Erfahrungsbericht von Elli-Spirelli
Sein Prachtstück könnte größer sein ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
*Americas Sweethearts*
>>* Meine Erwartungen *<<
Ich habe einige Male den Trailer des Filmes gesehen und war doch recht gespannt was mich nun erwarten würde. Bereits vom Trailer konnte man erschließen, dass dieser Film witzig sein würde und auch ein wenig Romantik, Liebe, Intrigen und auch eine wiedermal aufbrausende Julia Roberts. Ich weiß gar nicht was ich mal gegen diese Schauspielerin hatte, denn eigentlich ist sie gut....Jedenfalls waren meine Erwartungen nicht auf etwas beschränkt, da ich nun nicht wusste ob ich eher eine Komödie oder einen romantischen Film erwarten sollte. Ich erwartete allgemein eine gute Unterhaltung, nichts anstrengendes, einfach einen Film den man gucken kann*grins.
* Und so war der Film *
Man beginnt auf belustigende Art und Weise den Zuschauer von Anfang an in das Geschehen einzubringen. Man lernt also anhand eines geschnittenen Filmes der PR Abteilung eines Filmestudios zwei Menschen kennen. Das sind zum einen Gwen und zum anderen Eddie. Beide ein eigentlich ehemals verheiratetes Paar das es vorzog sich zu trennen. In diesem Streifen der PR-Abteilung sieht man nun nacheinander einige Ausschnitte aus Filmen die die beiden zusammen gedreht haben. Eine vorzügliche Satire übrigens.
Aber sagte ich eben, sie haben es vorgezogen sich zu trennen? Stimmt so nicht ganz, denn Gwen zog es vor sich ihr Bett mit einem nuschelnden Latin Lover zu teilen, aber dazu sage ich später noch etwas*ganz sicher.
Und dann werden wir auch gleich weiter mit den Personen vertraut gemacht. Ein eigentlich gefeuerter Spitzenmann der Filmstudios und zuständig für die Pressearbeit und Marketing namens Lee ist dabei seine Sachen zusammen zu packen und einem Nachfolger noch ein paar Tips zu geben, als sein Ex-Chef (in diesem Fall) ihn zu sich rief und ihm ein Problem vortrug. Er hat den letzten Film erwartet in dem die beiden Akteure Gwen und Eddie zusammen vor die Leinwand traten und bekam vom Regisseur lediglich nur den Vorspann...mehr nicht. Und da ihn der Film mal eben schlappe 86 Millionen Dollar gekostet hat ist dieser natürlich mächtig wütend. Sein eigentlicher Wunsch ist es dass Lee ihm hilft und irgendwie einigen sich die zwei dann auch. Wie und warum, wieso, weshalb das sollte man selber sehen und ist auch hier nicht ganz so wichtig.
Fakt ist: Lee soll dafür sorgen, dass die beiden hoch zerstrittenen Hauptdarsteller zusammen bei einem Junket zu sehen sind um das Malheur zu vertuschen, dass der Film wahrscheinlich nicht da ist, jedenfalls nicht zum Junket wie man erwartet. Denn der Regisseur ist doch ziemlich eigenwillig. Nebenbei erfahren wir auch, dass ziemlich viel vom Erfolg des Filmes abhängt.
Junket: Falls es nicht geläufig sein sollte: Ein Junket ist die Erstvorführung eines Filmes unter den Augen der Presse und Hauptdarsteller des Filmes müssen Interviews geben etc. Eigentlich sehen aber die Studiobosse die Filme vorher, hier in diesem Falle aber nicht
Nun nimmt Lee das also in die Hände und so fängt der eigentliche Film dann auch an. Gwen muß sich in einer Fernseh-Live-Show daran erinnern lassen, dass die Zuschauer sie nur mit Eddie sehen wollen und wird zudem noch daran erinnert dass ihre Filme ohne ihn alle Flops waren und trösten darf sie Kiki. Kiki ist die Schwester von Gwen, was man eigentlich erst einige Zeit später bemerkt. Sie hat eine arrogante und von sich eingenommene Schwester, denn anders kommt sie nicht rüber und mehr als rumkommandieren liegt Gwen wohl auch nicht. Daher auch die Erkenntnis, dass man nicht denken würde, dass Julia Roberts (Kiki) ihre Schwester ist, denn man sollte meinen, dass sie ein Dienstmädchen ist. Lee, der sich nun überlegen muß wie er beide werbewirksam zusammenbringt telefoniert mit Kiki und erklärt ihr das Problem und somit hat er eine Seite schon mal fast da wo sie hinsoll...
