Yosemite Nationalpark Testbericht

No-product-image
ab 22,57
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(4)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Radar

Highlight

Pro:

Wunderschön

Kontra:

Überlaufen

Empfehlung:

Ja

Nach nun schon mehreren Besuchen zieht es mich immer wieder in diesen Park. Der schönste Nationalpark in Kalifornien, wenn nicht in den USA, eignet sich wohl für einen Kurztripp. Besser ist aber ein längerer Aufenthalt, da der größte Teil des Parks nur zu Fuß zu erreichen ist.

Der mit dem Auto erreichbare Teil läßt sich im wesentlichen in drei Teile gliedern: Yosemite Valley, Wawona und Mariposa Grove of Big Trees sowie Tioga Road und Tuolumne Meadows. Zwei von diesen Gebieten sind durchaus an einem Tag mit dem Auto abzufahren, Zeit für Trails bleibt dabei aber nicht. Unterkünfte im Park (außer Campgrounds) sind sauteuer und in der Regel auf Jahre ausgebucht. In der Nähe der Parkeingänge gibt es aber genügend preiswerte Motels.

Im Yosemite Valley, dem kleinsten Teil des Parks, ist auf engstem Raum mehr malerische Szenerie verteilt als irgendwo anders in der Welt. Drei Straßen führen in das Valley: vom Westen der Highway 140 über Mariposa, vom Nordwesten Highway 120 über Grove Land und vom Süden Highway 41 über Fish Camp. Wenn man in das Tal hineinkommt erschließt sich ein Panorama von unvergleichlicher Schönheit. Die Highlights sind der 190 Meter hohe Bridalveil Fall, die wuchtige Granitmasse des El Capitan, die fast architektonisch anmutenden Formationen der Cathedral Rocks, die Granitsäule des Sentinel Rock und die dreistufigen Yosemite Falls. Vom Eagle Peak hat man einen hervorragenden Blick über das Tal. Die beste Reisezeit ist von Mitte Mai bis Mitte Juli, da in dieser Zeit die Wasserfälle wegen der Schneeschmelze am grandiosesten sind. Allerdings sind manche Straßen lange wegen Schnee oder Winterreparaturen gesperrt und das Valley ist besonders an Wochenenden sehr überlaufen. Man kann einen kostenlosen Shuttlebus benutzen, der an 19 Stops (auch an Stellen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind) hält.

Südlich des Valley: Auf der Wawona Road (Highway 41) geht es nach Wawona und zum Mariposa Grove of Giant Sequoias. Vom Tunnel View (drei Kilometer außerhalb des Tals) gibt es ein traumhaftes Panorama aus Granitfelsen, donnernden Wasserfällen und Felsmonolithen – vermutlich die meistfotografierte Ansicht des Parks. Weiter südlich führt eine Straße (oft bis in den Sommer gesperrt) zum Glacier Point, dem höchsten Aussichtspunkt auf das Valley. Größter Anziehungspunkt im Süden ist der weltberühmte Mariposa Grove of Big Trees, eine Gruppe von etwa 500 Mammutbäumen, zu erreichen mit einem etwa 4 Kilometer langen Fußmarsch oder mit dem Shuttle.

Mehr ein Geheimtipp ist die Gegend nördlich des Valley. Durch das Yosemite Hochland führd die Tioge Road, die oft erst im Juni und nur bis September geöffnet ist Sie führt über atemberaubende 56 Kilometer nach Tuolumne Meadows. Highlights sind Olmsted Point, Clouds Rest und Tenaya Lake. Von Tuolumne Meadows bieten sich mehrere kurze und längere Wanderungen am Tuolumne River z.B. zum Lyell Canyon, Elizabeth Lake oder Lembert Dome an.

Über die Tioga Road kann man den Park in Richtung Osten, zur US 395 und zum Mono Lake verlassen.

Aktuelle Infos gibt es unter http://www.nps.gov

Fazit: Ich komme wieder!

33 Bewertungen