruen und Saftfutter sein, mir wurde auch gesagt, das Mäuse auch Spinnen oder Maden vertilgen, nun, ich glaube mein Oskar war da eh ein "Vegetarier", ausserdem hat er auch sehr gerne Erdbeeren, Kirschen, Orangen und Kiwis sowie Joghurt gefressen, also Ihr seht, ein sehr gesundes Mäuschen, vielleicht wurde er deshalb auch so alt?
_____Mein Fazit___
Also so ein Tierchen macht helle Freunde, Ihr müßt Euch nur ausreichend mit ihm beschäftigen und noch wichtiger, schauen das "es" beschäfigt wird! Hinzu kommt dann noch wie in meinem Fall eine gesunde Ernährung, sehr gute hygienische Verhältnisse vorfindet(das ist wichtig wegen Keimen und Bakterien) und vielleicht sogar die Einzelhaltung, ich weiss es nicht, es ist nur so, das wenn eines der Tiere bei meheren im Käfig in der Regel krank wird, greift das ganz schnell auf die anderen über!
Ich bedanke mich für`s Lesen, viele Grüße
Matthias(Peter)
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