Yosemite Nationalpark Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von einsims
In der Wildnis
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die nachforschbare Geschichte im Gebiet des Yosemite Nationalpark beginnt vor etwa 4000 Jahre. Im Südwesten des Parks wurden Ausgrabungen gemacht. Dort lebten die Miwok, ein Volk aus Sammlern und Jägern, die erst 1848 mit dem Beginn des Kalifornischen Goldrausches Kontakt mit der weißen Ziviliation bekamen, da man auch im Yosemite Nationalpark in der Nähe von Mariposa fündig wurde. Nun begann eine Menschenschwemme in diese Gegend zu strömen, die sogar einen eigene Bezeichnung hatten. Man nannte diese Goldsuche die Forty-Niners, übersetzt die neunundvierziger. Der Name sagt einem heute doch etwas. So heißt nämlich die American Footballmannschaft aus San Fransisco. Diese Schatzsucher machten den Miwok Indianern ihren Lebensraum streitig. Ohne Rücksicht auf die Ureinwohner wurden Camps und Handelsposten errichtet. Das sich die Indianer gewehrt haben, war ja verständlich. Immer wieder wurden die Handelsposten überfallen und niedergebrannt. So war es nicht verwunderlich, dass es dann im Jahre 1851 den sogenannten Mariposa Indianerkrieg auslöste.
Während dieses Konfliktes bekam der Park seinen Namen. Ein Feldarzt, der bei der Freiwilligenarmee beschäftigt war, wurde bei seinem Einmarsch ins Tal von der Schönheit so beeindruckt, das er zu Ehren der unterlegenen Indianer die Gegend Yosemite nannte. Der Name ist eine Abwandlung des indianischen Namens für einen Grizzlybären.
Nun wurden von der Schönheit des Parks Berichte veröffentlicht. Dies führte dazu, das schon ab dem Jahre 1855 die ersten Touristen in dieses Naturdenkmal kamen.
Im Jahre 1864 wurde der Yosemite Nationalpark durch ein Gesetz dem Staat Kalifornien zu gesprochen. Trotz frühzeitiger Forderung, dieses Gebiet zum Nationalpark auszurufen, dauerte es bis zum Jahre 1890. Erst in diesem Jahr wurde das Gesetz verabschiedet, das dem Yosemite den Status eines Nationalparks zubilligte.
Doch dieses Gesetz hinderte Geschäftemacher nicht, weiterhin heimlich Bäume für die Holzindustrie zu fällen. Höhepunkt, und das noch staatlich sanktioniert, war die Forderung der Stadt San Francisco nach einem Stausee für die bessere Wasserversorgung der immer weiter wachsende Stadt. Im Jahre 1913 erteilte der US Kongress die Erlaubnis, den von San Francisco geforderten Staudamm zu bauen. Dadurch wurde der Toulumne Fluss gestaut und das Hetch Hetchy Valley überflutet.
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Die Lage:
Der Yosemite Nationalpark liegt ca.240 km östlich von San Francisco in den Bergen der Sierra Nevada, einer 500 km langen und 100 km breiten Gebirgskette.
Hier nun noch einige Hinweise zur Parkentfernung für die Planung der Anreise
Carson City – Yosemite Nationalpark 190 km
Las Vegas - Yosemite Nationalpark 600 km
Fresno - Yosemite Nationalpark 95 km
Los Angeles - Yosemite Nationalpark 450 km
Der Park ist etwa 3000 Quadratkilometer groß und beheimatet mit dem ca. 13 km langen Yosemite Tal einen der schönsten Gebirgseinschnitte in den USA, viele sagen und schreiben auch, es wäre das schönste Tal der Welt.
Der Park hat ca. 320 km Asphalt Straßen aber über 1300 km Wanderwege.
Wegen der großen Höhenunterschiede von 600 bis 4000 Meter im Nationalpark gibt es die unterschiedlichsten Landschaftsbilder. Mammutbäume wechseln sich mit Gebieten ab, die ewig mit Eis bedeckt sind.
