America's Sweethearts (VHS) Testbericht

America-s-sweethearts-vhs-komoedie
ab 8,79
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von Marc12

So sind die vom Film

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

- - - Z u m F i l m - - -

Gwen und Eddie sind das Star-Paar von Hollywood. Nicht nur in ihren gemeinsamen Filmen, sondern auch privat verstehen sich die beiden. Diese Bilderbuch Beziehung zerbricht, das Paar trennt sich. In Hollywood bricht die pure Panik aus. Studioboss Kingman ruft sofort den Notstand aus. Da gerade ein Film der beiden zuende gedreht wurde, befürchtet er, daß sich die Trennung negativ auf die Einspielergebnisse auswirken könnte. Kingman versucht alles um den Film wieder auf Kurs zu bringen. Er holt den PR-Profi Lee Philips zurück, den er vor wenigen Tagen gefeuert hatte. Dieser soll bei der Presse Vorstellung des Films in Nevada das Paar wieder zusammen führen. Lee’s erste Aufgabe besteht darin die beiden Kampfhähne ins Hotel nach Nevada zu bringen. Bei Gwen hilft ihn ihre Schwester und Assistentin Kiki. Eddie ist da ein anderer Fall. Er hat sich zu einem Guru zurück gezogen, um dort mit der Trennung fertig zu werden. Irgendwie schafft er es dann die beiden wenigstens erst mal in das Hotel zu bekommen. Gwens neuer Freund Hector ist davon gar nicht begeistert, besonders weil er zu Hause bleiben muß. Jetzt muß Lee Fingerspitzengefühl beweisen, damit er der Presse ein wieder vereintet Paar präsentieren kann. Langsam aber sicher beginnen sich Gwen und Eddie wieder wie Profis zu benehmen. Eddies Herz hängt aber noch sehr an seiner Gwen. Wie gut, daß es da auch noch Kiki gibt, die sich unsterblich in Eddie verliebt hat. Bei einem inszenierten gemeinsamen Essen von Gwen und Eddie erscheint auf einmal Hector auf der Bühne. Wie gut, daß man auch mit einer Prügelei einen Film promoten kann. Lee bekommt die Sache richtig gut in den Griff, nur ein Problem hat er noch. Der Film ist noch nicht im Hotel und niemand außer dem Regisseur hat ihn gesehen.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Julia Roberts – Kiki Harrison
Billy Crystal – Lee Philips
Catherine Zeta-Jones – Gwen Harrison
John Cusack – Eddie Thomas
Hank Azaria – Hector
Stanley Tucci – Dave Kingman

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Joe Roth
Produzenten: Susan Arnold, Donna Arkoff Roth, Billy Crystal
Drehbuch: Billy Crystal, Peter Tolan
Musik: James Newton Howard

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

Genre: Komödie
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 102 Minuten
Anbieter: Senator Film

- - - M e i n e M e i n u n g - - -

Die Story hört sich ja schon nach einer allseits bekannten und schon so oft gesehenen Form an, die uns wirklich nichts neues mehr zeigen kann. Besonders schlimm wird es, wenn solche Filme auch noch versuchen komisch zu sein – kann es ja eigentlich nur besser werden. Nur wenn diese Späße so gestaltet sind, daß man sie schon zehn Meilen gegen den Wind riechen kann, dann kann es wohl nur schlechter werden. Ein Beispiel gefällig? Eddie rennt zu Gwen. Vor dem Fenster von Gwen steht ein Kaktus. Was wird wohl kommen? Klar – er haut sich die Stacheln an eine ganz empfindliche Stelle. So ziehen sich diese kleinen Gags durch den ganzen Film. Zwar hat Joe Roth 11 Jahre Pause gemacht, doch das man dann mit solch einem Film versucht wieder durch zu starten – aber bitte – dann mach lieber weiter Pause.
Wie gut, daß er Film noch ein paar schauspielerische Talente am Start hat. Julia Roberts verdient ja nicht umsonst sehr viel Geld. Sie hat schon was drauf. Überzeugend spielt sie den kleine Schwester der Diva Gwen. Schade nur, daß man diese Frau nur im Hintergrund agieren läßt. John Cusack hingegen spielt seine Rolle etwas unverständlich. Er soll einen jahrelangen Star darstellen, der schon viele Filme gedreht hat. Eddie wird aber so in den Film eingebaut, als ob er von der ganzen Präsentation des Films kaum eine Ahnung hat. Mega glaubwürdig ist das nun wirklich nicht. Billy Crystal, der sich schließlich das ganze ausgedacht hat, kommt in seiner Rolle aus PR-Profi recht gut über. Einen Profi wie Zeta-Jones kann man eh in fast jede Rolle stecken und sie geht darin auf. Also was es für sie kaum ein Problem die zickige Hollywood Diva zu spielen.
Ich weiß nicht, was da genau schief gegangen ist. Vielleicht liegt es sehr an der Konstellation. Billy Crystal hat ja das Drehbuch geschrieben und ist auch noch Produzent. Ich will Joe Roth da nichts schlechtes unterstellen, doch ich glaube, daß er einfach nicht den Mut gehabt seine eigenen Ideen richtig unter zu bringen.
Solche Klamotten gehören meiner Meinung nach doch wirklich der Vergangenheit des Films an. Wenn man sich so einen Film antun will, sollte man doch wirklich zu den Klassikern der 30er oder 40er Jahre greifen. Wir befinden uns im 21. Jahrhundert und da sollte man sich doch mal endlich was neues auch in dieser Sparte des Films einfallen lassen. Es geht doch wirklich nicht an, daß man große Stars in einem Film zusammen trägt, die teilweise bis zu 20 Millionen Dollar pro Film kassieren und dann so was raus kommt. Was bringt es, wenn man ein wunderschönes Kinoplakat an die Wand hängt, mit top Namen drauf und dann ein 0-8-15 Film raus kommt. Ein Film der ohne Herzblut einfach mal schnell abgedreht wurde. Kein Witz sitzt richtig, keine Überraschung, keine Spannung – einfach nur Langeweile.
Vor einiger Zeit habe ich schon versucht mir das nicht all zu dicke Buch an zu tun. Ich muß gestehen, daß ich nicht all zu weit gekommen bin, weil dies schon tierisch langweilig war. Meine Hoffnung, daß der Film besser wird, hat sich als Trugschluß heraus gestellt.
Diesen Film kann man sich wirklich schenken (und ich meine nicht zu Weihnachten).

10 Bewertungen