Eddie ist mittlerweile in einer Wellnessklinik schon ungefähr ein halbes Jahr und sieht immer noch fertig aus. Sein Wellnessberater ist grandios*grins und hat wahrlich lachhafte Ratschläge. Zumindest hat Eddie nur seine Nochfrau Gwen im Kopf. Und dann erscheint Lee und will ihn rausholen. Eddie fühlt sich noch nicht bereit aber selbst sein Wellnessberater sagt er könne gehen. Also ist ein verstörter Eddie unterwegs mit Lee und sieht sich schon niedergeschmettert in anbetracht der Tatsache dass er Gwen wieder begegnen wird.
Aber warum haben sich die beiden so lange nicht gesehen? Nunja, auch das wird einem als Zuschauer erklärt. Eddie fand es nämlich nicht so witzig dass seine Gwen auf einmal mit einem Italiener was hatte und dann noch mit diesem in ein Restaurant geht was eigentlich mal das Stammrestaurant von Eddie und Gwen war und rums...ist er durchgedreht, an dieser Stelle einfach mal mein Schweigen, lasst Euch überraschen ;o)
So und nun haben wir die Situation: Gwen und Eddie auf dem Weg zum Junket, sie sollen werbewirksam sein also muß sich Lee etwas einfallen lassen und zur Not auch mal zu unfairen Mitteln greifen. Wir haben Kiki die eigentlich Eddie liebt, einen Eddie der seiner Frau und der Ehe nachtrauert, eine Gwen die nur ich selbst liebt, einen Latino Lover zum wegschmeißen komisch der Gwen liebt und auch die Leute der Presse die auf Sensationen warten.
Aber auch einen Regisseur der für Unruhe sorgt und eigentlich ja auch der Grund für dieses ganze Spektakel ist.
Alles in allem ergeben sich aus dieser Mischung etliche Szenen bei denen man einfach lachen muss. Und ich sage Euch: Es waren alle Alterstufen vorhanden, jung bis alt und es haben alle etwas zu lachen gehabt. Sei es nun die verrückte Art wie man hier auch auf Erinnerungen in Form von kleinen eingeschobenen Szenen setzt oder darauf wie Lee versucht das ganze hinzubekommen. Eigentlich wird hier auf eine Satire gesetzt die ich mag. Nicht provokant sondern wirklich mit Charme.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Ich fand den Film gut, gar keine Frage, aber zu einem Spitzenfilm schafft er es nicht. Einiges hätte man vielleicht besser machen können, besser ausbauen. Kleine Filmfehler waren vorhanden, aber nicht wichtig für den Film. Des weiteren sollte der Filmverleih doch darauf achten, dass nicht einfach mal ein Blaustich in den Film kommt ;o). Die Story ansich ist zwar an einigen Stellen ganz bewusst hochgezogen aber im großen und ganzen ist nichts daran wirklich unrealistisch wenn man sich Hollywood und die Filmewelt mal betrachtet und auch Dinge aus dem normalen Leben sind hier zu finden. Ich denke das ist auch das was den Film sehenswert macht. Er ist eigentlich ziemlich langläufig, was ich meine ist, dass ich durchaus der Meinung bin, dass man hier einen Film hat der weiterlaufen kann, da es eine Story ist die eigentlich nicht aufhört. Das sehe ich hier nicht negativ und man möge mich auch nicht falsch verstehen. Der Film hat ein Ende punkt, aber es wäre denkbar gewesen dass er weitergeht.
