Zippo Benzinfeuerzeug Testbericht
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Erfahrungsbericht von Anonym114
Feuer?
Pro:
Mehrwegfeuerzeug, sieht gut aus, gut zu handhaben, hat etwas Windschutz, lebenslange Garantie für Funktion
Kontra:
kratzempfindlich
Empfehlung:
Ja
Wenns um Feuer geht, da gibt es wohl grob drei Kategorien von Leuten: Erstens: Diejenigen, die auf Streichhölzer stehen. Find ich im Prinzip auch gut, da der Geruch von den angebrannten Hölzchen was hat. Allerdings hat man von ihnen dann im Endeffekt doch nicht viel. Zweitens wären da die Nutzer von Einwegfeuerzeugen. Die sind praktisch, es macht nicht viel, wenn man sie verliert, sie sind häufig bunt, aber irgendwann landen sie dann doch auf dem Müll. Da ich solche Wegwerfprodukte nicht so mag, gehöre ich am ehesten zur Gruppe Nummer drei, den Besitzern von auffüllbaren Feuerzeugen. Und ein Klassiker ist da das Zippo aus den USA. Mein Exemplar hab ich mir von einem Amerikabesuch mitgebracht.
VERPACKUNG:
Zu haben ist das Zippo in einer schwarzen Plastikdose. Meines war zumindest so verpackt. Die ist ungefähr so groß wie zwei Streichholzschachteln nebeneinander gelegt. Man erkennt sie zudem an der goldigen zippo Aufschrift im oberen Bereich und U.S.A. und Lighters (ebenfalls in gold geschrieben) darunter. Den Deckel ist unten eingehakt, man kann ihn hochschieben, er befindet sich dann immer noch an der Hülle Darunter ist dann gut geschützt das eigentliche Feuerzeug. Auf der Rückseite ist eine Schiebeleiste, in der die Beschreibung befestigt ist.
WAS IST EIN ZIPPO?
Es handelt sich um ein Benzinfeuerzeug, das man immer wieder neu befüllen kann. Es ist etwas mehr als fünf Zentimeter hoch, gut drei Zentimeter breit und mißt im Profil einen Zentimeter. An dieser schmalen Seite ist im oberen Bereich ein Deckel eingeklinkt. Man kann ihn mit dem Daumen nach oben schieben und dann das Feuerzeug-Rad drehen. Mit einer leichten Bewegung des Zeigefingers schließt man die Klappe wieder. Durch diesen Mechanismus ist die Flamme ein wenig geschützt. Zusätzlich ist auch der Docht mit Metall umgeben und schirmt das Feuer zusätzlich von möglichen Windstößen ab.
MEIN ZIPPO:
Es gibt unterschiedliche Designs, z.B. mit Aufdrucken, eingravierten Zeichen, etc. Meines ist recht schlicht und silbrig mit gebürsteter Oberfläche, so dass das Feuerzeug auf elegante Weise matt wirkt. Ursprünglich hatte ich gehofft, dass diese Variante auch relativ unempfindlich gegen Kratzer wäre. Leider ist das nicht der Fall ... Die schmalen Seiten sind allesamt glänzend silbrig und leider ebenfalls sehr empfänglich für Macken.
DAS INNENLEBEN:
Aus dieser äußeren Hülle kann man das Innere raus ziehen. Man hat dann nochmals etwas metallisches, vorwiegend rechteckiges in der Hand, das oben hin zum Feuerzeugkopf mit Docht und Drehart zuläuft. Am anderen Ende ist die Hülle offen, man sieht eine goldige Schraube in einem Filzstreifen. Darunter widerum befindet sich spezielle Watte, die mit dem Benzin getränkt wird. Dreht man die Schraube ab, so kommt man gleichzeitig an den Docht, den man auch nachschieben kann sowie an kleine Feuersteine, die notwendig sind, damit durch die Reibung des Rädchens überhaupt Funken entstehen können.
MEINE ERFAHRUNGEN:
Nein, ich bin keine Raucherin. Deswegen kann ich auch nicht ganz exakt sagen, wie lang das Zippo mit einer Benzinfüllung hält. Ich brauche es in der Regel, um Kerzen in der Wohnung anzuzünden und ab und an Freunden oder Kollegen Feuer zu geben. Für meine Zwecke reicht eine Füllung in der Regel so sechs Wochen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass das Benzin (auch wenn man das Feuerzeug nicht nutzt) verdampft. Als Feuerzeug ist es im Gebrauch sehr angenehm. Gut finde ich, dass man es mal eben mit einer Hand bedienen kann und es auch ein Stück weit Windschutz bietet, auch wenn der nicht ganz optimal ist. Die Flamme lischt erst, wenn man die Klappe schließt (oder das Feuer auspustet).