Fährt man auf dem Highway 120 , kommt man am Parkeingang, von Carson City kommend, zum Tioga Pass, der mit einer Höhe von 3030 Metern der höchste Pass von Kalifornien ist.
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Die Natur
Der Yosemite Nationalpark bietet dem Naturliebhaber eine schöne Tierwelt und eine herrliche Pflanzenwelt. Man zählt heute noch über 80 heimische Säugetierarten Das gewaltiges Tier ist leider schon ausgestorben. Die Grizzlybären wurden leider von den Menschen ausgerottet oder vertrieben. Somit sind die Hirsche, wie zum Beispiel der Svhwarzwedelhirsch, zu der größten Tierart aufgestiegen. Wenigstens die Schwarbären sind noch hier angesiedelt und die sieht man mit etwas Glück öfters in freier Wildbahn. Außerdem erwähnen will ich noch die Waschbären, Murmeltiere Marder und Hasen, sowie die Eichhörnchen. Auch die Vögel sind mit ca. 200 Arten gut im Nationalparkvertreten. Hier möchte ich nur den Steinadler hervorheben. Und was mich natürlich am meisten ängstige sind die Klapperschlangen. gottseidank habe ich die nie gesehen.(Brr. Brr.).
Neben den Tieren gibt es es auch vielfältige Pflanzenwelt. Die Bewaldung ist sehr ausgeprägt und geht bis zur Baumgrenze von ca. 2100 m. Am häufigsten findet man Nadelbäume, die aber nur ein Teil der über 1500 Pflanzenarten sind, die man bis heute im Nationalpark erfasst hat. Der bekanntes Baum ist der sogenannte Grizzly Giant mit eine beachtliche Höhe von 63 m, der aber besonders wegen seine Umfang bekannt wurde. Außerdem gibt es den 87 m großen California Tree. Sie befinden sich im Areal des Mariposa Grove.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Sehenswürdigkeiten
Der Grizzly Giant
Dieser gigantische Baum ist zwar nicht der höchste, doch einer der breitesten Vertreter dieser ca. 200 Mammutbäume, die man am besten bestaunen kann, wenn man zu dem Mariposa Grove mit den kostenlosen Parkbussen fährt. Weitere Mammutbäume kann man noch am Merced Grove und Toulumne Grove bewundern.
Wawona Siedlung
Am Highway 41 gelegene Siedlung erreicht man nach dem Besuch des Mariposa Grove, in der man die alten Gebäude aus der Pionierzeit besichtigen kann. Hier hat man schon eine Höhe von 1200 Metern erreicht
Glacier Point
Auf diesem Aussichtspunkt hat man eine gewaltigen Ausblick auf das Yosemite Tal. Dieser Punkt ist der Gipfel eines fast senkrechten Felsens.
Wie soll man diesen Ausblick jemanden beschreiben, der noch nicht hier oben auf der über 1500 Meter hohen Aussichtsplattform war.
Alleine für den Blick nach unten ins Tal muss man gute Nerven haben. Man sollte schon schwindelfrei sein.
Wenn man die Gipfel der anderen Berge mit ihren grünen, bewaldeten Punkten sieht, wünscht man sich, ein Vogel zu sein und über dem Tal zu schweben.
Toiga Pass
Wie oben schon erwähnt, ist dies der höchste Pass in Kalifornien. Das die Sierra Nevada die Wasserscheide bildet, kann man an diesem Punkt eindrucksvoll erkennen. Im Westen erblickt man die grüne Berglandschaft und im Osten die trockene braune Höchwüstenlandschaft. Besser kann man die Auswirkung der Flussrichtung von Gewässern nicht erleben.
Im Yosemite Valley
Cathedral Rocks
Eine Granitformation, die einem an zwei Felsspitzen, die wie Kirchtürme oder Kathedralentürme aussehen.