Was durchaus auf einige nicht positiv wirken könnte ist die Mischung zwischen Satire und einer Liebesgeschichte, da man beides durchaus als jeweils eine Story betrachten könnte, ich allerdings fand diese Mischung gelungen und habe daran nicht viel auszusetzen. Was ich so von den Zuschauern an Reaktionen mitbekommen habe waren schier zwei Sachen. Und das Fazit daraus ist: Entweder man mag den Film oder findet ihn grottenschlecht, dazwischen scheint es nichts zu geben....
>>* Daten zum Film *<<
°Regie°
Joe Roth
°Drehbuch°
Billy Crystal, Peter Tolan
°Schauspieler°
John Cusack, Catherine Zeta-Jones, Billy Crystal, Julia Roberts, Alan Arkin, Hank Azaria, Seth Green, Stanley Tucci, Christopher Walken
°Filmlänge°
102 Minuten
°Soundtrack°
Atlantic Records
>>* Fazit *<<
Ja nun fasse ich mal meine Eindrücke zusammen. Im Großen und Ganzen halte ich den Film gut für einen normalen Kinoabend an dem man nichts ernsthaftes möchte, denn Ernsthaftigkeit lässt sich hier nur entfernt interpretieren. Es ist in meinen Augen keine abgedroschene Komödie, sondern ein charmanter Film mit Herz gemacht- Leider fehlt etwas, ich nehme an, dass es daran lag, dass Billy Crystal sich nicht getraut hat alles richtig und völlig aufs Korn zu nehmen und auch einige Rollen sind nicht ideal besetzt(siehe Julia Roberts). Hector übrigens (der Lover der Ehefrau Gwen) ist genial und witzig, aber für einige wohl dann eine Enttäuschung wenn man etwas anderes erwartet.
Wenn man hier einen Humor ins Kino trägt der nur bei Fäkalhumor zum Tragen kommt dann sollte man sich den Kinogang womöglich sparen, denn eine solche Satire ist dann wohl nicht geschmackstreffend. Ebenfalls wegbleiben sollten Menschen die so gar keinen Humor haben, denn die werden sich absolut fehl am Platz vorkommen. Ansonsten ist zu sagen, dass ich es nicht nachvollziehe wieso der Film ab 6 Jahren ist, denn ein 6 jähriges oder 9jähriges Kind wird den Film nicht verstehen, eine Altersbegrenzung bei 12 Jahren hätte ich in dem Fall für sinnvoll gehalten.
Wer leichtes Kino liebt und gerne lacht und auch mal ein wenig über Satire lachen kann und vor allem Satire auch versteht der kann sich einen Platz im Kino sichern. Und zur allgemeinen Beurteilung sei gesagt dass der Film bei der Sneak-Preview gezeigt hat, dass über 70% den Film gut fanden. Das Messverfahren läuft in diesem Kino folgendermaßen: Alle werfen ihre Kinokarte nach dem Film entweder in einen grünen oder in einen roten Eimer. Grün steht für gut, rot für schlecht. Gesehen haben den Film in der Sneak 142 Zuschauer und davon haben 123 abgestimmt. Das heißt das von 123 Zuschauern die abgestimmt haben circa 85 den Film gut fanden. Das also zur allgemeinen Beurteilung der Zuschauer ;o)
Und nun bleibt mir nur:
Viel Spaß im Kino
Eure
Elli-Spirelli
PS: Zur Überschrift sei gesagt dass es etwas mit dem Ende des Filmes zu tun hat und dass ich das leider nicht verraten kann, weil ich euch sonst einen Lacher wegnehme und das wäre verdammt schade.