DIE GEBRAUCHSANWEISUNG:
Obwohl ich dieses Feuerzeug in den Staaten gekauft habe, ist die Anleitung mehrsprachig, auch deutsch!
Allerdings sind die deutschen Hinweise recht mager . Zum einen gibt es Warnhinweise: So soll man es von Kindern fern halten, zusehen, dass man die Flamme löscht, das Feuerzeug vor Sonneneinstrahlung von mehr als 50 Grad schützt, es brennend nicht fallen läßt und es nicht ins Feuer wirft.
Außerdem wird kurz beschrieben, wie man das Feuerzeug befüllt (indem man den inneren Teil heraus nimmt und die Watte mit Benzin tränkt, aber dringend aufpaßt, dass das Benzin nicht überläuft und Hülle und Hände anschließend frei von Benzin sind).
Wie man den Feuerstein auswechselt (indem man die Schraube rausdreht, den Docht raus nimmt, den alten Stein raus gleiten läßt und einen neuen in die Öffnung steckt) und wie man den Docht neu zuschneidet (ebenfalls Schraube raus, verbrannten Docht abschneiden, Docht wieder so weit rein schieben, dass oben wieder ein Stück raus schaut) wird nur auf Englisch erläutert.
GARANTIE:
Auf die Mechanik der Zippo-Feuerzeuge gib es eine Lebenszeit-Garantie, die unabhängig vom Alter und sonstigen Aussehen ist. Sie gilt aber nicht für Schäden wie äußerliche Kratzer.
PREIS:
Klar, so ein Feuerzeug ist natürlich ein ganzes Eck teurer als ein Einwegexemplar. Dafür hat man auch mehr Freude dran, es sieht gut aus und funktioniert prima. Wer die Chance hat, es in den Staaten zu erwerben, kommt wohl etwas preiswerter dran. Ich habe 13,99 Dollar gezahlt. Hinzu kommen Kosten fürs Benzin, die ich aber auch nicht bermäßig hoch finde.
FAZIT:
Ich bin froh, dass ich mein Zippo habe, auch als Nichtraucherin. Denn für mich ist es mehr als eine schöne Erinnerung an einen Amerikaaufenthalt. Es ist ein Feuerzeug, das gut ausschaut und sehr gut zu handhaben ist.
Selbst die kleinen technischen Raffinessen wie das Nachfüllen mit Benzin oder der Austausch des Feuersteins und das Beschneiden des Dochts sind gut machbar. Außerdem ist es aus meiner Sicht eine wesentlich umweltfreundlichere Lösung als Einwegfeuerzeuge oder Streichhölzer. Ganz unterschiedliche Designs dess Zippo-Äußeren bieten Auswahl für jeden Geschmack. Unter diesen Gesichtspunkten geht auch der Preis für mich in Ordnung. Einziges kleines Minus: Leider ist dieses Feuerzeug recht empfänglich für Macken. Dennoch vergebe ich eine 1, eine 1-.
VERPACKUNG:
Zu haben ist das Zippo in einer schwarzen Plastikdose. Meines war zumindest so verpackt. Die ist ungefähr so groß wie zwei Streichholzschachteln nebeneinander gelegt. Man erkennt sie zudem an der goldigen zippo Aufschrift im oberen Bereich und U.S.A. und Lighters (ebenfalls in gold geschrieben) darunter. Den Deckel ist unten eingehakt, man kann ihn hochschieben, er befindet sich dann immer noch an der Hülle Darunter ist dann gut geschützt das eigentliche Feuerzeug. Auf der Rückseite ist eine Schiebeleiste, in der die Beschreibung befestigt ist.
WAS IST EIN ZIPPO?
Es handelt sich um ein Benzinfeuerzeug, das man immer wieder neu befüllen kann. Es ist etwas mehr als fünf Zentimeter hoch, gut drei Zentimeter breit und mißt im Profil einen Zentimeter. An dieser schmalen Seite ist im oberen Bereich ein Deckel eingeklinkt. Man kann ihn mit dem Daumen nach oben schieben und dann das Feuerzeug-Rad drehen. Mit einer leichten Bewegung des Zeigefingers schließt man die Klappe wieder. Durch diesen Mechanismus ist die Flamme ein wenig geschützt. Zusätzlich ist auch der Docht mit Metall umgeben und schirmt das Feuer zusätzlich von möglichen Windstößen ab.
MEIN ZIPPO:
Es gibt unterschiedliche Designs, z.B. mit Aufdrucken, eingravierten Zeichen, etc. Meines ist recht schlicht und silbrig mit gebürsteter Oberfläche, so dass das Feuerzeug auf elegante Weise matt wirkt. Ursprünglich hatte ich gehofft, dass diese Variante auch relativ unempfindlich gegen Kratzer wäre. Leider ist das nicht der Fall ... Die schmalen Seiten sind allesamt glänzend silbrig und leider ebenfalls sehr empfänglich für Macken.