El Captain
Eine 1000 Meter hohe senkrechte Gebirgswand
Weitere markante Punkte sind:
Die Three Brother
Sentinel Dome
Die bogenförmige Felswand von Royal Arch am Fuße des North Dome
Der 2695 Meter hohe Half Dome
Die Wasserfälle
Bridalveil Falls, 189 Meter
Ribbon Falls mit 491 Meter
Nevada Falls mit 181 Meter
Vernal Falls mit 97 Meter
Yosemite Falls
Drei Wässerfälle mit einer Gesamthöhe von 739 Metern.
Diese Wasserfälle sind die dritthöchsten auf der Erde. Mit ohrenbetäubenden Rauschen stürzt das Wasser ins Tal, umgeben von Bäumen.
Im Yosemite Valley hat man außerdem gute Möglichkeiten, die einheimischen Tiere zu beobachten. Doch sollte der Besucher dabei eine gewisse Vorsicht walten lassen. Auch wenn es „Hirsche“ sind,können sie doch gefährlich werden, wenn man Ihnen zu Nahe kommt. Auch wenn die Tiere die Menschen gewöhnt sind, sollte man nicht so leichtsinnig sein. Wer am Morgen oder am Abend unterwegs ist,
kann die Kojoten auf ihre Suche nach Beute beobachten.
Campingbesucher werden des Öfteren von hungrigen Waschbären besucht, die auf Nahrungsuche sind.
Die größte Sehenwürdigkeit ist der Park selbst. Dieses Naturdenkmal gibt den Besuchern unzählige Möglichkeit, mit verschiedene Aktivitäten die Natur zu erleben. Bei dem Besuch sollte man aber darauf achten, dass man sich in einer gewissen Höhe befindet. Auch wenn die Tage im Sommer sonnig und warm sind, wird es doch in den Nächten schon etwas kühler.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Erholung
Wer längere Zeit in diesem Park verbringen möchte, dem sehen verschiedene Aktivitäten offen.
Für die Freunde des Wandern stehen 1300 Kilometer Wanderwege zur Verfügung.
Doch sollte man schon etwas geübt sein und das richtige Schuhwerk dabei haben.
Es gibt genug Wandertouren mit steilen Anstiegen.
Im Yosemite Valley gibt es die Möglichkeit, sich Pferde zu mieten. Dies dürfte auch ein großes Erlebnis sein, auf den Spuren der ersten Sieder den Park durchzukämmen. Besonders beliebt sind die mehrtägigen Touren mit den Parkrangers.
Wo Berge sind, sind die Bergsteiger nicht weit. Kletterwände aller Schwierigkeitsgrade findet hier der Extremsportler. Im Yosemite Valley befindet sich außerdem eine Kletterschule.
Was für die Berge die Kletterer sind, sind die vielen Gewässer für die Wassersportler ein El Dorado. Hier kann man noch ungestört von Motorbooten einen der vielen Seen und Creeks mit dem Kanu befahren. Doch ist dies nicht auf allen Seen und Creeks erlaubt. Am besten im Informationszentrum erkundigen.
Ich habe erfahren, das es dabei etwas besonderer für die Kinder gibt .Auf dem Merced River können sich die Kleine in einem Schlauchboot setzen und sich von der Strömung treiben lassen. Am Ende der Tour wartet dann der kostenlose Bus und bringt die Seefahrer wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Angler haben hier die große Chance, sich eine der zahlreichen Forellen zu fangen Doch ist das Angeln nicht überall gestattet und man braucht außerdem eine kalifornische Angellizenz, die man aber bei jedem Parkranger oder in den Geschäften beziehen kann.
++++++++++++++++++++++++++
Übernachtungmöglichkeiten
Camping
Es gibt 11 Campingplätze im Park. Für alle Plätze im Yosemite Valley ist im Sommer eine Voranmeldung nötig.
