1492 - Die Eroberung des Paradieses (VHS) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Lachesis
Brillante Entdeckung!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1992 war das 500jährige Jubiläum der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus. Zu diesem Anlass wurden zeitgleich zwei Filme zu diesem Thema gedreht. Während der Film "Christoph Kolumbus - Der Entdecker" so schlecht ist, dass ich es noch nie geschafft habe, ihn zu Ende zu schauen, hat mich der Film mit dem Titel "1492 - Die Eroberung des Paradieses" sehr beeindruckt:
STORY:
Die Story dürfte weitgehend bekannt sein. In dieser Verfilmung setzt sie im Jahre 1491 ein. Columbus (Gerard Depardieu) versucht in Spanien die Adligen von seiner Idee zu überzeugen Idien zu erreichen, indem man den Ozean - das Meer der Finsternis - in westlicher Richtung überquert. Er stößt immer wieder auf Ablehnung und Unverständnis, bis sein Unternehmen schließlich von der Königin Isabella von Spanien (Sigourney Weaver) genehmigt wird. Mit den Schiffen Pinta, Nina und Santa Maria sticht er in See. Nicht lange nachdem er knapp einer Meuterei entgangen ist, kommt Land in Sicht. Die Karibik-Insel Guanahani wird fälschlicherweise für Indien gehalten. Columbus glaubt sich am Ziel. Die Eingeborenen erweisen sich als fremdartig aber friedlich. Nur mit den Erzählungen von Marco Polo haben sie nicht viel gemein, und auch an Gewürzen und Gold wird viel weniger gefunden als erwartet. Nach sieben Monaten kehrt Columbus nach Spanien zurück, 39 Männer bleiben auf der Insel, um ein Fort zu bauen. Zurück in der Heimat wird der Entdecker gepriesen und gefeiert, und nur wenig später kehrt er mit einer großen Flotte von Männern und Schiffen zurück.
Doch die neue Welt erweist sich nicht als das erwartete Paradies. Columbus zurückgelassene Männer sind restlos getötet, das Fort, das er aufbaut kann dem Wetter nicht standhalten, Hitze und Krankheiten zehren an den Männern und Gold wird nach wie vor kaum gefunden.
Schließlich muss Columbus einsehen, dass er versagt hat...
_______________________________________________________________________
DARSTELLER:
GÉRARD DEPARDIEU,
er ist einer der weltweit berühmtesten französischen Schauspielern, der sein Können bereits in unzähligen Rollen unter Beweis gestellt hat,
z.B. in "Je t'aime moi non plus" oder "Cyrano von Bergerac". Zur Zeit ist er wieder als Obelix in "Mission Cleopatra" zu sehen.
ARMAND ASSANTE,
der Darsteller des spanischen Schatzmeisters Sanchez, spielte u.a. in "Judge Dredd" oder "Schütze Benjamin". 1986 erhielt er den Spezialpreis der Jury beim USA Film Festival.
SIGOURNEY WEAVER,
sie ist sicher den meisten aus Ridley Scott's "Alien"-Reihe bekannt. Weiterhin spielte die beliebte Schauspielerin in Filmen wie "Gorillas im Nebel" oder der Science Fiction-Komödie "Galaxie Quest".
Sie erhielt mehrere Oscar-Nominierungen.
weitere:
FERNANDO REY - Antonio de Marchena
MICHAEL WINCOTT - Adrian de Moxica
TCHÉKY KARYO - Martin Alonso Pinzón
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KRITIK:
Die Meinungen gehen auseinander in Bezug auf Ridley Scott's Version der Entdeckung Amerikas. Ich finde, dass sie großartig gelungen ist. Columbus wird hier nicht als reiner Held dargestellt, sondern als ein Mann mit Schwächen, der viel einstecken und am Ende auch verlieren musste. Gérard Depardieu spielt den Columbus gewohnt gut und überzeugend. Auch die anderen Darsteller tun ihr übriges, besonders zu erwähnen Armand Assante und Michael Wincott, der den intriganten und ruchlosen Adligen Moxica gekonnt rüberbringt.
Die besondere Athmosphäre des Films wird meiner Meinung nach in erster Linie von der großartigen Musik von Vangelis bestimmt. Es ist einer der besten Soundtracks, die ich kenne. Das Lied "Conquest of Paradies" wurde übrigens ein paar Jahre später durch Boxer Henry Maske berühmt.
An manchen Stellen erwartet der mehr als drei Stunden dauernde Film sicher etwas Geduld vom Zuschauer. Langatmigkeiten sind bei einem so langen Film kaum auszuschließen. Ich finde jedoch im Gegensatz zu einigen Filmkritikern, dass diese sich in Grenzen halten.
