Krefelder Zoo Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von amrum
Klein aber fein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Krefelder Zoo kann sich von der Größe her nicht mit den in der Nachbarschaft liegenden großen Zoos von Duisburg oder Köln messen, bietet aber trotzdem einiges von Interesse. In den letzten Jahren wurde vieles umgestaltet und neu gebaut, um den Tieren eine - wenn denn schon nicht immer artgerechte - vernünftige Umgebung zu bieten.
Lage : Uerdinger Str. 377, 47800 Krefeld, Tel. 02151 – 95 52 0
Anreise : Ab Bahnhof fahren die Straßenbahnlinien 42 und 43 zum Zoo. Der Zoo ist von der Autobahn 57 (Abfahrt Zentrum) zu erreichen und in der Stadt ausgeschildert. Es gibt ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten.
Öffnungszeiten : Im Sommer von 8 bis 17.30 Uhr, im Winter von 9 bis 17 Uhr Saison: ganzjährig
Wer einen schönen, übersichtlichen zoologischen Garten mit altem Baumbestand und viel Grün schätzt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Machen wir mal einen kurzen Rundgang durch den Zoo und besuchen die Hauptattraktionen.
Unseren Rundgang beginnen wir natürlich am Kassenhäuschen.
Eintritt für Erwachsene Euro 5,50, Kinder Euro 2,50. Ein Aufpreis von Euro 2 wird verlangt, wenn die regelmäßige Orchideenschau im Krefelder Zoo abgehalten wird. Veranstalter ist die DOG-Gruppe Grenzland. Es werden dann nicht nur Orchideen gezeigt (Elefanten- und Affenhaus), sondern auch verkauft. An diesen Tagen ist der Zoo dann ziemlich überlaufen, in der Regel ist der Besucherstrom jedoch relativ spärlich.
Vorbei an den Dromedaren geht es zu den Haustieren. Die Schafe und Ziegen sind vor allem bei den Kindern beliebt, da hier die Chance besteht, einmal "wilde" Tiere zu streicheln. Besonders zu empfehlen im Frühjahr, einmal wegen der Jungtiere und natürlich auch wegen der dann - im Gegensatz zum Sommer - nicht so offensichtlichen Geruchsbelästigung. Ein alter Ziegenbock riecht nun mal.
Gegenüber ist eine Affeninsel mit Pavianen, dort kann man immer beobachten, wie die kleinen Affen gemacht werden.
Rechts ab geht es zum Regenwaldhaus. Im August 1998 eröffnet, gehört das Regenwaldhaus zu einem der Höhepunkte des Zoos. Auf 1100 qm ist ein kleines, sich ständig wandelndes Ökosystem entstanden, welches die Beziehungen zwischen ca. 350 verschiedenen Pflanzenarten und Tieren aus Südamerika aufzeigt. Mehrere Arten von Schmetterlingen aus Mittel- und Südamerika fliegen frei im Haus herum. Daneben finden sich auch Ameisenkolonien und Krokodile. Ein Pfad führt quer durch das Haus bis hin zu den uralten Riesenschildkröten, die hier endlich ein Ihnen zusagendes Revier gefunden haben. Eines der dort lebenden Faultiere hat sich das Geländer des Pfades als Heimstätte ausgesucht und ist zu faul, auf die Bäume zu klettern. Als Brillenträger ist man etwas im Nachteil, da beim Betreten des Hauses schlagartig die "Sichtfenster" beschlagen sind. Durch die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchte ist das Haus für kreislaufschwache Besucher nur bedingt zu empfehlen.
Wieder zurück auf dem Rundgang geht es weiter mit den Pinguinen (die Lieblinge meiner Frau) und Seelöwen. Um 11 Uhr werden die Seelöwen gefüttert, die Tierpfleger präsentieren dabei eine kleine Show mit den Tieren.
Vorbei an Harry Potters Freundin Hedwig (Gehegen mit Eulen, Uhus etc.; hier werden seit neuestem für Kinder spezielle Führungen duchgeführt, die den Kleinen nahebringen, daß sich Eulen nicht als Ersatzbrieftauben und auf keinen Fall als Haustiere eignen) geht es zum Affentropenhaus.
Seit zwei Jahrzehnten besteht das Affentropenhaus, eines der größten und modernsten Häuser für Menschenaffen in Europa, mit Gruppen von Flachlandgorillas, Schimpansen und Orang-Utans. Durch dicke Panzerglasscheiben von den Besuchern getrennt, kann man die Gorillas auch aus nächster Nähe ansehen. Ab und an bekommt einer der Gorillas einen Rappel und donnert vor diese Scheiben, dann springt man als Besucher erstmal 1 Meter zurück und der Affe hat seinen Spaß. Man sieht hier - wie es in den meisten anderen Zoos leider noch der Fall ist - keinen sterilen, pflegeleichten Beton und Kacheln, sondern mehr Grün und eine freundlichere Umgebung. Als Beschäftigungstherapie erhalten die Affen einerseits Spielzeug, darüber hinaus müssen sie sich maches Futterstück suchen, welches von den Pflegern versteckt wurde. Es gibt einen kleinen Bach mit (wohl von Besuchern ausgesetzten!) Zierfischen.