>>* Meine Erwartungen *<<
Ich habe einige Male den Trailer des Filmes gesehen und war doch recht gespannt was mich nun erwarten würde. Bereits vom Trailer konnte man erschließen, dass dieser Film witzig sein würde und auch ein wenig Romantik, Liebe, Intrigen und auch eine wiedermal aufbrausende Julia Roberts. Ich weiß gar nicht was ich mal gegen diese Schauspielerin hatte, denn eigentlich ist sie gut....Jedenfalls waren meine Erwartungen nicht auf etwas beschränkt, da ich nun nicht wusste ob ich eher eine Komödie oder einen romantischen Film erwarten sollte. Ich erwartete allgemein eine gute Unterhaltung, nichts anstrengendes, einfach einen Film den man gucken kann*grins.
* Und so war der Film *
Man beginnt auf belustigende Art und Weise den Zuschauer von Anfang an in das Geschehen einzubringen. Man lernt also anhand eines geschnittenen Filmes der PR Abteilung eines Filmestudios zwei Menschen kennen. Das sind zum einen Gwen und zum anderen Eddie. Beide ein eigentlich ehemals verheiratetes Paar das es vorzog sich zu trennen. In diesem Streifen der PR-Abteilung sieht man nun nacheinander einige Ausschnitte aus Filmen die die beiden zusammen gedreht haben. Eine vorzügliche Satire übrigens.
Aber sagte ich eben, sie haben es vorgezogen sich zu trennen? Stimmt so nicht ganz, denn Gwen zog es vor sich ihr Bett mit einem nuschelnden Latin Lover zu teilen, aber dazu sage ich später noch etwas*ganz sicher.
Und dann werden wir auch gleich weiter mit den Personen vertraut gemacht. Ein eigentlich gefeuerter Spitzenmann der Filmstudios und zuständig für die Pressearbeit und Marketing namens Lee ist dabei seine Sachen zusammen zu packen und einem Nachfolger noch ein paar Tips zu geben, als sein Ex-Chef (in diesem Fall) ihn zu sich rief und ihm ein Problem vortrug. Er hat den letzten Film erwartet in dem die beiden Akteure Gwen und Eddie zusammen vor die Leinwand traten und bekam vom Regisseur lediglich nur den Vorspann...mehr nicht. Und da ihn der Film mal eben schlappe 86 Millionen Dollar gekostet hat ist dieser natürlich mächtig wütend. Sein eigentlicher Wunsch ist es dass Lee ihm hilft und irgendwie einigen sich die zwei dann auch. Wie und warum, wieso, weshalb das sollte man selber sehen und ist auch hier nicht ganz so wichtig.
Fakt ist: Lee soll dafür sorgen, dass die beiden hoch zerstrittenen Hauptdarsteller zusammen bei einem Junket zu sehen sind um das Malheur zu vertuschen, dass der Film wahrscheinlich nicht da ist, jedenfalls nicht zum Junket wie man erwartet. Denn der Regisseur ist doch ziemlich eigenwillig. Nebenbei erfahren wir auch, dass ziemlich viel vom Erfolg des Filmes abhängt.
Junket: Falls es nicht geläufig sein sollte: Ein Junket ist die Erstvorführung eines Filmes unter den Augen der Presse und Hauptdarsteller des Filmes müssen Interviews geben etc. Eigentlich sehen aber die Studiobosse die Filme vorher, hier in diesem Falle aber nicht
Nun nimmt Lee das also in die Hände und so fängt der eigentliche Film dann auch an. Gwen muß sich in einer Fernseh-Live-Show daran erinnern lassen, dass die Zuschauer sie nur mit Eddie sehen wollen und wird zudem noch daran erinnert dass ihre Filme ohne ihn alle Flops waren und trösten darf sie Kiki. Kiki ist die Schwester von Gwen, was man eigentlich erst einige Zeit später bemerkt. Sie hat eine arrogante und von sich eingenommene Schwester, denn anders kommt sie nicht rüber und mehr als rumkommandieren liegt Gwen wohl auch nicht. Daher auch die Erkenntnis, dass man nicht denken würde, dass Julia Roberts (Kiki) ihre Schwester ist, denn man sollte meinen, dass sie ein Dienstmädchen ist. Lee, der sich nun überlegen muß wie er beide werbewirksam zusammenbringt telefoniert mit Kiki und erklärt ihr das Problem und somit hat er eine Seite schon mal fast da wo sie hinsoll...