Lodge und Hotel
Yosemite Lodge von 40-85$
Wawona Hotel von 55-74$
Housekeeping Camp bis zu 4 Personen für ca. 31$
Tuolumne Lodge, feste Zelte, für 29$
White Wolf Lodge, feste Zelte, für 29$
Buchung
Bei Vorauszahlung kann man die Unterkunft Reservieren beim
National Park Service
Reservations Department
Yosemite Nationalpark
CA 95389
Telefon 209-373-4171
Verpflegung
Es gibt im Yosemite Valley zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sowie Cafes und Restaurants. Doch die Preise sind etwas hoch.
Village Store im Yosemite Valley ist ein kleine Supermarkt
Wer sich länger im Park aufhalten will, sollte seine Lebensmittel am besten schon mitbringen.
+++++++++++
Informationen
Offizielle Home Page des Nationalparks
http://www.nps.gov/yose/
Infos über Hotels
http://www.yosemitepark.com/html/index.html
Kommerzielle Seiten über Yosemite und die Umgebung
http://www.yosemite-sierra.org/
http://www.yosemite.com/
http://www.gorp.com/gorp/resource/us_national_park/ca_yosem.htm
http://www.yosemitefun.com/
Geschichte und Geologie von Yosemite
http://www.americanparknetwork.com/parkinfo/yo/index.html
National Park Service
US Department of the Interieur
Superintendant
Yosemite Nationalpark
CA 95389
Visitor Center Yosemite Village – Telefon 372-4461-333
Tuolomne Meadows – Telefon 372-0263
Big Oak Flat – Telefon 379-2445
Wawona – Telefon 375-6391
**
Der Eintritt in den Park kostet (Stand 1997) 5$ und ist 7 Tage gültig
**
Im Park kann man sich folgendes leihen:
Pferde
Fahrräder
Angelgeräte
Floße
**
Eine Post gibt es im Yosemite Village
+++++++++++
Abschluss
Es war eine wunderschöne Reise in diesen kalifornischen Nationalpark. Leider waren die 3 Tage viel zu kurz. Man sollte unbedingt sich für eine Reise dorthin gut vorbereiten und sich nochmals über die momentanen Gegebenheiten informieren. Gute Karten erleichtern das Wandern. Außerdem ist es zu empfehlen, immer auf den markierten oder in den Karten verzeichneten Wege zu bleiben. Dies ist auch heute noch eine wilde Naturlandschaft mit wilden Tieren. Schlangen und Bären, auch wenn es keine Grizzlybären mehr sind, können zu eine Gefahr für die Touristen werden. Aber mit diesen Worten möchte ich niemand verschrecken oder von einem Besuch abhalten. Es ist nur ein kleiner Hinweis.
Wer es Einrichten kann, sollte im Frühjahr oder im Herbst in den Yosemite Nationalpark fahren, den dann ist der Andrang nicht so groß.
Während dieses Konfliktes bekam der Park seinen Namen. Ein Feldarzt, der bei der Freiwilligenarmee beschäftigt war, wurde bei seinem Einmarsch ins Tal von der Schönheit so beeindruckt, das er zu Ehren der unterlegenen Indianer die Gegend Yosemite nannte. Der Name ist eine Abwandlung des indianischen Namens für einen Grizzlybären.
Nun wurden von der Schönheit des Parks Berichte veröffentlicht. Dies führte dazu, das schon ab dem Jahre 1855 die ersten Touristen in dieses Naturdenkmal kamen.
Im Jahre 1864 wurde der Yosemite Nationalpark durch ein Gesetz dem Staat Kalifornien zu gesprochen. Trotz frühzeitiger Forderung, dieses Gebiet zum Nationalpark auszurufen, dauerte es bis zum Jahre 1890. Erst in diesem Jahr wurde das Gesetz verabschiedet, das dem Yosemite den Status eines Nationalparks zubilligte.
Doch dieses Gesetz hinderte Geschäftemacher nicht, weiterhin heimlich Bäume für die Holzindustrie zu fällen. Höhepunkt, und das noch staatlich sanktioniert, war die Forderung der Stadt San Francisco nach einem Stausee für die bessere Wasserversorgung der immer weiter wachsende Stadt. Im Jahre 1913 erteilte der US Kongress die Erlaubnis, den von San Francisco geforderten Staudamm zu bauen. Dadurch wurde der Toulumne Fluss gestaut und das Hetch Hetchy Valley überflutet.