Zurück an die frische Luft. Nach einigen Metern folgt das Vogelhaus. Hier herscht ebenfalls eine tropische Atmosphäre mit kräftig wachsenden Pflanzen. (Brillenträger wieder im Nachteil). Den hier lebenden tropische Vogelarten - und damit auch den Besuchern - wird eine dem natürlichen Lebensraum nachgestellten Landschaft geboten.
Als nächstes folgt eine neue Großbaustelle. Im Bau befindet sich die neue Raubtieranlage, da die alten Gehege den modernen Anforderungen (und denen der Raubkatzen) nicht mehr entsprach. Hier hilft, wie bei allen Projekten der Vergangenheit, der Förderverein der Krefelder Zoofreunde mit Rat, Tat und natürlich auch Geld
Neben zahlreichen Raubkatzen wie den Schneeleoparden (werden regelmäßig nachgezüchtet und an andere Zoos verteilt), Geparden, Jaguaren und Sumatratigern sind auch Kleinraubtiere wie die Jaguarundis, Servale und die "kleinen" Pandabären zu sehen.
Es folgen die Gehege mit afrikanischen Antilopen, Gnus, Zebras etc. Ebenfalls im Frühjahr am interessantesten wegen der Jungtiere.
Weiter geht’s zum Elefantenhaus. Der Liebling der meisten Besucher des Krefelder Zoos sind sicher die dressierten Elefanten. Mehrmals in der Woche werden diese Tiere in einer Vorführung den Besuchern vorgestellt.Man merkt den Tieren an, daß sie Ihren Pfleger lieben. Ab und an besuchen die Elefanten auch das nahegelegene Kinderheim und sorgen dort für die Kinderbelustigung. Daneben befinden sich im Haus auch die Zwergflußpferde, ziemlich ruhige Gesellen.
Es folgt dann die südamerikanische Sektion mit Lamas, Alpakas und Mähnenwölfen, die niederrheinische Seenplatte mit Enten, Gänsen und Flamingos. Dort laufen einem auch häufig afrikanische Perlhühner über den Weg.
Wir nähern uns langsam wieder dem Ein- bzw. Ausgang. In einem redgedeckten Haus bietet die seit mehr als 10 Jahren bestehende Zooschule Biologieunterricht für Schulklassen im Zoo an. Dabei wird großer Wert auf eine fundierte Naturkunde-Erziehung als auch auf die Vermittlung von modernem zoologischen Wissen gelegt.
Fazit : ein lohnendes Naherholungsziel vor allem - aber nicht nur - für Familien mit Kindern.
Lage : Uerdinger Str. 377, 47800 Krefeld, Tel. 02151 – 95 52 0
Anreise : Ab Bahnhof fahren die Straßenbahnlinien 42 und 43 zum Zoo. Der Zoo ist von der Autobahn 57 (Abfahrt Zentrum) zu erreichen und in der Stadt ausgeschildert. Es gibt ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten.
Öffnungszeiten : Im Sommer von 8 bis 17.30 Uhr, im Winter von 9 bis 17 Uhr Saison: ganzjährig
Wer einen schönen, übersichtlichen zoologischen Garten mit altem Baumbestand und viel Grün schätzt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Machen wir mal einen kurzen Rundgang durch den Zoo und besuchen die Hauptattraktionen.
Unseren Rundgang beginnen wir natürlich am Kassenhäuschen.
Eintritt für Erwachsene Euro 5,50, Kinder Euro 2,50. Ein Aufpreis von Euro 2 wird verlangt, wenn die regelmäßige Orchideenschau im Krefelder Zoo abgehalten wird. Veranstalter ist die DOG-Gruppe Grenzland. Es werden dann nicht nur Orchideen gezeigt (Elefanten- und Affenhaus), sondern auch verkauft. An diesen Tagen ist der Zoo dann ziemlich überlaufen, in der Regel ist der Besucherstrom jedoch relativ spärlich.
Vorbei an den Dromedaren geht es zu den Haustieren. Die Schafe und Ziegen sind vor allem bei den Kindern beliebt, da hier die Chance besteht, einmal "wilde" Tiere zu streicheln. Besonders zu empfehlen im Frühjahr, einmal wegen der Jungtiere und natürlich auch wegen der dann - im Gegensatz zum Sommer - nicht so offensichtlichen Geruchsbelästigung. Ein alter Ziegenbock riecht nun mal.
Gegenüber ist eine Affeninsel mit Pavianen, dort kann man immer beobachten, wie die kleinen Affen gemacht werden.