Die Verfilmung ist auf jeden Fall beeindruckend gelungen, der Film weist schöne Bilder und überzeugende Darsteller auf und kriegt von mir vor allem ein großes Lob für die Musik.
STORY:
Die Story dürfte weitgehend bekannt sein. In dieser Verfilmung setzt sie im Jahre 1491 ein. Columbus (Gerard Depardieu) versucht in Spanien die Adligen von seiner Idee zu überzeugen Idien zu erreichen, indem man den Ozean - das Meer der Finsternis - in westlicher Richtung überquert. Er stößt immer wieder auf Ablehnung und Unverständnis, bis sein Unternehmen schließlich von der Königin Isabella von Spanien (Sigourney Weaver) genehmigt wird. Mit den Schiffen Pinta, Nina und Santa Maria sticht er in See. Nicht lange nachdem er knapp einer Meuterei entgangen ist, kommt Land in Sicht. Die Karibik-Insel Guanahani wird fälschlicherweise für Indien gehalten. Columbus glaubt sich am Ziel. Die Eingeborenen erweisen sich als fremdartig aber friedlich. Nur mit den Erzählungen von Marco Polo haben sie nicht viel gemein, und auch an Gewürzen und Gold wird viel weniger gefunden als erwartet. Nach sieben Monaten kehrt Columbus nach Spanien zurück, 39 Männer bleiben auf der Insel, um ein Fort zu bauen. Zurück in der Heimat wird der Entdecker gepriesen und gefeiert, und nur wenig später kehrt er mit einer großen Flotte von Männern und Schiffen zurück.
Doch die neue Welt erweist sich nicht als das erwartete Paradies. Columbus zurückgelassene Männer sind restlos getötet, das Fort, das er aufbaut kann dem Wetter nicht standhalten, Hitze und Krankheiten zehren an den Männern und Gold wird nach wie vor kaum gefunden.
Schließlich muss Columbus einsehen, dass er versagt hat...
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DARSTELLER:
GÉRARD DEPARDIEU,
er ist einer der weltweit berühmtesten französischen Schauspielern, der sein Können bereits in unzähligen Rollen unter Beweis gestellt hat,
z.B. in "Je t'aime moi non plus" oder "Cyrano von Bergerac". Zur Zeit ist er wieder als Obelix in "Mission Cleopatra" zu sehen.
ARMAND ASSANTE,
der Darsteller des spanischen Schatzmeisters Sanchez, spielte u.a. in "Judge Dredd" oder "Schütze Benjamin". 1986 erhielt er den Spezialpreis der Jury beim USA Film Festival.
SIGOURNEY WEAVER,
sie ist sicher den meisten aus Ridley Scott's "Alien"-Reihe bekannt. Weiterhin spielte die beliebte Schauspielerin in Filmen wie "Gorillas im Nebel" oder der Science Fiction-Komödie "Galaxie Quest".
Sie erhielt mehrere Oscar-Nominierungen.
weitere:
FERNANDO REY - Antonio de Marchena
MICHAEL WINCOTT - Adrian de Moxica
TCHÉKY KARYO - Martin Alonso Pinzón
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KRITIK:
Die Meinungen gehen auseinander in Bezug auf Ridley Scott's Version der Entdeckung Amerikas. Ich finde, dass sie großartig gelungen ist. Columbus wird hier nicht als reiner Held dargestellt, sondern als ein Mann mit Schwächen, der viel einstecken und am Ende auch verlieren musste. Gérard Depardieu spielt den Columbus gewohnt gut und überzeugend. Auch die anderen Darsteller tun ihr übriges, besonders zu erwähnen Armand Assante und Michael Wincott, der den intriganten und ruchlosen Adligen Moxica gekonnt rüberbringt.
Die besondere Athmosphäre des Films wird meiner Meinung nach in erster Linie von der großartigen Musik von Vangelis bestimmt. Es ist einer der besten Soundtracks, die ich kenne. Das Lied "Conquest of Paradies" wurde übrigens ein paar Jahre später durch Boxer Henry Maske berühmt.
An manchen Stellen erwartet der mehr als drei Stunden dauernde Film sicher etwas Geduld vom Zuschauer. Langatmigkeiten sind bei einem so langen Film kaum auszuschließen. Ich finde jedoch im Gegensatz zu einigen Filmkritikern, dass diese sich in Grenzen halten.
Die Verfilmung ist auf jeden Fall beeindruckend gelungen, der Film weist schöne Bilder und überzeugende Darsteller auf und kriegt von mir vor allem ein großes Lob für die Musik.
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