Erfahrungsbericht von cince
Mission: Weisheitszähne
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Pro: sie sind endlich weg
Kontra: dicke Backe, Essmöglichkeiten sehr gering
oder wie auch immer ein passender Titel für dieses Thema lauten könnte. Gestern habe ich meine letzten 2 Weisheitszähne gezogen bekommen und nun möchte ich ihnen gerne einmal von dem Thema etwas erzählen.
Vorwort:
Im letzten Jahr sagte mir meine Zahnärztin, nach dem die ein Bild von meinem Kiefer angefertigt hatte, dass es langsam Zeit würde, die Weisheitszähne ziehen zu lassen, denn diese würden sich auf die anderen Zähne auswirken.
Lange Rede, kurzer Sinn holte ich mir einen Termin bei einem Zahnarzt, der mir diese herausziehen sollte. Ich hatte schon viel gutes von diesem gehört, da auch meine beiden Geschwister dort die Zähne gezogen bekommen haben.
Der Termin wurde mir also in 4 Wochen erteilt, was ich natürlich erst mal nicht so gut fand - aber er schien anscheinend viel Arbeit zu haben.
Dann war er da - der Tag, an dem es geschehen sollte.
Morgend gegen 9 Uhr traf ich dann beim Zahnarzt ein.
Ich wurde freundlich empfangen und gebeten, einen Zettel mit meinen persönlichen Daten auszufüllen, da dies mein erster Besuch bei diesem Zahnarzt war.
Dann saß ich erst einmal eine halbe Stunde im Wartezimmer, was mich allerdings weniger störte. Dann wurde ich plötzlich aufgerufen.
Zuerst wurde ich in einen kleinen Vorraum geführt und durfte auf den allseits bekannten Zahnarztstuhl platznehmen. Der Doktor kam herein und gab mir eine Beteubung. Er wollte nicht alle 4 weisen Zähne auf einmal ziehen, sonders erst 2 rechts und dann 2 links.
Gesagt getan - er spritze mir mit einer Spritze erst 3 mal in den Oberkiefer und dann 3 mal in den Unterkiefer. Die Spritze merke man kaum und der Doktor machte wirklich alles sehr vorsichtig.
Circa 10 Minuten später kam er wieder in den Raum um anzufanden. Die Betäubung hatte gewirkt und die Wange war vollständig betäubt. Es ist wirklich zu erst ein ungewöhnliches Gefül, wenn man seine Lippe fast gar nicht mehr spürt und die Backe schon langsam dick wird.
Dann wurde ich abgedeckt und der Doktor fing an, die Stelle aufzuscheiden. Er wusste ja auf Grund des Bildes genau, wo sich die Weisheitszähne befanden. Dann merkte man schon etwas unangenehmes, denn er \"pröckelte\" ganz schon in meinem Mund herum. Schon nach ca. 15 Minuten war er fertig. Das hätte ich wirklich nicht gedacht.
Dann gab er mir noch eine kleine Anweisung, was ich essen dürfe. Meine Backe war zu dem Zeitpunkt schon dick geworden - ich sah aus, wie ein Hamster.
Nun gut, zu Hause angekommen legte ich mch sofort hin.
Natürlich hatte ich zuvor etliche Kältepads in das Gefrierfach gelegt und kühlte nun die ganze Zeit durchgehend. Am Nachmittag konnte ich dann auch schon wieder kalten Tee trinken. Aber essen ging leider noch nicht. Man hatte immer noch so ein komisches Gefühö und einen Geschmack von der Nakose im Mund.
Einen Tag später konnte man schon Kleinigkeiten wie z.B. Joghurt, Pudding, Apfelmus oder Kartoffelpüree essen. Ist wirklich ein guter Tipp, denn dies ist so ziemlich das einzigste, was man essen kann. Natürlich hilft auch eine leckere Brühe. Den Mund bekommt man ja sehr schwer auf und kauen kann man gar nicht.
Nach etwa 5 Tagen konnte ich dann schon etwas mehr essen - eine leckere Suppe mit Inhalt war genau das richtige. Auch keine Toaststückchen gingen mittlerweisen. Doch meine Backe war immer noch sehr dick.