DAS INNENLEBEN:
Aus dieser äußeren Hülle kann man das Innere raus ziehen. Man hat dann nochmals etwas metallisches, vorwiegend rechteckiges in der Hand, das oben hin zum Feuerzeugkopf mit Docht und Drehart zuläuft. Am anderen Ende ist die Hülle offen, man sieht eine goldige Schraube in einem Filzstreifen. Darunter widerum befindet sich spezielle Watte, die mit dem Benzin getränkt wird. Dreht man die Schraube ab, so kommt man gleichzeitig an den Docht, den man auch nachschieben kann sowie an kleine Feuersteine, die notwendig sind, damit durch die Reibung des Rädchens überhaupt Funken entstehen können.
MEINE ERFAHRUNGEN:
Nein, ich bin keine Raucherin. Deswegen kann ich auch nicht ganz exakt sagen, wie lang das Zippo mit einer Benzinfüllung hält. Ich brauche es in der Regel, um Kerzen in der Wohnung anzuzünden und ab und an Freunden oder Kollegen Feuer zu geben. Für meine Zwecke reicht eine Füllung in der Regel so sechs Wochen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass das Benzin (auch wenn man das Feuerzeug nicht nutzt) verdampft. Als Feuerzeug ist es im Gebrauch sehr angenehm. Gut finde ich, dass man es mal eben mit einer Hand bedienen kann und es auch ein Stück weit Windschutz bietet, auch wenn der nicht ganz optimal ist. Die Flamme lischt erst, wenn man die Klappe schließt (oder das Feuer auspustet).
DIE GEBRAUCHSANWEISUNG:
Obwohl ich dieses Feuerzeug in den Staaten gekauft habe, ist die Anleitung mehrsprachig, auch deutsch!
Allerdings sind die deutschen Hinweise recht mager . Zum einen gibt es Warnhinweise: So soll man es von Kindern fern halten, zusehen, dass man die Flamme löscht, das Feuerzeug vor Sonneneinstrahlung von mehr als 50 Grad schützt, es brennend nicht fallen läßt und es nicht ins Feuer wirft.
Außerdem wird kurz beschrieben, wie man das Feuerzeug befüllt (indem man den inneren Teil heraus nimmt und die Watte mit Benzin tränkt, aber dringend aufpaßt, dass das Benzin nicht überläuft und Hülle und Hände anschließend frei von Benzin sind).
Wie man den Feuerstein auswechselt (indem man die Schraube rausdreht, den Docht raus nimmt, den alten Stein raus gleiten läßt und einen neuen in die Öffnung steckt) und wie man den Docht neu zuschneidet (ebenfalls Schraube raus, verbrannten Docht abschneiden, Docht wieder so weit rein schieben, dass oben wieder ein Stück raus schaut) wird nur auf Englisch erläutert.
GARANTIE:
Auf die Mechanik der Zippo-Feuerzeuge gib es eine Lebenszeit-Garantie, die unabhängig vom Alter und sonstigen Aussehen ist. Sie gilt aber nicht für Schäden wie äußerliche Kratzer.
PREIS:
Klar, so ein Feuerzeug ist natürlich ein ganzes Eck teurer als ein Einwegexemplar. Dafür hat man auch mehr Freude dran, es sieht gut aus und funktioniert prima. Wer die Chance hat, es in den Staaten zu erwerben, kommt wohl etwas preiswerter dran. Ich habe 13,99 Dollar gezahlt. Hinzu kommen Kosten fürs Benzin, die ich aber auch nicht bermäßig hoch finde.
FAZIT:
Ich bin froh, dass ich mein Zippo habe, auch als Nichtraucherin. Denn für mich ist es mehr als eine schöne Erinnerung an einen Amerikaaufenthalt. Es ist ein Feuerzeug, das gut ausschaut und sehr gut zu handhaben ist.
Selbst die kleinen technischen Raffinessen wie das Nachfüllen mit Benzin oder der Austausch des Feuersteins und das Beschneiden des Dochts sind gut machbar. Außerdem ist es aus meiner Sicht eine wesentlich umweltfreundlichere Lösung als Einwegfeuerzeuge oder Streichhölzer. Ganz unterschiedliche Designs dess Zippo-Äußeren bieten Auswahl für jeden Geschmack. Unter diesen Gesichtspunkten geht auch der Preis für mich in Ordnung. Einziges kleines Minus: Leider ist dieses Feuerzeug recht empfänglich für Macken. Dennoch vergebe ich eine 1, eine 1-.
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