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Die Lage:
Der Yosemite Nationalpark liegt ca.240 km östlich von San Francisco in den Bergen der Sierra Nevada, einer 500 km langen und 100 km breiten Gebirgskette.
Hier nun noch einige Hinweise zur Parkentfernung für die Planung der Anreise
Carson City – Yosemite Nationalpark 190 km
Las Vegas - Yosemite Nationalpark 600 km
Fresno - Yosemite Nationalpark 95 km
Los Angeles - Yosemite Nationalpark 450 km
Der Park ist etwa 3000 Quadratkilometer groß und beheimatet mit dem ca. 13 km langen Yosemite Tal einen der schönsten Gebirgseinschnitte in den USA, viele sagen und schreiben auch, es wäre das schönste Tal der Welt.
Der Park hat ca. 320 km Asphalt Straßen aber über 1300 km Wanderwege.
Wegen der großen Höhenunterschiede von 600 bis 4000 Meter im Nationalpark gibt es die unterschiedlichsten Landschaftsbilder. Mammutbäume wechseln sich mit Gebieten ab, die ewig mit Eis bedeckt sind.
Fährt man auf dem Highway 120 , kommt man am Parkeingang, von Carson City kommend, zum Tioga Pass, der mit einer Höhe von 3030 Metern der höchste Pass von Kalifornien ist.
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Die Natur
Der Yosemite Nationalpark bietet dem Naturliebhaber eine schöne Tierwelt und eine herrliche Pflanzenwelt. Man zählt heute noch über 80 heimische Säugetierarten Das gewaltiges Tier ist leider schon ausgestorben. Die Grizzlybären wurden leider von den Menschen ausgerottet oder vertrieben. Somit sind die Hirsche, wie zum Beispiel der Svhwarzwedelhirsch, zu der größten Tierart aufgestiegen. Wenigstens die Schwarbären sind noch hier angesiedelt und die sieht man mit etwas Glück öfters in freier Wildbahn. Außerdem erwähnen will ich noch die Waschbären, Murmeltiere Marder und Hasen, sowie die Eichhörnchen. Auch die Vögel sind mit ca. 200 Arten gut im Nationalparkvertreten. Hier möchte ich nur den Steinadler hervorheben. Und was mich natürlich am meisten ängstige sind die Klapperschlangen. gottseidank habe ich die nie gesehen.(Brr. Brr.).
Neben den Tieren gibt es es auch vielfältige Pflanzenwelt. Die Bewaldung ist sehr ausgeprägt und geht bis zur Baumgrenze von ca. 2100 m. Am häufigsten findet man Nadelbäume, die aber nur ein Teil der über 1500 Pflanzenarten sind, die man bis heute im Nationalpark erfasst hat. Der bekanntes Baum ist der sogenannte Grizzly Giant mit eine beachtliche Höhe von 63 m, der aber besonders wegen seine Umfang bekannt wurde. Außerdem gibt es den 87 m großen California Tree. Sie befinden sich im Areal des Mariposa Grove.
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Sehenswürdigkeiten
Der Grizzly Giant
Dieser gigantische Baum ist zwar nicht der höchste, doch einer der breitesten Vertreter dieser ca. 200 Mammutbäume, die man am besten bestaunen kann, wenn man zu dem Mariposa Grove mit den kostenlosen Parkbussen fährt. Weitere Mammutbäume kann man noch am Merced Grove und Toulumne Grove bewundern.
Wawona Siedlung
Am Highway 41 gelegene Siedlung erreicht man nach dem Besuch des Mariposa Grove, in der man die alten Gebäude aus der Pionierzeit besichtigen kann. Hier hat man schon eine Höhe von 1200 Metern erreicht
Glacier Point
Auf diesem Aussichtspunkt hat man eine gewaltigen Ausblick auf das Yosemite Tal. Dieser Punkt ist der Gipfel eines fast senkrechten Felsens.
