Zucchini, überbacken Testbericht

No-product-image
ab 8,89
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(12)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von aroza

Bevor die Zucchini aus allen Öffnungen wachsen - Auflauf mit Koriander und Kartoffeln!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Alle, die einen Kleingarten (oder meinetwegen auch einen Großgarten) ihr Eigen nennen können, wissen sicher auch um die Not, etwas mit den vielen Zucchini anfangen zu müssen, die in einem guten Sommer, in dem es sowohl genügend Regen, als auch viele warme Sonnetage gibt, in großen Mengen zu unhandlicher Größe heranreifen. Irgendwann sind sie so groß, dass man sie nicht mehr einfach so verstecken kann oder roh in einen Salat schnitzeln kann. Letzteres finde ich übrigens auch sehr elegant. Was also tun, fragt sich besorgter Koch und Kleingärtner? Die Lösung: Verbrauchen! - Wie originell. Bloß wie? - Im Essen. - Aha, und als was? Falschen Hasen? - Nein, beispielsweise mit folgendem Vorschlag:

Zucchini als Auflauf mit Kartoffeln

Zutaten
  • 1 große bzw. die entsprechende Menge kleine Zucchini
  • 5 mittlere Kartoffeln
  • Käse
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Koriander

  • evtl. Gehacktes


Zubereitung

Die Zucchini müssen je nach Sorte und Alter geschält werden, eventuell müssen ja auch die Kerne entfernt werden. Ebenso Kartoffeln schälen und in Salzwasser etwa zehn Minuten vorkochen. Beides in Scheiben schneiden und nacheinander in eine gefettete Auflaufform schichten. Wer das ganze unvegetarisch gestalten will, kann ja immer einmal eine Flocke Gehacktes zwischen die Schichten fallen lassen.

Wichtig dabei ist, dass man immer wieder salzt und kräftig pfeffert. Außerdem darf man mit dem Koriander, der ähnlich wie Pfefferkörner am besten frisch gemahlen wird, nicht sparen. Ziel ist, dass das Gericht am Ende eine kräftige Koriandernote bekommt! Dieses Gewächs aus dem Osten Eurasiens ist hier nicht Gewürz, sondern Bestandteil!

Zum Abschluss wird das ganze mit einer Schicht Käse abgedeckt. Wer es besonders würzig mag – und das von der Geruchsbelastung ertragen kann – darf an dieser Stelle ruhig auf Esrom zurückgreifen. Das ist aber wirklich nicht jedermanns Sache.

Das ganze wird in der Ofenröhre etwa 40 Minuten bei 200°C gebacken. Am Boden sammelt sich die Flüssigkeit aus den Zucchini, die aber, wenn ausreichend gewürzt wurde, kaum stört. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, das ganze mit einer Schaumkelle aufzutun.

Ich würde dazu einen trockenen Weißwein empfehlen wollen, der ein kräftiges Aroma haben sollte. Vielleicht einen Bacchus. Alternativ bietet sich zu diesem Gericht auch Schwarzbier an.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

18 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Gundi1974

    01.09.2002, 04:51 Uhr von Gundi1974
    Bewertung: sehr hilfreich

    nein, vegetarisch gestalten bitte. Wunderbar geschriebener Bericht. Besonders der Tipp mit dem Wein, denn da bin ich immer überfragt. Toll!

  • Birgit1957

    03.07.2002, 19:49 Uhr von Birgit1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da läuft mir doch das Wasser im Mund zusammen.

  • Indigo

    03.07.2002, 17:15 Uhr von Indigo
    Bewertung: sehr hilfreich

    der Speichelfluss erhöht sich von Rezept zu Rezept

  • hackbrett52

    27.06.2002, 11:28 Uhr von hackbrett52
    Bewertung: sehr hilfreich

    wirklich witzig wie du das Rezept beschreibst, werde es auf jeden Fall mal ausprobieren