Bei mir hat es ganze 10 Tage gedauert, bis die Schwellung vollständig zurückgegangen ist und ich wieder alles essen konnte. Dann musste ich auch noch kurz zum Zahnarzt und meine Fäden ziehen zu lassen. Dies ging ebenfalls sehr schnell und die Arzthälferinnen waren wirklich sehr freundlich und machten ihre Arbeit gut.
Nunja, gestern habe ich dann meine anderen Zähne gezogen bekommen. Der Vorgang war derselbe, nur dass das Wartezimmer diesmal total überfüllt war und die Leute auf dem Flur warten mussten. Das gefiel mir wirklich nicht. Aber schnell war auch die halbe Stunde warten vollbracht und endlich bin ich nun meine letzten 2 weisen Zähne los. Leider verpasse ich hierdurch allerdings eine Woche Schule und somit auch viel von Unterricht. Wenigtens geht es mir so gut, dass ich alle Aufgaben anfertigen kann.
Tipps:
- Nach dem Eingriff sofort und gut kühlen.
- Flüssigkeit zu sich nehmen - am besten ist Tee.
möglichst noch keine Milchspeisen
- Nach einem Tag schon Pudding oder Joghurt genießen;
weiterhin aber immer gut kühlen.
- Wenn Schmerzen auftreten, eine Schmerztablette zu
sich nehmen, die ihnen der Zahnarzt sicherlich mit
auf den Weg geben wird.
- Sicherlich ist es auch hilfreich einen Strohhalm zum trinken der Brühe oder der Getränke zu verwenden.
Ich hoffe ihnen einen guten Einblick gegeben zu haben und bedanke mich für das Lesen und die hoffentlich zahlreichen Bewertungen.
Zur Sternchen-Bewertung: Ist ja eigentlich unsinnig, doch ich vergebe mal 4 Sterne, da man die Zähne dann ja endlich los ist, die Abschwellung aber länger dauert.
Ich würde mir die Zähne aber auf jeden Fall ziehen lasssen, damit man später keine Probleme mehr mit diesen hat. Bei manchen Leuten wachen heutzutage gar keine mehr, da sie sich zurückbilden.
Kontra: dicke Backe, Essmöglichkeiten sehr gering
oder wie auch immer ein passender Titel für dieses Thema lauten könnte. Gestern habe ich meine letzten 2 Weisheitszähne gezogen bekommen und nun möchte ich ihnen gerne einmal von dem Thema etwas erzählen.
Vorwort:
Im letzten Jahr sagte mir meine Zahnärztin, nach dem die ein Bild von meinem Kiefer angefertigt hatte, dass es langsam Zeit würde, die Weisheitszähne ziehen zu lassen, denn diese würden sich auf die anderen Zähne auswirken.
Lange Rede, kurzer Sinn holte ich mir einen Termin bei einem Zahnarzt, der mir diese herausziehen sollte. Ich hatte schon viel gutes von diesem gehört, da auch meine beiden Geschwister dort die Zähne gezogen bekommen haben.
Der Termin wurde mir also in 4 Wochen erteilt, was ich natürlich erst mal nicht so gut fand - aber er schien anscheinend viel Arbeit zu haben.
Dann war er da - der Tag, an dem es geschehen sollte.
Morgend gegen 9 Uhr traf ich dann beim Zahnarzt ein.
Ich wurde freundlich empfangen und gebeten, einen Zettel mit meinen persönlichen Daten auszufüllen, da dies mein erster Besuch bei diesem Zahnarzt war.
Dann saß ich erst einmal eine halbe Stunde im Wartezimmer, was mich allerdings weniger störte. Dann wurde ich plötzlich aufgerufen.
Zuerst wurde ich in einen kleinen Vorraum geführt und durfte auf den allseits bekannten Zahnarztstuhl platznehmen. Der Doktor kam herein und gab mir eine Beteubung. Er wollte nicht alle 4 weisen Zähne auf einmal ziehen, sonders erst 2 rechts und dann 2 links.
Gesagt getan - er spritze mir mit einer Spritze erst 3 mal in den Oberkiefer und dann 3 mal in den Unterkiefer. Die Spritze merke man kaum und der Doktor machte wirklich alles sehr vorsichtig.
