8 Frauen (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Marc12
8 Diven aus Frankreich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
- - - Z u m F i l m - - -
Frankreich in den 50er Jahren. Unter einer Schneedecke sucht ein Reh nach Nahrung. Ein Landhaus in einer tief verschneiten Landschaft. Eine friedliche Idylle, die täuscht. In diesem Landhaus liegt ein Mann mit einem Messer im Rücken. Für diesen Mord kommen acht Frauen in Frage. War es die Ehefrau Gaby, oder ihre neurotische Schwester Augustine? War es die älteste Tochter Suzon oder das Hausmädchen Louise? Es kann aber auch die Schwester des Ermordeten Pierrette gewesen sein oder gar die Köchin Mrs. Chanel. Es kann allerdings auch Mamy oder Catherine gewesen sein. Jede dieser Frauen ist verdächtigt und jede dieser Frauen hat wenigstens ein Motiv es getan zu haben. Alle diese Frauen haben ein Geheimnis und kommen nicht gern mit der Sprache raus. Sie sind temperamentvoll, intelligent, schön, sinnlich, aber auch gefährlich. Auf jeden Fall ist eine von ihnen Schuld am Tod des Mannes. Da die Telefonleitung unterbrochen ist, der Wagen vor der Tür nicht anspringt und das Tor vor dem Haus nicht aufgeht, können die Damen keine Hilfe rufen. Sie haben Angst, da eine von ihnen eine Mörderin ist und versuchen ihr auf die Schliche zu kommen.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Catherine Deneuve – Gaby
Isabelle Huppert – Augustine
Emmanuelle Béart – Louise
Fanny Ardant – Pierrette
Virginie Ledoyen – Suzon
Danielle Darrieux – Mamy
Ludivine Sagnier – Catherine
Firmine Richard – Mrs. Chanel
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Francois Ozon
Produzenten: Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Drehbuch: Francois Ozon
Vorlage: Theaterstück von Robert Thomas
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
FRA-Orginal-Titel: 8 Femmes
Genre: Krimi Komödie
Land: Frankreich
Jahr: 2001
Länge: 108 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Phantastische Darstellerinnen in bonbonfarbigen 50er Jahren Kostümen mit Musikeinlagen. Hört sich an wie ein großartiges Theaterstück und genau so kommt dieser Film auch rüber. Alles sieht aus wie „Peter Steiners Theaterstadel“ aus den 50ern. Doch keine Angst, hier gibt es kein Ur-Bayrisches Theaterstück, sonder eine wunderbare Geschichte.
Francois Ozon war sicher nicht all zu sehr zu beneiden. Er mußte sich als Bändiger gleich gegen acht Diven durchsetzen. Ihm ist es aber gelungen gerade die Star-Aura von Deneuve so wirksam in diesen Film zu übertragen, daß sich die anderen sieben nicht auf den Rockziepfel getreten fühlten. Isabelle Huppert konnte sogar dazu gebracht werden eine wahre Glanzleistung abzuliefern. Es scheint fast so, als ob sich die acht Damen in einen regelrechten Rausch gespielt haben und ja nicht schlecht gegenüber den anderen aussehen wollten.
In diesem Film besteht aus einem Ensemble mit allen weiblichen Stars Frankreichs. Große Diven wie Darrieux und Richard wurden verbunden mit Nachwuchsstars wie Ludivine Sagnier. Dieser Film ist eine Art Liebeserklärung an jede einzelne Frau. Jede dieser Schauspielerinnen legt eine gehörige Portion Selbstironie in ihre Rolle. Isabelle Huppert beweist sehr viel Mut. Sie spielt eine die Häßliche verklemmte und neurotische Schwester.
In diesem Film sehen wir nur Frauen. Auch der ermordete Mann bleibt den ganzen Film gesichtslos.
Zuschauer jedes Alters bekommen hier glänzende Augen. „8 Frauen“ ist wirklich perfekte Unterhaltung. Die Kulissen sind in diesem Film zwar sehr begrenzt, der Film spielt fast ausschließlich in einer Art Treppenhaus, doch stört dies keines Wegs. Die Anwesenheit der Damen läßt dies schnell vergessen. Große Unterhaltung, mit Spannung, Spaß und Nostalgie erwartet uns. Ein großartiger Film, den man wirklich gesehen haben sollte. Großes Kompliment an den Französischen Film.