Rechts ab geht es zum Regenwaldhaus. Im August 1998 eröffnet, gehört das Regenwaldhaus zu einem der Höhepunkte des Zoos. Auf 1100 qm ist ein kleines, sich ständig wandelndes Ökosystem entstanden, welches die Beziehungen zwischen ca. 350 verschiedenen Pflanzenarten und Tieren aus Südamerika aufzeigt. Mehrere Arten von Schmetterlingen aus Mittel- und Südamerika fliegen frei im Haus herum. Daneben finden sich auch Ameisenkolonien und Krokodile. Ein Pfad führt quer durch das Haus bis hin zu den uralten Riesenschildkröten, die hier endlich ein Ihnen zusagendes Revier gefunden haben. Eines der dort lebenden Faultiere hat sich das Geländer des Pfades als Heimstätte ausgesucht und ist zu faul, auf die Bäume zu klettern. Als Brillenträger ist man etwas im Nachteil, da beim Betreten des Hauses schlagartig die "Sichtfenster" beschlagen sind. Durch die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchte ist das Haus für kreislaufschwache Besucher nur bedingt zu empfehlen.
Wieder zurück auf dem Rundgang geht es weiter mit den Pinguinen (die Lieblinge meiner Frau) und Seelöwen. Um 11 Uhr werden die Seelöwen gefüttert, die Tierpfleger präsentieren dabei eine kleine Show mit den Tieren.
Vorbei an Harry Potters Freundin Hedwig (Gehegen mit Eulen, Uhus etc.; hier werden seit neuestem für Kinder spezielle Führungen duchgeführt, die den Kleinen nahebringen, daß sich Eulen nicht als Ersatzbrieftauben und auf keinen Fall als Haustiere eignen) geht es zum Affentropenhaus.
Seit zwei Jahrzehnten besteht das Affentropenhaus, eines der größten und modernsten Häuser für Menschenaffen in Europa, mit Gruppen von Flachlandgorillas, Schimpansen und Orang-Utans. Durch dicke Panzerglasscheiben von den Besuchern getrennt, kann man die Gorillas auch aus nächster Nähe ansehen. Ab und an bekommt einer der Gorillas einen Rappel und donnert vor diese Scheiben, dann springt man als Besucher erstmal 1 Meter zurück und der Affe hat seinen Spaß. Man sieht hier - wie es in den meisten anderen Zoos leider noch der Fall ist - keinen sterilen, pflegeleichten Beton und Kacheln, sondern mehr Grün und eine freundlichere Umgebung. Als Beschäftigungstherapie erhalten die Affen einerseits Spielzeug, darüber hinaus müssen sie sich maches Futterstück suchen, welches von den Pflegern versteckt wurde. Es gibt einen kleinen Bach mit (wohl von Besuchern ausgesetzten!) Zierfischen.
Zurück an die frische Luft. Nach einigen Metern folgt das Vogelhaus. Hier herscht ebenfalls eine tropische Atmosphäre mit kräftig wachsenden Pflanzen. (Brillenträger wieder im Nachteil). Den hier lebenden tropische Vogelarten - und damit auch den Besuchern - wird eine dem natürlichen Lebensraum nachgestellten Landschaft geboten.
Als nächstes folgt eine neue Großbaustelle. Im Bau befindet sich die neue Raubtieranlage, da die alten Gehege den modernen Anforderungen (und denen der Raubkatzen) nicht mehr entsprach. Hier hilft, wie bei allen Projekten der Vergangenheit, der Förderverein der Krefelder Zoofreunde mit Rat, Tat und natürlich auch Geld
Neben zahlreichen Raubkatzen wie den Schneeleoparden (werden regelmäßig nachgezüchtet und an andere Zoos verteilt), Geparden, Jaguaren und Sumatratigern sind auch Kleinraubtiere wie die Jaguarundis, Servale und die "kleinen" Pandabären zu sehen.
Es folgen die Gehege mit afrikanischen Antilopen, Gnus, Zebras etc. Ebenfalls im Frühjahr am interessantesten wegen der Jungtiere.
Weiter geht’s zum Elefantenhaus. Der Liebling der meisten Besucher des Krefelder Zoos sind sicher die dressierten Elefanten. Mehrmals in der Woche werden diese Tiere in einer Vorführung den Besuchern vorgestellt.Man merkt den Tieren an, daß sie Ihren Pfleger lieben. Ab und an besuchen die Elefanten auch das nahegelegene Kinderheim und sorgen dort für die Kinderbelustigung. Daneben befinden sich im Haus auch die Zwergflußpferde, ziemlich ruhige Gesellen.
Es folgt dann die südamerikanische Sektion mit Lamas, Alpakas und Mähnenwölfen, die niederrheinische Seenplatte mit Enten, Gänsen und Flamingos. Dort laufen einem auch häufig afrikanische Perlhühner über den Weg.
Wir nähern uns langsam wieder dem Ein- bzw. Ausgang. In einem redgedeckten Haus bietet die seit mehr als 10 Jahren bestehende Zooschule Biologieunterricht für Schulklassen im Zoo an. Dabei wird großer Wert auf eine fundierte Naturkunde-Erziehung als auch auf die Vermittlung von modernem zoologischen Wissen gelegt.
Fazit : ein lohnendes Naherholungsziel vor allem - aber nicht nur - für Familien mit Kindern.
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