Eddie ist mittlerweile in einer Wellnessklinik schon ungefähr ein halbes Jahr und sieht immer noch fertig aus. Sein Wellnessberater ist grandios*grins und hat wahrlich lachhafte Ratschläge. Zumindest hat Eddie nur seine Nochfrau Gwen im Kopf. Und dann erscheint Lee und will ihn rausholen. Eddie fühlt sich noch nicht bereit aber selbst sein Wellnessberater sagt er könne gehen. Also ist ein verstörter Eddie unterwegs mit Lee und sieht sich schon niedergeschmettert in anbetracht der Tatsache dass er Gwen wieder begegnen wird.
Aber warum haben sich die beiden so lange nicht gesehen? Nunja, auch das wird einem als Zuschauer erklärt. Eddie fand es nämlich nicht so witzig dass seine Gwen auf einmal mit einem Italiener was hatte und dann noch mit diesem in ein Restaurant geht was eigentlich mal das Stammrestaurant von Eddie und Gwen war und rums...ist er durchgedreht, an dieser Stelle einfach mal mein Schweigen, lasst Euch überraschen ;o)
So und nun haben wir die Situation: Gwen und Eddie auf dem Weg zum Junket, sie sollen werbewirksam sein also muß sich Lee etwas einfallen lassen und zur Not auch mal zu unfairen Mitteln greifen. Wir haben Kiki die eigentlich Eddie liebt, einen Eddie der seiner Frau und der Ehe nachtrauert, eine Gwen die nur ich selbst liebt, einen Latino Lover zum wegschmeißen komisch der Gwen liebt und auch die Leute der Presse die auf Sensationen warten.
Aber auch einen Regisseur der für Unruhe sorgt und eigentlich ja auch der Grund für dieses ganze Spektakel ist.
Alles in allem ergeben sich aus dieser Mischung etliche Szenen bei denen man einfach lachen muss. Und ich sage Euch: Es waren alle Alterstufen vorhanden, jung bis alt und es haben alle etwas zu lachen gehabt. Sei es nun die verrückte Art wie man hier auch auf Erinnerungen in Form von kleinen eingeschobenen Szenen setzt oder darauf wie Lee versucht das ganze hinzubekommen. Eigentlich wird hier auf eine Satire gesetzt die ich mag. Nicht provokant sondern wirklich mit Charme.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Ich fand den Film gut, gar keine Frage, aber zu einem Spitzenfilm schafft er es nicht. Einiges hätte man vielleicht besser machen können, besser ausbauen. Kleine Filmfehler waren vorhanden, aber nicht wichtig für den Film. Des weiteren sollte der Filmverleih doch darauf achten, dass nicht einfach mal ein Blaustich in den Film kommt ;o). Die Story ansich ist zwar an einigen Stellen ganz bewusst hochgezogen aber im großen und ganzen ist nichts daran wirklich unrealistisch wenn man sich Hollywood und die Filmewelt mal betrachtet und auch Dinge aus dem normalen Leben sind hier zu finden. Ich denke das ist auch das was den Film sehenswert macht. Er ist eigentlich ziemlich langläufig, was ich meine ist, dass ich durchaus der Meinung bin, dass man hier einen Film hat der weiterlaufen kann, da es eine Story ist die eigentlich nicht aufhört. Das sehe ich hier nicht negativ und man möge mich auch nicht falsch verstehen. Der Film hat ein Ende punkt, aber es wäre denkbar gewesen dass er weitergeht.