Frankreich in den 50er Jahren. Unter einer Schneedecke sucht ein Reh nach Nahrung. Ein Landhaus in einer tief verschneiten Landschaft. Eine friedliche Idylle, die täuscht. In diesem Landhaus liegt ein Mann mit einem Messer im Rücken. Für diesen Mord kommen acht Frauen in Frage. War es die Ehefrau Gaby, oder ihre neurotische Schwester Augustine? War es die älteste Tochter Suzon oder das Hausmädchen Louise? Es kann aber auch die Schwester des Ermordeten Pierrette gewesen sein oder gar die Köchin Mrs. Chanel. Es kann allerdings auch Mamy oder Catherine gewesen sein. Jede dieser Frauen ist verdächtigt und jede dieser Frauen hat wenigstens ein Motiv es getan zu haben. Alle diese Frauen haben ein Geheimnis und kommen nicht gern mit der Sprache raus. Sie sind temperamentvoll, intelligent, schön, sinnlich, aber auch gefährlich. Auf jeden Fall ist eine von ihnen Schuld am Tod des Mannes. Da die Telefonleitung unterbrochen ist, der Wagen vor der Tür nicht anspringt und das Tor vor dem Haus nicht aufgeht, können die Damen keine Hilfe rufen. Sie haben Angst, da eine von ihnen eine Mörderin ist und versuchen ihr auf die Schliche zu kommen.
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Catherine Deneuve – Gaby
Isabelle Huppert – Augustine
Emmanuelle Béart – Louise
Fanny Ardant – Pierrette
Virginie Ledoyen – Suzon
Danielle Darrieux – Mamy
Ludivine Sagnier – Catherine
Firmine Richard – Mrs. Chanel
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Regie: Francois Ozon
Produzenten: Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Drehbuch: Francois Ozon
Vorlage: Theaterstück von Robert Thomas
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
FRA-Orginal-Titel: 8 Femmes
Genre: Krimi Komödie
Land: Frankreich
Jahr: 2001
Länge: 108 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
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Phantastische Darstellerinnen in bonbonfarbigen 50er Jahren Kostümen mit Musikeinlagen. Hört sich an wie ein großartiges Theaterstück und genau so kommt dieser Film auch rüber. Alles sieht aus wie „Peter Steiners Theaterstadel“ aus den 50ern. Doch keine Angst, hier gibt es kein Ur-Bayrisches Theaterstück, sonder eine wunderbare Geschichte.
Francois Ozon war sicher nicht all zu sehr zu beneiden. Er mußte sich als Bändiger gleich gegen acht Diven durchsetzen. Ihm ist es aber gelungen gerade die Star-Aura von Deneuve so wirksam in diesen Film zu übertragen, daß sich die anderen sieben nicht auf den Rockziepfel getreten fühlten. Isabelle Huppert konnte sogar dazu gebracht werden eine wahre Glanzleistung abzuliefern. Es scheint fast so, als ob sich die acht Damen in einen regelrechten Rausch gespielt haben und ja nicht schlecht gegenüber den anderen aussehen wollten.
In diesem Film besteht aus einem Ensemble mit allen weiblichen Stars Frankreichs. Große Diven wie Darrieux und Richard wurden verbunden mit Nachwuchsstars wie Ludivine Sagnier. Dieser Film ist eine Art Liebeserklärung an jede einzelne Frau. Jede dieser Schauspielerinnen legt eine gehörige Portion Selbstironie in ihre Rolle. Isabelle Huppert beweist sehr viel Mut. Sie spielt eine die Häßliche verklemmte und neurotische Schwester.
In diesem Film sehen wir nur Frauen. Auch der ermordete Mann bleibt den ganzen Film gesichtslos.
Zuschauer jedes Alters bekommen hier glänzende Augen. „8 Frauen“ ist wirklich perfekte Unterhaltung. Die Kulissen sind in diesem Film zwar sehr begrenzt, der Film spielt fast ausschließlich in einer Art Treppenhaus, doch stört dies keines Wegs. Die Anwesenheit der Damen läßt dies schnell vergessen. Große Unterhaltung, mit Spannung, Spaß und Nostalgie erwartet uns. Ein großartiger Film, den man wirklich gesehen haben sollte. Großes Kompliment an den Französischen Film.
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