Wie soll man diesen Ausblick jemanden beschreiben, der noch nicht hier oben auf der über 1500 Meter hohen Aussichtsplattform war.
Alleine für den Blick nach unten ins Tal muss man gute Nerven haben. Man sollte schon schwindelfrei sein.
Wenn man die Gipfel der anderen Berge mit ihren grünen, bewaldeten Punkten sieht, wünscht man sich, ein Vogel zu sein und über dem Tal zu schweben.
Toiga Pass
Wie oben schon erwähnt, ist dies der höchste Pass in Kalifornien. Das die Sierra Nevada die Wasserscheide bildet, kann man an diesem Punkt eindrucksvoll erkennen. Im Westen erblickt man die grüne Berglandschaft und im Osten die trockene braune Höchwüstenlandschaft. Besser kann man die Auswirkung der Flussrichtung von Gewässern nicht erleben.
Im Yosemite Valley
Cathedral Rocks
Eine Granitformation, die einem an zwei Felsspitzen, die wie Kirchtürme oder Kathedralentürme aussehen.
El Captain
Eine 1000 Meter hohe senkrechte Gebirgswand
Weitere markante Punkte sind:
Die Three Brother
Sentinel Dome
Die bogenförmige Felswand von Royal Arch am Fuße des North Dome
Der 2695 Meter hohe Half Dome
Die Wasserfälle
Bridalveil Falls, 189 Meter
Ribbon Falls mit 491 Meter
Nevada Falls mit 181 Meter
Vernal Falls mit 97 Meter
Yosemite Falls
Drei Wässerfälle mit einer Gesamthöhe von 739 Metern.
Diese Wasserfälle sind die dritthöchsten auf der Erde. Mit ohrenbetäubenden Rauschen stürzt das Wasser ins Tal, umgeben von Bäumen.
Im Yosemite Valley hat man außerdem gute Möglichkeiten, die einheimischen Tiere zu beobachten. Doch sollte der Besucher dabei eine gewisse Vorsicht walten lassen. Auch wenn es „Hirsche“ sind,können sie doch gefährlich werden, wenn man Ihnen zu Nahe kommt. Auch wenn die Tiere die Menschen gewöhnt sind, sollte man nicht so leichtsinnig sein. Wer am Morgen oder am Abend unterwegs ist,
kann die Kojoten auf ihre Suche nach Beute beobachten.
Campingbesucher werden des Öfteren von hungrigen Waschbären besucht, die auf Nahrungsuche sind.
Die größte Sehenwürdigkeit ist der Park selbst. Dieses Naturdenkmal gibt den Besuchern unzählige Möglichkeit, mit verschiedene Aktivitäten die Natur zu erleben. Bei dem Besuch sollte man aber darauf achten, dass man sich in einer gewissen Höhe befindet. Auch wenn die Tage im Sommer sonnig und warm sind, wird es doch in den Nächten schon etwas kühler.
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Erholung
Wer längere Zeit in diesem Park verbringen möchte, dem sehen verschiedene Aktivitäten offen.
Für die Freunde des Wandern stehen 1300 Kilometer Wanderwege zur Verfügung.
Doch sollte man schon etwas geübt sein und das richtige Schuhwerk dabei haben.
Es gibt genug Wandertouren mit steilen Anstiegen.
Im Yosemite Valley gibt es die Möglichkeit, sich Pferde zu mieten. Dies dürfte auch ein großes Erlebnis sein, auf den Spuren der ersten Sieder den Park durchzukämmen. Besonders beliebt sind die mehrtägigen Touren mit den Parkrangers.
Wo Berge sind, sind die Bergsteiger nicht weit. Kletterwände aller Schwierigkeitsgrade findet hier der Extremsportler. Im Yosemite Valley befindet sich außerdem eine Kletterschule.