Circa 10 Minuten später kam er wieder in den Raum um anzufanden. Die Betäubung hatte gewirkt und die Wange war vollständig betäubt. Es ist wirklich zu erst ein ungewöhnliches Gefül, wenn man seine Lippe fast gar nicht mehr spürt und die Backe schon langsam dick wird.
Dann wurde ich abgedeckt und der Doktor fing an, die Stelle aufzuscheiden. Er wusste ja auf Grund des Bildes genau, wo sich die Weisheitszähne befanden. Dann merkte man schon etwas unangenehmes, denn er \"pröckelte\" ganz schon in meinem Mund herum. Schon nach ca. 15 Minuten war er fertig. Das hätte ich wirklich nicht gedacht.
Dann gab er mir noch eine kleine Anweisung, was ich essen dürfe. Meine Backe war zu dem Zeitpunkt schon dick geworden - ich sah aus, wie ein Hamster.
Nun gut, zu Hause angekommen legte ich mch sofort hin.
Natürlich hatte ich zuvor etliche Kältepads in das Gefrierfach gelegt und kühlte nun die ganze Zeit durchgehend. Am Nachmittag konnte ich dann auch schon wieder kalten Tee trinken. Aber essen ging leider noch nicht. Man hatte immer noch so ein komisches Gefühö und einen Geschmack von der Nakose im Mund.
Einen Tag später konnte man schon Kleinigkeiten wie z.B. Joghurt, Pudding, Apfelmus oder Kartoffelpüree essen. Ist wirklich ein guter Tipp, denn dies ist so ziemlich das einzigste, was man essen kann. Natürlich hilft auch eine leckere Brühe. Den Mund bekommt man ja sehr schwer auf und kauen kann man gar nicht.
Nach etwa 5 Tagen konnte ich dann schon etwas mehr essen - eine leckere Suppe mit Inhalt war genau das richtige. Auch keine Toaststückchen gingen mittlerweisen. Doch meine Backe war immer noch sehr dick.
Bei mir hat es ganze 10 Tage gedauert, bis die Schwellung vollständig zurückgegangen ist und ich wieder alles essen konnte. Dann musste ich auch noch kurz zum Zahnarzt und meine Fäden ziehen zu lassen. Dies ging ebenfalls sehr schnell und die Arzthälferinnen waren wirklich sehr freundlich und machten ihre Arbeit gut.
Nunja, gestern habe ich dann meine anderen Zähne gezogen bekommen. Der Vorgang war derselbe, nur dass das Wartezimmer diesmal total überfüllt war und die Leute auf dem Flur warten mussten. Das gefiel mir wirklich nicht. Aber schnell war auch die halbe Stunde warten vollbracht und endlich bin ich nun meine letzten 2 weisen Zähne los. Leider verpasse ich hierdurch allerdings eine Woche Schule und somit auch viel von Unterricht. Wenigtens geht es mir so gut, dass ich alle Aufgaben anfertigen kann.
Tipps:
- Nach dem Eingriff sofort und gut kühlen.
- Flüssigkeit zu sich nehmen - am besten ist Tee.
möglichst noch keine Milchspeisen
- Nach einem Tag schon Pudding oder Joghurt genießen;
weiterhin aber immer gut kühlen.
- Wenn Schmerzen auftreten, eine Schmerztablette zu
sich nehmen, die ihnen der Zahnarzt sicherlich mit
auf den Weg geben wird.
- Sicherlich ist es auch hilfreich einen Strohhalm zum trinken der Brühe oder der Getränke zu verwenden.
Ich hoffe ihnen einen guten Einblick gegeben zu haben und bedanke mich für das Lesen und die hoffentlich zahlreichen Bewertungen.
Zur Sternchen-Bewertung: Ist ja eigentlich unsinnig, doch ich vergebe mal 4 Sterne, da man die Zähne dann ja endlich los ist, die Abschwellung aber länger dauert.
Ich würde mir die Zähne aber auf jeden Fall ziehen lasssen, damit man später keine Probleme mehr mit diesen hat. Bei manchen Leuten wachen heutzutage gar keine mehr, da sie sich zurückbilden.
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