Was durchaus auf einige nicht positiv wirken könnte ist die Mischung zwischen Satire und einer Liebesgeschichte, da man beides durchaus als jeweils eine Story betrachten könnte, ich allerdings fand diese Mischung gelungen und habe daran nicht viel auszusetzen. Was ich so von den Zuschauern an Reaktionen mitbekommen habe waren schier zwei Sachen. Und das Fazit daraus ist: Entweder man mag den Film oder findet ihn grottenschlecht, dazwischen scheint es nichts zu geben....
>>* Daten zum Film *<<
°Regie°
Joe Roth
°Drehbuch°
Billy Crystal, Peter Tolan
°Schauspieler°
John Cusack, Catherine Zeta-Jones, Billy Crystal, Julia Roberts, Alan Arkin, Hank Azaria, Seth Green, Stanley Tucci, Christopher Walken
°Filmlänge°
102 Minuten
°Soundtrack°
Atlantic Records
>>* Fazit *<<
Ja nun fasse ich mal meine Eindrücke zusammen. Im Großen und Ganzen halte ich den Film gut für einen normalen Kinoabend an dem man nichts ernsthaftes möchte, denn Ernsthaftigkeit lässt sich hier nur entfernt interpretieren. Es ist in meinen Augen keine abgedroschene Komödie, sondern ein charmanter Film mit Herz gemacht- Leider fehlt etwas, ich nehme an, dass es daran lag, dass Billy Crystal sich nicht getraut hat alles richtig und völlig aufs Korn zu nehmen und auch einige Rollen sind nicht ideal besetzt(siehe Julia Roberts). Hector übrigens (der Lover der Ehefrau Gwen) ist genial und witzig, aber für einige wohl dann eine Enttäuschung wenn man etwas anderes erwartet.
Wenn man hier einen Humor ins Kino trägt der nur bei Fäkalhumor zum Tragen kommt dann sollte man sich den Kinogang womöglich sparen, denn eine solche Satire ist dann wohl nicht geschmackstreffend. Ebenfalls wegbleiben sollten Menschen die so gar keinen Humor haben, denn die werden sich absolut fehl am Platz vorkommen. Ansonsten ist zu sagen, dass ich es nicht nachvollziehe wieso der Film ab 6 Jahren ist, denn ein 6 jähriges oder 9jähriges Kind wird den Film nicht verstehen, eine Altersbegrenzung bei 12 Jahren hätte ich in dem Fall für sinnvoll gehalten.
Wer leichtes Kino liebt und gerne lacht und auch mal ein wenig über Satire lachen kann und vor allem Satire auch versteht der kann sich einen Platz im Kino sichern. Und zur allgemeinen Beurteilung sei gesagt dass der Film bei der Sneak-Preview gezeigt hat, dass über 70% den Film gut fanden. Das Messverfahren läuft in diesem Kino folgendermaßen: Alle werfen ihre Kinokarte nach dem Film entweder in einen grünen oder in einen roten Eimer. Grün steht für gut, rot für schlecht. Gesehen haben den Film in der Sneak 142 Zuschauer und davon haben 123 abgestimmt. Das heißt das von 123 Zuschauern die abgestimmt haben circa 85 den Film gut fanden. Das also zur allgemeinen Beurteilung der Zuschauer ;o)
Und nun bleibt mir nur:
Viel Spaß im Kino
Eure
Elli-Spirelli
PS: Zur Überschrift sei gesagt dass es etwas mit dem Ende des Filmes zu tun hat und dass ich das leider nicht verraten kann, weil ich euch sonst einen Lacher wegnehme und das wäre verdammt schade.
42 Bewertungen, 5 Kommentare
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14.06.2008, 20:42 Uhr von creedy18
Bewertung: sehr hilfreichfeiner Bericht LG Andrea
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31.05.2008, 05:08 Uhr von viertelvordrei
Bewertung: sehr hilfreichNa klar, die Aufklärung wird natürlich nicht verraten. Du bist gemein - bääähhh
-
29.05.2008, 02:05 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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10.04.2008, 21:42 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsuper lg
-
07.03.2008, 13:53 Uhr von wir_2
Bewertung: sehr hilfreichmir persönlich zu kitschig...
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