Was für die Berge die Kletterer sind, sind die vielen Gewässer für die Wassersportler ein El Dorado. Hier kann man noch ungestört von Motorbooten einen der vielen Seen und Creeks mit dem Kanu befahren. Doch ist dies nicht auf allen Seen und Creeks erlaubt. Am besten im Informationszentrum erkundigen.
Ich habe erfahren, das es dabei etwas besonderer für die Kinder gibt .Auf dem Merced River können sich die Kleine in einem Schlauchboot setzen und sich von der Strömung treiben lassen. Am Ende der Tour wartet dann der kostenlose Bus und bringt die Seefahrer wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Angler haben hier die große Chance, sich eine der zahlreichen Forellen zu fangen Doch ist das Angeln nicht überall gestattet und man braucht außerdem eine kalifornische Angellizenz, die man aber bei jedem Parkranger oder in den Geschäften beziehen kann.
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Übernachtungmöglichkeiten
Camping
Es gibt 11 Campingplätze im Park. Für alle Plätze im Yosemite Valley ist im Sommer eine Voranmeldung nötig.
Lodge und Hotel
Yosemite Lodge von 40-85$
Wawona Hotel von 55-74$
Housekeeping Camp bis zu 4 Personen für ca. 31$
Tuolumne Lodge, feste Zelte, für 29$
White Wolf Lodge, feste Zelte, für 29$
Buchung
Bei Vorauszahlung kann man die Unterkunft Reservieren beim
National Park Service
Reservations Department
Yosemite Nationalpark
CA 95389
Telefon 209-373-4171
Verpflegung
Es gibt im Yosemite Valley zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sowie Cafes und Restaurants. Doch die Preise sind etwas hoch.
Village Store im Yosemite Valley ist ein kleine Supermarkt
Wer sich länger im Park aufhalten will, sollte seine Lebensmittel am besten schon mitbringen.
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Informationen
Offizielle Home Page des Nationalparks
http://www.nps.gov/yose/
Infos über Hotels
http://www.yosemitepark.com/html/index.html
Kommerzielle Seiten über Yosemite und die Umgebung
http://www.yosemite-sierra.org/
http://www.yosemite.com/
http://www.gorp.com/gorp/resource/us_national_park/ca_yosem.htm
http://www.yosemitefun.com/
Geschichte und Geologie von Yosemite
http://www.americanparknetwork.com/parkinfo/yo/index.html
National Park Service
US Department of the Interieur
Superintendant
Yosemite Nationalpark
CA 95389
Visitor Center Yosemite Village – Telefon 372-4461-333
Tuolomne Meadows – Telefon 372-0263
Big Oak Flat – Telefon 379-2445
Wawona – Telefon 375-6391
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Der Eintritt in den Park kostet (Stand 1997) 5$ und ist 7 Tage gültig
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Im Park kann man sich folgendes leihen:
Pferde
Fahrräder
Angelgeräte
Floße
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Eine Post gibt es im Yosemite Village
+++++++++++
Abschluss
Es war eine wunderschöne Reise in diesen kalifornischen Nationalpark. Leider waren die 3 Tage viel zu kurz. Man sollte unbedingt sich für eine Reise dorthin gut vorbereiten und sich nochmals über die momentanen Gegebenheiten informieren. Gute Karten erleichtern das Wandern. Außerdem ist es zu empfehlen, immer auf den markierten oder in den Karten verzeichneten Wege zu bleiben. Dies ist auch heute noch eine wilde Naturlandschaft mit wilden Tieren. Schlangen und Bären, auch wenn es keine Grizzlybären mehr sind, können zu eine Gefahr für die Touristen werden. Aber mit diesen Worten möchte ich niemand verschrecken oder von einem Besuch abhalten. Es ist nur ein kleiner Hinweis.
Wer es Einrichten kann, sollte im Frühjahr oder im Herbst in den Yosemite Nationalpark fahren, den dann ist der Andrang nicht so groß.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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12.04.2002, 22:20 Uhr von larshermanns
Bewertung: sehr hilfreichAuch hier gilt: klingt wie abgeschrieben! Wo ist die Quellenangabe???
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